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Ahorn

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Ahorn (Baden)
Ahorn (Baden)
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Ahorn (Baden) fürighobe
Koordinate: 49° 30′ N,  32′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Stuegert
Chreis:Main-Tauber-Chrais
Höchi:360 m ü. NHN
Flächi:54 km²
Iiwohner:

2209 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 41 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 74744
Vorwahle: 06296, 07930, 09340
Kfz-Chennzeiche: TBB, MGH
Gmeischlüssel: 08 1 28 138
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Schlossstraße 24
74744 Ahorn
Webpräsenz: www.gemeindeahorn.de
Burgermeischter: Benjamin Czernin (barteilos)
Lag vo vo dr Gmei Ahorn (Baden) im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornBoxbergFreudenberg
Karte

Ahorn isch e Gmai im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 2209 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Ahorn lyt im eschtlige Bauland. Nochbergmaine sin Hardheim im Necker-Odewald-Chrais un Königheim un d Stadt Lauda-Königshofen im Norde, d Stadt Boxberg im Oschte, d Stadt Ravenstein im Siden un d Gmai Rosenberg im Weschte.

Dr Baan bstoht us 55,5 % Landwirtschaftsflechi, 34,5 % Wald, 9,2 % Sidligsflechi un 0,8 % sunschtiger Flechi[2] un goht vum Lettenkeuperbiet um dr Ortsdail bi zue dr Kirnau-Seckach-Blatte us em Obere Muschlechalch im Side. Bi Buch lige d Quälle vu dr Erfa, dr Umpfer, vum Brehmabach un vum Schüpfbach. Di andere Ortsdail lige im Side vu dr Wasserschaide Tauber-Jagst.

Uf em Baan vu Ahorn sin d FFH-Biet Seckachtal und Schefflenzer Wald un Westlicher Taubergrund, d Geotop Zwei Dolinen SW Berolzheim un Aufgelassener Steinbruch WNW Buch[3] un s Wasserschutzgebiet Hohenstadt (WSG-Nr. 128078).

Nochbergmaine sin d Gmaine Hardheim un Königheim un d Stadt Lauda-Königshofen im Norde, d Stadt Boxberg im Oschte, d Stadt Ravenstein im Side un d Gmai Rosenberg im Weschte.

Zue Ahorn ghere d Gmaindsdail Berolzheim, Buch am Ahorn (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Schwarzenbrunn), Eubigheim (mit em Dorf Untereubigheim un em Wyle Obereubigheim), Hohenstadt un Schillingstadt.[4]

D Gmai Ahorn isch am 1. Dezämber 1971 entstande dur dr Zämmeschluss vu dr Gmaine Eubigheim (mit Obereubigheim), Buch am Ahorn un Hohenstadt. Anne 1973 isch dr Wyler Neidelsbach yygmaindet wore, zum 1. Jänner 1975 au no Berolzheim un Schillingstadt.

Berolzheim isch zum erschte Mol anne 1050 as Berolshein gnännt wore, Buch am Ahorn anne 1101 (1239: Buoch), Eubigheim anne 856 as Liubegheim (1240 Ubencheim), Hohenstadt 1050/1150 as Hohinstat un Schillingstadt 769/773 im Lorscher Codex as Scillingestat.[5].

Berolzheim het em Chloschter Amorbach ghert, speter Kurmainz. Anne 1803 isch Berolzheim im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss an s Firschtedum Leiningen chuu un 1806 schließli an s Großherzogdum Bade.

D Ortsherrschaft vu Buch hän d Herre vu Krautheim ghaa un speter verschideni Adelsgschlächter, dailwys as Lääche, unter anderem d Herre vu Rosenberg, ab 1632 d Grofe vu Löwenstein-Wertheim. Anne 1806 isch Buch an s Großherzogdum Bade chuu.

