Landkreis Esslingen

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Wappa Deitschlandkart
Wappa vom Landkreis Esslingen Deutschlandkarte, Position vom Landkreis Esslingen hervorgehoben48.7341666666679.3105555555556Koordinaten: 48° 44′ N, 9° 19′ O
Basisdata
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierongsbezirk: Stuegert
Region: Stuegert
Verwaltongssitz: Essleng
Eiwohner:

524.127 (31. Dez. 2015)[1]

Kfz-Kennzoeche: ES, NT
Greisschlissel: 08 1 16
Kreisgliderong: 44 Gmoena
Adress vo dr
Kreisverwaltong:
Pulverwiesen 11
73728 Esslingen
Webpräsenz: www.landkreis-esslingen.de
Landrat: Heinz Eininger (CDU)
Lag vom Landkreis Esslingen en Baden-Württemberg
Karte
Dialäkt: Mittelschwäbisch
D Sdaddmidde vo Essleng mid dor "Ennora Brugg" ibor on Näggorkanal; oba en dor Bildmidde em Hendorgond s Hochhaus vom Landratsamt
Nirdeng mid dor Seid zomm Näggor
D Burg Hohaneiffa (Grindongsord vo Bada-Wirddabärg), midd Bligg ens Albvorland. Essleng leid em Dunsd vom Horizond

Dor Landgraes Esslenga (ao Landgraes Essleng, amtlich Landkreis Esslingen) isch a Landgraes en Bada-Wirddabärg. Är ghaerd zor Regio Stuagert em Regierongsbezirk Stuagert. Mid saene 642 qkm isch dor Landgraes Essleng zwar oenor vo de glaenschde en Bada-Wirddabärd, abor oenor vo de am dichdesda besidlde ond håd mae wia a halba Millio Aewonor. Viile Firma, vor ällem em Maschenabau ond en dor Elektrodtächnigg exportired wäldweid. Landråd isch seid 2000 dor Heinz Eininger.

Landschafdliche Haobdraem send s Näggordaal, d Fildor, dor Schurwald ond d Schwäbischa Alb. Em Näggordaal leid d ehemalicha Freia Reichssdadd Essleng, ao Sitz vom Landgraes, mid-ra ausgezaechned ärhaldena Aldsdadd. Sbeziäll dor Bereich vo dor Fildor håd a enorm sdarga Wirdschfdskrafd endwiggled. Mid-m Landesflughafa Ächdordeng ond mid dor "Nuia Messe Stuagert" liged uff de Fildora ao zwåe iborregional bedeidende Aerichdonga.

Wäaga dor Wirdschafskrafd ond wäaga-m enorma Sidlongsdrugg ghaered d Baulandpreis uff de Fildora enzwischa mid zo de haechsde en ganz Deidschland. A bissle wenichor sdarg vorsidld (zersiedelt) dorgega ond landschafdlich schee bliba isch dor esdliche Bereich vom Landgraes mid de båede Middlzendra Kircha (Kirchheim) ond Nirdeng (Nürtingen).

Dor Landgraes Essleng grenzd im Nordosda an dor Rems-Murr-Graes ond em Osda an dor Landgraes Gebbeng, im Sida an dor Landgraes Reidleng ond em Wäsda an dor Landgraes Bebleng. Em Nordwäsda håd dor Landgraes a lengora gemeinsama Grenz mid dor graesfreia Landeshaobdsdadd Stuagert.

Aus dor Gschiichd[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Auffellich isch d haocha Konzentrazio vo Sdedd ond Derfor mid dor Endong (deidsch) "-ingen" (klassisch schwäbisch ausgsbrocha "-eng") em Landgraes. Dia sodde Nama ganged älle uff a aenhaedliche Besidlong en allemannischor Zeid zrugg. Fasd älle Sdedd ond Derfor (bis uff d ehemalicha Freia Reichssdadd Enssleng ond dia båede Flägga Nuihausa ond Wärnao) send scho vår viile Jårhondord ondor aldwirddabärgischa Oborhohaed komma ond hend a homogena kulturälla ond språchlicha Endwigglong hendor sich. D ledsda graosa Endorong håd-s mit dor Graesreform 1973 gäa. Dåmåls send dia båede bis då nã sälbsdendiche Landgraes Essleng ond Nirdeng zwangsweis zsẽmagschlossa wårda.

Uff dor Burg Hohaneiffa, dåmåls no Landgraes Nirdeng, håd am 2. Augusd 1948 a Konforenz vo de drei Minisdorpräsidenda vo de dåmåliche Besatzongszona Wirddabärg-Bada, Sidwirddabärg-Hohazollorn ond Sidbada sdaddgfonda. Uff dära Konforenz hend-se zom aersda Mål ibor d Grindong vom heidicha Bundesland Bada-Wirddabärg gschwätzd. Wemm-mor so will, isch also Bada-Wirddabärg em Landgraes Essleng uff d Wäld komma.

