Hans Martin Sutermeister

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Dr Hans Martin Sutermeister 1945
Em Hans Martin Sutermeister sini Ungerschrifd

Dr Hans Martin Sutermeister (* 29. Sebdämber 1907 z Rued; † 5. Mei 1977 z Basu; Psöidonym: Hans Möhrlen) isch e Schwiizer Arzd, Schriftschdeller u Lokaubolitiker (LdU) gsii.

Näb ere outobiografische Novälle het dr Sutermeister Schrifde zu allgeméinmedizinische, mediziinhischdoorische u psychologische Themene gschribe. Vo 1966 bis 1972 isch dr Sutermeister Bärner Grossrat u vo 1968 bis 1971 Schdatbärner Gmeindrat gsi; i däm Amt hed er sech für d Schuelreform ir Schdat Bärn iigsetzd u isch wäg sire Kritik am chliine rote schüelerbuech überregional bekannt worde. As Mitarbeiter vom Büro gäge Amts– u Verbandswillchür vom Migros-Gnosseschafdsbund hed sech dr Sutermeister für Revisione n i verschidne Mordbrozäss iigsetzd; uf sine n Erfaarige n as Fählurteilsjeger basiert ds 1976 erschinene Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer.

Sii Nachlass befindet sech ir Burgerbibliotek Bärn.

Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jugend u Schdudium 1907–1942[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Sutermeister isch ire evangelische Bfarrfamilie ufd Wält cho; sii Heimetort isch Zofige gsii. Si Vater Fridrich, e Sohn vom Schriftschdeller Otto Sutermeister, isch Bfarrer gsi. Unger sine füf Gschwüschder si dr Komponischd Heinrich Sutermeister u dr Schriftschdeller Peter Sutermeister gsii. Vo Schlossrued isch d Familie nach Füürtale zügled, wo dr Sutermeister d Brimarschueu u nächär ds Gymnasium z Schaffuse bsuechd het.[1] Nächär isch d Familie nach Binnige zügled, vo wo us dr Sutermeister ds Humanischdische Gymnasium z Basu bsuecht hed, wo ner 1926 d Matuur gmachd het.

D Maria Hunziker u dr Fridrich Sutermeister (1873-1934), em Sutermeister sini Eltere

Wis sin Vatter hed welle, hed er im gliiche Jaar afa Theologii z Basu u z Tübige schdudiere. Nach füf Semeschder hed är ds Exame beschdange u hädi söte, drmit er es Schdipendium hädi söte berchoo, en Arbed über e René Descartes schriibe. Wil er wärend däm Examen i Gwüsseskonflikt choo isch, hed är ds Schdudium z Dütschland abbroche.[2][3]

Är isch vo sim proteschdantische Härkunftsmiliö wäggange u hed sech afa für naturwüsseschafdlechi Forschig indressiere. Im Apriu 1929 hed sech dr Sutermeister ar Uni Basu i Zahnmedizin immatrikulierd. 1930 hed er dört di Eidgenössische Medizinalprüefige beschdange u hed a dütsche n Universitäte wiiterschdudiert. Bis 1933 isch er „im Kieler ‚Republikanische Schdudäntebund‘ gsi“.[4] Denn isch er zrügg id Schwiiz gange. Mitti 1939 hed er z Bärn ds Schdaatsexame beschdange; är hed sech nähärte a verschidne, meischdens dermatologische Klinike witer usbildet u hed 1941 unger sim Onku Hans Hunziker ar Uni Basu doktoriert mit ere n Aarbet über ds Schwiizerische Tuberkulosegsetz.

1942 het dr Sutermeister ungerem Psöidonym Hans Moehrlen (nach em Name vo sim Urgrossvater Christoph Möhrlen) di outobiografischi Novälle Zwischen zwei Welten veröffentlechd, wo n er drinne sini Chindheit, Jugend u Schdudiejaar beschribt: Si Brueder Adri schdirbt i de Bärge;[5] sini Vorliebi für e Jazz u alls „Amerikanische“ schdeit im würkleche Läbe i gwüssem Gägesatz zum ender ir dütsche Kultuur gwurzlete berüemte Brüetsch Heinrich Sutermeister, em neoklassische Komponischd, wo aber ir Novälle nie erwähnt wird. Wärend em Zwöite Wältchrieg isch d Importierig vo Zwischen zwei Welten „ins Grossdeutsche Reich gesperrt“ worde.[6] Unger em gliiche Psöidonym hed er zwo chliini Walzer veröffentlechd: eine für Klavier u der angeri für Klavier u Gige.

„[D Novälle isch] es früechs Dokumänt für das, wo me schbeter Nonkonformismus gnennt hed, e Teggschd mit wältaschoulecher Ambizioon, wo explizit di «nöii Teorii» aschbricht «vo de zwo Miliös, ere konservative schdiife, unächde, unglückleche Intellektuelle- u re fortschrittleche, derbfründleche Nedintellektuelleschichd» (35). Soziologisch gsee isch das zwar e grobi Vereifachig, u di duurendi Reed vo de «Intellektuelle» isch unglücklech (gmeint si warschindlech di Biudigsprivilegierte us de ghobene Miliös, vo dene s ja verschidnigi gä het: ds Biudigsbürgertum vo sim Bfarrervatter, ds wirtschafdleche Ungernämertuum oder d Abchömmling vor ehemalige n Arischdokratii, grad z Bärn). Aber di Kategorisierig vor Novälle nimmt doch di ebe um 1940 ufchommendi Reed vo de «Konformischde» as de gsellschafdlech Aabasste vorwäg. U dr Brotagonischd Martin macht für 1942 e typische nonkonformischdische n Uusbruchsversuech. Dasses bim Versuech sötti bliibe, zeige di letschde zwo Siitene vor Gschichd. U dass da Bekenntnis zum Nonkonformismus as Kritik am erwünschde Konformismus gläse worde n isch, beleit d Daatsach, dass d NS-Behörde d Iifuehr vor Novälle verbote hei.“

(Fredi Lerch, 2012.[6])

Chriegszit 1942–1945[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hans Martin Sutermeister schbilt Bandoneon bimne Feschd vor Schdudänteverbindig Zofingia, wo n er wärend sine Schdudiejaar Mitgliid gsii isch

Dr Sutermeister hed si Militärdienschd as „Hilfsdienschd–Arzt“ absolviert[1], houptsächlech i dermatologische Abteilige vo alpine Militärsanitätsaaschdalte. Dört hed er unger anderem d Föhnchranket erforschd; drvo züge n es baar Publikazione vo ihm.

