Löffingen

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Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Stadt Leffinge
Löffingen
Deutschlandkarte, Position vo de Stadt Leffinge hervorghobe
47.8836111111118.3436111111111800Koordinaten: 47° 53′ N, 8° 21′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Nideralemannisch
Regionalvariante: Oberrhialemannisch
Ibergang zum Bodeseealem.
Lokalvariante: Schwarzwald
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierungsbezirk: Friburg
Landkrais: Brisgau-Hochschwarzwald
Heh: 800 m i. NHN
Flech: 88 km²
Iiwohner:

7564 (31. Dez. 2015)[1]

Bevelkerungsdicht: 86 Iiwohner je km²
Boschtlaitzahl: 79843
Vorwahle: 07654 07707 Ortsteil Unadingen
Kfz-Kennzaiche: FR
Gmeischlissel: 08 3 15 070
Stadtgliderung: Kernstadt un 6 Ortsteile
Adress vun dr
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
79843 Leffinge
Webpräsenz: www.loeffingen.de
Burgermaischter: Tobias Link (CDU)
Lag vo de Stadt Leffinge im Landkreis Brisgau-Hochschwarzwald
Frankreich Landkreis Waldshut Landkreis Lörrach Freiburg im Breisgau Landkreis Emmendingen Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Rottweil Au (Breisgau) Auggen Bad Krozingen Badenweiler Ballrechten-Dottingen Bötzingen Bollschweil Breisach am Rhein Breitnau Buchenbach Buggingen Ebringe Ehrenkirchen Eichstetten am Kaiserstuhl Eisenbach (Hochschwarzwald) Eschbach (Markgräflerland) Feldberg (Schwarzwald) Friedenweiler Glottertal Gottenheim Gundelfingen (Breisgau) Hartheim Heitersheim Heitersheim Heuweiler Hinterzarten Horben Ihringen Kirchzarten Lenzkirch Löffingen March (Breisgau) Merdingen Merzhausen Müllheim (Baden) Müllheim (Baden) Münstertal/Schwarzwald Neuenburg am Rhein Neuenburg am Rhein Oberried (Breisgau) Pfaffenweiler St. Peter (Hochschwarzwald) St. Märgen Schallstadt Schluchsee (Gemeinde) Sölden (Schwarzwald) Staufen im Breisgau Stegen Sulzburg Titisee-Neustadt Umkirch Vogtsburg im Kaiserstuhl Wittnau (Breisgau)Karte
Iber des Bild

Leffinge isch e Stadt im badische Landchreis Brisgau-Hochschwarzwald, gläge an dr Hölledalbahn Titisee-Nöistadt-Doneeschinge un dr Bundesstross (B31).

Leffinger Innestadt mit Maieländer Dor im Hindergrund

Geographi un Naturruum[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Als einzigi Gmei vum Landchreis Brisgau-Hochschwarzwald het Leffinge Adeil an dr naturrümliche Eiheit Baar. Dr plötzlich Ibergang vum dicht bewaldete Hochschwarzwald zum wittgehend offene Land vu dr Baar wird im uf dr B 31 vu Friburg im Brisgau nooch Doneeschige fahrende Beobachter bi Rötebach (4 km westlich vu Leffinge) dütlich vor Augen gfüehrt, wo dr Buntsandstei in Muschelchalch ibergot. Dr Grossdeil vu dr Naturruumeinheit Baar lit frili im sich nooch Norde un Oste anschliessende Schwarzwald-Baar-Chreis, vu dem Leffinge dur d'Gauchach abtrennt isch. Die südlich un westlich vu dr Gauchach glägene, vu Muschelchalch- un Keuperschichte prägte Gebite werre hüt zweckmässig als Westbaar beziegigswiis Löffinger Muschelchalchhochland bezeichnet. Im Süde bildet d'Wuetachschlucht e witteri natürlichi Leitlinie, wo glichzittig d'Gränze zum Landchreis Waldshuet-Tiengen bildet. D'Schluchte vu beide Gwässer sin gsi (Gauchach) bzw. sin (Wutach) vor allem bi winterlicher Wittering wirksami Verchehrsschranke. Witteri chleineie Bachlaif durfliesse s'Gebit vu dr Stadt Leffinge vor allem vu Nordwest nooch Südost.

