Mutte GR

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen
S GR im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Graubünde und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Mutte vermyde, wo öppis anders meined.
Mutten
S Wappe vo Mutten
Basisdatä
Staat: Schwiiz
Kanton: Graubünde (GR)
Region: Viamalaw
Gmeind Thusis
PLZ 7431
Koordinate: 757697 / 17193546.689.4999951395Koordinate 46° 40′ 48″ N, 9° 30′ 0″ O; CH1903: 757697 / 171935
Höchi: 1395 m ü. M.
Flächi: 9.96 km²
Iiwohner: 72 (31. Dezember 2015)[1]
Website www.mutten.ch
Mutte

Mutte

Charte
Lago di LeiLago di Monte SplugaLago di LuzzoneLai da MarmoreraSufnerseeZervreilaseeItalieKanton TessinRegion AlbulaRegion ImbodeRegion MalojaRegion MoesaRegion PlessurRegion SurselvaAndeerAvers GRCasti-WergensteinCazisDomleschgDonat GRFerrera GRFerrera GRFlerdeFlerdeFürstenau GRHinderrhiiLohn GRMaseinMathon GRNufeneRonggelleRothebrunneScharansSils im DomleschgSplüügeSufersThusisThusisTschappinaUrmeinZillis-ReischenCharte vo Mutten
Iber des Bild
w

Mutte (amtlech Mutten, rätoromänisch Mut) isch es Dorf i de politische Gmeind Thusis im Bündnerland.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Dorf ligt i de Bündner Region Viamala. Es isch am Nordhang vom Muttnerhorn un öschtlich vo de Muttner Höchi zwüsche em Hinterrhii un de Albula.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Mutte isch e Sidlig vo de dütschsproochige Walser zmitzt i (zum Teil früener) bünderromanische Gmäinde. Es isch dänkbar, dass d Sidlig im 14. Joorhundert vo de Freiherre vo Vaz aaglegt worde isch, für de schmal Passstreife zwüsche de Bsitzige im Schams un im Albulatal z sichere. Dr Ortsnaame sälber isch ursprünglech en romanische Flurname, wo zum ene vorlatiinische Stamm *motta un *mŭtt(a) met dr Bedütig «Ärdhuufe» (vo do romanisch muot, muota bzw. italienisch motta «Hoger, Aahöchi, Bergkuppe») khört. Dr Fluername isch im Spätmittlalter vo de iigwanderte Walser öbernoo un uf di nöi Sidlig überdrage worde.[2]

Uf de 1. Jänner 2018 het sech Mutte de Gmeind Thusis aagschlosse.[3]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Jürg Simonett: Mutten. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz. 2009.
  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden II. Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 9). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1937.DNB 811066703.
  • Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich 2003. ISBN 3-7253-0741-5
  • Rudolf Hotzenköcherle: Die Mundart von Mutten. Laut- und Flexionslehre. Huber, Frauenfeld 1934 (Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik XIX). – Nöd nu zum Spraachliche, näi, i der Yläitig au zur Gschicht, zur Sidligs- und zur Bouwys und zu de Lüüt.
  • Erwin Wyss: «Diis Gsetz isch nit inschas Gsetz.» Lebensbilder aus dem Walserdorf Mutten. Desertina-Verlag, Chur 2012.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Mutte – Sammlig vo Multimediadateie

Einzelnachwys[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden uf bfs.admin.ch (Bundesamt för Statistik)
  2. Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologe an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 635.
  3. Fusion Thusis-Mutten tritt auf 2018 in Kraft Mitteilig uf gr.ch vom 13. Juni 2017