I de gliiche Jaar het dr Sutermeister e n Uufsatzreie über di physiologischi Psychologii veröffentlechd, wobi n er schdarch vom Neopositivismus beiiflussd gsii isch u sech für e naturwüsseschafdlechi, „erklärendi“ Psychologii, as Gägesatz zur Verstehende Psychologii vom Wilhelm Dilthey, iigsetzd het. 1944 hed er sini Idee n i sine Büecher Psychologie und Weltanschauung u Von Tanz, Musik und andern schönen Dingen nöi zsämegfassd, wobi n er den Ideene „Angschd-“ u „Erholigsregression“ für bsunders wichdig gfunde het. Är het denn Angschdregression as dür „Angschd uusglösti Rückschduefig vom Verhalte uf biologisch elteri Entwickligsschduefene“ definiert; „Biischpili si Dotschdellrefläx (Schreckschdarri) oder Bewegigsschdurm. Im witere Sinn‚ jedi brimitivi‘ Verhautenswiis i Angschdsituazione.“[7] Erholendi Regressione andrersiits würde „dür d Entlaschdig vom Hirnschdamm bim Erläbe“ vo grossrhythmische Impuls wi zum Biischbil bim Jazz schdattfinde.[8] 1945 hed er ir Ziitschrifd vor Freigeischdige Vereinigung vor Schwiiz Der Freidenker en Artiku über e Neopositivismus as „zuekümfdigi Einheitswältaschouig“ gschribe.

Mediziner 1945–1960[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Z Bärn het dr Sutermeister 1945 ar Kasärneschdrass 39 e n allgemeinmedizinischi Braxis ufgmachd, wo n er baud as „Pestalozzi vom Breitenrain“ gnennt worde n isch. Vo 1946 bis 1947 hed er wärend 15 Mönet as Lagerarzd vor United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) u vor International Refugee Organization z Dütschland, z Pole u ir Tschechoslowakei gschaffed. As „Medical Officer“ vor UNRRA hed er 1946/47 im Ruum Müngche-Pasing-Murnau u Mittenwald dr Schwarzhandu mit Penizillin u Insulin bekämpfd.[9] I de fougende Jaar het dr Sutermeister as „Lektor für Psychofüsiologii ar Uni Bärn“ gschaffed[1] u isch Mitgliid vor Psychologische Gsellschafd Bärn gsii; bis 1952 hed er „öppe 50 Arbete über Psychofüsiologii u medizinischer Psychologii“ gschribe.[1] Är het sech unger anderem mid em Psychogeniebegriff beschäfdigt.[10] Ar Voukshochschuel Bärn hed er drü Kürs gä: im Novämber/Dezämber 1953 dr Kurs „Medizin u Abergloube“, wo n er sine Geschd „en Überblick über d Entwicklig vor Heilkund vor Magie bis zur modärne Medizin“ häd sötte gä; im Novämber/Dezämber 1954 hed er dr Kurs „Iifüerig id Grundbegriff vor Psychologii“ gä, u im Novämber/Dezämber 1955 e „2. schbezielle Deil“ vo däm gliiche Kurs.[11] (Dr Inhalt vo de letschde beide Kürs hed er 1976 i sim Buech Grundbegriffe der Psychologie usegää, wobi n er dr Schdoff uf über 500 Siitene ufblase hed.)[12]

Wil er e Lehrufdraag i Medizingschichd bzw. i Medizinischer Psychologii hed welle berchoo, het dr Sutermeister Aafang vo de 1950er Jaar bir Medizinische Fakultät vor Uni Bärn nachenang drü Habilitazioonsschrifde n iigreichd:[13]

  • Über die Wandlungen in der Auffassung des Krankheitsgeschehens,
  • Psychosomatik des Lachens und Weinens, u
  • Schiller als Arzt, sein Beitrag zur psychosomatischen Forschung.

Dr Henry E. Sigerist hed em Sutermeister si Biitrag, wo 1955 as Band 13 vo de Bärner Biiträg zor Gschichd vor Medizin u vo de Naturwüsseschafde veröffentlechd,[14] imene Brief a Hintzsche „e sehr e hübschi Arbet … wo ou für Literarhischdoriker interessant sigi“, gnennt.[15] Dr Beguetachder Jakob Klaesi hed em Dekan vor Fakultät, em Bernhard Walthard, empfole, dr Sutermeister zur Habilitazion zue z laa, drmit d Regierig em Sutermeister dr Lehruufdrag für “Gschichd vor Medizin” u für “Psychosomatik” chönti gää.[13] Är isch denn aber doch ned habilitiert worde.[15]

1957 hed er z Gsteig bei Gstaad di Berlinerin Ingeborg Schulzke ghüraate; Trouzüge si dr marxischdischi Psycholog Franz Keller u däm sini Ehefrou gsii; mid em Franz Keller, wo bolitisch links vom Sutermeister gsii isch, hed er wärend Jahrzähnte n e (mängisch gschbannti) Fründschafd pflägt.[16]

1959 het dr Sutermeister mit dr Absichd, e „Biitrag zum Geniebroblem“ z mache, en Überblick über verschidnigi Chranketsdiagnose vom Komponischd Robert Schumann gschribe.[17] Dr Sutermeister hed sech unger andrem uf e Robert-Schumann-Biografii vo sim Brüetsch Peter Sutermeister bezoge.[18] Ab Ändi vo de 1950er Jaar isch dr Sutermeister Mitgliid ir Gsellschafd Schwiiz-Israel gsii. Im Sutermeister sim Nachlass ir Bärner Burgerbibliothek findet me Korreschbondänz us dere Ziit.[19]

Fählurteilsjeger 1960er Jaar[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gäg Ändi vo de 1950er Jaar het dr Sutermeister afa sech für d Opfer vo Juschdizirrtümer iisetze. As Mitarbeiter vom Büro gäg Amts- u Verbandswillchür vom Landesring vo de n Unabhängige u vor Gfangenegwärchschafd het dr Sutermeister a de Revisioone für d Brozäss Pierre Jaccoud, Maria Popescu, Walter Gross und Robert Willi mitgschaffed.

Mid em Roger Le Breton (linggs) redet er über e Fall Jaccoud; Paris, im Novämber 1960

Bsunders sini Arbed ir Affäre Jaccoud hed ne zumne „Fählurteilsverfouger vo Rang u Wirchig“ gmacht.[2] Dr Gänfer Aawalt Pierre Jaccoud isch 1960 wäge Mord am Landmaschinehändler Charles Zumbach aaklagd u verurteilt worde. Dr Sutermeister isch a d Schbitze vore Kampagne drätte, wo d Affäre Jaccoud „zumne ‘nöie Fall Dreyfus’“ het welle erkläre.[20]

