Uschter

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Uster
Wappe vo Uster
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Züri (ZH)
Bezirk: Uschterw
BFS-Nr.: 0198i1f3f4
Poschtleitzahl: 8610
UN/LOCODE: CH NKN (Nänikon)
CH USR (Uster)
Koordinate: 696755 / 24507747.3494418.719167464Koordinate 47° 20′ 58″ N, 8° 43′ 9″ O; CH1903: 696755 / 245077
Höchi: 464 m ü. M.
Flächi: 28,56 km²
Iiwohner: i34'516 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.uster.ch
Uschter

Uschter

Charte
ZüriseeGrifeseePfäffikerseeBezirk BülachBezirk DielsdorfBezirk HiwylBezirk HorgeBezirk MaileBezirk PfäffikeBezirk ZüriDübedorfEgg ZHFälandeGryfeseeMuurMönchaltorfMönchaltorfSchwerzebachUsterVolketswilWange-BrütiselleCharte vo Uster
Iber des Bild
w

Uschter (amtlich: Uster) isch e politischi Gmeind und de Hauptort vom gliichnamige Bezirk im Kanton Züri.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

E paar Date[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Uschter isch äis vo de Zäntre vom Züri-Oberland und isch mit 28,56 km2 flächemässig di gröscht Gmeind im Bezirk Uschter reschpäktiv die sächstgröscht im Kanton. D Gmeind liit öschtlich vom Griiffesee.

Im Norde liit Volketswil und en chline Zipfel vo Feraltdorf. Im Oschte liit Pfäffike und Seegräbe. Im Süde liit Gossau und Mönchalteref, im Weschte Griiffesee, und änet em See isch Muur.

Mit über 32'000 Iiwoner isch Uschter di drittgröschti Stadt im Kanton Züri und ghöört zu de 20 gröschte Schtedt i de Schwiiz.

  • 27 % Wald
  • 44,5 % Kulturland
  • 26,2 % Sidligsflächi[2]

S Wahrzeiche vo Uschter isch s Schloss Uschter oder «d Burg», wo im Stadtzäntrum uf em Schlossberg höch über de Stadt tronet.

Ortsteil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Vo der alemannische Sidlig Uster list me s eerscht Mol ineren Urkunde vom Johr 775 – deet isch d Reed vo Ustra villa.

Am 22. Septämber 1830 händ rund 10'000 Aaghörige vo dä zürcher Landbevölerig z Uschter gäge d Vorherrschaft vo de Stadt über d Landschaft proteschtiert. De Protäscht isch d Geburtschtund vo de moderne demokratische Schwiiz worde und als «Uschtertag» id Gschicht iiggange.

Am 9. Juli 1927 sind di doozmoolige Zivilgmeinde i de politische Gmeind Uschter ufggange.

D Lüt deet[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Iiwoner[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jaar 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwooner 5081 5610 5808 6391 6798 7623 8599 8999
Jaar 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwooner 9660 10547 12350 17252 21819 23702 25182 28571

De Uusländeraatäil liit bi 21,4 % (Stand 2011).[2]

Nationalitätä[3] 31.12.2007 31.12.2008 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2011 30.11.2012
SchweizSchweiz Schwiz 77,67 % 77,92 % 78,53 % 78,67 % 78,43 % 78,03 %
DeutschlandDeutschland Dytschland 3,90 % 4,41 % 4,42 % 4,53 % 4,87 % 5,01 %
ItalienItalien Italie 4,47 % 4,31 % 4,12 % 4,06 % 3,94 % 3,87 %
PortugalPortugal Portugal 1,46 % 1,52 % 1,56 % 1,55 % 1,60 % 1,68 %
Flag of Serbia.svg Serbien / Montenegro Montenegro 3,29 % 2,81 % 2,04 % 1,42 % 1,19 % 0,99 %
TürkeiTürkei Türkei 1,13 % 1,06 % 0,99 % 0,94 % 0,94 % 0,96 %
KosovoKosovo Kosovo - - - 0,76 % 0,81 % 0,94 %
SchweizMazedonien Nordmazedonie 0,95 % 0,88 % 0,94 % 0,95 % 0,91 % 0,92 %
OsterreichÖsterreich Öschterriich 0,71 % 0,76 % 0,73 % 0,76 % 0,68 % 0,73 %
SpanienSpanien Spanie 0,78 % 0,72 % 0,67 % 0,64 % 0,67 % 0,69 %

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

36,0 % vo de Iiwooner sind evangelisch-reformiert, 28,8 % sind römisch-katholisch (Stand 2011).[2]

Tieläkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De traditionell züritüütsch Tieläkt vo Uschter ghört zu den Oberländer Mundarte.

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi de Kantonsraatswaale 2011 hät s das Ergebnis ggee:[2] BDP 5,5 %, CVP 3,3 %, EDU 3,1 %, EVP 3,5 %, FDP 8,9 %. GLP 12,1 %, GP 11,7 %, SP 21,5 %, SVP 26,7 %, Suschtigi 3,7 %.

Stadtpresidäntin isch d Barbara Thalmann (Stand 2018).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Di zentral Lag und di guet Erschlüssig dur der öffentlich Verchehr hät 1990 en Bauboom usglööst und dezue gfüert, dass d Immobiliepris stiiged.

D Arbetslosigkäit isch im Jaar 2010 bi 4,3 % gläge.[2]

Öffentliche Verchehr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Uschter isch beschtens mit dä öffentliche Verchehrsmittel erschlosse. Es fahred vier S-Bahn Linie nach Züri, wo in Uschter tüend ahalte (S5, S9, S14, S15). Am Wuchenänd gits no schpezielli Nachtzüg. D einzelne Linie verchehred im Halbschtundrytmus. A de Wärchtig gits all Schtund acht, am Wuchenändi sächs Züg i d Stadt Züri und all Tag sächs Züg, wo is Züri-Oberland fahred. Mit de Linie S5 und S15 chunnt me innert 15 Minute tiräkt is Zäntrum vo de Stadt Züri.

Z Uschter sälber schtönd de Reisende sibe lokali und sächs regionali Buslinie zur Verfüegig.

Bilder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Anita Färber (Hrsg.): Uster-Buch 1990. Uster 1990.
  • Hans Martin Gubler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band III: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Birkhäuser (Kunstdenkmäler der Schweiz, 66), Basel 1978, ISBN 3-7643-0991-1.
  • Paul Kläui: Geschichte der Gemeinde Uster. Orell Füssli, Zürich 1964.
  • Michael Köhler: Die städtebauliche Entwicklung Usters vom Fabrikdorf zur Stadt. Unter Einfluss der Glatttalbahn zwischen 1856 und 1916. Dissertation, Universität Zürich 2005 (Volltext).
  • Luk Konrad: Bildband Uster. Fotos der lebendigen Landstadt am Greifensee. Uster Verlag, Uster 1996.
  • Bruno Schmid: Uster. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
  • Hans Thalmann: Uster zum Beispiel. Neue Wege politischer Führung. Paul Haupt, Bern 1999, ISBN 3-258-06077-0.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Uster – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. http://www.uster.ch/de/verwaltung/dienstleistungen/?dienst_id=19514 (zletscht aagluägät am: 21. Dezember 2012).