Weikersheim
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
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| ||
| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Stuegert | |
| Chreis: | Main-Tauber-Chrais | |
| Höchi: | 230 m ü. NHN | |
| Flächi: | 80,9 km² | |
| Iiwohner: |
7902 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 98 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 97990 | |
| Vorwahl: | 07934 | |
| Kfz-Chennzeiche: | TBB | |
| Gmeischlüssel: | 08 1 28 126 | |
| LOCODE: | DE WKK | |
| Adress vo dr Stadtverwaltig: |
Marktplatz 7 97990 Weikersheim | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Nick Schuppert | |
| Lag vo vo dr Stadt Weikersheim im Main-Tauber-Chrais | ||
Weikersheim (oschtfränkisch Weigerschi) isch e Stadt im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 7902 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024). Weikersheim isch e staatlig anerkännt Erholigsort.
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Weikersheim lyt an dr Yymindig vum Vorbach in d Tauber. Dr Baan bstoht us 64,2 % Landwirtschaftsflechi, 22 % Wald, 11 % Sidligsflechi un 2,8 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine sin Röttingen un Tauberrettersheim im Oschte, d Stadt Creglingen im Sidoschte, Niederstetten im Side, Bad Mergentheim im Weschten un Igersheim im Nordweschten un Norde.
Z Weikersheim het s zwai Landschafts- un ai Naturschutzbiet:[3]
- Landschaftsschutzbiet Weikersheim: 2718,0 ha; Bad Mergentheim, Creglingen, Niederstetten un Weikersheim; syt 1993.
- Landschaftsschutzbiet Creglingen: 2027,9 ha; Creglingen, Niederstetten un Weikersheim; syt 1997.
- Naturschutzbiet Steinriegellandschaft zwischen Weikersheim und Elpersheim; 77,3 ha.
D FFH-Biet Taubergrund Weikersheim-Niederstetten un Westlicher Taubergrund lige zum Dail uf em Baan vu Weikersheim.
Gmaigliederig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Weikersheim ghere d Stadtdail Elpersheim, Haagen, Honsbronn (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Bronn), Laudenbach (mit em glychnamige Dorf un em Wohnblatz Bergkirche), Nassau (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Lichtenhöfe un em Gheft Louisgarde), Neubronn (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Oberndorf), Queckbronn, Schäftersheim (mit em glychnamige Dorf un em Gheft Scheinhardsmühle) un Weikersheim (mit dr glychnamige Stadt Weikersheim un em Wyler Aischland).[4]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Weikersheim isch zum erschte Mol gnännt wore anne 837 in ere Urkund vum Chloschter Fulda as Bsitz vum Würzburger Dienschtmann Wipert von Wichhartesheim.
Im 12. Johrhundert isch s Ort dur e Schänkig an s Chloschter Comburg chuu, wu s Läche an di spetere Herr vu Hohenlohe gee het. Dr Stammvater vum Huus Hohenlohe isch dr Conradus de Wighartesheim gsii, wu 1153 zum erschte Mol gnännt wird. D Hohenloher hän 1244 d Burg Weikersheim gchauft. S Ort an dr Burg het 1313 s Stadträcht iberchuu. S isch zerscht e Allodialguet vu dr Herre vu Hohenlohe gsii, ab 1345 Läche vum Chloschter Fulda, ab 1392 Läche vum Bischtum Würzburg. Im 14. un 15. Johrhundert sich s dailwys verbfändet gsii un ab 1468 duurhaft im Bsitz vu dr Herrschaft. In dr Erbdailig vu 1585 isch Weikersheim an dr Grof Wolfgang II. vu Hohenlohe chuu, wu d Wasserburg zuen ere Residänz im Stil vu dr Renaissance het uusböue loo.
Wel si dr Grof Georg Friedrich vu Hohenlohe im Dryssgjehrige Chrieg mit em Chenig Gustav Adolf vu Schwede verbindet ghaa het, isch Weikersheim vum Chaiser 1637 em Dytsche Orde zuegsproche wore un erscht mit em Weschtfälische Friede 1648 wider an d Hohenloher chuu. Wu anne 1756 dr Grof Karl Ludwig vu Hohenlohe gstorben isch, het Weikersheim d Funktion as Residäntz verlore un isch an s Firschtedum Hohenlohe-Öhringen chuu.