Dr Sutermeister isch nach London u nach Graz, nach Paris u nach Wien greisd, um mit internazional renommierte Grichdsmediziner i Kontakd z drätte.[21] Briefe, Aafrage n u Ersuech um Meinigsüsserige hei düre Sutermeister „ire Wääg zu Grichdsmediziner u Serolooge z Europa u z Amerika“ gfunge; si heis bis zum Alexander Solomon Wiener z Nöi York u bis zum Robert Royston Amos Coombs z Cambridge gschaffed.[20] Sini ofd wenig sachleche Angriff gäge d Expertise vom Erik Undritz u vom Albert Alder häde gmäss em Jürgen Thorwald gwüssi negativi Uuswirchige uf e Fall Jaccoud ghaa; uf der angere Siite hed sin Iifer o drzue biidreit, dass d Mittu gsammlt worde si, um d Leitig vo de Revisionsbemüehige i d Händ vo de n Aawält Horace Mastronardi u Roland Steiner z lege.[20] Dr Sutermeister hed e bolitische Mord vermueted u „hed z Gänf u Umgäbig Dutzendi vo Züge befragd“.[22] Under dr „Uufsichd vom ne Schbortarzd wo n e Schdoppuhr ghaa hed“ isch er „uf em Velo vor Kanzlei vom Jaccoud bis zum Tatort u wider zrügg gradlet, um z zeige, dass dr chränklechi Jaccoud die Schdrecki i dere churze Ziit wo n er dr Mord häti söte begoo, gar ned gschaffd hätti“.[22] Dr Sutermeister

„hed im zwieliechtige Waffehändlermiliö ermittled. Datsächlech isch zur Ziit vom Mord am André Zumbach im Mei 1958 dr Algeriechrieg grad am hefdigschte gsii, u Gänf isch sowou für di algerischi Befreiigsbewegig FNLA wi o für d Organisation de l’armée secrète (di für es französischs Algerie kämpfendi Terrorischdenorganisazioon) e Dräischiibe gsii. Es si viu Waffe gschmuggled worde n i däm Momänt, u z Gänf si ned sälte bolitischi Mord bassiert. Dr Sutermeister hed d Teorii verdrätte, dass di Firma, wo die vom Vater Zumbach verchoufde Landwirtschafdsmaschinene bout hed, o im Waffeschmuggu aktiv gsii isch u dass die Iibrächer, wo sech ir Garaasch vom Zumbach verschdeckt häge, ehemaligi Fremdelegionäär u Indochinakämpfer gsii sige, wo im kombinierte Nahkampf mit Mässer u Bischdole guet hei chönne umgaa. Gmäss em Sutermeister isch dr Zumbach Opfer vore bolitische n Abrächnig worde, u dr Jaccoud hed müesse as Sündebock härehebe. Dr ebeso iifrigi wi eiferndi Bärner Arzt hed sini Thesene i Briefe, Artiku u Schdriitschrifde verbreited, wo n em vo siite vom Gänfer Labordiräkder [Pierre] Hegg Ehrverletzigsklage brocht hei.“

(Hanspeter Born[22])
Dr Pierre Jaccoud, fotografiert vom Erling Mandelmann

Dr Sutermeister hed im Fall Jaccoud vili Fründe[23] u Gägner ghaa.[24] Uf sire Siite hed er zum Biischbiu dr französischi Grichdsmediziner Roger Le Breton ghaa.[20] E Düüfpunkd isch gsii, wo dr Gerichtsmediziner Pierre Hegg im zwöite Halbjaar 1960 e Beleidigungsprozäss gäge Sutermeister agfange hed,[25] aber ohni Erfoug.[26]

E Dankes-charte vom Pierre Jaccoud a Hans Martin Sutermeister

1964 hed dr Sutermeister ire n Iingabe a Schwiizer Bundesrat „d Inschdiduzionalisierig vomene Bundeskriminauamt nach em Vorbiud vom Dütsche Bundeskriminauamt z Wiesbade iigreichd, um as Oberexbärtise oder sozsäge n as zwöiti Daatsacheninschdanz i reine n Indiziebrozäss d Exbärtise naabrüefe laa z chönne.“[27] Är hed drinne „uf di Ombudsman-Inschdiduzioon in Skandinavie hiigwise“, hed mereri Vorschdöss versuechd u hed schliesslech dr Julius Bär Stiftung „1974 e Briisarbet bedräffend Schwiizer Inschdiduzionsreformene n iigreichd.“[27]

Aber dr Fall Jaccoud isch bis hüt ned ufklärt worde.[22] Dr Sutermeister hed schbäter medizinisch-psychologische n Aschbäkde vom Falle, em „Glanz u Eländ vo Exbärtisene“, es Kapitu i sim Schunke Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer gwidmet.[28]

Bolitiker 1966–1971[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bärner Grossrat[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Mei 1966 isch er as Mitgliid vom Landesring vo de n Unabhängige i Gross Rat vom Kanton Bärn (Wauchkreis Bärn-Schdat) gwählt worde. 1970 isch dr Sutermeister „mit de Schdimme vo wachsende bärner Linggs-Gruppe“ n im Grosse Rat widergwählt worde.[29] Bis zu sim Usdritt Ändi 1971 het dr Sutermeister „sächs grossrätleche Kommissione n aaghört“; är hed sech im Grosse Rat bsungers „für Schuel– u Besoldigsfrage, aber o für Schdüürfrage“ n indressiert.[30]

Wahl i Schdatbärner Gmeindrat[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Dezämber 1967 isch dr Sutermeister as „bolitische n Ussesiiter“[31] für e Landesring vo de n Unabhängige i di Schdatbärner Exekutive gwählt worde[32] u hed dr Paul Dübi as Schueudiräkder vor Schdat Bärn abglösd.[33][34] Mid em Iizug vom Sutermeister „uf Chöschde vor gmeinsame freisinnig–bürgerleche Lischde“ i Bärner Gmeindrat isch dr Landesring vo de n Unabhängige „denn drittschderchschdi Bartei vor Schdat Bärn“ worde u isch zum erschde Mau i sire Gschichd i däm Rat verdrätte gsii.[35] „D Abwahl vom Gmeindrat Dübi Ändi 1967 nach 16 Jaar Amtsziit hed i de bürgerleche Barteie rächt vil Schdoub ufgwirbled. E Mozioon hed für d Zuekunfd Majorzwahle verlangt, um derartigi Abwahle z verhindere ….“[36]

Dr Sutermeister hed am Aafang as brogressiv, wäutoffe u bolitisch ender linggs golte. Är hed sech im Rat für d Unabhängigkeit vom Jura, für e (sexuell) ufklärti Jugend,[37] fürz Froueschdimmrächd ir Schwiiz[38] u für e miuderi Schdraafjuschdiz[39] iigsetzd (är het d Schwiiz i däm Zämehangen „Unrächtsschdaat“ gnennt).[40] Är hed a Debattene im „nonkonformischdische“ Diskussions–chäller Junkere 37 mitgmachd[41] u hed im „Burgdorfer Literaturskandal“ um s Wärch Gilgamesch vom Guido Bachmann d Interässe vor brogressive Schüelerschafd verdeidigt.[42][43] Är isch o Bresidänt vor Bärner Sekzioon vor Europa-Unioon gsii u hed biudigsreformerischi Idee n usem Oschdblock iibrachd.[44][45] Sini gröschde bolitische Gägner si freisinnig gsii; ires Ziu isch gsii, dr a Landesring verloreni Gmeindratssitz wider zrügg z erobere.

