Hohentengen am Hochrhein

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Disambig.svg Dä Artikel behandled e Gmeind im Landchreis Waldshüet. Witeri Bedütige findt me do.


Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Hochetenge am Hochrhy
Hohentengen am Hochrhein
Dütschladcharte, Position vo dr Gmei Hochetenge am Hochrhy fürighobe
47.578.4338888888889368Koordinaten: 47° 34′ N, 8° 26′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Hochalemannisch
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Fryburg
Landkreis: Waldshuet
Höchi: 368 m ü. NHN
Flächi: 27,6 km²
Iiwohner:

3720 (31. Dez. 2015)[1]

Bevölkerigsdichti: 135 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 79801
Vorwahl: 07742
Kfz-Chennzeiche: WT
Gmeischlüssel: 08 3 37 053
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Kirchstraße 4
79801 Hohentengen
Webpräsenz: www.hohentengen.de
Burgermeischter: Martin Benz
Lag vo dr Gmei Hochetenge am Hochrhy im Landchreis Waldshuet
Aare Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Lörrach Landkreis Konstanz Landkreis Tuttlingen Schwarzwald-Baar-Kreis Albbruck Bad Säckingen Bernau im Schwarzwald Bonndorf im Schwarzwald Dachsberg (Südschwarzwald) Dettighofen Dogern Eggingen Görwihl Grafenhausen Häusern Herrischried Höchenschwand Hohentengen am Hochrhein Ibach (Schwarzwald) Jestetten Klettgau (Gemeinde) Küssaberg Lauchringen Laufenburg (Baden) Lottstetten Murg (Hochrhein) Rickenbach (Hotzenwald) St. Blasien Stühlingen Todtmoos Ühlingen-Birkendorf Waldshut-Tiengen Wehr (Baden) Weilheim (Baden) Wutach (Gemeinde) Wutöschingen Schweiz RheinKarte
Iber des Bild
Dialäkt: Markgräflerisch (Lörrach)

Hochetenge am Hochrhy (hochdütsch Hohentengen am Hochrhein) isch e Gmeind im Landchreis Waldshüet, Bade-Württeberg.

Geografy[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Geografischi Lag[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Dorf Hochetenge litt uff em nördlige Rhyborg mit Blick uff d Schwiz. Bi güeter Wätterlag bietet sich vom Stettener "Chalte Wange" e Usblick uff d Schwizer Bärg. Hochetenge am Hochrhy bstoht uss sechs Ortsdeil: Hochetenge, Lienhem, Herdere, Bergöschige, Günzge und Stette.

Nochbergmeinde[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Gmeind gränzt im Norde an Chlettgau, im Oste an d Schwizer Gmeinde Wasterkinge und Hüntwange, im Süde an Glattfälde und Weiach, beidi au in de Schwiz (Kanton Züri), und an Kaiserstüehl, Fisibach und Rümike (Kanton Aargau). Westlig devo litt di dütschi Gmeind Küssabärg.

Gmeindeglyderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Gmeind Hochetenge am Hochrhy bstoht uss de sechs Ortsdeil Bergöschige, Günzge, Herdere, Hochetenge, Lienhem und Stette. Di rümlige Gränze vo de Ortsdeil Bergöschige, Herdere, Hochetenge und Lienhem entspräche sälle vo de friehnere Gmeinde mit em glyche Name; di rümlige Gränze vo de Ortsdeil Günzge und Stette entspräche sälle vo de friehnere Wohnbezirk vo de Gmeind Stette. Di offiziälli Benännig vo de Ortsdeil erfolgt durch de Gmeindename am Afang und de Name vom Ortsdeil; si sin durch e Bindestrich abtrännt.

Zum Ortsdeil Bergöschige ghöre s Dorf Bergöschige und d Höf Bächerhof, Dachshof, Heiterhof, Krummhof, Schrennhof und Wylerhof. Zum Ortsdeil Hochetenge ghöre d Dörfer Hochetenge und Herdere, de Zinke Guggemiehli, d Höf Ängelhof, Neuhof und Unter-Juckehof und d Wohnplätz Chlause (Klausen) und s Schloss Röttle. Zu Lienhem ghöre s Dorf Lienhem und d Höf Eichbüehlerhof, Gatterhof, Gfällhof, Sandhof, Schlosshof, Steinlebachhof, Turmhof (bisher Türnehof) und Vordere Rohrhof (bisher Wüstrüttehof). Zu de ehemolige Gmeind Stette ghöre s glychnamige Dorf, s Dorf Günzge und s Ghöft Lenkhof.

In Bergöschinge uffgange isch d Ortschaft Oberhofe. In Hochetenge uffgange isch d Ortschaft Chlause, usserdem litt d Wiestig Wißwasserstälz (dt. Weißwasserstelz) im Ortsdeil Hochetenge. In Lienhem uffgange isch d Ortschaft Chohlerhof (Kohlerhof).

