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Bad Mergentheim

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Bad Mergentheim
Bad Mergentheim
Dütschlandcharte, Position vo dr Stadt Bad Mergentheim fürighobe
Koordinate: 49° 29′ N,  46′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Stuegert
Chreis:Main-Tauber-Chrais
Höchi:206 m ü. NHN
Flächi:130 km²
Iiwohner:

24.023 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 185 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 97980
Vorwahle: 07931 (Chärnstadt), 07930, 07932, 07937, 07938 (Stadtdail)
Kfz-Chennzeiche: TBB
Gmeischlüssel: 08 1 28 007
Stadtgliderig:Chärnstadt un 13 Stadtdail
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Bahnhofplatz 1
97980 Bad Mergentheim
Webpräsenz: www.bad-mergentheim.de
Oberburgermeischter: Udo Glatthaar (CDU)
Lag vo vo dr Stadt Bad Mergentheim im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornBoxbergFreudenberg
Karte

Bad Mergentheim (oschtfränkisch Märchedol) isch e Großi Chraisstadt im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 24.023 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Bad Mergentheim lyt an dr Tauber an dr Yymindig vu dr Wachbach un in dr Sytedäler vu dr Tauber. Nochbergmaine sin Assamstadt, Boxberg, Lauda-Königshofen, Igersheim, Weikersheim, Niederstetten, Mulfingen un Dörzbach.

Dr Baan bstoht us 52 % Landwirtschaftsflechi, 33,8 % Wald, 12,7 % Sidligsflechi un 1,5 % sunschtiger Flechi.[2]

S git drei Landschafts- un vier Naturschutzbiete:[3]

  • Landschaftsschutzbiet Igersheim: 497,4 ha; Baan Bad Mergentheim un Igersheim; syt 1979.
  • Landschaftsschutzbiet Bad Mergentheim: 4.044,0 ha; Baan Bad Mergentheim; syt 2005.
  • Landschaftsschutzbiet Weikersheim: 2.718,0 ha; Baan Bad Mergentheim, Creglingen, Niederstetten un Weikersheim; syt 1993.
  • Naturschutzbiet Birkenberg: 26,0 ha; Stadt Bad Mergentheim, Baan Mergentheim un Edelfingen
  • Naturschutzbiet Kleines Knöckle: 6,1 ha; Stadt Bad Mergentheim, Baan Althausen
  • Naturschutzbiet Neuhaus: 79,4 ha; Baan Mergentheim un Igersheim
  • Naturschutzbiet Ringelstaler-Weinhalde: 90 ha; Stadt Bad Mergentheim, Baan Edelfingen un Stadt Lauda-Königshofen, Baan Unterbalbach

Derzue git s drei FFH-Biet, wu dailwys uf em Baan vu Bad Mergentheim lige: Jagsttal Dörzbach-Krautheim, Taubergrund Weikersheim-Niederstetten un Westlicher Taubergrund.

Zue Bad Mergentheim ghere d Stadtdail Althausen (mit em glychnamige Dorf un em Gheft Üttingshof), Apfelbach (mit em glychnamige Dorf un em Gheft Staatsdomäne Apfelhof), Bad Mergentheim, Dainbach, Edelfingen, Hachtel, Herbsthausen, Löffelstelzen, Markelsheim, Neunkirchen, Rengershausen, Rot (mit em glychnamige Dorf un dr Wyler Dörtel un Schönbühl), Stuppach (mit em glychnamige Dorf un dr Wyler Lillstadt un Lustbronn) un Wachbach.

Bad Mergentheim isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1058 as Mergintaim (comitatus Mergintaim in pago Tubergewe).[4] Anne 1219 hän d Brieder Andreas, Friedrich un Heinrich vu Hohenlohe em Dytsche Orde Bsitz un Rächt z Mergentheim gschänkt, dodermit isch s zuen ere Kommende vum Dytsche Orde wore. Anne 1280 het Mergentheim d Zollrächt vum Herzog Johann vu Lothringen iberchuu un zum 2. Juli 1340 het s dur dr Chaiser Ludwig dr Bayer d Stadträcht kriegt.

Vu 1526 bis 1809 isch Mergentheim Hauptsitz vum Dytsche Orde (Sitz vum Hochmaischter) gsii un het zue dr Dytschordesballei Franke ghert. S Chammerguet vu Frank sich s Maischterdum Mergentheim gsii.

Im 17. un 18. Johrhundert findet me in Quälle au d Näme Mergenthal, Marienthal, Mariae Domus un Vallis Mariae virginis.[5][6][7][8]

Ab 1809 het d Stadt zum Chenigrych Wirttebärg ghert un isch Sitz vum glychnamige wirttebärgische Oberamt wore.

