Corsier GE

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S GE im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Genf und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Corsier vermyde, wo öppis anders meined.
Corsier
Wappe vo Corsier
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Gämf (GE)
Bezirk: (Dr Kanton Genf kennt kei Bezirk.)w
BFS-Nr.: 6619i1f3f4
Poschtleitzahl: 1246
Koordinate: 505764 / 12280046.2500116.216653430Koordinaten: 46° 15′ 0″ N, 6° 13′ 0″ O; CH1903: 505764 / 122800
Höchi: 430 m ü. M.
Flächi: 2.71 km²
Iiwohner: 1981 (31. Dezämber 2013)[1]
Website: www.corsier.ch
Chilche Saint-Jean-Baptiste

Chilche Saint-Jean-Baptiste

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w

Corsier (frankoprovenzalisch [kɔrˈzi][2]) isch e bolitischi Gmai im Kanton Gämf in dr Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Corsier lyt am linke Stade vum Gämfersee. Dr Bann umfasst 61 % landwirtschaftligi Flechine, 4 % Wald, 28 % Sidligsflechine, 6 % Vercheersflechine un 1 % Gwässerflechine.

Nochbergmaine sin Anières, Gy, Meinier un Collonge-Bellerive.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Corsier isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1297 as Corsiacum. Vu 1816 bis 1858 het Corsier mit Anières ai Gmai bildet.

Bevelkerigsentwicklig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 607 276 259 300 341 355 397 322
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 309 318 363 433 948 1302 1503 1682

De Uusländeraateil isch anne 2011 bi 29,0 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

23,2 % vu dr Yywohner sin anne 2000 reformiert gsi, 42,2 % remisch-katholisch.

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrotswahle 2011 het s des Ergebnis gee: FDP 34,9 %, CVP 15,2 %, GLP 4,3 %, GP 8,9 %, MCR 5,8 %, SP 9,2 %, SVP 16,7 %, Sunschtigi 5,0 %.

Gmaindspresidänt isch dr Bertrand Pictet (Stand 2012).

Sproch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 1.682 Yywohner 1.361 Franzesisch as Hauptsproch aagee, 74 Dytsch, 32 Italienisch un 215 anderi Sproche.

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns Ändi 19./Aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[3][4].

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Population résidante du canton de Genève, selon l'origine et le sexe, par commune, en juillet 2013 (XLS, 207 kB). Office cantonal de la statistique (OCSTAT). Republik und Kanton Genf. Abgerufen am 6. August 2013.
  2. Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3
  3. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  4. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Corsier – Sammlig vo witere Multimediadateie