So schribt d Redakzion vom nonkonformischdische focus: ds ziitkritische magazin:

„Wo dr Arzd u Schrifdschdeller Dr. Hans Sutermeister dank eme unvorhärgsehene Vouchsentscheid schdatbärner Schueudiräkder worde n isch, isch für e ganzi Schichd vo verkalkte Barteischdratege d Wäut untergange. Isch doch z.B. dä unaagnämi Ussesiiter sogar ir ‚Kritische n Untergrundschueu für d Schwiiz‘ (im zur Fröid vore ruheliebende Bürokratii bald dr Vergangeheit aaghörendi Diskussionschäller ‚Junkere 37‘) ofd mit böse Nonkonformischde zäme choo! Drzue, me schdelli sech s vor, hed er glägentlech as Grossrat si Kanton – wil dä dank ‚Asozialegsetz‘ missliebigi Mitbürger oni viu grichtlechi Schärereie i entschbrächendi Aaschdalte ‚versänke‘ cha – en ‚Unrächtsschdaat‘ gnennt! Denn ds Allerschlimmschdi: Är list viu, reist ir grosse Wäut ume u findet mängisch, dass es a angerne n Orte Schuele git – wo s ned würd schade, wenn gwüssi Schueumeischder vo üsem Land no e chlei i Naachhiufeunderrichd würde gaa…“

(focus: ds ziitkritische magazin[46])

Gsamtschueu[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zum Sutermeister sim unkonvenzionelle Schdiil hed ghört, dass er „e Verfächder vor Gsamtschueu“ gsii isch.[36] D Gsamtschueu hädi „demokratischer“ as bishärigi Schwiizer Schueumodäll söde sii, das heissd, die Lüüt, wo sech für d Gsamtschueuidee iigsetzd hei, hei welle „jedes Ching individuell nach sine bsundere Fähigkeite fördere“.[47] Drzue het dr Sutermeister Schueusyschdeem z Kopehage, Moskou, Schdockholm u z Israel bsuechd.[48][49][50]

Wäg sine n Erfaarige, wo n er bi Schueubsüech im Usland gsammled het, het dr Sutermeister e „schdadtbärnischi Biudigsbolitik mid em Ziel vore innere n u üssere Schueureform“ düresetze welle. Är hed drzue zuhande vom Gmeindrat zwöi umfangriichi Bricht verfassd (Januar[51] u Mei 1971), wo dört aber chuum diskutiert worde si.[52] I de Brotokoll vo de Sitzige vom Schdatrat u vom Grosse Raat vom Kanton Bärn chame naavollzie, dass di Debattene schbannigsvoll gsi si, unger anderem will dr Sutermeister „e beredte Theoretiker vor Gsamtschueu“ gsii isch, „vor de Realidäte“ (bsungers vor em Widerschdand vo de Freisinnige u vor Buure-, Gwärbs- u Bürgerbartei) aber kapituliert hed.[53]

D Ära Sutermeister giut, troz oder dank irne Kontrovärse, as Ziit vom „Uufbruch“ im Biudigsbereich für Bärn; nächär heds e „langsame, zäche Uufbruch i de sibzger Jaar“ gä, u ne Reformdynamik i de 1980er Jaar.[54]

Skandal um s chliine rote schüelerbuech[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Obwou dr Sutermeister innerhaub vom Landesring vo de n Unabhängige n as brogressivs Barteimitgliid aagluegd worde n isch, hed er inner- u usserhaub vo sire Bartei einigs ufgwüelt, wo n er 1970 ds chliine rote schüelerbuech[55], es biudigskritisches Manifeschd, wo us dr 68er-Bewegig use n endschdange n isch, aagriffe hed.[55][56][57] Us sire Sichd isch es „i sire Grundtendänz trotz no verdrätbare antioutoritäre n Idee gschmacklos gsii.“[56] Är hed di Schwiizer Bundesaawaltschafd drvo chönne n überzüge, dass „ds chliine rote Schüelerbuech“ jugendgfährdend gsii sig, wo druf abe d Bundesaawaltschafd u di Kantonali Schueudiräkzion dr Verchouf vom Büechli churzi Ziit hed iischdelle laa u d Importierig i d Schwiiz verbotte worde n isch.[56][58] Sini Akzion gäge ds „chliine rote schüelerbuech“ hed gmachd, dass ds Büechli landeswiit bekannt worde n isch.[59]

Dr Sutermeister (rächts) het während sire Ziit as Gmeindrat dr damaligi Bärner Schdatbresidänt Tschäppät (will däm sini Frou ke Änglisch hed chönne) bimne internazionale Dräffe vo Schdatbresidänte verdrätte, wo dr Lord Provost James Wilson McKay (linggs) z Edinburgh organisiert hed

Abwahl us em Gmeindrat[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr „Schueudiräkder Sutermeister isch wärend sire ganze n Amtsziit vor allem vo dr bürgerleche Siite scharf beobachded worde u hed immer wider müesse Kritik abwehre.“[36] Sini Reformidee si gmäss em Bärner Journalischd Hans Kaufmann „vorab a dr schier unghüüre Mängi vo sine n Inträsse n u Begabige“ gschitered.[60] So ischs bassiert, dass dr Sutermeister im Dezämber 1971, drotz em nöi iigfüerte Froueschdimmrächd[61], dr Wahlkampf um si Gmeindratssitz gäge dr FDP-Kandidaat Arist Rollier verlore hed.[62][63] Us dr Sichd vom Sutermeister „hed dr Landesring vo de n Unabhängige … Sitze verloore, wil d „Rezession“, wo nöcher choo isch, d „Klassenkampffronte wider verschdercht hed u Mittibarteie n ufglöst hed.“[61]

Di „hefdige n Aagriff, wo damals i de Ziitige druckt worde si, hei ne derzue bewegt, o sis Mandat as Mitgliid vor kantonale Legislative uf z gä, u uf d Widereröffnig vore Braxis z Bärn z verzichde.“[64][65] (A sini Schdell isch dr Arzd Paul Günter i Bärner Grossrat iidrätte.[66]) „Obwou mängi Bolitiker e n Entschädigung für e Sutermeister befürworted hei, het d Bärner Exekutive am Dr. Sutermeister ke Abfindigssumme gä.“[67] Die Jaar, wo n är „houptamtlech der Öffendlechkeit dient hed, si warschindlech die unglücklechschde i sim Läbe gsii.“[60]

