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Egginge

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Dä Artikel behandelt d Gmeind im Landchreis Waldshüet. Für de Stadtdeil vo Ulm lüeg Ulm-Egginge
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Egginge
Eggingen
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Egginge fürighobe
Koordinate: 47° 42′ N,  24′ O
Basisdate
Dialekt:Alemannisch
Hauptvariante:Hochalemannisch
Regionalvariante:Hotzewälderisch
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Fryburg
Landchreis: Waldshuet
Höchi:459 m ü. NHN
Flächi:14 km²
Iiwohner:

1762 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 126 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 79805
Vorwahl: 07746
Kfz-Chennzeiche: WT
Gmeischlüssel: 08 3 37 124
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Bürgerstraße 7
79805 Egginge
Webpräsenz: www.eggingen.de
Burgermeischter: Karlheinz Gantert
Lag vo dr Gmei Egginge im Landchreis Waldshuet
KarteDettighofen
Karte
Dialäkt: Markgräflerisch (Lörrach)

Egginge (amtlig Eggingen) isch e Gmeind im Landchreis Waldshüet z Bade-Württeberg. Si ghört de verybarte Verwaltigsgmeinschaft mit de Gmeind Wüetöschinge a.

Geografischi Lag

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Egginge litt im Wüetachdal un erstreckt sich uff re Flächi vo 1'397 Hektare uff 417 bis 643 Meter über NHN. S bstoht uss de ehemolige Gmeinde Ober- und Underegginge, wo 1971 zum hüttige Egginge vereint worre sin.
De Süde vo de Gmeind gränzt an d Schwiz; uff Zürri fahrt mer ca. 30 Minute.[2]

Ühlige-Birkedorf Stühlige
Hallau SH
Wüetöschinge

In de Römerzit isch durch s hüttige Egginge e Handelsstroß verloffe; sällewäg isch - noch de römische Sydlig, wo durch Fünd belegt isch - di keltisch-alemannischi Sydlig entstande. Si isch 888 als Erchinga zum erschte Mol urkundlig erwähnt worre und sällemols Eigetum vom Graf Adelbert II. gsi. Witeri Erwähnige sin:

  • 1056 als "Ekkingen"
  • 1339 als "Eggingen"
  • 1349 als "Obern Eggingen" und "Niedern Eggingen"

Wôrend d Bezeichnig "Obereggingè" sich durrègsetzt hèt un bis hüt (Stand: 2014) vowendet wörd, isch uss "Nydereggingè" "Untereggingè" worrè. Plündert und beschädigt worre isch s Dorf durch de Schwizerchrieg, de Burechrieg und de Drißigjöhrig Chrieg. No-n-emol e Zerstörig hät im Mai 1854 durch e Brand stattgfunde, genauso durch de Erscht und Zweit Wältchrieg. 1875 isch e Ysebahnlinie baut worre. 1974 isch d Gmeind im Zug vo de Gmeindereform uss Ober- und Untereggingè zämmegsetzt worre. Diè ab 1975 neu formyrti Gmeind Eggingè bildet è Vowaltigsgmeinschaft mit dè Gmeind Öschingè un isch somit de facto trotz dè bescheidenè Größi vom Dorf selbschtändig blibbè.[3]

Ergebnis vo dr Landdagswahle sit 2006:[4]

JohrCDUSPDFDPGrieneLinke1AfDSonschtige
201637,4 %7 %7,4 %32,2 %2,4 %10,5 %3 %
201148,8 %17,7 %4,9 %21,2 %1,8 %5,6 %
200653 %21,1 %9,1 %7 %2,1 %7,7 %

1 2006: WASG, sit 2011: Die Linke

Egginge

S Wappe isch vertikal zweideilt. Links zeigt's e Fluss (d Wuètè uff wißem Grund, rächts e goldige Bär uff rotem). De link Deil chunnt vom Underegginger Wappe, de rächt vom Obereggener. Uff em Undereggener Wappe isch näbe de Wüetach au e Bündel Getreide, wo uff d Agrarwirtschaft hywyse soll. De Bär chunnt vom Chloster St. Galle.[5]

D Wappe vo de beide ehemolige Gmeinde:

Wirtschaft und Infrastruktur

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D Wirtschaft konzentriere sich um s Ortszäntrum, so z. B. d Sparkasse, s Roothus, d Schüel, d Bost, de Chindergarte etc. S handelt sich dodeby vor allem um chleineri Betrieb.[6]

Egginge litt an de B314, wo d Hochrhyaudobahn A98 mit em Audobahnchrüz (Hohetwiel) A81 verbindet.

Durch de Ortsdeil Underegginge verlauft di bekannti Wuètèdalbaan, wo's im Momänt aber numme Züebringerverchehr (dè sog. Wizè-Pendel) züe de Museumsbahn uff Wizè git.

 Commons: Eggingen – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Eggingen/Zahle und Fakte
  3. Egginge/Gschicht
  4. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Landtagswahl (Memento vom 7. Juli 2019 im Internet Archive)
  5. Eggingen/Wappen
  6. Eggingen/56