Landkreis Göppingen

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vom Landkreis Göppingen Dütschlandcharte, Position vom Landkreis Göppingen fürighobe48.7061111111119.6486111111111Koordinaten: 48° 42′ N, 9° 39′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuagert
Region: Stuagert
Verwaltigssitz: Geppenga
Iiwohner:

252.749 (31. Dez. 2015)[1]

Kfz-Chennzeiche: GP
Kreisschlüssel: 08 1 17
Kreisgliderig: 38 Gemeinden
Adress vo dr
Kreisverwaltig:
Lorcher Straße 6
73033 Göppingen
Webpräsenz: www.landkreis-goeppingen.de
Landrat: Edgar Wolff (FW)
Lag vom Landkreis Göppingen z Baden-Württemberg
Charte
Dialäkt: Schwäbisch

Der Landgraes Gebbenga isch a Landgraes en Bada-Wirddabärg. Är ghaerd zo dor Regio Sduagord em Regirongsbezirk Sduagord.

Em Norda grenzd-or an dor Rems-Murr-Graes ond dor Osdalbgraes, em Osda an dor Landgraes Håedna. Em Siida grenzd-or an dor Alb-Donau-Graes, em Siidwäsda a monzichs Sdiggle an dor Landgraes Reidleng ond em Wäsda an dor Landgraes Essleng.

Geografische Sacha[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Luftbild vo de drei Kaiserbärg

Dor Landgraes Gebbenga leid am Fuas vo dor Schwäbischa Alb. Haobdfluss isch d Fils, dui må middla durch dor Landgraes nach Wäsda laofd, ond en Blocheng (Landgraes Essleng) en dor Näggor naegåd. Landschaflich schee isch-s Middenandor vo Filsdaal (en dor Midde), Albdraof (em Sida) ond Schurwald (em Norda). Zendraal liged em Graes d sogenannde "Drei Kaiserberge" Sdaofa, Sduifa ond Rächbärg, dia må-mor vo weidhär aus-m middlora Wirddabärg säa kã.

Vorkehr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Tunnelportal vo dor Eisabã-Nuibausdregge Sduagord-Ulm bei Haoasdadd
Entfernungsãgab am obera End vom Albaufsdiig an dor Audobã A 8

An dor Fils endlang ganged d Bundessdrås B 10 Sduagord - Ulm ond d Eisabãsdregge Sduagord - Ulm. An dära Sdregge leid ao dor deidschlandweid bekannde Eisabã-Albaufsdiig "Geislinger Steige", d aersda en Deidschland bauda Gebirgsbã. Em sidlicha Dåel vom Graes vorlaofd d Audobã A 8, äbafalls mid irem Albaufsdiig.

Därzeid laofed zwåe Jårhondordbaumasnãma en Sacha Vorkehr, båede was dor Albaufsdiig ãgåd: Em Bereich vom obora Filsdaal bei Wiisasdåeg ond ibor d ganza Alb wägg bis Ulm wird an dor Nuibausdregge Sduagord-Ulm vo "Sduagord 21" baud. On graosor Dãel vo dära Sdregge leid em Graesgebiid ond isch vo dor Audobã A 8 ibor a langa Sdregge vo fasd 30 km aus guad zomm säa. No en dor Blanong isch s Gleiche fir d Audobã. Ao då soll dor Albaufsdiig en graose ond lange Tunäll vorlegd wärda. Em Vorbereich vo dor Alb, bei Ãechlbärg ond Gruibenga isch dees Projäkt scho ferdichgsdelld.

Aus dor Gschiichd[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Uff-m Gebiid vom Landgraes Gebbenga leid d Sdammburg vom Kaisorgschläachd vo de "Staufer", dor "Hohenstaufen". Ǎnna 1079 hådd Heinrich IV. (dåmåls no deidschor Keenich, sbädor deidschor Kaisor) emm Staufer Friedrich I. (dor Barbarossa) s Herzogtum Schwaba als Leha gäa. D wichdigsde Staufer send dor Friedrich I., dor Heinrich VI. ond dor Friedrich II. gwäa, älles Kaisor.

