Zum Inhalt springen

Creglingen

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Creglingen
Creglingen
Dütschlandcharte, Position vo dr Stadt Creglingen fürighobe
Koordinate: 49° 28′ N, 10° 2′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Chreis: Main-Tauber-Chrais
Höchi: 278 m ü. NHN
Flächi: 117,2 km²
Iiwohner:

4453 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 38 Iiwohner je km²
Poschtleitzahle: 97993,
97990 (Standorf)
Vorwahle: 07932, 07933, 07939, 09335
Kfz-Chennzeiche: TBB
Gmeischlüssel: 08 1 28 020
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Torstraße 2
97993 Creglingen
Webpräsenz: www.creglingen.de
Burgermeischter: Uwe Hehn
Lag vo vo dr Stadt Creglingen im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornAssamstadtBad MergentheimBoxbergCreglingenFreudenbergGroßrinderfeldGrünsfeldIgersheimIgersheimKönigheimKülsheimLauda-KönigshofenNiederstettenTauberbischofsheimWeikersheimWerbachWertheimWittighausen
Karte

Creglingen (oschtfränkisch Creichel) isch e Stadt im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 4453 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Creglingen lyt z Tauberfranke an dr Tauber an dr Yymindig vum Herrgottsbach. Dr Baan bstoht us 66 % Landwirtschaftsflechi, 23 % Wald, 9 % Sidligsflechi un 1,9 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Bieberehren, Aub un Hemmersheim im Norde, Simmershofen, Adelshofen, Steinsfeld un Rothenburg ob der Tauber im Oschte, Schrozberg im Side un Weikersheim un Niederstetten im Weschte.

Z Creglingen het s die Schutzbiet:[3]

  • s europäische Vogelschutzbiet Wiesenweihe Taubergrund (syt 2007)
  • s Landschaftsschutzbiet Creglingen mit 2.027,9 ha (Creglingen, Niederstetten un Weikersheim, syt 1997)
  • s Landschaftsschutzbiet Weikersheim mit 2.718,0 ha (Bad Mergentheim, Creglingen, Niederstetten un Weikersheim, syt 1993)
  • s Naturschutzbiet Holzberg mit 25 ha
  • S Naturschutbiet Oberrimbacher Erdfälle mit 71,2 ha (Creglingen, Niederstetten, Schrozberg)
  • s FFH-Biet Taubergrund bei Creglingen

Zue Creglingen ghere d Stadtdail Archshofen (mit em glychnamige Dorf un em Gheft Holdermühle), Blumweiler (mit dr Wyler Blumweiler, Reutsachsen, Schwarzenbronn, Seldeneck, Weiler un Wolfsbuch), Craintal, Creglingen (mit dr glychnamige Stadt un dr Wohnblätz Herrgottskirche un Kohlesmühle), Finsterlohr (mit em glychnamige Dorf un dr Wyler Burgstall un Schonach), Frauental (mit em glychnamige Dorf, d Wyler Lohrhof un Weidenhof un d Hef Fuchshof un Seewiesenhof), Freudenbach (mit em glychnamige Dorf un dr Wyler Erdbach un Schön), Münster, Niederrimbach (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Standorf), Oberrimbach (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Lichtel un em Gheft Landturm), Reinsbronn (mit em glychnamige Dorf, dr Wyler Niedersteinach un Schirmbach, em Gheft Brauneck un em Wohnblatz Altmühle), Schmerbach un Waldmannshofen (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Sechselbach).[4]

Creglingen isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1045 in ere Urkund vum Bischof vu Bamberg; Archshofen 807; d Burg Blumweiler anne 1341; Finsterlohr 1224, Freudenbach 807, Münster 1232, Niederrimbach 1045, Oberrimbach 1324, Reinsbronn 1267, Schmerbach 1182 un Waldmannshofen 807. S Chloschter Frauental isch anne 1232 as Zisterziensernechloschter grindet wore.

Im 13. Johrhundert isch Creglingen an s Herre vu Hohenlohe gange, wu unter anderem uf dr Burg Brauneck gwohnt hän. Anne 1349 het s s Stadträcht iberchuu. Wu d Linie Hohenlohe-Brauneck 1390 uusgstorbe isch, het Creglingen druf verschidene Herre ghert, dr Herre vu Weinsberg, dr Grofe vu Schwarzburg un em Markgrofe vu Brandenburg-Ansbach. Anne 1791 isch Creglingen preußisch wore, 1806 bayerisch un isch 1810 schließli an s Chenigrych Wirttebärg chuu. Dert isch Creglingen zum Oberamt Mergentheim chuu, wu speter dr Landchrais Mergentheim drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Mergentheim ufglest wore un Creglingen isch zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

Zum 1. Jänner 1972 sin d Derfer Archshofen, Blumweiler, Craintal, Finsterlohr, Frauental, Freudenbach, Münster, Niederrimbach, Oberrimbach, Reinsbronn, Schmerbach un Waldmannshofen zue Creglingen yygmaindet wore.[5]

Yywohnerentwicklig

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
Jahr Yywohner
1961 01801[6]
1970 01815[7]
1991 4906
1995 5041
2005 4857
2010 4722
2011 04759[8]
2015 4731
2020 4631

Quälle: Gemeindeverzeichnis[9] un Aagobe vum Statistische Landesamt

Creglingen ghert zue kaim Verwaltigsverband.

Burgermaischter vu Creglingen
  • 1964–1988: Helmut Bauer
  • 1988–1998: Werner Fifka
  • 1998–2010: Hartmut Holzwarth
  • syt 2010: Uwe Hehn

Kultur un Böurwärch

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
  • Burg Brauneck
  • Herrgotts-Chilche mit Marienaltar vum Tilman Riemenschneideretwa (1505–1508)
  • Evangelischi Stadtchilche (spotromanisch, Chorruum vu 1180, barockisiert)
  • s eltscht ländli Buurehuus vu 1352
  • Alti Apethek am Märtblatz
  • ehmolig Zischterziensernechloschter Frauental
  • Lichteler Landdurm bim Ortsdail Lichtel
  • St. Johanneskirche aus dem 12. Jahrhundert in Niederrimbach
  • Ulrichskapäll z Niederrimbach-Standorf
  • Zwische Finsterlohr un em Tauberdal lyt s keltisch Oppidum Finsterlohr
  • Kulturlandschaftspfad Creglingen

Creglingen lyt an dr Romantische Stroß.

Dr Dialäkt vu Creglingen ghert zum Oschtfränkisch.

  • Beschreibung des Oberamts Mergentheim, Magstadt: Bissinger, 1968 (Nachdr. [d. Ausg.] Stuttgart, Kohlhammer, 1880) online
  • Horst F. Rupp und Hartwig Behr: Vom Leben und Sterben. Juden in Creglingen. 2. Auflage. Königshausen und Neumann, Würzburg 2001, ISBN 3-8260-2226-2.
  • Ottmar Schönhuth: Creglingen und seine Umgebungen. Chronik und Beschreibung. Mergentheim 1846 (digital).
 Commons: Creglingen – Sammlig vo Multimediadateie

Wikisource Creglingen in der Topographia Franconiae (Mathäus Merian) im dütschsprochige Wikisource
Wikisource Creglingen in der Beschreibung des Oberamts Mergentheim von 1880 im dütschsprochige Wikisource

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 305–315.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 453.
  6. Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis)
  7. Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis)
  8. Fortgeschriebene Daten der Stadt Creglingen anhand der Volkszählung in der Europäischen Union 2011 (Zensus)
  9. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.