Kirchzarten

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Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Gmai Kirchzarte
Kirchzarten
Deutschlandkarte, Position vo de Gmai Kirchzarte hervorghobe
47.9666666666677.95380Koordinaten: 47° 58′ N, 7° 57′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Nideralemannisch
Regionalvariante: Oberrhialemannisch
Lokalvariante: Schwarzwald
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierungsbezirk: Friburg
Landkrais: Brisgau-Hochschwarzwald
Heh: 380 m i. NHN
Flech: 21,1 km²
Iiwohner:

9898 (31. Dez. 2015)[1]

Bevelkerungsdicht: 468 Iiwohner je km²
Boschtlaitzahl: 79199
Vorwahl: 07661
Kfz-Kennzaiche: FR
Gmeischlissel: 08 3 15 064
Adress vun dr
Gmaiverwaltung:
Talvogteistraße 12
79199 Kirchzarte
Webpräsenz: www.kirchzarten.de
Burgermaischter: Andreas Hall
Lag vo de Gmai Kirchzarte im Landkreis Brisgau-Hochschwarzwald
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Iber des Bild

Kirchzarte (amtl. Kirchzarten, hochalem. Chilchzarte) isch e Gmei im Südschwarzwald im Landkreis Brisgau-Hochschwarzwald (Bade-Württeberg, Ditschland)

Geographi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die im Verdichtunggsruum vu Friburg im Brisgau im obere Dreisamdal gläge Gmei befindet sich im Naturpark Südschwarzwald ugfähr 12 km (Luftlinie) östlich vu dr Friburger Innestadt un wird vum Zastler Bach un vu dr Brugga (zwei Dreisamzueflüss) durflosse. Am Zämmefluss vum Rotbach un vum Wagesteigbach in dr Nächi vu Zarte got no d'Dreisam los.

Ortsdeil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Es bestehn d'Ortsdeil Kirchzarte, Burg un Zarte als früeher selbständigi Gmeinde. Burg glideret sich in die verstraite Sidlunge Höfe, Burg am Wald un Birkehof öschtlich vum Hauptort Kirchzarte. Zarte lit 1 km nördlich vum Hauptort. Vier Kilometer weschtlich vu Kirchzarte lit Nejhiser, wo politisch zue Kirchzarte ghörig, nohtlos an d'Sidlungsflächi vu Friburg aschliesst.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In dr Keltezitt isch im Dreieck zwische Wagesteigbach un Rotbach e guet 200 ha grosses keltischs Oppidum errichtet worre, wo vum antike Geograph Ptolemaios im 2. noochchristliche Johrhundert as Tarodunum erwähnt wird.

Säller Namme het sich au iber die zwische 269 un 400 erfolgt alemannisch Landnahm nus ghalde, was e Vermischung vu Iheimische Galloromane un Alemanne nohlegt. Dr Ort wird - nooch dr im 7. Johrhundert erfolgte (alt)hochditsche Lutverschiebung vu T zue Z - als Zarduna 765 in ere Urkunde vum Kloschter St. Galle s'erscht Mol wiider erwähnt. Im Hochmiddelalder isch er under d'Herrschaft vu dr Herre zue Falkestei kumme. Um 1500 het die domols östrichischi Stadt Friburg im Brisgau d'Herrschaft iber Kirchzarte erworbe.

1679 het Frankrich Friburg bsetzt und Österrich het Friburg zsämme mit Lehe un Kirchzarte an Frankrich abträtte müesse. So isch Kirchzarte uf eimol die östlichscht Ortschaft vum Elsass gsi. 1697 het aber Frankrich no die drei Ortschafte wiieder an Österrich zruckgä müesse.

Am End vu 1805 isch Kirchzarte nooch dr Schlacht vu Austerlitz un em Fridensvertrag vu Pressburg zum Grossherzogtum Bade kumme un isch dert im Landamt Friburg II zuegordnet worre. 1829 isch Burg usgmeindet worre, wo 1974 wiider igmeindet worre isch. Vu 1933 bis 1945 het's z'Kirchzarte e Ortsgruppefüehrer vu dr NSDAP gä. Sit 1952 ghört Kirchzarte zum Bundesland Bade-Württeberg.

Religione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

816 wird erschtmols e Kirche z'Kirchzarte erwähnt.

Igmeindunge[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1924: Brigitti (amtl. Birkenreute)
  • 1936: Dietebach un Nejhiser
  • 1974: Zarte un Burg

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D'Fuessgängerzone z'Kirchzarte

Bürgemeischter[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Andreas Hall isch am 07. Dezember 2008 zum Bürgemeischter vu Kirchzarte gwählt worre und het demit dr Georg-Wilhelm von Oppen abglöst, wo nimmi kandidiert het. Beidi ghöre in dr CDU a.

Wahle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vo dr Landdagswahle 2006 un 2011:

Johr CDU SPD FDP Griene Linke1 Sonschtige
2011 31,5 % 23,7 % 4,3 % 35,8 % 1,8 % 2,9 %
2006 41,2 % 22,3 % 8,3 % 23 % 2,2 % 3 %

1 2006: WASG, 2011: Die Linke

Wirtschaft un Infrastruktur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Beditsam isch dr Tourismus un d'Pharmaindustri.

Verkehr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Kirchzarte lit an dr B 31-Oscht, wo zwische Zarte un Friburg autobahnähnlich usbaut isch un die wichtigscht Oscht-Wescht-Ax im Hochschwarzwald bildet. Dr ganz Fernverkehr goht inzwische iber Umgehungsstrosse um Kirchzarte rum. Usserdem lit Kirchzarte an dr Hölledalbahn un dr Bahnhof isch Umstiigspunkt uf Buslinie iber dr Schauinsland un Notschrei uf Todtnau im Wiisedal sowie uf Stäge un St. Peter.

Bildungsirichtunge[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In Kirchzarte ka uf em Marie-Curie-Gymnasium s'Abitur abglegt werre. Usserdem git's noch e Realschuel, e Hauptschuel un zwei Grundschuele (je eini z'Kirchzarte un z'Burg) sowie sit September 2004 e privati Grundschuel (Freii Schuel Dreisamdal). Fer die Kleinschte git's mehreri gmeindlichi, kirchlichi un privati Kinderschuele, under anderem au e Waldkinderschuel.

Kultur un Aluegenswürdigkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sport[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Aluegenswürdigkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Pfarrkirch St.Gallus
  • Girsberg-Kapelle

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Hilfe dazu)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Kirchzarten – Sammlig vo Multimediadateie



Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Kirchzarten“ vu de dütsche Wikipedia.

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