Werbach
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
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| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Stuegert | |
| Chreis: | Main-Tauber-Chrais | |
| Höchi: | 187 m ü. NHN | |
| Flächi: | 43,2 km² | |
| Iiwohner: |
3180 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 74 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 97956 | |
| Vorwahle: | 09341, 09348, 09349 | |
| Kfz-Chennzeiche: | TBB | |
| Gmeischlüssel: | 08 1 28 128 | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Hauptstraße 59 97956 Werbach | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Georg Wyrwoll | |
| Lag vo vo dr Gmei Werbach im Main-Tauber-Chrais | ||
Werbach isch e Gmai im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 3180 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Werbach lyt im Dal vu dr Tauber zwische Tauberbischofsheim, Wertheim un Würzburg. Dr Baan bstoht us 55,3 % Landwirtschaftsflechi, 32,7 % Wald, 9,6 % Sidligsflechi un 2,4 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine sin Neubrunn un Altertheim im Norde, Großrinderfeld im Oschte, Tauberbischofsheim im Side un Külsheim un Wertheim im Weschte.
Gmaigliederig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Werbach ghere d Gmaindsdail Brunntal, Gamburg (mit em glychnamige Dorf, em Gheft un Wohnplatz Eulschirben, dr Wohnblätz Bimssteinfabrik, Dorfmühle, Bahnstation Gamburg, Gasthof Tauberperle, Möbelfabrik un em Schloss Schloßberg), Niklashausen, Wenkheim (mit em glychnamige Dorf un dr Hef Neumühle, Öl- un Sägmühle un Seemühle), Werbach (mit em glychnamige Dorf un dr Wohnblätz Fischzuchtanstalt, Schneidmühle un Welzmühle), Werbachhausen (mit em glychnamige Dorf un dr Hyyser Emmentaler Mühle un Mühlenbau-Werkstätte).[3]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Werbach isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1200 as Wertpach (1245 Werpach), Brunntal 1222 as Brunnenthal), Gamburg Circa 1137 as Gammenburc (1139 Gamburc), Niklashausen 1178 as Nicozeshusen (1270 Nicolzhusen), Wenkheim Um 800 as Wencheim (1149 Wegengheim), Werbachhausen 1308 as Werpachhusen (1372 Husen bi Wenkheim).
Im 13. Jorhundert isch Grundbsitz vu dr Grofe vu Wertheim noogwise, im 14. Jorhundert Grundbsitz vu dr Herre vu Riedern. Ab 1298 isch d Herrschaft bi dr Grofe vu Rieneck gsii, wu si 1309 ans Stift Aschaffenburg verbfändet hän. 1445 isch di aint Helfti vum Ort rieneckisch gsii, ab 1496 wertheimisch, di ander Helfti het Kurmainz ghert. 1656 isch s ganz Ort an Mainz chuu un vu 1666 bis 1690 an s Stift Würzburg verbfändet wore.
Anne 1803 isch s Erzstift Mainz im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss säkularisiert wore un Werbach isch an s Firschtedum Leiningen chuu un 1806 schließli an s Großherzogdum Bade.
Im Badische het Werbach zum Bezirksamt Tauberbischofsheim ghert, wu 1939 dr Landchrais Tauberbischofsheim drus woren isch. Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Tauberbischofsheim un d Ortschafte um Werbach sin zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.
Yygmaindige
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- 31. Dezämber 1973: Wenkheim, Werbachhausen un Brunntal
- 1. Jänner 1975: Gamburg un Niklashausen.[4]
-
Werbach (alt)
-
Brunntal
-
Gamburg
-
Niklashausen
-
Wenkheim
-
Werbachhausen
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Johr | Yywohner |
|---|---|
| 1961 | 3496 |
| 1970 | 3611 |
| 1980 | 3388 |
| 1990 | 3460 |
| 1995 | 3646 |
| 2000 | 3659 |
| 2005 | 3616 |
| 2010 | 3478 |
| 2015 | 3264 |
| 2020 | 3278 |
| 2024 | 3267 |
Quälle: Gemeindeverzeichnis[5] un Aagobe vum Statistisch Landesamt
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Werbach het mit dr Stadt Tauberbischofsheim un dr Gmaine Großrinderfeld un Königheim e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.
- Burgermaischter vu Werbach
- 1975–1983: Bruno Liebler
- 1983–1999: Günther Schäfer
- 1999–2023: Ottmar Dürr
- syt 2023: Georg Wyrwoll
Synagoge Wenkheim.jpg
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Katholischi Chilche St. Martin, Werbach
- Wallfahrtskapäll Liebfrauenbrunn
- Evangelischi Chilche, Wenkheim
- Evangelischi Chilche, Niklashausen
- Bfarrchilche Gamburg (1895)
- Chilche St. Michael, Brunnthal
- Burg Gamburg bi Gamburg
- Eulschirbenmihli bi Gamburg
- Ehmoligi Synagog, Wenkheim
- Jidische Fridhof, Wenkheim
- Grabhigelfäld us dr mittlere un spote Hallstattzyt (7./6. Jh. v. Chr.)[6]
- Bahnhof Gamburg
- Alts Rothuus Niklasuhausen (hite Pfeifermuseum)
- Buscher-Museum, Gamburg
- Schloss Gamburg
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Rothuus Werbach
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St. Martin, Werbach
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Liebfrauenbrunnkapäll
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St. Michael
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St. Martin, Gamburg
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Evangelischi Chilche, Niklashausen
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Evangelischi Chilche, Wenkheim
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Burg Gamburg
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Schloss Gamburg
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Jidische Fridhof
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Pfeifermuseum Niklashausen
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Werbach ghert zum Oschtfränkisch.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu Werbach
- Werbach uf LEO-BW
- Brunntal uf LEO-BW
- Gamburg uf LEO-BW
- Niklashausen uf LEO-BW
- Wenkheim uf LEO-BW
- Werbach, Altgemeinde uf LEO-BW
- Werbachhausen uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 354–357
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 469.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.
- ↑ Sophie Stelzle-Hüglin, Michael Strobel, Andreas Thiel, Inken Vogt (Bearb.): Archäologische Denkmäler in Baden-Württemberg. Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und dem Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Stuttgart 2002, ISBN 3-89021-717-6, S. 331 (Nr. 528: Werbach, TBB, Grabhügelfeld).