Im Wirttebärgische het Weikersheim ab 1809 zum Oberamt Mergentheim ghert, wu 1939 dr glychnamig Landchrais drus woren isch.
Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Mergentheim ufglest wore un Weikersheim isch zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.
Yygmaindige
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Quälle: [5]
- 1. Januar 1972: Queckbronn un Schäftersheim
- 1. Merz 1972 Elpersheim
- 1. Mai 1972: Honsbronn
- 15. Juli 1972: Neubronn
- 1. Septämber 1972: Nassau
- 1. Jänner 1974: Laudenbach
- 1. Jänner 1975: Haagen
Elpersheim isch zum erschte Mol gnännt wore 1219/20 as Elpershaim, Haagen 1260 as Hagen, Honsbronn 1219/20 as Hagensbrunnen (1292 Hansbrunnen), Laudenbach 750/79 as Lutenbach, Nassau um 1103 as Nasaha (1261/65 Nazza), Neubronn 1245 as Nuwenbrunnen, Queckbronn um 1261 as Qwecbruonne, Schäftersheim 1146 as Scheftersheim.
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Johr | Yywohner |
|---|---|
| 1961 | 6953 |
| 1970 | 7309 |
| 1991 | 7054 |
| 1995 | 7260 |
| 2005 | 7577 |
| 2010 | 7431 |
| 2015 | 7324 |
| 2020 | 7439 |
Quälle: Gemeindeverzeichnis[6] un Aagobe vum Statistische Landesamt
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Weikersheim isch e Unterzäntrum in dr Region Haalbrunn-Franken un ghert zue kaim Verwaltigsverband
- Burgermaischter vu Weikersheim
- Wilhelm Laukhuff (1945–1947)
- Albert Ehninger (1947–1956)
- Kurt Hirsch (1956–1982)
- Horst Häfner (1982–1998)
- Klaus Kornberger (1998–2022)
- Nick Schuppert (syt 2022)
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Schloss Weikersheim (Renaissancestil, urspringlig e mittelalterligi Wasserburg, mit eme Park im Versailles-Stil us em 18. Jh.)
- Karlsberg (ehmoligi Summerresidänz mit Park, Jagdschloss vu 1736 un vier Pavillon)
- Evangelischi Stadtchilche St. Georg (1419)
- Katholischi Chilche zum choschtbare Bluet (1962)
- Gänsturm (um 1320, hite mit Museum zue dr Stadtgschicht)
- Jidische Fridhof
- Tauberländer Dorfmuseum
Weikersheim lyt an dr Wirttebärger Wyystroß un dr Romantische Stroß.
- Rothuus
- Märtblatz un Schloss
- Schloss un Park Weikersheim
- s Gelbe Haus
- Stadtchilche St. Georg
- Märtblatz
- Stadtpark
- Gänsturm in Weikersheim
- Museum Stadtgeschichte
- Tauberländer Dorfmuseum
- Kärweumzug
- Kärweumzug
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Weikersheim ghert zum Oschtfränkisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Klaus Merten: Schloss Weikersheim. Hg. v.d. Staatl. Schlössern und Gärten Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH. (Graue Reihe der Schlossführer). Heidelberg: Brausdruck, o. J. ISBN 3-932489-05-5
- Rosemarie Münzenmayer, Alfons Elfgang: Der Schlossgarten zu Weikersheim. Hg. v.d. Staatl. Schlössern und Gärten Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH. (Graue Reihe der Schlossführer). Heidelberg: Brausdruck, 1999. ISBN 3-932489-10-1
- Martin Hahn: Gesamtanlage Weikersheim. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 30. Jg. 2001, Heft 3, S. 126–131. (PDF; 8,3 MB)
Weblink
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Weikersheim in der Topographia Franconiae (Mathäus Merian) im dütschsprochige Wikisource
Weikersheim in der Beschreibung des Oberamts Mergentheim von 1880 im dütschsprochige Wikisource
- Websyte vvu Weikersheim
- Weikersheim uf LEO-BW
- Elpersheim uf LEO-BW
- Haagen uf LEO-BW
- Honsbronn uf LEO-BW
- Laudenbach uf LEO-BW
- Nassau uf LEO-BW
- Neubronn uf LEO-BW
- Queckbronn uf LEO-BW
- Schäftersheim uf LEO-BW
- Weikersheim, Altgemeinde uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 357–364
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 453 f. und 469.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.
