Avully

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Avully
Wappe vo Avully
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Gämf (GE)
Bezirk: (De Kanton Gämf kennt ke Bezirk.)
BFS-Nr.: 6603i1f3f4
Poschtleitzahl: 1237
Koordinate: 489048 / 11413246.16956.002420Koordinate 46° 10′ 10″ N, 6° 0′ 7″ O; CH1903: 489048 / 114132
Höchi: 420 m ü. M.
Flächi: 4.59 km²
Iiwohner: 1763 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.avully.ch
Rothuus

Rothuus

Charte
GenferseeFrankreichCélignyKanton WaadtAire-la-VilleAnièresAvullyAvusyBardonnexBellevue GEBernex GECarougeCartigny GECélignyChancyChêne-BougeriesChêne-BourgChoulexCollex-BossyCollonge-BelleriveColognyConfignonCorsier GEDardagnyGenfGenthodGy GEHermanceJussy GELaconnexLancyLe Grand-SaconnexMeinierMeyrinOnexPerly-CertouxPlan-les-OuatesPregny-ChambésyPresingePuplingeRussinSatignySoral GEThônexTroinexVandœuvresVernierVersoixVeyrier GECharte vo Avully
Iber des Bild
w

Avully (frankoprovenzalisch [a wɘˈʎi / a avuˈʎi][2]) isch e bolitischi Gmai im Kanton Gämf in dr Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Avully liit in dr Champagne. Zue dr Gmai ghere Avully-Village, Epeisses, Eaumorte un Gennecy. Dr Bann umfasst 64 % landwirtschaftligi Flechine, 15 % Wald, 11 % Sidligsflechine, 4 % Vercheersflechine un 6 % Gwässerflechine.[3]

Nochbergmaine sin Dardagny im Norde, Russin im Nordoschte, Cartigny im Oschte, Chancy im Sidweschte, Avusy im Side un Laconnex im Sidoschte. Im Weschte gränzt d Gmai an Frankrych.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Avully isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1220 as Avulie.

Bevelkerigsentwicklig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[4]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 305 278 305 339 312 368 311 322
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 318 320 307 469 1041 1795 1782 1736

De Uusländeraateil isch anne 2011 bi 18,8 % gläge.[3]

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

25,7 % vu dr Yywohner sin anne 2000 reformiert gsi, 31,7 % remisch-katholisch.[3]

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrotswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[3] FDP 15,8 %, CVP 5,6 %, GLP 1,8 %, GP 14,1 %, MCR 10,7 %, SP 21,9 %, SVP 18,0 %, Sunschtigi 12,1 %.

Gmaindspresidänt isch dr René Riem (Stand 2012).

Sproch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 1.736 Yywohner 1.543 Franzesisch as Hauptsproch aagee, 44 Dytsch, 26 Italienisch un 123 anderi Sproche.[3]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns Ändi 19./Aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[5][6].

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Avully – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  4. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  5. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  6. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176