Bad Chrotzige

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Bad Chrorzige
Bad Krozingen
Dütschlandcharte, Position vo dr Stadt Bad Chrorzige fürighobe
47.9180555555567.7025233Koordinaten: 47° 55′ N, 7° 42′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Hochalemannisch
Regionalvariante: Markgräflerisch
Lokalvariante: nördl. Markgräflerisch
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Friburg
Landkreis: Brisgau-Hochschwarzwald
Höchi: 233 m ü. NHN
Flächi: 35,7 km²
Iiwohner:

18.692 (31. Dez. 2015)[1]

Bevölkerigsdichti: 524 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 79189
Vorwahl: 07633
Kfz-Chennzeiche: FR
Gmeischlüssel: 08 3 15 006
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Basler Straße 30
79189 Bad Chrorzige
Webpräsenz: www.bad-krozingen.de
Burgermeischter: Volker Kieber
Lag vo dr Stadt Bad Chrorzige im Landchreis Brisgau-Hochschwarzwald
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Iber des Bild

Bad Chrotzige (amtlich Bad Krozingen) isch e Stadt (sit 1. September 2005) un e Churort im Landchreis Brisgau-Hochschwarzwald in Bade-Württeberg (Dytschland). D'Stadt isch in dr ledschde Johre starch gwachs. Mit middlerwil iber 20.000 Iwohner isch es die gröscht Gmei vum Landchreis un het au d'Mindischtgrössi fier e "Grossi Chreisstadt erreicht. Sälle Titel isch aber anno 2018 no nit offiziell.

Geographi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Charte vu Bad Chrotzige

Bad Chrotzige lit im Brisgau, guet 15 km vu Friburg im Brisgau un 45 km vu Basel entfernt. D'Stadt bildet gmeinsam mit Staufe im Brisgau e Middelzentrum. Im Markgräflerland gläge, isch Bad Chrotzige landschaftlich reizvoll vu (allerdings entfernter glägene) Räbberge umgä.

Ortsteile[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Näbe dr Chernstadt Bad Chrotzige mit em Kurgebit, dr Innestadt, Oberchrotzige un Chems ghöre zue Chrozige au einigi bis zue dr grosse Verwaltigsreform in dr 1970er Johre selbständigi Gemeinde, zum Deil mit eigene Ortsdeile.

Bienge[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bienge (amtlich Biengen) isch erschtmols anno 770 urchundlich erwähnt worre. Zue Bienge ghört au dr Wiler Dottighofe, wo us ere sehr gringe Azahl vu ehemalige Burehöfe un em Gottsagger vu Bienge bestoht. Su dr Biengemer Sportplatz isch dert. D'Igmeindig zue Chrotzige isch anno 1971 erfolgt.

Hüse an dr Möhli[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hüse an dr Möhli (amtlich: Hausen an der Möhlin) isch erschtmols anno 1147 urchundlich erwähnt worre. D'Igmeindig zue Chrotzige isch no anno 1973 erfolgt.

Schlatt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schlatt isch erschtmols anno 1130 urchundlich erwähnt worre un isch au anno 1973 zue Chrotzige igmeindet worre.

Dunsel[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dunsel (amtlich: Tunsel) isch erschtmols anno 852 oder 860 urchundlich erwähnt worre. D'Igmeindig zue Chrotzige isch anno 1974 vollzoge worre. Zue Dunsel ghört au dr Wiler Schmidhofe.

Wappe vo dr Ortsdeil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sähnswürdigkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In dr Glöcklihofchapelle (baut im 10./11. Johrhundert) git's Freske mit einere vu dr äldischte Christusdarstellige nördlich vu dr Alpe.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Es git einigi Funde, wo druf hiwiise, dass d'Region scho in dr junge Steizitt besidelet gsi isch. Au Kelte, Römer und sin do sesshaft gsi, Dr Ortsnamme sälber zeigt aber durch d'Endig -ige (churz fier -inge), dass Chrotzige sälber im Gfolg vu dr alemannische Landnahm im 3. un 4. Johrhundert gründet worre si muess.

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wahle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vo dr Landdagswahle sit 2006:[2]

Johr CDU SPD FDP Grieni Linki1 AfD Suschtigi
2016 26,2 % 11,8 % 8,1 % 34,3 % 3 % 13,2 % 3,4 %
2011 34,1 % 24,2 % 7,8 % 27,1 % 2,3 % 4,5 %
2006 47 % 26 % 9,5 % 11,1 % 2,4 % 4 %

1 2006: WASG, sit 2011: Die Linke

Wappe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In Blau iber ere goldene Weltchugel e vu Strahle umgäbes goldigs Goddsaug.

Städtpartnerschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sit 1985 bestot mit dr südfranzösische Kommune Gréoux-Les-Bains un Esparron-de-Verdon e Städtepartnerschaft.

Städtefründschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Städtefründschafte besten sit 1989 mit Naoiri in Japan un sit 1993 mit Bojnice in dr Slowakei.

Wirtschaft un Infrastruktur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Kurbetrieb[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Mit dr Erbohrig vu dr erschte Thermalquelle 1911 het d'Entwicklig zum Chur- un Badeort agfange. 1933 het dr Ort s'Churortsprädikat „Bad“ erhalde, un witteri Bohrige sin gfolgt. Im Lauf vu dr Johre isch e Gsundheitszentrum mit vilfältige Agebote un gueter Infrastruktur enstande (Vita Classica-Therme, Churpark, Reha-Klinike, Herzzentrum etc.). S'Mineral-Thermalwasser het eini vu dr höchste Chohlesüri-Konzentratione in ganz Europa.

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB)
  2. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Landtagswahl

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Schoppe, Herbert: Wasser statt Öl. Bad Krozingen, Geschichte eines großen Irrtums. In: Kult-Bäder und Bäderkultur in Baden-Württemberg, rg. v. W. Niess un S. Lorenz, Filderstadt 2004, ISBN 3-935129-16-5.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Bad Krozingen – Sammlig vo Multimediadateie


Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Bad_Krozingen“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.