Sulzburg

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Sulzburg
Sulzburg
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Sulzburg fürighobe
47.8402777777787.7091666666667337Koordinaten: 47° 50′ N, 7° 43′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Hochalemannisch
Regionalvariante: Markgräflerisch
Lokalvariante: nördl. Markgräflerisch
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Freiburg
Landkreis: Brisgau-Hochschwarzwald
Höchi: 337 m ü. NHN
Flächi: 22,7 km²
Iiwohner:

2672 (31. Dez. 2015)[1]

Bevölkerigsdichti: 118 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 79295
Vorwahl: 07634
Kfz-Chennzeiche: FR
Gmeischlüssel: 08 3 15 111
Stadtgliderig: 2 politischi Ortsdeil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Hauptstraße 60
79295 Sulzburg
Webpräsenz: www.sulzburg.de
Burgermeischter: Peter Wehrle (FWG)
Lag vo dr Stadt Sulzburg im Landchreis Brisgau-Hochschwarzwald
Frankreich Landkreis Waldshut Landkreis Lörrach Freiburg im Breisgau Landkreis Emmendingen Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Rottweil Au (Breisgau) Auggen Bad Krozingen Badenweiler Ballrechten-Dottingen Bötzingen Bollschweil Breisach am Rhein Breitnau Buchenbach Buggingen Ebringe Ehrenkirchen Eichstetten am Kaiserstuhl Eisenbach (Hochschwarzwald) Eschbach (Markgräflerland) Feldberg (Schwarzwald) Friedenweiler Glottertal Gottenheim Gundelfingen (Breisgau) Hartheim Heitersheim Heitersheim Heuweiler Hinterzarten Horben Ihringen Kirchzarten Lenzkirch Löffingen March (Breisgau) Merdingen Merzhausen Müllheim (Baden) Müllheim (Baden) Münstertal/Schwarzwald Neuenburg am Rhein Neuenburg am Rhein Oberried (Breisgau) Pfaffenweiler St. Peter (Hochschwarzwald) St. Märgen Schallstadt Schluchsee (Gemeinde) Sölden (Schwarzwald) Staufen im Breisgau Stegen Sulzburg Titisee-Neustadt Umkirch Vogtsburg im Kaiserstuhl Wittnau (Breisgau)Karte
Iber des Bild

Sulzburg isch e Chleistadt am Ibergang vum Markgräflerland zum Hochschwarzwald un lit öppe 20 km südlich vu Friburg im Brisgau.

Gschichte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sit em Middelalder het z'Sulzburg e bedütendi jüdischi Gmei existiert. Im 19. Johrhundert het dr jüdische Bevölcherigsadeil bis zue 25 % betrage. D'Jude, wo vor dr Nationalsozialiste nit gflohe sin, sin 1940 uf Gurs in Südfrankriich deportiert worre, vu wo viili von ihne witter in d'Vernichtigslager nooch Pole brocht worre sin.

Ortsdeiler[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Laufe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Laufe isch e schön glägene Wiort mit guet 700 Iwohner im Markgräflerland un lit öppe 20 km südlich vu Friburg im Brisgau zwische Staufe un Mülle. Ortsvorsteher isch dr Albert Hans Konrad.

St. Ilge[ändere | Quälltäxt bearbeite]

St. Ilge (dytsch: St. Ilgen, dr Namme leitet sich vum ungarische Gyla ab, e heilige Ilge(n) git's nömli nit), isch e chleine Wiler, wo zue Laufe ghört.

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sulzburg bildet zämme mit Augge, Badewiler, Bugginge und Mülle e Verwaltigsgmeinschaft (lueg dezue au d'Verwaltigscharte in dr Tabelle rechts).

Vogt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sulzburg um 1919
  • 1989–hüt: Peter Wehrle

Wahle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vo dr Landdagswahle 2006 un 2011:

Johr CDU SPD FDP Griene Linke1 Sonschtige
2011 26,6 % 24,2 % 5,6 % 39,1 % 1,4 % 3,1 %
2006 36,6 % 31,6 % 9,1 % 18,3 % 1,7 % 2,8 %

1 2006: WASG, 2011: Die Linke

Städtpartnerschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wirtschaft un Infrastruktur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Verchehr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Vu 1894 bis 1969 isch Sulzburg iber d'Minsterdalbahn (uf Bad Chrozige) an s'iberregional Schinenetz abunde gsi. Sither wird dr ÖPNV dur e Buslinie uf Staufe im Brisgau (Betrib dur die Südwestdytsch Verchehrs AG) un e uf Heitersche un Mülle gfüehrti Ringlinie (Betrib dur d'Firma Will Markgräfler Reisen) durgfüehrt.

Kultur un Aluenswürdigkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Musee[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In dr ehemolige evangelische Stadtchilche befindet sich s'bade-württebergisch Bergbaumuseum.

Bauwercher[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D'Chlosterchilche St. Cyriak isch e bedütends Bispil fer früehromanischi Architektur.

Die klassizistisch Synagoge vu 1823 hat dr "Riichskristallnacht 1938" iberstande, isch nooch johrzehntelangem Verfall in dr 1980er Johre restauriert worre un dient hüt als Museum un Konzertsaal. Dr jüdisch Gottsacker isch erhalde.

Im Wald findet sich vu dr ehemolige Burg Sulzburg numme e Rescht vum Burggrabe.

Persönlichkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Söhn un Döchter vu dr Stadt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Friedrich V. (1594-1659), Markgrof vu Bade-Durlach (1822-1659)
  • Georg Friedrich Carl (1688-1735), Markgraf vu Brandeburg-Bayreuth
  • Gustav Weil (1808-1889), Orientalist, erster jüdischer Professor in Dytschland
  • Ernst Leitz (1843-1920), Gründer vu dr Ernst Leitz Optische Werke Wetzlar
  • Walter Füsslin (1897-1978), Psychiater, Dialäktdichter un 2. Präsident vo dr Muettersproch-Gsellschaft
  • Lucie Hirth (1928-2016), Dialäktdichteri
  • Gretel Mechlen-Güntert, Badischi Wiichönigin 1953/1954
  • Hildegund Schlumberger, Badischi Wiichönigin 1957/1958
  • Rosemarie Brugger-Engler, Badischi Wiichönigin 1963/1964
  • Josefine Schlumberger, Badischi Wiichönigin 2014/15

Suschtigs[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Kulinarischs[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S'Restaurant Zum Hirsche isch vum Guide Michelin mit zwei Sterne uszeichnet worre.

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Sulzburg – Sammlig vo Multimediadateie



Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Sulzburg“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.