Igersheim
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Stuegert | |
| Chreis: | Main-Tauber-Chrais | |
| Höchi: | 212 m ü. NHN | |
| Flächi: | 42,8 km² | |
| Iiwohner: |
5517 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 129 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahle: | 97999, 97957 (Bowiesen) | |
| Vorwahle: | 07931, 09336 (Bernsfelden) | |
| Kfz-Chennzeiche: | TBB | |
| Gmeischlüssel: | 08 1 28 058 | |
| LOCODE: | DE IGH | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Möhlerplatz 9 97999 Igersheim | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Frank Menikheim | |
| Lag vo vo dr Gmei Igersheim im Main-Tauber-Chrais | ||
Igersheim (oschtfränkisch Ichersche) isch e Gmai im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 5517 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Igersheim lyt an dr Tauber. Dr Baan bstoht us 56,3 % Landwirtschaftsflechi, 31,7 % Wald, 11 % Sidligsflechi un 1 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine sin Wittighausen un Bütthard im Norde, Riedenheim un Weikersheim im Oschte, Bad Mergentheim im Side un Lauda-Königshofen im Weschte.
Z Igersheim git s e Europäisch Vogelschutzbiet, e Landschaftschafts- un drei Naturschutzbiet:[3]
- Europäisch Vogelschutzbiet Wiesenweihe Taubergrund; syt 2007.[4]
- Landschaftsschutzbiet Igersheim: 497,4 ha; Bad Mergentheim un Igersheim; syt 1979.
- Naturschutzbiet Altenberg: 87,0 ha; Igersheim
- Naturschutzbiet Lindach: 16,3 ha; Igersheim
- Naturschutzbiet Neuhaus: 79,4 ha; Bad Mergentheim un Igersheim
Derzu lyt s FFH-Biet Westlicher Taubergrund zum Dail uf em Baan vu Igersheim.
Gmaigliederig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Igersheim ghere d Gmaindsdail Bernsfelden das Dorf Bernsfelden (mit em glychnamige Dorf un dr Wyler Bowiesen un Hagenhof), Harthausen (mit em glychnamige Dorf un dr Wyler Neubronn un Reckerstal), Igersheim (mit em glychnamige Dorf, dr Wyler Holzbronn un Reisfeld, em Gheft Staatsdomäne Neuhaus un dr Wohnblätz Erlenbach un Taubermühle), Neuses un Simmringen.[5]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Igersheim isch zum erschte Mol gnännt wore um 1078 as Igersheim, Bernsfelden 1277 as villa Bernsvelden, Harthausen 1185 as Harthusen, Neuses 1273 as Nusesz, Simmringen 1243 as Sumeringin.
Syt em 13. Johrhundert hän d Hohenlohe-Brauneck Bsitz z Igersheim ghaa, ab 1300 cha me noowyse, ass si s Ort mitsamt dr Vogtei as Lääche vum Hochstift Würzburg ghaa hän. S isch Dail vu dr Herrschaft Neuhaus gsii, wu d Hohenlohe-Brauneck e baar Mol an dr Dytsch Orde verbfändet ghaa hän. Wu d Braunecker Linie vum Huus Hohenlohe 1389 uusgstorbe isch, isch Lääche vu Würzburg an d Grofe vu Schwarzburg gee wore, wu d Herrschaft Neuhaus 1398 wider an dr Dytsch Orde verbfändet un 1411 ändgiltig verchauft hän. Igersheim het druf zum Amt Neuhaus in dr Dytschordesballei Franke ghert. Dr Sitz vum Amt isch anne 1789 uf Igersheim verlait wore.
Anne 1809 isch Igersheim im Rame vu dr Säkularisation vum Maischterdum Mergentheim zum Chenigrych Wirttebärg chuu. Im Wirttebärgische het Igersheim zum Oberamt Mergentheim ghert, wu 1939 dr Landchrais Mergentheim drus woren isch.
Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Mergentheim ufglest wore un Igersheim isch zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.
Am 1. Jänner 1972 sin Bernsfelden, Harthausen, Neuses un Simmringen yygmaindet wore.[6]
Ywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Johr | Yywohner |
|---|---|
| 1961 | 3135 |
| 1970 | 3858 |
| 1991 | 5014 |
| 1995 | 5457 |
| 2005 | 5709 |
| 2010 | 5653 |
| 2015 | 5543 |
| 2020 | 5523 |
Quälle: Gemeindeverzeichnis[7] un Aagobe vum Statistisch Landesamt
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Igersheim het mit dr Stadt Bad Mergentheim un dr Gmai Assamstadt e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.
- Burgermaischter vu Igersheim
- 1984 bis 2008: Manfred Schaffert
- syt 2008: Frank Menikheim
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Burgruine Neuhaus
- Rothuus (16. Jh.)
- Johann-Adam-Möhler-Huus
- Katholischi Bfarrchilche St. Michael, Igersheim
- Evangelischi Chilche, Igersheim
- Katholischi Bfarrchilche St. Franziskus, Bernsfelden (neigotisch, 1887)
- Katholischi Bfarrchilche St. Aegidius, Harthausen (Schiff barock 1747, Durm zum Dail romanisch)
- Katholischi Bfarrchilche St. Martin un St. Veit, Simmringen
- Haimetmuseum im Kulturhuus
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Burg Neuhaus
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Rothuus
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St. Michael
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Evangelischi Chilche
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St. Franziskus
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St. Aegidius
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St. Martin un St. Veit
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Johann-Adam-Möhler-Huus
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Bahnhof Igersheim
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Igersheim ghert zum Oschtfränkisch.
Weblink
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Igerssen in der Topographia Franconiae (Matthäus Merian) im dütschsprochige Wikisource
Igersheim in der Beschreibung des Oberamts Mergentheim von 1880 im dütschsprochige Wikisource
- Websyte vu Igersheim
- Igersheim uf LEO-BW
- Bernsfelden uf LEO-BW
- Harthausen uf LEO-BW
- Igersheim, Altgemeinde uf LEO-BW
- Neuses uf LEO-BW
- Simmringen uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
- ↑ Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Festlegung von Europäischen Vogelschutzgebieten (VSG-VO) (PDF) 5. Februar 2010.
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 290–294
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 453.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.
