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Wertheim

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Wertheim
Wertheim
Dütschlandcharte, Position vo dr Stadt Wertheim fürighobe
Koordinate: 49° 46′ N, 9° 31′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Chreis: Main-Tauber-Chrais
Höchi: 145 m ü. NHN
Flächi: 138,6 km²
Iiwohner:

22.874 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 165 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 97877
Vorwahle: 09342, 09397 (Dertingen)
Kfz-Chennzeiche: TBB
Gmeischlüssel: 08 1 28 131
Stadtgliderig: Chärnstadt, 15 Ortschafte un 5 Stadtdail
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Mühlenstraße 26
97877 Wertheim
Webpräsenz: www.wertheim.de
Oberburgermeischter: Stefan Mikulicz (CDU)
Lag vo vo dr Stadt Wertheim im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornAssamstadtBad MergentheimBoxbergCreglingenFreudenbergGroßrinderfeldGrünsfeldIgersheimIgersheimKönigheimKülsheimLauda-KönigshofenNiederstettenTauberbischofsheimWeikersheimWerbachWertheimWittighausen
Karte

Wertheim (oschtfränkisch Wärde) isch e Großi Chraisstadt im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg.

Wertheim isch di nerdlischt Gmai vu Bade-Wirttebärg un lyt an dr Schnittstell zwische Odewald, Spessart un Unterfranke an dr Mindig vu dr Tauber in Main. Dr Baan bstoht us 47,9 % Landwirtschaftsflechi, 35,9 % Wald, 13,4 % Sidligsflechi un 2,8 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Holzkirchen, Helmstadt un Neubrunn (alli Landchrais Würzburg, Bayern), Werbach un Külsheim (boodi Main-Tauber-Chrais), Neunkirchen (Landchrais Miltenberg, Bayern), Freudenberg (Main-Tauber-Chrais), Stadtprozelten un Faulbach (boodi Landkrais Miltenberg) un Hasloch, Kreuzwertheim un Triefenstein (alli Landchrais Main-Spessart, Bayern).

Z Wertheim git s drei Landschafts- un drei Naturschutzbiet:[3]

  • Landschaftsschutzbiet Wertheim: 3932,0 ha; Freudenberg, Külsheim, Werbach un Wertheim; syt 1979.
  • Landschaftsschutzbiet Freudenberg: 1704,5 ha; Freudenberg un Wertheim; syt 1984.
  • Landschaftsschutzbiet Kembachtal: 744,0 ha; Wertheim, syt 1985.
  • Naturschutzbiet Ellenberg-Kapf: 17,5 ha; Stadt Wertheim; syt 1986.[4]
  • Naturschutzbiet Gutenberg: 12,2 ha; Stadt Wertheim; syt 1984.[5]
  • Naturschutzbiet Leidenrain: 29,7 ha: Stadt Wertheim; syt 1942[6]

Zum Dail uf em Baan vu Wertheim lige d FFH-Biet Unteres Taubertal un Sandstein Spessart.[7][8]

Zue Wertheim ghere d Stadtdail Bettingen, Dertingen, Dietenhan, Dörlesberg (mit em glychnamige Dorf, em Gheft Ernsthof un em Wohnblatz Ebenmühle), Grünenwört, Höhefeld (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Klosterhöhe un dr Hef Mittelhof un Wagenbuch), Kembach, Lindelbach, Mondfeld (mit em glychnamige Dorf un em Wohnblatz Rosenmühle), Nassig (mit dr Derfer Nassig un Ödengesäß, dr Wyler Im Loch un Steingasse un em Wohnblatz Ödengesäßer Hof), Reicholzheim (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Bronnbach, em Gheft Schafhof un dr Wohnblätz Bahnstation Bronnbach, Bahnstation Reicholzheim un Teilbacher Mühle), Sachsenhausen, Sonderriet, Urphar, Waldenhausen, Wertheim (mit dr glychnamige Stadt un dr Stadtdail Bestenheid, Brückenviertel, Eichel, Mühlenviertel, Reinhardshof, Tauberviertel un Vockenrot).

