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Külsheim

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Külsheim
Külsheim
Dütschlandcharte, Position vo dr Stadt Külsheim fürighobe
Koordinate: 49° 40′ N, 9° 31′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Chreis: Main-Tauber-Chrais
Höchi: 327 m ü. NHN
Flächi: 81,5 km²
Iiwohner:

5360 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 66 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 97900
Vorwahl: 09345
Kfz-Chennzeiche: TBB
Gmeischlüssel: 08 1 28 064
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Kirchbergweg 7
97900 Külsheim
Webpräsenz: www.kuelsheim.de
Burgermeischter: Thomas Schreglmann
Lag vo vo dr Stadt Külsheim im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornAssamstadtBad MergentheimBoxbergCreglingenFreudenbergGroßrinderfeldGrünsfeldIgersheimIgersheimKönigheimKülsheimLauda-KönigshofenNiederstettenTauberbischofsheimWeikersheimWerbachWertheimWittighausen
Karte

Külsheim (oschtfränkisch Külse) isch e Stadt im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 5360 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024). Külsheim drait dr Byname Brunnestadt, wel s im Stadtbiet 18 Brunne het.

Külsheim lyt z Tauberfranke am Amorbach. Dr Baan bstoht us 56,6 % Landwirtschaftsflechi, 35,3 % Wald, 7,7 % Sidligsflechi un 0,4 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Wertheim im Norde, Werbach un Tauberbischofsheim im Oschte, Königheim un Hardheim im Side un Neunkirchen un Eichenbühl im Weschte.

Z Külsheim git s e Europäisch Vogelschutzbiet, e Landschafts- un e Naturschutzbiet:[3]

  • Naturschutzbiet Made und Taubenloch, 5,9 ha
  • Europäischs Vogelschutzbiet Heiden und Wälder Tauberland (Schutzbietschännig DE-6323-441), syt 2007[4]
  • Landschaftsschutzbiet Wertheim, zum Dail uf em Baan vu Külsheim

S FFH-Biet Unteres Taubertal, Nordwestliches Tauberland und Brehmbach un Odenwald und Bauland Hardheim lige zum Dail uf em Baan vu Külsheim.

Dernäbe git s s Wasserschutzbiet Pfaffenbrunnen Külsheim (WSG-Nr. 128139, syt 2003, 1.477,37 ha), s Wasserschutzbiet Tiefental un e chlaine Dail vum Wasserschutzbiet Seewiesen- und Mainbergquelle.

Zue Külsheim ghere d Stadtdail Eiersheim, Hundheim (mit em glychnamige Dorf un dr Hef Birkhof un Tiefentalerhof), Külsheim (mit dr glychnamige Stadt un em Wyler Wolfenstetten), Steinbach (mit em glychnamige Dorf un dr Hef Gickelhof, Hinterer Messhof un Vorderer Messhof), Steinfurt un Uissigheim.[5]

Külsheim isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1144 as Cullesheim (1225 Cullisheim), Eiersheim 1233 as Igersheim, Hundheim 1214 as Huntheim, Steinbach 1214 as Steinpach, Steinfurt 1245 as Steinvurt, Uissigheim 1150 as Ussikein (1165 Ussincheim).

Syt rund 1240 cha me Kurmainz as Herr vu dr Külsheimer Zent noowyse. Um 1245 isch s an d Grofe vu Wertheim verbfändet wore, zytwys vu däne au an d Herre vu Dürn. Anne 1292 het Külsheim dur dr Adolf vu Nassau s Stdträcht iberchuu. 1346 het si d Stadt em Nyynstedtbund aagschlosse. Im 14. Jophrhundertz sich Külsheim zytwys an d Herre vu Salza un d Herre vu Seinsheim verbfändet gsii. 1462 isch s dur d Grofe vu Wertheim eroberet wore, aber 1480 dur e Schidsspruch ändgiltig an Kurmainz chuu

Wu Kurmainz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss ufglest woren isch, isch Külsheim an s Firschtedum Leiningen chuu un 1806 schließli an s Großherzogdum Bade.

Ab 1813 het d Stadt zum Bezirksamt Tauberbischofsheim ghert, ab 1864 zum Bezirksamt Wertheim, ab 1938 wider zum Bezirksamt Tauberbischofsheim, wu 1939 dr glychnamig Landchrais drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Külsheim isch zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner 1974 in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

  • 1. Septämber 1971: Eiersheim
  • 1. Juli 1971: Hundheim
  • 1. Dezämber 1972: Uissigheim
  • 1. Jänner 1975: Steinbach un Steinfurt

Yywohnerentwicklig

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Johr Yywohner
1961 4778
1970 5870
1991 5712
1995 5986
2005 5743
2010 5437
2015 5187
2020 5219

Quälle: Gemeindeverzeichnis[6] un Aagobe vum Statistisch Landesamt

Külsheim ghert zue kaim Verwaltigsverband.

Burgermaischter vu Külsheim
  • 1892–1910: Magnus Rappold
  • 1910–1925: August Spengler
  • 1925–1927: Oskar Pfrang
  • 1927–1933: August Spengler
  • 1933–1934: Adalbert Ullmer
  • 1934–1943: Josef Grimm
  • 1943–1945: Wilhelm-Josef Adelmann
  • 1945–1946: Johann Klubertanz
  • 1946–1948: Karl Seubert
  • 1948–1956: Alois Schmitt
  • 1956–1957: Adolf Heußlein
  • 1957–1979: Erhard Junghans
  • 1979–2011: Günther Kuhn
  • syt 2011: Thomas Schreglmann

Kultur un Böuwärch

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  • Schloss Külsheim (mittelalterligi Vierecksburg us em 12. Jh., hite Rothuus)
  • Remisch-katholischi Bfarrchilche St. Martin (1497)
  • Evangelischi Chilche, Külsheim
  • Stroßekapäll, Külsheim (1727)
  • Waldkapäll im Schönert (1765)
  • Katharinekapäll, Külsheim (gotisch, 1439 bis 1444)
  • Chryzwäg, Külsheim
  • Jidische Fridhof, Külsheim
  • Remisch-katholischi Chilche St. Margareta, Eiersheim (Empirestil, 1831)
  • Josefskapäll, Eiersheim (1888)
  • Kapäll Zur Hailige Familie, Eiersheim
  • Remisch-katholischi Chilche St. Margareta, Hundheim
  • Birkekapäll, Hundheim
  • Chryzwäg, Hundheim
  • Remisch-katholischi Chilche St. Peter un Paul, Steinbach
  • Hofkapäll am Vorderer Meßhof, Steinbach
  • Hailig-Chryz-Kapäll, Steinfurt (1901)
  • Remisch-katholischi Chilche St. Laurentius, Uissigheim (1847)

Dr Dialäkt vu Külsheim ghert zum Oschtfränkisch.

  • Elmar Weiss, Irmtraut Edelmann, Helmuth Lauf: Geschichte der Brunnenstadt Külsheim. Zwee Bänd. Uusegee vu dr Stadt Külsheim. Tauberbischofsheim, FN Druck 1992.
    • Band 1. Mit Beiträgen von Dieter Frank, Walter Dietz, Pfarrer Franz Gehrig, Herwig John, Fritz Krug.
    • Band 2. Mit Beiträgen von Pfarrer Gehrig, Herwig John, Günther Kuhn.
 Commons: Külsheim – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
  4. Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Festlegung von Europäischen Vogelschutzgebieten (VSG-VO) vum 5. Februar 2010.
  5. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 324–328.
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.