Zum Inhalt springen

Lauda-Königshofen

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Lauda-Königshofen
Lauda-Königshofen
Dütschlandcharte, Position vo dr Stadt Lauda-Königshofen fürighobe
Koordinate: 49° 33′ N, 9° 43′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Chreis: Main-Tauber-Chrais
Höchi: 198 m ü. NHN
Flächi: 94,5 km²
Iiwohner:

14.180 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 150 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 97922
Vorwahle: 09343, 09346
Kfz-Chennzeiche: TBB
Gmeischlüssel: 08 1 28 139
Stadtgliderig: 12 Stadtdail/Stadtbezirk
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Marktplatz 1
97922 Lauda-Königshofen
Webpräsenz: www.lauda-koenigshofen.de
Burgermeischter: Thomas Maertens (CDU)
Lag vo vo dr Stadt Lauda-Königshofen im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornAssamstadtBad MergentheimBoxbergCreglingenFreudenbergGroßrinderfeldGrünsfeldIgersheimIgersheimKönigheimKülsheimLauda-KönigshofenNiederstettenTauberbischofsheimWeikersheimWerbachWertheimWittighausen
Karte

Lauda-Königshofen (oschtfränkisch Lauda-Künzhoufa) isch e Stadt im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 14.180 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Lauda-Königshofen lyt im Dal vu dr Tauber an der Romantische Stroß. Dr Baan bstoht us 56,1 % Landwirtschaftsflechi, 30,5 % Wald, 11,9 % Sidligsflechi un 1,5 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Tauberbischofsheim un Grünsfeld im Norde, Wittighausen, Bütthard un Igersheim im Oschte, Bad Mergentheim un Boxberg im Side un Ahorn un Königheim im Weschte.

Z Lauda-Königshofen git s e Landschafts- un fimf Naturschutzbiet:[3]

  • Landschaftsschutzbiet Lauda-Königshofen: 3.181,0 ha
  • Naturschutzbiet Edelberg: 4,2 ha
  • Naturschutzbiet Hohenberg: 23,5 ha
  • Naturschutzbiet Kaltenberg: 13,0 ha
  • Naturschutzbiet Mehlberg: 4,7 ha
  • Naturschutzbiet Ringelstaler-Weinhalde: 90 ha; Bad Mergentheim und Lauda-Königshofen

Derzue lige d FFH-Biet Nordöstliches Tauberland, Nordwestliches Tauberland und Brehmbach un Westlicher Taubergrund zum Dail uf em Baan vu Lauda-Königshofen.

Zue Lauda-Königshofen ghere d Stadtdail Beckstein, Deubach, Gerlachsheim, Heckfeld, Königshofen, Lauda, Marbach, Messelhausen, Oberbalbach, Oberlauda, Sachsenflur un Unterbalbach. Zu Beckstein, Deubach, Gerlachsheim, Heckfeld, Königshofen (mit dr glychnamige Stadt un dr Wohnblätz Elektrisches Werk Neumühle un Roter Rain), Lauda, Marbach, Messelhausen (mit em glychnamige Dorf un dr Wyler Hofstetten un Marstadt), Oberbalbach, Oberlauda, Sachsenflur (mit em glychnamige Dorf un em Wohnblatz Mühle) un Unterbalbach (mit em glychnamige Dorf un dr Wohnblätz Mühle un Bahnstation Unterbalbach).[4]

Beckstein isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1298 as Begestein, Deubach um 1090 as Tithebach (1252 Thibach), Gerlachsheim 1209 as Gerlagesheim, Heckfeld 1214 as Hetinvelt, Königshofen 823 as Cuningashaoba (846 Chuningeshofe), Lauda um 1100 (1163 Luden), Marbach 1245 as Marbach (1450 Markbach), Messelhausen 1378 as Messelhusen, Oberbalbach 1219 as Ballenbach (1260 Balbach superior), Oberlauda 1401 as Oberluden, Sachsenflur 1230 as Sahsenflur un Unterbalbach 1343.