„D Nedwiderwahl 1971 hed bewirkt, dass dr Dr. Sutermeister schnäll sis Büro gründlech gruumet hed. Elei glaa vo Mitschdriiter, vo bolitische Fründe n u Gägner, entdüüschd vo Mitarbeiter u Mönsche, wo ner hed welle häufe, isch er zrügg i si Arzdbruef. Wo s für angeri uusgschidnigi Gmeindratsmitglider e Bensioon u vo Fründe zuedänkdi Arbetsgebiet warte, hed für e Dr. Sutermeister as 64-jährige dr Kampf um d Exischdänz aagfange.“[31]

Dr Sutermeister dehei ir Elfenau, z Bärn, 1961

Uswirkige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Über d Ziit, wo dr Sutermeister Bolitiker gsii isch, finde sech e Hand vou journalischdische Kommentär. Di em Sutermeister ender feindlech gsinnti, wil freisinnigi, Bärner Dagesziitig Dr Bund, u uf dr angere Siite ds ender wougsinnte Bärner Dagblatt, underscheide sech dütlech vonenang i däre Hiisichd. Dä Journalischd, wo worschindlech am meischte öppis gäge Sutermeister ghaa het, isch dr Peter Schindler (vom Bund) gsii.[68]

Gmäss em Bärner Dagblatt–Journalischd Heinz W. Müller hed di as „gfüeusbetont“ u „schbrunghafd“ wahrgnoonigi Bärner Schueudiräkzioon vom Sutermeister d Verwaltig u d Lehrerschafd verunsichered: „Mit sire vo Gedankeblitz prägde Bolitik isch der [Sutermeister] a viune n Orte ned verschdange worde. Immerhin het dr Dr. Sutermeister sis gröschde n Aalige chönne düreboxe, nämlech d Iirichdig vomne Gsamtschueuversuech. Das Exberimänt isch [es Jahrzähnt schbäter] immer no gloffe.“[67]

Dr Karl Vögeli, e Journalischd vom gliiche Dagblatt, het versöhnlech gschribe: „Drotz dr nume churze n Amtsziit bliibe zwöi Ereigniss vor schdetische Schueubolitik mit sim Name verbunde: är het di konsekwänti Iifüehrig vor sogenannte Koedukazion (Buebe u Meitli ir gliiche Klass) düregsetzd. Es zwöits Ziil hed er i sim ledschde Amtsjaar erreichd. Mit ere knappe Mehrheit het dr Schdatrat en allgemeini Schueureform beschlosse mid em Ziil, d Gsamtschueu iizfüere. D Blanig u di brakdischi Durefüerig vo däre Reform wird sine Nachfouger überlaa sii – em Dr. Sutermeister bliibt itze, nach sim Wägzog nach Basu, d Gnuegtueig, das es ihm glückd isch, mid em Grundsatzentscheid dr Schdei is Rolle brochd z haa.“[69]

Zrügg luegend u mid em Verwiis uf em Sutermeister sini früechi Novälle Zwischen zwei Welten resümiert dr ehemalig LdU–Barteibresidänt Anton Schaller: dr Sutermeister „findet d Balance zwüsche de zwöi Wäute, wird Landesring-Bolitiker, füeut sech drinne woou, zwüsche de Barteie von linggs u rächts.“[70]

Ledschdi Jaar, 1972–1977[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Cover vo Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer (1976), em Sutermeister sini umfangriichschdi u näbe Schiller als Arzt (1955) wichdigschdi Schrifd

Nach sire n Abwaau us em Schdatbärner Gmeindraat u sim Uusdritt us em Bärner Grossrat 1972 isch dr Sutermeister vo Bärn nach Basu a d Grienschdrass zügled,[64] wo n er e nöii allgemeinmedizinischi Brivatpraxis eröffned het.[60][65] Näb sire Braxis, wo n er mit sire Familie gfüert hed, hed er „sech witerhin engaschiert a dr Diskussion vo öffendleche Fraage“ bedeiliget, wobi sini Läserbrief mängisch zu „läbhafde publizischdische Usenandersezige“[64] gfüert hei.[67]

Är hed witer gforschd u hed (näb mängne Läserbriefe) d Wärch Grundbegriffe der Psychologie von heute u Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer gschribe, wo n er 1976 i sim eigne „Elfenau Verlag“ veröffentlechd het.[71] Är het welle Von Tanz, Musik und andern schönen Dingen (vo 1944) nöi uflegge, aber so wiit ischs ned choo, wil er am 5. Mei 1977 unerwarted a Härzversäge gschdorbe n isch.

Em Sutermeister si Nachlass befindet sech ir Burgerbibliotek z Bärn; in ihm hets persönlechi Dokumänt, Korreschbondänz, Handexemplar vo sine n eigne Büecher (wo n er inegchritzlet hed) u angers.[72]

Schrifde (Uuswahl)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Cover vom Sutermeister sire under eme Pseudonym veröffendlechte outobiografische Novälle Zwischen zwei Welten vo 1942

Komposizione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Chliine Walzer für Gige u Klavier, 1949 under em Psöidonym „Hans Möhrlen“ veröffendlecht

Literatuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

E Lischde vo Rezänsioone über Schrifde vom Sutermeister findet me uf dr Änglische Wikipedia. Em Sutermeister si einzige n Iitrag imne biografische Nachschlagwärch isch:

  • Sutermeister, Hans–Martin. In: Willy Keller (Herausgeber): Schwiizer Biografischs Archiv. Band 1. EPI Verlag Internationaler Publikationen, Züri/Lugano/Vaduz 1952. S. 123–124.

Sutermeister as Fählurteilsjeger[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Affaire Jaccoud: beaucoup de bruit pour rien. Un médecin bernois à la rescousse. In: Voix Ouvrière. Nr. 166, 19. Juli 1960.
  • Gerhard Mauz: Schuldig, weil wir keinen anderen haben: SPIEGEL-Reporter Gerhard Mauz über die Fehlurteilsjäger Hans Martin Sutermeister und Gustav Adolf Neumann. In: Der Spiegel. Nr. 18, 1965, S. 116 u 118 (Online).
  • Jaccoud. Ein gewisses Lächeln. In: Der Spiegel. Nr. 45, 1960, S. 71–73 (Online).
  • Jürgen Thorwald: Blutiges Geheimnis. In: Die Stunde der Detektive: Werden und Welten der Kriminalistik. 1, Knaur, Müngche/Züri 1969, S. 257–258.
  • Hanspeter Born: Mörder gesucht. In: Ds Magazin. 29. Sebdämber 2001, S. 30–31.