Schdedd ond Gmaendena[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zomm Landgraes Essleng ghaered dreizäa Schdedd ond oesadreisich Gmaendena.

Schdedd (Aewonor vom 31.12.2007)

  1. Aoa (3415)
  2. Blocheng (13.997)
  3. Essleng 91.271)
  4. d Fildor 44.977)
  5. Kircha 40.094)
  6. Lãẽfälde-Ächdordeng 39.071)
  7. Neiffa (6210)
  8. Nirdeng 40.535)
  9. Oechdaal (10.124)
  10. Oschdfilder 38.519)
  11. Wärnao (12.376)
  12. Weila (10.052)
  13. Wẽndleng (15.974)

Verwaldongsgmaenschafda bzw. Gmaendevorwaldongsverbend.

  1. Vorwaldongsgmaenschafd vo dor Sdadd Kircha mid de Gmaendena Deddeng ond Notzeng
  2. Gmaendevorwaldongsvorband Lenneng mid Sitz z Lenneng; Midglidsgmaendena: Lenneng, Weiler ond d Schdadd Aoa
  3. Gmaendevorwaldongsvorband Näggordenzleng mid Sitz z Neggordenzleng; Midglidsgmaendena: Alddorf, Aldariad, Bẽpfleng, Näggordåelfeng, Näggordenzleng ond Schlåeddorf
  4. Vorwaldongsgmaenschafd vo dor Sdadd Neiffa mid de Gmaendena Beira ond Kohlbärg
  5. Vorwaldongsgmaenschafd vo dor Sdadd Nirdeng mid de Gmaendena Oborboeng, Ondorẽseng, Friggahausa, Graoßbeddleng ond Wolfschluaga
  6. Gmaendevorwaldongsvorband Blocheng mid Sitz z Blocheng; Midglidsgmaendena: d Schdadd Blocheng ond d Gmaendena Albach ond Deizisao
  7. Gmaendevorwaldongsvorband Reichabach mid Sitz z Reichabach; Midglidsgmaendena: Balmerschweilor, Haochdorf, Lichdawald ond Reichabach
  8. Vorwaldongsgmaenschafd vo dor Sdadd Weile mid de Gmaendena Bisseng, Holzmada, Neidleng ond Ohmda
  9. Gmaendevorwaldongsvorband Wendleng mid Sitz z Wendleng; Midglidsgmaendena: d Schdadd Wendleng ond d Gmaende Kengga

Gmaendena (Aewonorzahl vom 31.12.2007)

  1. Albach (6043)
  2. Aldariad (1904)
  3. Alddorf (1620)
  4. Balmerschweilor (5646)
  5. Beira (3549)
  6. Bẽpfleng (3474)
  7. Bisseng (3481)
  8. Bõẽnga (5469)
  9. Deddeng (6010)
  10. Deizisao (6735)
  11. Denggdårf (10.707)
  12. Ẽnseng (4782)
  13. Friggahousa (8844)
  14. Graoßbeddleng (4290)
  15. Haochdorf (4895)
  16. Holzmada (2222)
  17. Kẽngga (9718)
  18. Kohlbärg (2268)
  19. Lẽnneng (8026)
  20. Lichdawald (2567)
  21. Näggordaelfeng (3716)
  22. Näggordẽnzleng (6542)
  23. Neidleng (1838)
  24. Nuihousa (11.741)
  25. Notzeng (3631)
  26. Oechwald (7470)
  27. Ohmda (1719)
  28. Reichabach (8236)
  29. Schloedorf (1886)
  30. Weilor (2143)
  31. Wolfschluaga (6340)

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden). Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Band III: Regierungsbezirk Stuttgart – Regionalverband Mittlerer Neckar, Stuttgart, 1978, ISBN 3-17-004758-2.
  • Landkreis Esslingen (Hrsg.): Der Kreis Esslingen, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1978, ISBN 3-8062-0171-4.
  • Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landratsämter in Baden-Württemberg 1810 bis 1972. Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchivare beim Landkreistag Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-8062-1213-9.
  • Der Landkreis Esslingen. Hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg i. V. mit dem Landkreis Esslingen, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0842-1.
  • Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Hrsg. von Reinhard Wolf. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2002. ISBN 3-7995-5173-5.
  • Lutz Reichardt, Ortsnamenbuch des Landkreises Esslingen, Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B Forschungen 98. Band, 1982 Kohlhammer-Verlag Stuttgart

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Landkreis Esslingen – Sammlig vo Multimediadateie

Fuaßnoda[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB)