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Großrinderfeld

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Großrinderfeld
Großrinderfeld
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Großrinderfeld fürighobe
Koordinate: 49° 40′ N, 9° 44′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Chreis: Main-Tauber-Chrais
Höchi: 311 m ü. NHN
Flächi: 56,3 km²
Iiwohner:

4088 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 73 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 97950
Vorwahle: 09349, 09344
Kfz-Chennzeiche: TBB
Gmeischlüssel: 08 1 28 045
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Am Marktplatz 6
97950 Großrinderfeld
Webpräsenz: www.grossrinderfeld.de
Burgermeischter: Johannes Leibold
Lag vo vo dr Gmei Großrinderfeld im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornAssamstadtBad MergentheimBoxbergCreglingenFreudenbergGroßrinderfeldGrünsfeldIgersheimIgersheimKönigheimKülsheimLauda-KönigshofenNiederstettenTauberbischofsheimWeikersheimWerbachWertheimWittighausen
Karte

Großrinderfeld (oschtfränkisch Großründerfald) isch e Gmai im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 4088 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Großrinderfeld lyt am weschtlige Rand vum Ochsenfurter Gau, rund acht Kilometer nordeschtli vu Tauberbischofsheim. Dr Baan bstoht us 66,8 % Landwirtschaftsflechi, 23,1 % Wald, 9,4 % Sidligsflechi un 0,6 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Altertheim im Norde, Kleinrinderfeld un Kirchheim im Oschte, Wittighausen un Grünsfeld im Side un Tauberbischofsheim un Werbach im Weschte. Derzue gränzt Großrinderfeld im Norde un im Oschte au no an s gmaifrei Biet Guttenberger Wald.

Zue Großrinderfeld ghere d Gmaindsdail Gerchsheim, Großrinderfeld (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Baiertal), Ilmspan un Schönfeld.[3]

Großrinderfeld isch anne 1288 zum erschte Mol gnännt wore as Rindervelt, Gerchsheim 1335 as Goeurichshein, Ilmspan 1367 as Ilmspunt un Schönfeld 1233 as Schonevelt.

Bis 1803 hän Gerchsheim un Ilmspan zue dr Landesherrschaft vum Hochstift Würtburg ghert, Großrinderfeld un Schönfeld zue Kurmainz. Im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss sin Großrinderfeld un Schönfeld an s Firschtedum Leiningen chuu, Gerchsheim un Ilmspan an s Firschtedum Krautheim. 1806 sin alli vier Ort mit dr Rhybundakte schließlig an s Großherzogdum Bade chuu.

Im Badische hän Großrinderfeld un Schönfeld syt 1813 zum Bezirksamt Tauberbischofsheim ghert, Gerchsheim vu 1813 bis 1840 au Bezirksamt Tauberbischofsheim, derno vu 1840 bis 1849 zum Amt Grünsfeld un druf wider zue Tauberbischofsheim. Ilmspan het vu 1813 bis 1849 zum Bezirksamt Gerlachsheim ghert, vu 1849 bis 1851 zum Bezirksamt Tauberbischofsheim, vu 1851 bis 1864 wider zum Bezirkamt Gerlachsheim un ab 1864 schließli wider zue Tauberbischofsheim. Anne 1939 isch us em Bezirksamt dr Landchrais Tauberbischofsheim wore.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un d Ortschafte sin zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

  • 1924: Hof Baiertal
  • 31. Dezämber 1972 Ilmspan[4]

Di hitig Gmai Großrinderfeld isch am 1. Jänner 1975 entstande dur dr Zämmeschluss vu dr Gmaine Gerchsheim, Großrinderfeld un Schönfeld.[5]

Woobe vu dr ehmolige Gmaine:

Yywohnerentwicklig

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Johr Yywohnerg
1961 3045
1970 3161
1991 3813
1995 4107
2005 4148
2000 4110
2010 4045
2015 3920
2020 4033

Quälle: Gemeindeverzeichnis[6] un Aagobe vum Statistische Landesamt

Großrinderfeld het mit dr Stadt Tauberbischofsheim un dr Gmaine Königheim un Werbach e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.

Burgermaischter*ne vu Großrinderfeld
  • 1969–1983: Walter Richter
  • 1983–1999: Christian von der Groeben
  • 1999–2015: Manfred Weis
  • 2015–2019: Anette Schmidt
  • syt 2019: Johannes Leibold

Kultur un Böuwärch

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  • Schloss Schönfeld (spotgotisch, 1376)
  • Bfarr- un Rothuus, Großrinderfeld
  • Bfarr- un Rothuus, Gerchsheim
  • Bfarrchilche St. Michael, Großrinderfeld (Barock)
  • Chilche St. Laurentius, Ilmspan (Rokoko)
  • Chilche St. Johannes der Täufer, Gerchsheim
  • Chilche St. Vitu, Schönfeld
  • Fridhofskapäll, Großrinderfeld
  • Kapäll Maria Königin des Friedens, Gerchsheim
  • Mariekapäll, Hof Baiertal

Dr Dialäkt vu Großrinderfeld ghert zum Oschtfränkisch.

  • Siegfried Schultheiß: Sagenhafte und wahre Großrinderfelder Geschichten. Heimat- und Kulturverein Großrinderfeld, Großrinderfeld 2012
  • Autorenteam des Heimat- und Kulturverein Großrinderfeld: In Wanderschuhen durch die Heimat HKV Großrinderfeld, Großrinderfeld 2015.
  • Großrinderfeld im Wandel der Zeit. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1991. ISBN 3-89264-586-8
 Commons: Großrinderfeld – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 348–350
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 481.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 469.
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.