Sutermeister as Bolitiker[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Die Diskussion wäre vernünftiger gewesen: Berns Schuldirektor verschafft umstrittenem Buch aus Dänemark Publizität. Frühjahr 1970.
  • h.u.b. (Chürzu): Schuldirektor zensiert Radio Bern. In: Nazionau-Ziitig. Nr. 280, Aabenusgaab 23. Juni 1970, S. 3.
  • Heinz Däpp: Die zwei Seelen in Sutermeisters Brust. In: National-Zeitung. Nr. 282, 24. Juni 1970, S. 6.
  • Sergius Golowin: Die Schule der Angst. In: focus: ds ziitkritische magazin. Nr. 10 (Sondernummere), Juli/Ougschde 1970, S. 44.
  • z/p (Chürzu): Herr Sutermeister und die Landesring-Ideale. In: Dr Landbot. Nr. 161, 15. Juli 1970, S. 6.
  • Heinz Däpp: Sutermeister und die Folgen: Wie sollen linke Berner wählen?. In: National-Zeitung. Nr. 356, 6. Ougschde 1970, S. 3.
  • Hans Mühlethaler: die kleine rote schülerbuch–affäre. In: focus: ds ziitkritische magazin. Nr. 11, 1970, S. 26–28.
  • K (Chürzu): Entscheid ohne Wenn und Aber: Schuldirektor Dr. Sutermeister deutlich geschlagen – Arist Rollier an der Spitze des Gemeinsamen Vorschlages gewählt. In: Dr Bund. Nr. 292, 14. Dezämber 1971, S. 33.
  • Eduard Nacht: Sutermeister wurde nicht mehr gewählt. Mid ere Karikatuur vom Nico. In: Tages-Aazeiger. Nr. 292, 14. Dezämber 1971, S. 5.
  • Karl Vögeli: Mit dem Dank der Oeffentlichkeit in den verdienten Ruhestand: Letzter Amtstag von Gemeinderat Dr. Hans Martin Sutermeister. E Bricht mid ere Churzbiografii u es Foti. In: Bärner Dagblatt. 29. Dezämber 1971, S. 11.
  • Liselotte Lüscher: Geschichte der Schulreform in der Stadt Bern von 1968 bis 1988: Eine Analyse des Vorgehens und der Widerstände. Peter Lang AG, Bärn 1997. Kapitu:
  • 2.4.1 Legislaturperiode 1968 bis 1971 (Schuldirektor H. M. Sutermeister, LdU). S. 41–46.
  • 3.2.1 Das ‚Reglement‘ von Konrad Schütz und der weitere Verlauf bis zur Abwahl von Schuldirektor Sutermeister. S. 66–75.

Naarüef[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Gustaf Adolf Wanner: H. M. Sutermeister gestorben. In: Basler Ziitig. Nr. 94, 7. Mei 1977, S. 31.
  • Hans Kaufmann: H. M. Sutermeister ist gestorben. Mid eme Foti. In: Dr Bund. Nr. 107, Bärn 9. Mei 1977, S. 9.
  • Heinz W. Müller: Dr. Hans Martin Sutermeister gestorben: Engagierter Arzt und Politiker. Mid eme Foti. In: Bärner Dagblatt. 9. Mei 1977, S. 6.
  • –ld (Chürzu): † Dr. Sutermeister. In: Bärner Nachrichde. 9. Mei 1977, S. 11.
  • Urs Marc Eberhard: In Basel gestorben: alt Schuldirektor Dr. med. H. M. Sutermeister. In: Berner Jugend – Berner Schule: Zeitschrift für die Eltern, herausgegeben von Lehrerschaft und Schuldirektion der Stadt Bern. Nr. 2, Schueuamt vor Schdat Bärn, Bärn Juni 1977, S. 11.

Fiumdokumänt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Kataloogiidrääg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Churzbiografie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Biuder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Hans Martin Sutermeister – Sammlig vo witere Multimediadateie