Wertheim isch zum erschte Mol gnännt wore anne um 779/94 as Wertheim (1009 Werdheim), Bettingen um 800 as Bettinga (?) (1050-1150 in Betingin, 1245 Bettingen, 1283 Bettenkeim), Dertingen 839 as Taherdingas (1050-1150 in Tertingin), Dietenhan 1326 as Dyethenhan (1422 Diettenhan), Dörlesberg 1167 as Dorligsburg (1196 Dorlich, 1202 Torlichespuor), Grünenwört 1199 as Gruonenwerde, Höhefeld 1317/20 as Hovelt, Hohevelt, Kembach um 800 as Chentebach (1352 Kentbach), Lindelbach 1230 as Lindelbach (1245 Lindebach), Mondfeld 1214 as Mahenvelt, Nassig 1218 as Nazza (?) (1298 Nazzahe), Reicholzheim 1178 as Richolfesheim (1192 Richolvesheim), Sachsenhausen 1178 as Sahsenhusen, Sonderriet 1226 as Sunderrieth, Urphar um 800 as Urfare (1234 Urvar), Waldenhausen 1178 as Waldenhusen.

Wertheim het anne 1306 vum Chenig Albrecht I. s Frankfurter un 1333 vum Chaiser Ludwig em Bayer s Gelnhauser Stadträcht iberchuu. Bis uf Mondfeld, wu zue Kurmainz ghert het un d Ortschafte Dörlesberg un Reicholzheim, wu zum Zischterzienserchloschter Bronnbach ghert hän, hän alli hitige Stadtdail bis 1803 zur Grofschaft Löwenstein-Wertheim mit Sitz z Wertheim ghert.

Wu 1806 mit dr Rhybundakte s Firschtedum Löwenstein-Wertheim mediatisiert woren isch, isch Wertheim an s Großherzogdum Bade chuu. Im Badische isch Wertheim vu 1807 bis 1813 Sitz vum Amt Wertheim gsii, 1813 bis 1819 vum Amt Stadt- und Erstes Landamt Wertheim un ab 1813 Sitz vum Bezirksamt Wertheim.

Anne 1936 isch Wertheim zum Bezirksamt Tauberbischofsheim chuu, wu 1939 dr Landchrais Tauberbischofsheim drus woren isch. Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Tauberbischofsheim un d Ortschafte um Wertheim sin zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

  • 1913: Bestenheid[9]
  • 1935: Eichel[9]
  • 1937: Vockenrot[9]
  • 1. Jänner 1972: Bettingen, Grünenwört, Lindelbach, Nassig, Sonderriet, Urphar, Waldenhausen[10]
  • 1. April 1972: Erholungsort Mondfeld[10]
  • 1. Dezämber 1972: Dertingen, Dietenhan, Dörlesberg, Kembach, Sachsenhausen[10]
  • 1. Jänner 1975: Höhefeld, Reicholzheim[11]

Yywohnerentwicklig

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Yywohnerzahle noch em Stand vum Biet, wien er dodmol gsii isch. D Zahle sin Schetzige, Volkszeligsergebnis (¹) oder amtligi Furtschrybige vu dr statistische Ämter.

Johr Yywohner
1542 2.078
1617 3.670
1792 3.373
1810 3.154
1833 3.633
1. Dezämber 1871 3.328
1. Dezämber 1880¹ 4.567
1. Dezämber 1890¹ 3.535
1. Dezämber 1900¹ 3.670
19053 3.800
1. Dezember 1910¹ 3.648
16. Juni 1925¹ 3.673
16. Juni 1933¹ 3.679
17. Mai 1939¹ 5.434
Dezämber 1945 5.534
Johr Yywohner
13. Septämber 1950¹ 9.7892
6. Juni 1961¹ 11.329
27. Mai 1970¹ 12.029
31. Dezämber 1975 20.942
31. Dezämber 1980 19.972
25. Mai 1987¹ 20.377
31. Dezämber 1990 21.627
31. Dezämber 1995 24.432
31. Dezämber 2000 24.332
31. Dezämber 2005 24.474
31. Dezämber 2010 23.552
31. Dezämber 2015 23.405
31. Dezämber 2020 22.879

¹ Volkszelligsergebnis

Wertheim ghert zue kaim Verwaltigsverband. D Stadt isch e Mittelzäntrum im Regionalverband Haalbrunn-Franke.