D Ortsherrschaft vu Eubigheim hän d Herre vu KRautheim ghaa, speter d Grofe vu Wertheim, un ab dr Dailig vu dr Herrschaft verschideni Adelsgschlächter, unter anderem Rüdt von Gollenberg, Collenberg-Bödigheim, Collenberg-Eberstadt, Rosenberg, Zobel von Giebelstadt, Neydeck, Wilderich von Walderdorf un Bettendorf. Anne 1806 isch Eubigheim an s Großherzogdum Bade chuu.

D Ortsherrschaft vu Hohenstadt hän d Herre vu Boxberg ghaa, speter s Bischtum Würzburg. Die häns Lääche an d Herre vu Rosenberg gee, ab 1638 an d Grofe vu Hatzfeld, ab 1730 d Firschte vu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg. Anne 1806 isch Hohenstadt an s Großherzogdum Bade chuu.

Schillingstadt het dr Herre vu Boxberg ghert, speter dr Johanniter un dr Herre vu Rosenberg, ab 1523/1561 derno dr Kurpfalz. Anne 1803 isch Schillingstadt an s Firschtedum Leiningen chuu un 1806 an s Großherzogdum Bade.

Im Badische hän d Ortschafte hän zue verschidene Bezirksämter ghert (Boxberg, Gerlachsheim, Krautheim, Tauberbischofsheim, Walldürn) un d Zuegherigkait au meefach gwägslet. Ab 1924 hän alli zum Bezirksamt Adelsheim ghert un ab 1936 zum Bezirksamt Buchen, wu 1938 dr Landkrais Buchen drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Buchen ufglest wore un d Ortschafte sin zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

Yywohnerentwicklig

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Johr Yywohner
19612508
19702399
19912275
19952313
20052342
20102263
20152186
20202195

Quälle: Gmaiverzaichnis[6] un Aagobe vum Statistische Landesamt

Ahorn het mit dr Stadt Boxberg e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.

Burgermaischter vu Ahorn

  • 1971–1996: Alois Hafner
  • 1997–2021: Elmar Haas (CDU)
  • syt 2021: Benjamin Czernin (barteilos)

Partnergmai

Kultur un Böuwärch

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  • Katholischi Bfarrchilche St. Kilian, Berolzheim (1844)
  • Kapäll, Berolzheim (neigotisch, 1878)
  • Evangelischi Chilche, Buch am Ahorn (barock, 1752, Orgele 1771, Durm 1892)
  • Katholischi Bfarrchilche St. Maria, Eubigheim (Neiböu vu 1958 mit barocker Fassade vu 1781)
  • Evangelischi Bfarrchilche, Eubigheim (1780)
  • Kapäll Obereubigheim (neigotisch, 1888)
  • Ehmoligi Synagog, Untereubigheim (1850)
  • Ehmolige Jidischer Fridhof, Untereubigheim (1850-1933)
  • Bettendorf’sches Schloss, Eubigheim (ehmolig Wasserschloss, 1566, hite Rothuus)
  • Bahnhof Eubigheim (1866)
  • Evangelischi Chilche, Hohenstadt (1778)
  • Kapäll, Hohenstadt (18 Jh.)
  • Evangelischi Chilche, Schillingstadt (1735), unteri Dail vum Durm wahrschyns 15 Jh.)
  • Katholischi Filialchilche St. Josef, Schillingstadt (barock, 1776/1777)
  • Rothuus, Schillingstadt (1936)

Dr Dialäkt vu Ahorn ghert zum Oschtfränkisch.

  • Elmar Weiß: Ahorn – im Wandel der Zeiten. Herausgegeben von der Gemeindeverwaltung Ahorn 2006.
 Commons: Ahorn (Baden) – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. G. Burgmeier, M. Schöttle (2002): Geotope im Regierungsbezirk Stuttgart. – Bodenschutz, 12, 348 Seiten, 1 CD-ROM, Karlsruhe: Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg.
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 302–305
  5. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2889 bis 28. Juni 773 – Reg. 918. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 257, abgruefen am 3. April 2015.
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.