Königheim
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Stuegert | |
| Chreis: | Main-Tauber-Chrais | |
| Höchi: | 223 m ü. NHN | |
| Flächi: | 61,2 km² | |
| Iiwohner: |
3043 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 50 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 97953 | |
| Vorwahle: | 09341 und 09340 | |
| Kfz-Chennzeiche: | TBB | |
| Gmeischlüssel: | 08 1 28 061 | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Kirchplatz 2 97953 Königheim | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Ralf Dörr | |
| Lag vo vo dr Gmei Königheim im Main-Tauber-Chrais | ||
Königheim (oschtfränkisch Kenniche) isch e Gmai im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 3043 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Königheim lyt rund 6 km weschtli vu Tauberbischofsheim an dr Brehmbach. Dr Baan bstoht us 63,4 % Landwirtschaftsflechi, 27,5 % Wald, 8,4 % Sidligsflechi un 0,8 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine sin Külsheim im Norde, Tauberbischofsheim im Oschte, Lauda-Königshofen un Ahorn im Side un Hardheim im Weschte.
Gmaigliederig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Königheim ghere d Gmaindsdail Brehmen, Gissigheim (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Esselbrunn un dr Wohnblätz Kettenmühle, Öl- un Sägmühle un Untere Mühle), Königheim (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Weikerstetten), Pülfringen (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Birkenfeld un em Hof Hoffeld).[3]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Königheim isch zum erschte Mol 1050 (Кор. 13. Jh.) as Kenninkein gnännt wore (1149 Kennengheim), Brehmen 1239 as Bremen, Gissigheim 1050 as Gissinkein un Pülfringen 788 as Frickincheimer marca im Lorscher Codex[4] (1050 Bilvernkein).
Im Mittelalter het s Chloschter Amorbach do Grundbsitz ghaa, d Oberherrschaft het s Hochstift Würzburg ghaa, zum Dail au d Grofe vu Wertheim. S Lääche hän im Lauf vu dr Zyt verschideni Adelsgschlächter ghaa. Anne 1585 het Würzburg alli Rächt an Kurmainz abdrätte, wu dr Grofe vu Wertheim gegeniber e Haimfallrächt duregsetzt hän un dodermit ellai d Herrschaft ghaa hän iber Königheim.
Wu Kurmainz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss ufglest wore isch, isch Königheiman s Kurfirschtedum Leiningen chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische het Königheim zum Bezirksamt Tauberbischofsheim ghert, wu 1939 dr glychnamig Landchrais drus woren isch.
Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Königheim isch zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.
Yygmaindige
[ändere | Quälltäxt bearbeite]-
Brehmen
-
Gissigheim
-
Pülfringen
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Johr | Yywohner |
|---|---|
| 1961 | 3586 |
| 1970 | 3043 |
| 1991 | 3438 |
| 1995 | 3466 |
| 2000 | 3362 |
| 2005 | 3290 |
| 2010 | 3153 |
| 2015 | 3035 |
| 2020 | 2977 |
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Königheim het mit dr Stadt Tauberbischofsheim un dr Gmaine Großrinderfeld un Werbach e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.
- Burgermaischter vu Königheim
- 1810–1818: Anton Scherer
- 1819–1830: Franz Nikolaus Weirich
- 1830–1832: (Jos. Anton?) Faulhaber
- 1832–1835: Georg Anton Ebert
- 1835–1836: Zugelder
- 1836–1846: Franz Anton Geier
- 1846–1848: Michel Joseph Metzger
- 1848–1849: Philipp Jakob Bechtold
- 1849–1852: Franz Anton Geier
- 1852–1861: Johann Adam Zimmermann
- 1861–1876: Eduard Väth
- 1876–1895: Josef Anton Zimmermann
- 1896–1914: Josef Seitz
- 1914–1921: Anton Heß
- 1921–1921: Julius Bertold
- 1921–1923: Andreas Glock
- 1923–1933: Josef Kappler
- 1933–1945: Burkard Josef Bartholme
- 1945–1948: Karl Josef Trabold
- 1948–1972: Josef Honikel
- 1972–1992: Josef Steffan
- 1992–2016: Ewald Wolpert
- 2016–2024: Ludger Krug
- syt 2024: Ralf Dörr
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Bfarrchilche St. Martin, Königheim (barock, 1752 bis 1756)
- Bfarrchilche St. Peter un Paul, Gissigheim (1842)
- Bfarrchilche St. Kilian, Pülfringen (1846)
- Chilche St. Kilian, Brehmen (1756)
- Haigerkapäll (au Bonifatiuskapäll), Königheim (1740)
- Schutzängelkapäll, Gissigheim (1712, barock)
- Laurentiuskapäll, Hof Esselbrunn (1737)
- Bettendorfsches Schloss, Gissigheim (barock, 16. Jh.)
- Chryzwäg am Kachelberg mit 14 Statione
- Jidische Fridhof, Gissigheim
- Jidische Fridhof, Königheim
-
St. Martin
-
St. Martin, Innenaasicht
-
St. Peter un Paul
-
St. Kilian, Pülfringen
-
St. Kilian, Brehmen
-
Haigerkapäll
-
Schutzängelkapäll
-
Laurentiuskapäll
-
Chryzwäg
-
Jidische Fridhof, Gissigheim
-
Jidische Fridhof, Königheim
-
Fachwärchhyser
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Königheim ghert zum Oschtfränkisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Franz Gehrig, Helmut Kappler: Königheim – Alter Marktflecken und Weinort. Eigenverlag der Gemeinde Königheim, (1985).
- Franz Gehrig: Gissigheim im Badischen Frankenland. Eigenverlag der Gemeinde Gissigheim, 1969.
- Königheim und Filiale Dienstadt Geschichte und kirchliche Bauten. Rita-Verlag und Druckerei, Würzburg (1938).
- Franz Gehrig, Otto Haberkorn: 1200 Jahre Pülfringen 788–1988. Eigenverlag der Gemeinde Königheim, (1988)
- Doris Bauch: Der Architekt Michael Anton Müller (1689–1722) und die Pfarrkirche in Königheim. Magisterarbeit in Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg (1994).
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu Königheim
- Königheim uf LEO-BW
- Brehmen uf LEO-BW
- Gissigheim uf LEO-BW
- Königheim, Altgemeinde uf LEO-BW
- Pülfringen uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 351–354.
- ↑ Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2894 2. Juni 788 – Reg. 2035. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 258, abgruefen am 4. April 2015.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 480.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 469.