Ortsdeil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wappen De Ortsdeil Hochetenge isch s Zäntrum vo de Gmeind und de Sitz vo de Gmeindeverwaltig.
Bergöschingen Bergöschige, de chleinst Ortsdeil, wird vo landwirtschaftlige Gebäude prägt. Durchi sini idyllischi Lag wird de Ort oft mit Rujj und Naturverbundeheit in Zämmehang brocht.
Lienheim Lienhem isch de zeitgröscht Ortsdeil vo de Gmeind Hochetenge am Hochrhy.
Günzgen De Ortsdeil Günzge litt diräkt an de Gränze zu de Schwizer Gmeid Wasterkinge. S Bild vom chleine molerische Ort hät in langer Planig sy hüttigs Gsicht kriegt.
Herdern Herdere isch de drittgröscht Ortsdeil vo de Gmeind Hochetenge; 's litt am Rhyufer uff halbem Wäg zum Flusskraftwerk Rhysfälde (Rheinsfelden) in de Schwiz.
Stetten

De Ortsdeil Stette ghört mit sine knapp 300 Ywohner zu de chleinste Ortschafte vo de Gmeind. Stette litt am Füeß vom Chalte Wange und litt zmitz in Fälder und Wyse. Bi güetem Wätter siht mer vom Chalte Wange us d Schwizer Alpe.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Ort hät ursprünglig Thengen bei der hohen Chilchen ghieße und isch sit de Karolingerzit de Standort vo de Urchirch vo über 14 Dörfer uff beide Site vom Rhy gsi. D Pfarrchirch uss em Johr 1519 hät Platz für 400 Persone gha, obwohl sällemols z Hochetenge sälber numme 187 Mänsche gwohnt hän.

Durch d Gränzlag zu de Schwiz isch d Gschicht vo Hochetenge und sine Ortsdeil äng mit de Schwiz verbunde. Afang vom 19. Johrhundert hän Hochetengener Bürger sogar Aschlussversüech gmacht, wo aber fehlgschlage sin. Sit 1824 verbindet e Rhybruck Hochetenge fast ununderbroche mit de Gmeind Kaiserstüehl.

D Ortsdeil Stette und Günzge hän bis zu de Neuordnig durch de Rychsdeputationshauptschluss vo 1803 zu de Landgrafschaft Chleggau ghört, wo zerscht de Grafe vo Sulz und spöter sälle vo Schwarzeberg ghört hät.

Dodegege sin Hochetenge und Lienhem vom Mittelalter bis 1802 in bstimmte Berych e Kondominium zwüsche de Grafschaft Bade und em Fürschtbistum Konschtanz gsi.

In früherè Zitè hät mo z Hohètengè Èrz abbaut. S Èrz isch dodèby in Form vo Böhnlè vorglägè. D Region um Hohètengè heißt sitdem Bohnèvirdel, è Bezeichnig, wo sich bis hüt für selli Gegènd ghaaltè hèt.

Wahle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vo dr Landdagswahle 2006 un 2011:

Johr CDU SPD FDP Griene Linke1 Sonschtige
2011 44 % 20 % 6,3 % 23,4 % 1,9 % 4,3 %
2006 50,8 % 20 % 8,7 % 9,2 % 1,5 % 9,9 %

1 2006: WASG, 2011: Die Linke

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Ängelhof westlig vom Dorf Hochetenge wird als de südligst Wybärg vo Dütschland bezeichnet.

Hochetenge isch wirtschaftlig äng mit de Schwiz verbunde. E Großdeil vo de Bevölcherig schafft als Gränzgänger in de Schwiz.

Handels-, Handwerks- und Dienschtleistigsbetrieg werre durch d Schwizer Chundschaft prägt.

Uff em Gmeindegebiet isch au de Sänder Wannebärg vom SWR.

Seheswürdigkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schloss Röttle
  • d Pfarrchirch mit em Wappe vo de Kaiserstiehler Gschlächter
  • St. Bernhard z Stette
  • s Schloss Röttle, diräkt gegenüber vo Kaiserstüehl
  • d Burgruine Wysswasserstelz
  • de Skulpture-Wäg entlang de beide Rhyufer zwüsche Kaiserstüehl, Hochetenge, Weiach und Glattfälde

Suschtiges[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Z Hochetenge gits e regionali Internet-Zytig und die nännt sich „Hierzuland“.[2] Si isch fir d Region Chläggi und de ganz Oste vum Landchreis Waldshuet, also d Gmeinde Lottstette, Dettikofe, Klettgau, Hochetenge und Küssaberg.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Hohentengen am Hochrhein – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB)
  2. http://www.hierzuland.info
Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Hohentengen_am_Hochrhein“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.