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Werbach

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Werbach
Werbach
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Werbach fürighobe
Koordinate: 49° 40′ N, 9° 38′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Chreis: Main-Tauber-Chrais
Höchi: 187 m ü. NHN
Flächi: 43,2 km²
Iiwohner:

3180 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 74 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 97956
Vorwahle: 09341, 09348, 09349
Kfz-Chennzeiche: TBB
Gmeischlüssel: 08 1 28 128
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Hauptstraße 59
97956 Werbach
Webpräsenz: www.werbach.de
Burgermeischter: Georg Wyrwoll
Lag vo vo dr Gmei Werbach im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornAssamstadtBad MergentheimBoxbergCreglingenFreudenbergGroßrinderfeldGrünsfeldIgersheimIgersheimKönigheimKülsheimLauda-KönigshofenNiederstettenTauberbischofsheimWeikersheimWerbachWertheimWittighausen
Karte

Werbach isch e Gmai im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 3180 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Werbach lyt im Dal vu dr Tauber zwische Tauberbischofsheim, Wertheim un Würzburg. Dr Baan bstoht us 55,3 % Landwirtschaftsflechi, 32,7 % Wald, 9,6 % Sidligsflechi un 2,4 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Neubrunn un Altertheim im Norde, Großrinderfeld im Oschte, Tauberbischofsheim im Side un Külsheim un Wertheim im Weschte.

Zue Werbach ghere d Gmaindsdail Brunntal, Gamburg (mit em glychnamige Dorf, em Gheft un Wohnplatz Eulschirben, dr Wohnblätz Bimssteinfabrik, Dorfmühle, Bahnstation Gamburg, Gasthof Tauberperle, Möbelfabrik un em Schloss Schloßberg), Niklashausen, Wenkheim (mit em glychnamige Dorf un dr Hef Neumühle, Öl- un Sägmühle un Seemühle), Werbach (mit em glychnamige Dorf un dr Wohnblätz Fischzuchtanstalt, Schneidmühle un Welzmühle), Werbachhausen (mit em glychnamige Dorf un dr Hyyser Emmentaler Mühle un Mühlenbau-Werkstätte).[3]

Werbach isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1200 as Wertpach (1245 Werpach), Brunntal 1222 as Brunnenthal), Gamburg Circa 1137 as Gammenburc (1139 Gamburc), Niklashausen 1178 as Nicozeshusen (1270 Nicolzhusen), Wenkheim Um 800 as Wencheim (1149 Wegengheim), Werbachhausen 1308 as Werpachhusen (1372 Husen bi Wenkheim).

Im 13. Jorhundert isch Grundbsitz vu dr Grofe vu Wertheim noogwise, im 14. Jorhundert Grundbsitz vu dr Herre vu Riedern. Ab 1298 isch d Herrschaft bi dr Grofe vu Rieneck gsii, wu si 1309 ans Stift Aschaffenburg verbfändet hän. 1445 isch di aint Helfti vum Ort rieneckisch gsii, ab 1496 wertheimisch, di ander Helfti het Kurmainz ghert. 1656 isch s ganz Ort an Mainz chuu un vu 1666 bis 1690 an s Stift Würzburg verbfändet wore.

Anne 1803 isch s Erzstift Mainz im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss säkularisiert wore un Werbach isch an s Firschtedum Leiningen chuu un 1806 schließli an s Großherzogdum Bade.

Im Badische het Werbach zum Bezirksamt Tauberbischofsheim ghert, wu 1939 dr Landchrais Tauberbischofsheim drus woren isch. Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Tauberbischofsheim un d Ortschafte um Werbach sin zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

  • 31. Dezämber 1973: Wenkheim, Werbachhausen un Brunntal
  • 1. Jänner 1975: Gamburg un Niklashausen.[4]

Yywohnerentwicklig

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Johr Yywohner
1961 3496
1970 3611
1980 3388
1990 3460
1995 3646
2000 3659
2005 3616
2010 3478
2015 3264
2020 3278
2024 3267

Quälle: Gemeindeverzeichnis[5] un Aagobe vum Statistisch Landesamt

Werbach het mit dr Stadt Tauberbischofsheim un dr Gmaine Großrinderfeld un Königheim e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.

Burgermaischter vu Werbach
  • 1975–1983: Bruno Liebler
  • 1983–1999: Günther Schäfer
  • 1999–2023: Ottmar Dürr
  • syt 2023: Georg Wyrwoll


Synagoge Wenkheim.jpg

Kultur un Böuwärch

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  • Katholischi Chilche St. Martin, Werbach
  • Wallfahrtskapäll Liebfrauenbrunn
  • Evangelischi Chilche, Wenkheim
  • Evangelischi Chilche, Niklashausen
  • Bfarrchilche Gamburg (1895)
  • Chilche St. Michael, Brunnthal
  • Burg Gamburg bi Gamburg
  • Eulschirbenmihli bi Gamburg
  • Ehmoligi Synagog, Wenkheim
  • Jidische Fridhof, Wenkheim
  • Grabhigelfäld us dr mittlere un spote Hallstattzyt (7./6. Jh. v. Chr.)[6]
  • Bahnhof Gamburg
  • Alts Rothuus Niklasuhausen (hite Pfeifermuseum)
  • Buscher-Museum, Gamburg
  • Schloss Gamburg

Dr Dialäkt vu Werbach ghert zum Oschtfränkisch.

 Commons: Werbach – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 354–357
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 469.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.
  6. Sophie Stelzle-Hüglin, Michael Strobel, Andreas Thiel, Inken Vogt (Bearb.): Archäologische Denkmäler in Baden-Württemberg. Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und dem Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Stuttgart 2002, ISBN 3-89021-717-6, S. 331 (Nr. 528: Werbach, TBB, Grabhügelfeld).