Aamerkige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Willy Keller (Hrsg.): Schwiizer Biografischs Archiv. 1, EPI Verlag Internationaler Publikationen, Züri 1952, S. 123–124.
  2. 2,0 2,1 Gerhard Mauz: Schuldig, weil wir keinen anderen haben: SPIEGEL-Reporter Gerhard Mauz über die Fehlurteilsjäger Hans Martin Sutermeister und Gustav Adolf Neumann. In: Der Spiegel. Nr. 18, 1965, S. 116 und 118 (Online).
  3. Hans Moehrlen: Zwischen zwei Welten: Novelle. Mettler & Salz AG, Bärn 1942, ISBN 978-3-22600-030-6, S. 21–23.
  4. Hans Martin Sutermeister: Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer. Elfenau Verlag, Basu 1976, ISBN 978-3-22600-096-2, S. 26.
  5. Leichenfund. In: Liechdeschdeiner Nachrichde. Nr. 70, 25. Juni 1931, S. 2 (online, abgruefe am 10. Dezember 2012).
  6. 6,0 6,1 Fredi Lerch: Frühes Zeugnis von Schweizer Nonkonformismus. In: Revista Espaço Acadêmico. 12, Nr. 134, Juli 2012, ISSN 1519-6186, S. 181–183 (online, abgruefe am 10. Dezember 2012).
  7. Uwe Henrik Peters: Lexikon Psychiatrie, Psychotherapie, Medizinische Psychologie. 6. Uflag. Urban & Fischer, Müngche/Jena 2007, ISBN 978-3-437-15061-6, S. 36.
  8. Franz Josef Friederich: Soziale Implikationen der Musiktherapie: eine soziologische Untersuchung der Situation des psychisch Kranken. Köln 1980, S. 162.
  9. Hans Martin Sutermeister: Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer. Elfenau Verlag, Basu 1976, ISBN 978-3-22600-096-2, S. 161, 170 und 762.
  10. Zur Geschichte des Psychogeniebegriffs. Buechbeschbrächig. In: Verhandlige vor Schwiizerische Naturforschende Gsellschafd. 133, 1953, ISSN 0080-7362, S. 141–142 (online).
  11. Kwälle: Proschbäkd vor Voukshochschuel Bärn im Nachlass vom Hans Martin Sutermeister, Bärner Burgerbibliothek.
  12. Hans Martin Sutermeister: Grundbegriffe der Psychologie von heute. Elfenau Verlag, Basu 1976, ISBN 978-3-22600-313-0, S. 1 (online).
  13. 13,0 13,1 Betrifft Habilitationsgesuch des Dr. med. H. M. Sutermeister. Brief vom Jakob Klaesi a Bernhard Walthard, 6. Sebdämber 1954. In: Nachlass Hans Martin Sutermeister (1907-1977). Bärner Burgerbibliothek.
  14. Dr 14. Bricht vor Kommission für d Schdifdig Dr. Joachim de Giacomi fürz Jaar 1953. In: Verhandlige vor Schwiizerische Naturforschende Gsellschafd. 134, 1954, ISSN 0080-7362, S. 256 (online).
  15. 15,0 15,1 Marcel H. Bickel: Henry E. Sigerist: Vier ausgewählte Briefwechsel mit Medizinhistorikern der Schweiz. Peter Lang AG, Bärn 2008, ISBN 978-3-03911-499-3, S. 378, 572–574.
  16. Lueg d Korreschbondänz im Nachlass vom Hans Martin Sutermeister ir Bärner Burgerbibliothek aa.
  17. Peter F. Ostwald: Schumann: The Inner Voices of a Musical Genius. Northeastern, 1987, ISBN 978-1-55553-014-3, S. 302.
  18. Peter Sutermeister: Robert Schumann, sein Leben nach Briefen, Tagebüchern und Erinnerungen. Ex Libris, Züri 1949.
  19. Nachlass Hans Martin Sutermeister (1907-1977). Bärner Burgerbibliothek.
  20. 20,0 20,1 20,2 20,3 Jürgen Thorwald: Blutiges Geheimnis. In: Die Stunde der Detektive: Werden und Welten der Kriminalistik. 1, Knaur, Müngche/Züri 1966, S. 257–258.
  21. Bunte. 1963, S. 12 Sp. 3 Sp. 3 (online).
  22. 22,0 22,1 22,2 22,3 Hanspeter Born: Mörder gesucht. In: Das Magazin. 29. Sebdämber 2001, S. 16–32.
  23. Aufsehenerregende Enthüllungen des führenden Pariser Gerichtsmediziners: ‚Falscher Mordbeweis gegen Jaccoud!‘. Früechi 1960er Jaar, S. 3 und ?.
  24. Affaire Jaccoud: beaucoup de bruit pour rien. Un médecin bernois à la rescousse. In: Voix ouvrière, 19. Juli 1960, Nr. 166.
  25. Jaccoud. Ein gewisses Lächeln. In: Der Spiegel. Nr. 45, 1960, S. 71–73 (Online).
  26. Hans Martin Sutermeister: Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer. Elfenau Verlag, Basu 1976, ISBN 978-3-22600-096-2, S. 757–758.
  27. 27,0 27,1 Hans Martin Sutermeister: Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer. Elfenau Verlag, Basu 1976, ISBN 978-3-22600-096-2, S. 255.
  28. Hans Martin Sutermeister: Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer. Elfenau Verlag, Basu 1976, ISBN 978-3-22600-096-2, Der Fall Pierre Jaccoud (oder die Affäre, die keine war), S. 47–81.
  29. Churzbiografii im „Nonkonformismus Archiv Fredi Lerch.“ Schwiizerischs Literaturarchiv, 2011.
  30. Gross Rat vom Kanton Bärn (Hrsg.): Begrüessig zor Eröffnig vor Session düre Grossratsbresidänt Hans Mischler. In: Dagblatt vom Grosse Rat vom Kanton Bärn. Bärn 7. Februar 1972, S. 3.
  31. 31,0 31,1 Urs Marc Eberhard: In Basel gestorben: alt Schuldirektor Dr. med. H. M. Sutermeister. In: Berner Jugend – Berner Schule: Zeitschrift für die Eltern, herausgegeben von Lehrerschaft und Schuldirektion der Stadt Bern. Nr. 2, Schueuamt vor Schat Bärn, Bärn Juni 1977, S. 11.
  32. Die Direktoren der Schulverwaltung seit 1888. Schdatverwautig Bärn. (Lueg ou: Regischder.. Iidrag S. 64: „Sutermeister, Hans M. (1907–1977): Schuldirektion/ allg. Teil“)
  33. Ueberraschender Ausgang der Berner Gemeinderatswahlen: Landesringkandidat Dr. H. M. Sutermeister gewählt. – Schuldirektor P. Dübi bleibt auf der Strecke. In: Berner Tagblatt. 80, Nr. 341, Morgenusgaab 11. Dezämber 1967.
  34. Wa (Chürzu): Gemeinderats– und Stadtratswahlen in Bern: Landesring hält mit Dr. H. M. Sutermeister erstmals Einzug in den Gemeinderat: Schuldirektor Paul Dübi (freis.) blieb als Opfer des Proporz auf der Strecke. Mid eme Foti. In: Bärner Dagblatt. 80, Nr. 341, Aabenusgaab 11. Dezämber 1967, S. 3 oder 4.
  35. Landesringerfolge auch in Bern. Mid eme Foti vom Sutermeister. In: D Tat. 12. Dezämber 1967, S. 4.
  36. 36,0 36,1 36,2 Liselotte Lüscher: Geschichte der Schulreform in der Stadt Bern von 1968 bis 1988: Eine Analyse des Vorgehens und der Widerstände. Peter Lang AG, Bärn 1997, 2.4.1 Legislaturperiode 1968 bis 1971 (Schueudiräkder H. M. Sutermeister, LdU), S. 41.
  37. Zum Biischbiu in: Dr Gross Rat vom Kanton Bärn (Hrsg.): Interpellation. vom Hans Martin Sutermeister bedräffend emne n Usschluss vomne Schüeler am Gymnasium Burdlef. In: Dagblatt vom Grosse Rat vom Kanton Bärn. Bärn 16. Februar 1967, S. 176–177.
  38. Grosser Rat des Kantons Bern (Hrsg.): Schriftliche Anfrage. vom Hans Martin Sutermeister bedräffend em Froueschdimmrächd. In: Dagblatt vom Grosse Rat vom Kanton Bärn. Bärn 15. Sebdämber 1966, S. 392–393 (Schrifdlechi Aafrag) u 608 (Antwort).