Nåch-m Aussdärba vo de Staufer isch Gẽged vo Gebbenga zom graesda Dåel an d Wirddabärgor komma, dor andore Dåel, haobdsächlich omm Geislenga romm, hådd d Freia Reichssdadd Ulm ondor ihr Herrschafd griagd. Midd-m "Reichsdeputationshauptschluss" isch midd Ulm ao s ganze Geislengor Gebiid ans nuie Keenigreich Wirddabärg komma. 1938 send s Oboramd Gebbenga ond s Oboramd Geislenga zomm Graes Gebbenga zsẽmagschlossa wårda. Dådorbei isch-s bis haed bliiba.

Sdedd ond Gmaendena[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zomm Landgraes Gebbenga ghaered nae Sdedd ond naenazwanzich Gmaendena.

Sdedd (Aewonor am 31. Dezember 2015)

  1. Donzdorf (10.769)
  2. Äborschbach (15.206)
  3. Eislenga (20.177)
  4. Geislenga (27.168)
  5. Geppenga (56.781)
  6. Laudorsdoe (2561)
  7. Siassa (10.050)
  8. Uigna (14.036)
  9. Wiisasdåeg (2056)

Vorwaldongsgmaenschafda ond Gmaendevorwaldongsvorbend.

  1. Vorwaldongsgmaenschafd Deggenga mid Deggenga ond Bad Ditzabach
  2. Vorwaldongsgmaenschafd Äborschbach mid Äborschbach ond Schlierbach
  3. Gmaendevorwaldongsvorband "Eislenga-Oddabach-Saala" en Eislenga, mid Eislenga, Oddabach ond Saala
  4. Vorwaldongsgmaenschafd Geislenga mid Geislenga, Iborkenga ond Kuacha
  5. Vorwaldongsgmaenschafd Gebbenga mid Gebbenga, Schlat, Weschabeira ond Wanga
  6. Gmaendevorwaldongsvorband "Mittlors Fils-Laudordaal" en Donzdorf, mid Donzdorf, Laudorsdoe, Siassa ond Geenga
  7. Gmaendevorwaldongsvorband "Obers Filsdaal" en Wiisasdåeg, mid Wiisasdåeg, Draggasdoe, Gruibenga, Haoasdadd ond Miilhausa em Daal
  8. Gmaendevorwaldongsvorband "Esdlichor Schurwald" en Rächbärghausa, mid Rächbarghausa, Biirabach ond Berdlenga
  9. Gmaendevorwaldongsvorband "Raom Bad Boll", en Bad Boll, mid Bad Boll, Dirnao, Gammlshausa, Haddaahofa, Åechlbärg ond Zell ondorm Åechlbärg
  10. Vorwaldongsgmaenschafd Uigne mid Uigna ond Alborschhausa
  11. Gmaendevorwaldongsvorband "Voralb" en Haenenga, mid Haenenga ond Eschabach

Gmaine (Yywooner am 31. Dezember 2015)

  1. Ådlbärg (1956)
  2. Åechlbärg (1300)
  3. Alborschhausa (4196)
  4. Bad Boll (5110)
  5. Biirabach (1908)
  6. Bemakirch (5512)
  7. Berdlenga (1699)
  8. Deggenga (5279)
  9. Ditzabach (3652)
  10. Draggasdoe (408)
  11. Dirnao (2066)
  12. Eschabach (2176)
  13. Gammlshausa (1429)
  14. Geenga (4329)
  15. Gruibenga (2200)
  16. Haddahofa (2978)
  17. Haenenga (5114)
  18. Haoasdadd (817)
  19. Iborkenga (3793)
  20. Kuacha (5520)
  21. Miilhausa (1019)
  22. Odddabach (2463)
  23. Rächbärghausa (5424)
  24. Saala (7921)
  25. Schlat (1682)
  26. Schliirbach (3927)
  27. Wanga (3071)
  28. Weschabeira (3909)
  29. Zell ondorm Åechlbärg (3087)

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg; Band III: Regierungsbezirk Stuttgart – Regionalverband Mittlerer Neckar, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2.
  • Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-5176-2.
  • Göppingen und Landkreis Göppingen. Damals & Heute Chronik-Verlag, Pforzheim, 2009. ISBN 978-3-929462-81-4
  • Lutz Reichardt: Ortsnamenbuch des Kreises Göppingen. W.Kohlhammer, Stuttgart 1989 (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B: Forschungen 112)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Landkreis Göppingen – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB)