Soral GE

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S GE im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Gämf und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Soral vermyde, wo öppis anders meined.
Soral
Wappe vo Soral
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Gämf (GE)
Bezirk: (De Kanton Gämf kennt ke Bezirk.)
BFS-Nr.: 6639i1f3f4
Poschtleitzahl: 1286
Koordinate: 492150 / 11110046.1427356.04285450Koordinate 46° 8′ 34″ N, 6° 2′ 34″ O; CH1903: 492150 / 111100
Höchi: 450 m ü. M.
Flächi: 2.85 km²
Iiwohner: 822 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.soral.ch
dr Zoll vu Soral, wämmer vu Crache her chunnt

dr Zoll vu Soral, wämmer vu Crache her chunnt

Charte
GenferseeFrankreichCélignyKanton WaadtAire-la-VilleAnièresAvullyAvusyBardonnexBellevue GEBernex GECarougeCartigny GECélignyChancyChêne-BougeriesChêne-BourgChoulexCollex-BossyCollonge-BelleriveColognyConfignonCorsier GEDardagnyGenfGenthodGy GEHermanceJussy GELaconnexLancyLe Grand-SaconnexMeinierMeyrinOnexPerly-CertouxPlan-les-OuatesPregny-ChambésyPresingePuplingeRussinSatignySoral GEThônexTroinexVandœuvresVernierVersoixVeyrier GECharte vo Soral
Iber des Bild
w

Soral (frankoprovenzalisch [y ˈvlɔːd d sørɔ][2]) isch e bolitischi Gmai im Kanton Gämf in dr Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Soral isch di sidligscht Gmai vum Kanton un lyt an dr Gränz zue Frankrych. Dr Bann umfasst 83 % landwirtschaftligi Flechine, 4 % Wald, 10 % Sidligsflechine un 3 % Vercheersflechine.[3]

Nochbergmaine sin Bernex, Avusy un Laconnex un di franzesische Gmaine Saint-Julien-en-Genevois un Viry.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Soral isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1236 as Sorraz. Bis 1816 het d Gmai zu Savoye ghert, derno isch s si dur dr Turiner Vertrag zum Kanton Gämf chuu. Vu 1816 bis 1847 isch s Dorf Dail vu dr Gmai Avusy-Laconnex-Soral gsii, ab 1847 het s zue dr Gmai Laconnex-Soral ghert. Anne 1850 isch Soral schließlig e aigeständigi Gmai wore.

s Dorf Soral

Bevelkerigsentwicklig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[4]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920 1930
Yywohner 696 333 337 284 305 329 289 264 258
Johr 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010 2015
Yywohner 235 241 314 332 430 518 597 734 759

De Uusländeraateil isch anne 2011 bi 19,4 % gläge.[3]

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

15,6 % vu dr Yywohner sin anne 2000 reformiert gsi, 52,4 % remisch-katholisch.[3]

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrotswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[3] FDP 24,8 %, CVP 18,3 %, GLP 3,2 %, GP 8,2 %, MCR 10,4 %, SP 13,4 %, SVP 14,6 %, Sunschtigi 7,1 %.

Gmaindspresidänt isch dr Raul Florez (Stand 2017).

Sproch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 597 Yywohner 542 Franzesisch as Hauptsproch aagee, 18 Dytsch, 3 Italienisch un 34 anderi Sproche.[3]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns Ändi 19./Aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn.[5][6]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Soral – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  4. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  5. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  6. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176