  39. Zum Biischbiu in: Hans Martin Sutermeister: Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer. Basu, 1976, S. 659–660.)
  40. Dagblatt vom Grosse Rat vom Kanton Bärn. Jaargäng 1966–1972. Buechdruckerei Neukomm AG, Bärn. Und: Brotokoll vo de Sitzige vom Schdatrat u vo de Gmeindsabschdimmige. Schdat Bärn, Jaargäng 1968–1971.
  41. Chronologie der Veranstaltungen in der Junkere 37. In: Churzbiografii im „Nonkonformismus Archiv Fredi Lerch.“ Schwiizerischs Literaturarchiv, 2011.
  42. Fredi Lerch: Das Skandalbuch: «Gilgamesch» und die Folgen. Bärner Ziitig, 28. Okdober 2003, S. 22.
  43. Der «Burgdorfer Literaturskandal» und seine Folgen bis heute. In: Burgdorfer Tagblatt. 28. Februar 2007, S. 14-15 (online, abgruefe am 12. Dezember 2012).
  44. Sergius Golowin: Die Schule der Angst. In: focus: ds ziitkritische magazin. Nr. 10 (Sondernummere), Juli/Ougschde 1970, S. 44.
  45. Luzius Theiler: Bern 80. Ideen für eine wohnliche Stadt. Schrifdereie vom Landesring vo de n Unabhängige, Schdand Bärn. Nr. 2, 1970, S. 21 (mid eme Foti wo drzue schdeit: „Schuldirektor Sutermeister: Kampf für eine bessere Schule“).
  46. Lead zu: Hans Martin Sutermeister: Ist Moskau eine Reise wert? Neue Schul–Modelle in Ost und West. In: focus: ds ziitkritische magazin. Nr. 7, Apriu 1970, S. 35–36.
  47. Luzius Theiler: Bern 80. Ideen für eine wohnliche Stadt. In: Schrifdereihe vom Landesring vo de n Unabhängige, Schdand Bärn. Nr. 2, 1970, S. 22.
  48. Schdatrat Bärn (Hrsg.): Chlini Aafrag vom Fritz Hess (Freisinnige) „bedräffend dr Reis vom Schueudiräkder nach Israel“. In: Brotokoll vo de Sitzige vom Schdatrat u vo de Gmeindsabschdimmige. Bärn Erschds Haubjaar 1971, ISSN 0523-0357, S. 255, 513–514.
  49. Liselotte Lüscher: Geschichte der Schulreform in der Stadt Bern von 1968 bis 1988: Eine Analyse des Vorgehens und der Widerstände. Peter Lang AG, Bärn 1997, ISBN 978-3-90675-467-3, 2.4.1 Legislaturperiode 1968 bis 1971 (Schueudiräkder H. M. Sutermeister, LdU), S. 41–46.
  50. Hans Martin Sutermeister: Möglichkeiten einer inneren und äusseren Schulreform im Sinne der Gesamtschule in der Stadt Bern. Schueudiräkzion, Bärn Mei 1971, ISBN 978-3-22600-196-5.
  51. im Éducateur et bulletin corporatif: organe hebdomadaire de la Société Pédagogique de la Suisse Romande. 107, Nr. 21, 18. Juni 1971, S. 488 (online, abgruefe am 10. Dezember 2012).
  52. Liselotte Lüscher: Geschichte der Schulreform in der Stadt Bern von 1968 bis 1988: Eine Analyse des Vorgehens und der Widerstände. Peter Lang AG, Bärn 1997, S. 45.
  53. Liselotte Lüscher: Geschichte der Schulreform in der Stadt Bern von 1968 bis 1988: Eine Analyse des Vorgehens und der Widerstände. Peter Lang AG, Bärn 1997, S. 69–73.
  54. Liselotte Lüscher: Geschichte der Schulreform in der Stadt Bern von 1968 bis 1988: Eine Analyse des Vorgehens und der Widerstände. Peter Lang AG, Bärn 1997, S. 6 und passim.
  55. 55,0 55,1 Klaus H. Thiele-Dohrmann: Ruhestörung in Bern. In: Die Zeit. Nr. 30, 1970 (online, abgruefe am 10. Dezember 2012).
  56. 56,0 56,1 56,2 Peter H. Schürmann: Viel Lärm um ein rotes Büchlein. Das Verbot ist ausgesprochen – die Diskussion geht weiter. In: Schwiizer Illuschdrierti. Nr. 28, 6. Juli 1970, S. 16–17.
  57. Paul Ehinger; Schwiizerischi Vereinigung für bolitischi Wüsseschafd (Hrsg.): Année politique suisse – Schwiizer Bolitik im Jaar 1970. dr Sächsti Jaargang, Bärn 1971, III. Parteien und Verbände – Partis et associations, S. 190.
  58. Dr Sutermeister „exboniert … sech gäge ds ‚Chliine rote Schüelerbuech‘, wo n er as ‚kommunischdischi Zersetzigsarbed‘, wo ‚d Jugend schdurmriif‘ machi, bezeichned“ („focus“, 10/1970, 44).“ Churzbiografii im „Nonkonformismus Archiv Fredi Lerch.“ Schwiizerischs Literaturarchiv, 2011.
  59. Fritz Hirzel: Bundesanwaltschaft beschlagnahmt „grob unzüchtige“ Literatur. In: Dages-Aazeiger. 11. Juli 1970 (online, abgruefe am 10. Dezember 2012).
  60. 60,0 60,1 60,2 Hans Kaufmann: H. M. Sutermeister ist gestorben. In: Dr Bund. Nr. 107, Bärn 9. Mei 1977, S. 9.
  61. 61,0 61,1 Hans Martin Sutermeister: Möglichkeiten einer inneren und äusseren Schulreform im Sinne der Gesamtschule in der Stadt Bern. Schueudiräkzion, Bärn Mei 1971, ISBN 978-3-22600-196-5, Nachwort, S. 197a, es „Nachwort“, wo dr Sutermeister nach sire n Abwahl am 12. Dezämber 1971 i ei Usgab vom Buech igchläbt hed; lueg i sim Nachlass ir Burgerbibliotek Bärn naa.
  62. Karl Vögeli: Gemeinderatswahl: Sutermeister ging leer aus. Mit eme Foti vom Hans Martin Sutermeister. In: Bärner Dagblatt. 14. Dezämber 1971, S. 11.
  63. Karl Vögeli: Wunder wiederholen sich nicht: Landesring Verlierer der Wahl. Mid eme Foti vom Hans Martin Sutermeister. In: Bärner Dagblatt. 14. Dezämber 1971, S. 11.
  64. 64,0 64,1 64,2 Gustaf Adolf Wanner: H. M. Sutermeister gestorben. In: Basler Ziitig. Nr. 94, 7. Mei 1977, S. 31.
  65. 65,0 65,1 Sutermeister kommt nach Basel. In: Basler Nachrichde. 21. Dezämber 1971.
  66. Wechsel im Grossen Rat. In: Dr Bund. Nr. 297, Bärn 20. Dezämber 1971, S. 27.
  67. 67,0 67,1 67,2 Heinz W. Müller: Dr. Hans Martin Sutermeister gestorben: Engagierter Arzt und Politiker. In: Bärner Dagblatt. 9. Mei 1977, S. 6.
  68. Cf. Bund–Artiku zu de Bärner Gmeindratswaale vom Dezämber 1967 u vom Dezämber 1971.
  69. Karl Vögeli: Mit dem Dank der Oeffentlichkeit in den verdienten Ruhestand: Letzter Amtstag von Gemeinderat Dr. Hans Martin Sutermeister. In: Bärner Dagblatt. 29. Dezämber 1971, S. 11.
  70. Anton Schaller: Zwischen zwei Welten: Erinnerung an den Landesring oder was eine kleine Novelle bewirken kann. Kolumne 182 au Seniorweb.ch, 29. Apriu 2012.
  71. Barbara Verrel: Internationales Verlagsadressbuch mit ISBN-Register. Saur, 1983, S. 681.
  72. Nachlass Hans Martin Sutermeister (1907-1977). Burgerbibliotek Bärn.
  73. mm (Chürzu):Pornographie und Gesellschaft: Bekannte Variationen zu bekanntem Thema. In: Basler Nachrichde. Nr. 452, 27. Okdober 1970, S. 5. Und: Manuel Isler: Für das Recht auf die sogenannte Pornographie: Der erste Montagabend in der Basler «Komödie» galt einem aktuellen Thema. In: Nazional-Ziitig. Nr. 496, 28. Okdober 1970, S. 5 (mid eme Foti vo de Deilnämer).
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