Kircha

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Kirchheim unter Teck
Kirchheim unter Teck
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Kirchheim unter Teck fürighobe
48.6483333333339.4511111111111311Koordinaten: 48° 39′ N, 9° 27′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Landkreis: Esslenga
Höchi: 311 m ü. NHN
Flächi: 40,5 km²
Iiwohner:

40.094 (31. Dez. 2015)[1]

Bevölkerigsdichti: 991 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 73230
Vorwahl: 07021
Kfz-Chennzeiche: ES
Gmeischlüssel: 08 1 16 033
Stadtgliderig: Chärnstadt un 4 Stadtdeil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Marktstraße 14
73230 Kirchheim unter Teck
Webpräsenz: www.kirchheim-teck.de
Oberburgermeischteri: Angelika Matt-Heidecker (SPD)
Lag vo dr Stadt Kirchheim unter Teck im Landchreis Esslenga
Alb-Donau-Kreis Landkreis Böblingen Landkreis Göppingen Landkreis Ludwigsburg Landkreis Reutlingen Landkreis Tübingen Rems-Murr-Kreis Stuttgart Aichtal Aichwald Altbach Altdorf (Landkreis Esslingen) Altenriet Altenriet Baltmannsweiler Bempflingen Beuren (bei Nürtingen) Bissingen an der Teck Deizisau Denkendorf (Württemberg) Dettingen unter Teck Erkenbrechtsweiler Esslingen am Neckar Filderstadt Frickenhausen (Württemberg) Großbettlingen Hochdorf (bei Plochingen) Holzmaden Kirchheim unter Teck Köngen Kohlberg (Württemberg) Kohlberg (Württemberg) Leinfelden-Echterdingen Lenningen Lichtenwald Neckartailfingen Neckartenzlingen Neidlingen Neuffen Neuhausen auf den Fildern Notzingen Nürtingen Oberboihingen Ohmden Ostfildern Owen Plochingen Reichenbach an der Fils Schlaitdorf Unterensingen Weilheim an der Teck Wendlingen am Neckar Wernau (Neckar) WolfschlugenKarte
Iber des Bild

Kircha (dt. Kirchheim unter Teck) isch a Stadt en Bada-Wirddabärg em Sidosda vo dor Regio Sduagord, ogfär 5 km sidesdlich vo Sduagord. Nåch Essleng, Fildorsdadd ond Niirdeng isch Kircha d virdgraesda Sdadd em Landgraes Esslenga und bilded s Middlzendrum fir d Gmaendena dromrom. Dor Bereich vom Middlzendrum isch där vom alda wirddabärgische Oboramd Kircha, des må bis 1938 exisdird håd.

Seid-em 1. April 1956 isch Kircha Graosa Graessdadd. Mid de Gmaendena Deddenga ond Notzenga hådd d Sdadd Kircha a Verwaldongsgmaenschafd ausgmachd.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Kircha leid nerdlich vom Albdraof mit saene Vorbärg, dor Teck, em Bråedasdoe ond dor Limburg, em Vorland vo dor middlora Schwäbischa Alb. Em Sdaddgebiid leid d Aemendong vo dor Lendach ond a baar weidore Bächla en d Laudor. D Laudor kommd vo Sida, vo Deddenga/Teck här ens Sdaddgebiid, laofd durch d Ennasdadd (rächds dorvo d Aldsdadd) ond gåd nåch Nordwäsda durch dor Sdadddåel Ädleng (Ötlingen) nåch Wendleng naus. Dord gåd se en dor Näggor nae.

Nachbargmaendena[ändere | Quälltäxt bearbeite]

An Kircha grenzd on ganzor Råeja vo Sdedd ond Gmaendena ã, em Urzåegor nåch, em Osda ågfanga: Schlierbach (Landgraes Gebbenga), Ohmda, Holzmada, Weila/Teck, Bissenga/Teck, Deddenga/Teck, Niirdeng, Bõẽng, Wendleng, Wärnao ond Notzenga (älle Landgraes Esslenga)

Sdaddaedåelong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Blick nåch Kircha vo dor Teck aus
Sdraeobsdwiisa am Hang vo dor Teck
Dor Seglflugblatz Hahnweide, a heifichs Ausflugsziil bei Kircha

S Sdaddgebiid vo Kircha setzd sich zsẽma aus Kircha sälbor, aus de Sdadddåel Lendorf ond Ätleng, dia må scho ănna 1935 aegmaended wårda send, ond de Sdadddåel Jesenga ond Naborn, dia må bei dor Gmaendereform 1974 aegmaended wårda send. Älle vir Sdaddåel send ao Ordschafda em Senn vo dor bada-wirddabärgischa Gmaendeordnong, mid-ma åegena Ordschafdsråd ond mid-ma Ortsvorsteher als Vorsitzendor.