Dr Chenigshof, wu dr Name vu Königshofen här chunnt, isch im 10. Johrhundert ans Hochstift Würzburg gange. S Lääche hän d Bischef vu Würzburg um 1321 an d Herre vu Hohenlohe-Brauneck gee, 1414 an d Herre vu Sickingen. 1418 het d Agnes vu Sickingen Königshofen mit dr Zehnt an Kurmainz verchauft, vu 1692 bis 1730 isch s nomol an Würzburg verbfändet gsii.

Lauda isch 1333 an dr Ludwig dr Bayer verchauft wore, wu em Ort 1344 s Stadträcht gee het. 1357 isch d Stadt vum chengligi Hofgricht dr Grofe vu Hanau un 1362 dr Kurbfalz zuegsproche, d Herrschaft hän aber ainewäg d Herre vu Hohenlohe ghaa, wu s 1359 an Brandenburg verbfändet hän. 1376 isch Lauda zerscht as Bfand an Kurbfalz chuu un isch 1398 an d Kurbfalz verchauft wore. Di bayerische Wittelsbacher hän iri Aasprich 1387 an Bischof vu Würzburg abdrätte, d Herre vu Hohenlohe 1406. In dr bfälzische Landesdailig vu 1410 isch Lauda an Bfalz-Mosbach gange, 1450 as Bfand an d Grofe vu Rieneck un 1489 an d Grofe vu Wertheim. 1506 isch d Stadt an Würzburg gange

Wu Kurmainz un s Hochstift Würzburg anne 1803 im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss ufglest woren isch, sin Königshofen un Lauda an s Firschtedum Leiningen chuu un 1806 schließli an s Großherzogdum Bade.

Vu 1849 bis 1864 isch Gerlachsheim Sitz vun eme Bezirksamt gsii. Syt 1864 hän bis uf Sachsenflur alli badische Stadtdail zum Bezirksamt Tauberbischofsheim ghert, wu 1939 dr glychnamig Landchrais drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un d Königshofen un Lauda sin zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

  • 1. Jänner 1972 Deubach, Messelhausen un Sachsenflur zue Königshofen un Oberlauda zue Lauda[5]
  • 1. Jänner 1974 Beckstein, Gerlachsheim un Heckfeld zue Lauda[6]
  • Di hitig Gmai Lauda-Königshofen isch am 1. Jänner 1975 entstande dur dr Zämmeschluss vu dr Stedt Lauda un Königshofen mit dr Gmaine Unterbalbach, Marbach un Oberbalbach.

Yywohnerentwicklig

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
Johr Yywohner
1961 12.629
1970 14.628
1991 14.841
1995 15.335
2005 15.278
2010 14.624
2015 14.573
2020 14.473

Quälle: Gemeindeverzeichnis[7] un Aagobe vum Statistische Landesamt

Lauda-Königshofen ghert zue kaim Verwaltigsverband.

Burgermaischter vu Lauda-Königshofen
  • 1991–2003: Otmar Heirich (SPD)
  • 2004–2020: Thomas Maertens (CDU)
  • syt 2020: Lukas Braun (FDP)

Kultur un Böuwärch

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
  • s Alt Rothuus Lauda (hit Biecherei)
  • Katholischi Stadtchilche St. Jakobus, Lauda (14. Jh.)
  • Mareie-Chilche, Lauda
  • Chilche St. Mauritius, Königshofen
  • Kapäll zum hailige Grab, au Bluetskapäll (13. Jh.)
  • Chilche St. Kilian, Beckstein
  • Chilche Hailig Chryz, Gerlachsheim (barock, ehmolig Chilche vum Prämonschtratenserpriorat Gerlachsheim)
  • Chilche St. Vitus, Heckfeld
  • Chilche St. Josef, Marbach
  • Chilche St. Burkhard, Messelhausen
  • Chilche St. Georg, Oberbalbach
  • Chilche St. Martin, Oberlauda
  • Evangelischi Chilche, Sachsenflur
  • Chilche St. Markus, Unterbalbach
  • Barockbrugg iber d Grünbach mit Statue vu vier Bruggehailige
  • Schloss Messelhausen
  • Haimetmuseum Lauda

Dr Dialäkt vu Lauda-Königshofen ghert zum Oschtfränkisch.

 Commons: Lauda-Königshofen – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 328–336
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 480.
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 469 f.
  7. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.