1934 isch us em Oberamt Mergentheim dr Krais Mergentheim wore un 1938 dr Landkrais Mergentheim. Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Mergentheim ufglest wore un d Stadt isch zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

  • 1. Jänner 1972: Althausen, Apfelbach, Löffelstelzen, Markelsheim un Neunkirchen
  • 15. Februar 1972: Rengershausen un Stuppach
  • 1. Dezämber 1972: Dainbach
  • 1. Septämber 1973: Herbsthausen un Rot
  • 31. Dezämber 1974: Hachtel un Wachbach
  • 1. Jänner 1975: Edelfingen

Yywohnerentwicklig

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JohrYywohnerzahle
16601.064
18102.901
18342.702
18552.917
3. Dezämber 18713.713
3. Dezämber 18804.445
3. Dezämber 18904.397
1. Dezämber 19004.372
1. Dezämber 19104.747
16. Juni 19255.430
16. Juni 19336.191
17. Mai 19397.674
Dezämber 19458.031
JohrYywohnerzahle
13. Septämber 195010.184
6. Juni 196111.608
27. Mai 197012.616
31. Dezämber 197519.895
31. Dezämber 198019.121
25. Mai 198719.560
31. Dezämber 199021.567
31. Dezämber 199522.568
31. Dezämber 200022.172
31. Dezämber 200522.486
31. Dezämber 201022.394
31. Dezämber 201523.064
31. Dezämber 202024.034

Bad Mergentheim het mit dr Gmaine Assamstadt un Igersheim e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart. Bad Mergentheim bildet e Mittelzäntrum in dr Region Haalbrunn-Frangge.

Schultusse, Burgermaischter un Oberburgermaischter vu Bad Mergentheim
  • 1784–1791: Rudolf Anton Kleiner
  • 1791–1796: Josef Herzberger
  • 1796–1809: Karl Adam Taglieber
  • 1809–1811: Erasmus Baumgartinger
  • 1811–1819: Franz Anton Breitenbach
  • 1819–1834: Anton Kober
  • 1834–1846: Konrad Erber
  • 1846–1855: Franz Degen
  • 1855–1870: Karl Josef Bandel
  • 1870–1878: Georg Ruf
  • 1878–1901: Konrad Merz
  • 1901–1928: Karl Theodor Klotzbücher
  • 1928–1933: Josef Brönner
  • 1933–1945: Albert Küenzlen
  • 1945–1946: Karl Josef Herz
  • 1946–1950: Lothar Daiker
  • 1950–1962: Norbert Schier
  • 1962–1995: Elmar Mauch
  • 1995–2003: Uwe Hülsmann
  • 2003–2011: Lothar Barth
  • syt 2011: Udo Glatthaar

Kultur un Böuwärch

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Dr Dialäkt vu Bad Mergentheim ghert zum Oschtfränkisch.

  • Bernhard Klebes: Der Deutsche Orden in der Region Mergentheim im Mittelalter. Kommende, Stadt- und Territorialherrschaft (1219/20–ca. 1525). Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens. Bd 58. Elwert, Marburg 2002. ISBN 3-7708-1219-0
  • Daniela Lippert: Bad Mergentheim. Ein Gang durch die Stadt. Bad Mergentheim 2008. ISBN 978-3-934223-31-8
  • Ottmar Schönhuth: Chronik der vormaligen Deutschordens-Stadt Mergentheim, aus urkundlichen Quellen. Mergentheim 1857 (digital).
  • Ottmar Schönhuth: Die Kirchen und Kapellen der ehemaligen Deutschordensstadt Mergentheim. 1854 (digital).
  • Heinz Stoob: Stadtmappe Bad Mergentheim. Deutscher Städteatlas. Bd 1. 1. Teilbd. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis – Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft hrsg. von Heinz Stoob, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz und Peter Johannek. Dortmund-Altenbeken 1973. ISBN 3-89115-301-5
  • Ulrich von Sanden: „Ach hier, liegt die Welt so licht.“ Die Heilquellen von Bad Mergentheim. In: Kult-Bäder und Bäderkultur in Baden-Württemberg. Hrsg. v. W. Niess, S. Lorenz. Filderstadt 2004. ISBN 3-935129-16-5
 Commons: Bad Mergentheim – Sammlig vo Multimediadateie

Wikisource Mergentheim in der Beschreibung des Oberamts Mergentheim von 1880 im dütschsprochige Wikisource

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007
  4. Württembergisches Urkundenbuch Online, Urkunde 26, Band I., Nr. 231. Landesarchiv Baden-Württemberg, S. 274, abgruefen am 17. September 2017.
  5. Daniel Meisner: Thesaurus philo-politicus, h. e. emblemata s. moralia politica … Jg. Folge 1 Buch 5-8, 1626 Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Abgerufen am 7. April 2019.
  6. Homann, Johann Baptist [Hrsg.]; Atlas novus terrarum orbis imperia regna et status exactis tabulis geographice demonstrans, Nürnberg, [ca. 1729] digitale Bibliothek der Uni Heidelberg, abgerufen am 7. April 2019.
  7. Mergentheim, Mergenthal, Marienheim, Marienthal und Mergete, Lat. Mergethum und Mariae Domus in Zedlers Universallexikon, Band 20, Blatt 508, Spalte 998.
  8. D. Anton Friedrich Büschings Neuer Erdbeschreibung dritten Theils, dritte Auflage, Hamburg 1761, S. 1763.