Lindorf
Lindorf
Etlenga
Etlenga
Jesenga
Jesenga
Nabern<
Nabern

Ennorhalb vo dor Kärnsdadd Kircha wärded zom Dåel Wohngebiid mit åegene Nãma ondorschiida, maesd Nuibaugebiid, dia må abor ofd koe fesdglegda Grenz hend. A Sdaddåel där må vo dor Kärnsdadd deidlich aadrennd isch, isch dor „Schåfhof“, där må en de 1970er Jår endstanda isch.

Aewonor ond Flechena vo de Sdadddåel[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Kircha: 26.586 – 2.393 ha
  • Etlenga: 6.404 – 375 ha
  • Lindorf: 1.504 – 262 ha
  • Nabern: 1.882 – 443 ha
  • Jesenga: 3.269 – 574 ha

Zaala nåch-m Stand vom 30. Juni 2004

Raomblanong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Kircha bilded a Mittelzäntrum en dor Regio Sduagord, mid Sduagord als Oberzentrum. Zomm Mittelbereich Kircha ghaered Sdedd ond Gmaendena em Sidosda vom Lndgraes Esslenga (en dor Haobdsach s Albvorland mid-em Lennengor Daal ond mid-m Neidlengor Daal): Aoa, Bissenga/Teck, Deddenga/Teck, Holzmada, Kengga, Lennenga, Neidlenga, Notzenga, Ohmda, Weila/Teck, Weiler ond Wendleng.

Gmaenderåd[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bei dor ledsda Kommunalwahl am 25. Måe 2014 håd-s s folgende Ergäbnis gäa: :[2]

Barteie un Wehlergmeinschafte %
2014
Sitz
2014
%
2009
Sitz
2009
Kommunalwahl 2014
 %
30
20
10
0
21,45 %
19,56 %
19,33 %
17,24 %
10,12 %
6,32 %
5,98 %
Gwinn un Verluscht
im Verglych zue 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+2,20 %p
-1,32 %p
+0,13 %p
+1,95 %p
+1,09 %p
-4,71 %p
+0,67 %p
FW Freie Wähler 21,45 7 19,25 7
CDU CDU 19,56 7 20,88 8
SPD SPD 19,33 7 19,20 7
GRÜNE GRÜNE 17,24 6 15,29 5
Frauen Frauenliste Kirchheim 10,12 3 9,03 3
FDP/KiBü FDP/Kirchheimer Bürgerliste 6,32 2 11,03 4
CIK Christliche Initiative Kirchheim 5,98 2 5,31 2
gsamt 100,0 34 100,0 36
Wahlbedeiligung 45,22 % 49,35 %

Aus dor Gschiichd[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zomm ersda Mål wird Kircha em Jår 960 ärweend. S isch dåmåls durch on Dausch vom Bistum Chur an dor Keenich Otto I. komma, ond isch scho dåmåls on wichdichor Märktflägga gwäa.

Ogfär ab 1060 hend fir ibor zwåehondord Jår d Zährengor en Kircha s Saga gheed. Irgendwenn omm 1230 hend d Herzeg vo dor Teck irn Märktflägga zor Sdadd gmachd. Dia Herzeg hend abor em 14. Jårhondord ir Land nåch ond nåch an d Gråfa vo Wirddabärg vorkaofa miasa, ond Kircha ghaerd so vo Ãfang ã zom Grundbesdand vo dor Grafschafd ond vom sbädora Herzogtum Wirddabärg. Em wirrdabägischa Wabba send d "Rauda vo dor Teck" (Rauten der Teck) oenor vo de vir Dåel.

D Indusdrialisirong hådd en Kircha scho fria em 19. Jårhondord ãgfanga. Bedeidend isch dor Wollmärkt gwäa, 1819 aegriichded. Em Jår 1864 hådd Kircha on Ãschluss an d Eisabã griagd, mid dor dåmålicha Privateisabã Ondorboeng - Kircha (haed Dåel vo dor S1 em Vorkehrsvorbund Sduagord). D Metallindusdri ond middlsdendische Firma gheared bis haed zo de prägende Bedriib en Kircha.

Schwäbisch en Kircha[ändere | Quälltäxt bearbeite]

En Kircha schwäzzd-mor Middlschwäbisch. D Sdadd hådd vo Ãfang ã zom aldwirddabärgische Kärngebiid ghaerd.

Leid[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Max Eyth (1836-1906), deidschor Schrifdsdellor, Ingenieur ond Zåechnor.
  • Franz Georg Brustgi (1903–1991), deidschor Schrifdsdellor
  • Kurt Rommel (1926-2011), schwäbischor Pfarror, Lyriker ond Komponischd
  • Rudolf Paul (* 1933), evangelischor Pfarror ond schwäbischor Biblibersezzor

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hans Schwenkel: Heimatbuch des Kreises Nürtingen. Band 2. Würzburg 1953, S. 388–528.
  • Erich Keyser: Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Stuttgart, 1961.
  • Der Landkreis Esslingen - Hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg i.V. mit dem Landkreis Esslingen, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0842-1, Band 2, Seite 45

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB)
  2. Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Kirchheim unter Teck – Sammlig vo Multimediadateie


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