Zum Inhalt springen

Königheim

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Königheim
Königheim
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Königheim fürighobe
Koordinate: 49° 37′ N, 9° 36′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Chreis: Main-Tauber-Chrais
Höchi: 223 m ü. NHN
Flächi: 61,2 km²
Iiwohner:

3043 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 50 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 97953
Vorwahle: 09341 und 09340
Kfz-Chennzeiche: TBB
Gmeischlüssel: 08 1 28 061
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Kirchplatz 2
97953 Königheim
Webpräsenz: www.koenigheim.de
Burgermeischter: Ralf Dörr
Lag vo vo dr Gmei Königheim im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornAssamstadtBad MergentheimBoxbergCreglingenFreudenbergGroßrinderfeldGrünsfeldIgersheimIgersheimKönigheimKülsheimLauda-KönigshofenNiederstettenTauberbischofsheimWeikersheimWerbachWertheimWittighausen
Karte

Königheim (oschtfränkisch Kenniche) isch e Gmai im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 3043 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Königheim lyt rund 6 km weschtli vu Tauberbischofsheim an dr Brehmbach. Dr Baan bstoht us 63,4 % Landwirtschaftsflechi, 27,5 % Wald, 8,4 % Sidligsflechi un 0,8 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Külsheim im Norde, Tauberbischofsheim im Oschte, Lauda-Königshofen un Ahorn im Side un Hardheim im Weschte.

Zue Königheim ghere d Gmaindsdail Brehmen, Gissigheim (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Esselbrunn un dr Wohnblätz Kettenmühle, Öl- un Sägmühle un Untere Mühle), Königheim (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Weikerstetten), Pülfringen (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Birkenfeld un em Hof Hoffeld).[3]

Königheim isch zum erschte Mol 1050 (Кор. 13. Jh.) as Kenninkein gnännt wore (1149 Kennengheim), Brehmen 1239 as Bremen, Gissigheim 1050 as Gissinkein un Pülfringen 788 as Frickincheimer marca im Lorscher Codex[4] (1050 Bilvernkein).

Im Mittelalter het s Chloschter Amorbach do Grundbsitz ghaa, d Oberherrschaft het s Hochstift Würzburg ghaa, zum Dail au d Grofe vu Wertheim. S Lääche hän im Lauf vu dr Zyt verschideni Adelsgschlächter ghaa. Anne 1585 het Würzburg alli Rächt an Kurmainz abdrätte, wu dr Grofe vu Wertheim gegeniber e Haimfallrächt duregsetzt hän un dodermit ellai d Herrschaft ghaa hän iber Königheim.

Wu Kurmainz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss ufglest wore isch, isch Königheiman s Kurfirschtedum Leiningen chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische het Königheim zum Bezirksamt Tauberbischofsheim ghert, wu 1939 dr glychnamig Landchrais drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Königheim isch zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

  • 1. Jänner 1972: Gissigheim, Brehmen[5]
  • 31. Dezämber 1973: Pülfringen[6]

Yywohnerentwicklig

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
Johr Yywohner
1961 3586
1970 3043
1991 3438
1995 3466
2000 3362
2005 3290
2010 3153
2015 3035
2020 2977

Königheim het mit dr Stadt Tauberbischofsheim un dr Gmaine Großrinderfeld un Werbach e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.

Burgermaischter vu Königheim
  • 1810–1818: Anton Scherer
  • 1819–1830: Franz Nikolaus Weirich
  • 1830–1832: (Jos. Anton?) Faulhaber
  • 1832–1835: Georg Anton Ebert
  • 1835–1836: Zugelder
  • 1836–1846: Franz Anton Geier
  • 1846–1848: Michel Joseph Metzger
  • 1848–1849: Philipp Jakob Bechtold
  • 1849–1852: Franz Anton Geier
  • 1852–1861: Johann Adam Zimmermann
  • 1861–1876: Eduard Väth
  • 1876–1895: Josef Anton Zimmermann
  • 1896–1914: Josef Seitz
  • 1914–1921: Anton Heß
  • 1921–1921: Julius Bertold
  • 1921–1923: Andreas Glock
  • 1923–1933: Josef Kappler
  • 1933–1945: Burkard Josef Bartholme
  • 1945–1948: Karl Josef Trabold
  • 1948–1972: Josef Honikel
  • 1972–1992: Josef Steffan
  • 1992–2016: Ewald Wolpert
  • 2016–2024: Ludger Krug
  • syt 2024: Ralf Dörr

Kultur un Böuwärch

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
  • Bfarrchilche St. Martin, Königheim (barock, 1752 bis 1756)
  • Bfarrchilche St. Peter un Paul, Gissigheim (1842)
  • Bfarrchilche St. Kilian, Pülfringen (1846)
  • Chilche St. Kilian, Brehmen (1756)
  • Haigerkapäll (au Bonifatiuskapäll), Königheim (1740)
  • Schutzängelkapäll, Gissigheim (1712, barock)
  • Laurentiuskapäll, Hof Esselbrunn (1737)
  • Bettendorfsches Schloss, Gissigheim (barock, 16. Jh.)
  • Chryzwäg am Kachelberg mit 14 Statione
  • Jidische Fridhof, Gissigheim
  • Jidische Fridhof, Königheim

Dr Dialäkt vu Königheim ghert zum Oschtfränkisch.

  • Franz Gehrig, Helmut Kappler: Königheim – Alter Marktflecken und Weinort. Eigenverlag der Gemeinde Königheim, (1985).
  • Franz Gehrig: Gissigheim im Badischen Frankenland. Eigenverlag der Gemeinde Gissigheim, 1969.
  • Königheim und Filiale Dienstadt Geschichte und kirchliche Bauten. Rita-Verlag und Druckerei, Würzburg (1938).
  • Franz Gehrig, Otto Haberkorn: 1200 Jahre Pülfringen 788–1988. Eigenverlag der Gemeinde Königheim, (1988)
  • Doris Bauch: Der Architekt Michael Anton Müller (1689–1722) und die Pfarrkirche in Königheim. Magisterarbeit in Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg (1994).
 Commons: Königheim – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 351–354.
  4. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2894 2. Juni 788 – Reg. 2035. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 258, abgruefen am 4. April 2015.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 480.
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 469.