Wittighausen
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Stuegert | |
| Chreis: | Main-Tauber-Chrais | |
| Höchi: | 245 m ü. NHN | |
| Flächi: | 32,4 km² | |
| Iiwohner: |
1789 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 55 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 97957 | |
| Vorwahl: | 09347 | |
| Kfz-Chennzeiche: | TBB | |
| Gmeischlüssel: | 08 1 28 137 | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Königstraße 17 97957 Wittighausen | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Marcus Wessels | |
| Lag vo vo dr Gmei Wittighausen im Main-Tauber-Chrais | ||
Wittighausen (oschtfränkisch Widdichhause) isch e Gmai im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 1789 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Wittighausen lyt am Wittigbach, eme Näbefluss vu dr Tauber am Ibergang vum Ochsenfurter Gau, Gollachgau un dr Messelhäuser Hochfläche. Dr Baan bstoht us 71,7 % Landwirtschaftsflechi, 19,1 % Wald, 7,6 % Sidligsflechi un 1,6 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine sin Großrinderfeld im Norde, Kirchheim un Bütthard im Oschte, d Exklave Bowiesen vu dr Gmai Igersheim im Side un Grünsfeld un Lauda-Königshofen im Weschte.
Uf em Baan vu Wittighausen lige Dail vum Europäische Vogelschutzbiet Wiesenweihe Taubergrund (syt 2007).[3]
Gmaigliederig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Wittighausen ghere d Gmaindsdail Oberwittighausen (mit em glychnamige Dorf un dr Wohnblätz Haltestelle Gaubüttelbrunn un Grenzenmühle), Poppenhausen (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Lilach), Unterwittighausen (mit em glychnamige Dorf un dr Wohnblätz Langenmühle, Neumühle un Bahnstation Wittighausen) un Vilchband.[4]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Ortsname Wittighausen isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1131 as Wittigehusen, 1242 isch zum erschte Mol unterschide in Wittingenhusen superior un Inferior Witegehusen, Poppenhausen 1184 as Poppinhusen un Vilchband 837 as Filuhonbiunte (1322 Vilchgepunt, 1491 Vilchpant).
Ober- un Unterwittighausen un au Vilchband sin Bsitz vu dr Herre vu Zimmern gsii un sin mit däne aafangs 13. Johrhundert an d Grofe vo Rieneck chuu. Um 1312 sin d Ortschafte an Stift Aschaffenburg verbfändet wore. 1488 hän d Landgrofe vu Leuchtenberg d Herrschaft kriegt. S Läche het speter dr Bischof vu Würzburg iberchuu, wu 1638 au d Herrschaft ibernuu het. Anne 1803 isch s Bischtum Würzburg im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss säkularisiert wore un d Ortschafte sin n d Firschte von Salm-Reifferscheidt chuu un 1806 schließli an s Großherzogdum Bade.
Poppenhausen het wie di andere Ortschafte im Mittelalter dr Herre vu Zimmern un druf dr Grofe vo Rieneck ghert un isch au um 1312 ans Stift Aschaffenburg verbfändet wore, het aber speter zue Kurmainz ghert un nit zue Würzburg. Anne 1803 isch s Erzstift Mainz im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss säkularisiert wore un Poppenhausen isch an s Firschtedum Leiningen chuu un 1806 schließli au an s Großherzogdum Bade.
Im Badische hän Ober- un Unterwittighausen un Vilchband zum Amt Gerlachsheim ghert, Poppenhausen zum Amt Grünsfeld, 1864 sin alli vier Ort zum Вezirksamt Tauberbischofsheim chuu, wu 1939 dr Landchrais Tauberbischofsheim drus woren isch. Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Tauberbischofsheim un d Ortschafte sin zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.
= Yygmaindige
[ändere | Quälltäxt bearbeite]D Gmai Wittighausen isch am 1. Septämber 1971 entstande dur dr Zämmeschluss vu dr Gmaine Oberwittighausen un Unterwittighausen. Am 1. Jänner 1972 isch Poppenhausen un am 31. Dezämber 1972 Vilchband yygmaindet wore.[5][6]
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Johr | Yywohner |
|---|---|
| 1961 | 1983 |
| 1970 | 1991 |
| 1991 | 1704 |
| 1995 | 1772 |
| 2005 | 1711 |
| 2010 | 1701 |
| 2015 | 1647 |
| 2020 | 1644 |
Quälle: Gemeindeverzeichnis[7] un Aagobe vum Statistische Landesamt
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Wittighausen het mit dr Stadt Grünsfeld e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.
- Burgermaischter vu Wittighausen
- 1971: Bruno Sinner
- 1972–1978: Erhard Ziegler
- 1978–2002: Werner Hoos
- 2002–2013: Bernhard Henneberger
- seit 2014: Marcus Wessels
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Chilche St. Martin, Poppenhausen (romanischi Wehrchilche, 11./12. Jh.)
- Chilche Allerheiligen, Unterwittighausen (barock, 1739)
- Chilche St. Regiswindis, Vilchband (barock, um 1753/54)
- Chilche St. Ägidius, Oberwittighausen (18. Jh.)
- Kapäll St. Sigismund, Oberwittighausen (12. Jh.)
- Dorfmihlekapäll, Unterwittighausen (19. Jh.)
- Neimihlekapäll, Unterwittighausen (noch 1. WK)
- Waldkapäll, Unterwittighausen (um 1840)
-
St. Martin
-
Allerheiligen
-
St. Regiswindis
-
St. Regiswindis, Innenaasicht
-
St. Ägidius
-
St. Sigismund
-
Dorfmihlekapäll
-
Neimihlekapäll
-
Waldkapäll
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Wittighausen ghert zum Oschtfränkisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Edgar Braun: Geschichtsdaten. Historiographie von Wittighausen bis 2019. Gemeinde Wittighausen 2019 (Wittighäuser Hefte 31)
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu Wittighausen
- Wittighausen uf LEO-BW
- Oberwittighausen uf LEO-BW
- Poppenhausen uf LEO-BW
- Unterwittighausen uf LEO-BW
- Vilchband uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Festlegung von Europäischen Vogelschutzgebieten (VSG-VO).
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 322–324
- ↑ Referänz-Fähler: Uugiltige <ref>-Tag; s isch kei Täxt fir s Ref mit em Name LEO-BW.de aagee wore.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 480 f.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.