Dr Oberburgermaischter vu Wertheim isch dr Stefan Mikulicz.

Städtepartnerschaften

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Wertheim unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:[12]

  • Burgruine (12.–18. Jh.)
  • Spitzer Turm (12./15.Jh)
  • Maintor (zwische 1200 un 1400)
  • Zolltor (zwische 1200 un 1400)
  • Weißer Turm (um 1180)
  • Roter Turm (zwische 1500 un 1620)
  • Evangelischi Stiftschilche St. Marien (1383)
  • Kadolischi Chilche St. Venantius (1842)
  • Kilianskapelle (1472) mit em „Wertheimer Affe“
  • Zisterzienserabtei Bronnbach (grindet 1151)
  • Grafschaftsmuseum mit Otto-Modersohn-Kabinett
  • Glasmuseum

Dr Dialäkt vu Wertheim ghert zum Oschtfränkisch.

  • Main-Hafe
  • Factory-Outlet-Center Wertheim Village an dr A3 mit iber 110 Outlet-Boutique
  • Glasinduschtry
  • Thomas Ellwein, Ralf Zoll: Die Wertheim-Studie. Verlag Leske und Budrich, Opladen 2003. ISBN 3-8100-3515-7.
  • Erich Keyser (Hrsg.): Badisches Städtebuch; Band IV 2. Teilband aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages“, Stuttgart, 1959
  • Erich Langguth: Aus Wertheims Geschichte. Verlag des Historischen Vereins Wertheim e. V., Wertheim 2004
  • Jörg Paczkowski u. a.: Wertheim – Stadt an Main und Tauber. Kunstschätzeverlag, Gerchsheim 2007, ISBN 3-934223-27-3.
  • Karl Platz: Wertheimer Mundart-Wörterbuch. Verlag E. Buchheim, Wertheim 1990. ISBN 3-9246-1112-2
  • Manfred Schneider: Wertheims schöne Winkel. Kreuzwertheim 1997. ISBN 3-00-001 568-X
  • Kurt Zimmermann: Obrigkeit, Bürgertum und Wirtschaftsformen im Alten Wertheim. Würzburg 1975
 Commons: Wertheim – Sammlig vo Multimediadateie

Wikisource Wertheim in der Topographia Franconiae (Mathäus Merian) im dütschsprochige Wikisource

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
  4. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg] 1.144 Ellenberg-Kapf. In: lubw.baden-wuerttemberg.de.
  5. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: 1.127 Gutenberg. In: lubw.baden-wuerttemberg.de.
  6. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: 1.041 Leidenrain. In: lubw.baden-wuerttemberg.de.
  7. BfN: Steckbriefe der Natura 2000 Gebiete. In: bfn.de. Bundesamt für Naturschutz, abgruefen am 28. April 2020.
  8. BfN: Steckbriefe der Natura 2000 Gebiete. In: bfn.de. Bundesamt für Naturschutz, abgruefen am 28. April 2020.
  9. 9,0 9,1 9,2 Stadtteile und Ortschaften. In: wertheim.de. Abgruefen am 28. April 2020.
  10. 10,0 10,1 10,2 Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 480.
  11. Referänz-Fähler: Uugiltige <ref>-Tag; s isch kei Täxt fir s Ref mit em Name ReferenceA aagee wore.
  12. Partnerstädte. In: wertheim.de. Abgruefen am 28. April 2020.