Grünsfeld
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Stuegert | |
| Chreis: | Main-Tauber-Chrais | |
| Höchi: | 210 m ü. NHN | |
| Flächi: | 44,7 km² | |
| Iiwohner: |
3640 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 81 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 97947 | |
| Vorwahl: | 09346 | |
| Kfz-Chennzeiche: | TBB | |
| Gmeischlüssel: | 08 1 28 047 | |
| Adress vo dr Stadtverwaltig: |
Hauptstraße 12 97947 Grünsfeld | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Joachim Markert (CDU) | |
| Lag vo vo dr Stadt Grünsfeld im Main-Tauber-Chrais | ||
Grünsfeld (oschtfränkisch Grünsfeld) isch e Stadt im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 3640 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Grünsfeld lyt am Zämmefluss vum Grünbach, eme Näbefluss vu dr Tauber, mit em Wittigbach. Dr Baan bstoht us 68,3 % Landwirtschaftsflechi, 17,9 % Wald, 11,1 % Sidligsflechi un 2,8 % sunschtiger Flechi.[2] Uf em Baan vu Grünsfeld het s Naturschutzbiet Besselbergweinberge mit 37,3 Hektar.[3] S FFH-Biet Nordöstliches Tauberland lyt zum Dail uf em Baan vu Grünsfeld.
Nochbergmaine sin Großrinderfeld im Norde, Wittighausen im Oschte, Lauda-Königshofen im Side un Tauberbischofsheim im Weschte.
Gmaigliederig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Grünsfeld ghere d Stadtdail Grünsfeld (mit dr glychnamige Stadt, em Wyler Uhlberg un dr Wohnblätz Neumühle, Riedmühle un Wendelsmühle), Grünsfeldhausen, Krensheim, Kützbrunn, Paimar un Zimmern.[4]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Grünsfeld isch zum erschte Mol gnännt wore im 8. Jorhundert as Grunefelden un Grunfeld, Grünsfeldhausen 1322 as Husen, Krensheim 1155, Kützbrunn 1119, Paimar 1407. D Freiherre vu Zimmern wäre zum erschte Mol anne 1155 gnännt.
Grünsfeld het aafangs zur Herrschaft Zimmern ghert un isch speter Bsitz vu dr Herre vu Lauda gsii. Anne 1213 isch s Ort an Grofe vu Rieneck chuu. Um 1320 het d Gmai d Stadträcht iberchuu.
Im Sportmittelalter sin d Stadt un d Herrschaft zytwys an Brandenburg un an d Grofe vu Wertheim verbfändet gsii. Wu d Rienecker uusgstorbe sin, isch d Stadt an Landgrofe vu Leuchtenberg chuu, wu s Läche an s Hochstift Würzburg gee hän. 1638 isch d Stadt ganz an Würzburg gange un Grünsfeld isch Sitz vun eme Oberamt wore.
Im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss isch Grünsfeld an s Firschtedum Krautheim chuu un 1806 mit dr Rhybundakte schließlig an s Großherzogdum Bade. Im Badische hän d Stadt un di andere Ortschafte zum Bezirksamt Gerlachsheim ghert, ab 1864 zum Bezirksamt Tauberbischofsheim, wu 1939 dr Landchrais Tauberbischofsheim drus wore isch.
Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un d Stadt un d Ortschafte sin zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.
Yygmaindige
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- 1. Februar 1972: Grünsfeldhausen[5]
- 1. Jänner 1973: Paimar und Zimmern[6]
- 1. Jänner 1974: Krensheim[7]
- 1. Jänner 1975: Kützbrunn[8]
- Grünsfeldhausen
- Krensheim
- Kützbrunn
- Paimar
- Zimmern
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Johr | Yywohner |
|---|---|
| 1961 | 1920 |
| 1970 | 1964 |
| 1991 | 3492 |
| 1995 | 3785 |
| 2005 | 3847 |
| 2010 | 3703 |
| 2015 | 3603 |
| 2020 | 3629 |
Quälle: Gemeindeverzeichnis[9] un Aagobe vum Statistische Landesamt
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Grünsfeld het mit dr Gmai Wittighausen e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.
- Burgermaischter vu Grünsfeld
- 1985–2013: Alfred Beetz (CDU)
- syt 2013: Joachim Markert (CDU)
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Rothuus (1579)
- Stadtchilche St. Peter un Paul (14./15. Jh.)
- Kapäll St. Achatius, Grünsfeldxshausen (spotromanisch, um 1220)
- Dreifaltigkaits-Chilche, Kützbrunn (barock, 1717-1735)
- Amtshuus, hite Haimetmuseum
- Fachwärchuus Abt-Wundert-Straße 4 (1692)
- Chryzwäg
- St. Achatius
- Rothuus mit St. Peter un Paul
- Abt-Wundert-Straße 4
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Grünsfeld ghert zum Oschtfränkisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Elmar Weiß: Geschichte der Stadt Grünsfeld. 2. Auflage. Stadtverwaltung Grünsfeld, Grünsfeld 1992.
Weblink
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Grünsfeld in der Topographia Franconiae (Mathäus Merian) im dütschsprochige Wikisource
- Websyte vu Grünsfeld
- Grünsfeld uf LEO-BW
- Grünsfeld, Altgemeinde uf LEO-BW
- Grünsfeldshausen uf LEO-BW
- Krensheim uf LEO-BW
- Kützbrunn uf LEO-BW
- Paimar uf LEO-BW
- Zimmern uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 319–322
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 480.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 481.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 469.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 470.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.