Blick iber d'Westbaar westlich vu Leffinge zue dr Wallfahrtschilche Witterschnee

Au wenn d'Westbaar im Vergliich zum Schwarzwald uf dr erste Blick echer samft wellig erschint git's markanti Höcheunderschid. Dr höchst Punkt wird mit 935 m im Nordoste vum Stadtgebit am Hochmoos an dr Gmarkunigsgrenze zue Fridewiler erreicht. Vu dert fallt d'Gmarkig relativ gliichmässig nooch Süde un Weste ab, bis si dr Rand vu dr Gauchach/- Wuetachschlucht erreicht. Am Zämmenfluss vu Gauchach un Wuetach, wo d'Grenze vu dr Landchreise Brisgau-Hochschwarzwald, Schwarzwald-Baar un Waldshuet-Tiengen ufenander treffe, wird mit 574 m dr diefst Punkt vu Leffinge erreicht.

Entlang vu dr beide Schluchte, sowie im Norde vu dr Leffinger Gmarkig sin grossi Fläche bewaldet, während uf dr Hochflächi vu dr Westbaar landwirtschaftlichi Nutzung vorherrscht. Dr Waldadeil vu 45,4 % isch aber im Vergliich zue dr im Naturruum Schwarzwald zueghörige westlich glägene Noochbergmeie Iisebach (66,0 %), Lenzchilche (70,1 %) un Fridewiler (77,5 %) dütlich gringer. Dr Bewaldigsgrad vu dr beide südlich un nordöstlich glägene Noochberstädte Bonndorf un Brünlinge lit mit 55,1 % bzw. 50,9 % eweng iber em Wert vu Leffinge.

Uf Leffinger Gmarkig befinde sich Deiler vum Natur- un Landschaftsschutzgebit Wuetachschlucht. Anno 1991 isch südwestlich vu dr Chernstadt s'Natur- un Landschaftsschutzgebit Oxeberg-Litzelstette usgwiise worre, um die wänige dert noch vorhandene Quellsümpf, Füchtgebite mit Straiobstweide, un fer d'Westbaar typische Heckenlandschafte z'erhalde. Dur e Gmeirotsbeschluss vu anno 1992 isch fer die ubebaute Deiler vu dr Gmarkige Leffinge un Seppehofe e Biotopvernetzigskonzept erstellt worre.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Leffinge früeher

Wichtigi Date us dr Leffinger Stadtgschicht

4.-6. Jh. - Besidlig vu dr Westbaar dur d'Alemanne
819 - Ersti urchundlichi Erwähnig vu Leffinge
1270 - Verleihig vu dr Stadträchte dur d'Fürsteberger
ab 13. Jh. - Zentraler Ort vu dr Westbaar
1485 - Ersti Stadterwitterig; wohlhabendi Ackerbürgerstadt
1535 - Erster grosser Stadtbrand; numme d'Chilche blibt erhalde
16.-19. Jh.- Chrieg un Iquartierige füehre numme zue chleinere Krise
1728-1772 - Waldprozess gege d'Fürsteberger; d'Stadt erhaldet Wald
ab 18. Jh. - Bedütender Wallfahrtsort (Winterschneechrüz)
ab 1880 - Verlust der zentralen Marktfunktion
1901 - Aschluss an d'Hölledalbahn
1922 - Zweiter grosser Stadtbrand
1945 - Bombardierig un Wiiderufbau; d'Aldstadt behaldet wittgehend ihr Gsicht
1970-1975 - Igmeindig vu Seppehofe, Dittishuse, Unadinge, Bache, Riselfinge und Gschwiler
1989 - Eröffnig vum Kultur- und Fremdeverchehrszentrums
1997 - Eröffnig vum Interkommunale Gwerbegebit an dr B 31

Ortsdeiler[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Bache
  • Dittishuse
  • Gschwiler
  • Riselfinge
  • Seppehofe
  • Unadinge

Wahle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vo dr Landdagswahle 2006 un 2011:

Johr CDU SPD FDP Griene Linke1 Sonschtige
2011 40,3 % 24,3 % 7,7 % 21,4 % 2,3 % 4,1 %
2006 46,1 % 25,5 % 12,6 % 9 % 2,2 % 4,7 %

1 2006: WASG, 2011: Die Linke

Behörde un Irichtige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Leffinge isch Sitz vum Dekanat Nöistadt vum Erzbistum Friburg.

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Hilfe dazu)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Löffingen – Sammlig vo Multimediadateie


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