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Assamstadt

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Assamstadt
Assamstadt
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Assamstadt fürighobe
Koordinate: 49° 26′ N, 9° 41′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Chreis: Main-Tauber-Chrais
Höchi: 340 m ü. NHN
Flächi: 17,2 km²
Iiwohner:

2236 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 130 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 97959
Vorwahl: 06294
Kfz-Chennzeiche: TBB
Gmeischlüssel: 08 1 28 006
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Bobstadter Straße 1
97959 Assamstadt
Webpräsenz: www.assamstadt.de
Burgermeischter: Joachim Döffinger
Lag vo vo dr Gmei Assamstadt im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornAssamstadtBad MergentheimBoxbergCreglingenFreudenbergGroßrinderfeldGrünsfeldIgersheimIgersheimKönigheimKülsheimLauda-KönigshofenNiederstettenTauberbischofsheimWeikersheimWerbachWertheimWittighausen
Karte

Assamstadt (oschtfränkisch Assemstadt) isch e Gmai im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 2236 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Assamstadt lyt im Taubergrund, ere Buckellandschaft zwische Tauber un Jagst, am Ibergang zwische de zum Dail mit Leß deckte Kocher-Jagst-Ebene zum muschelchalchbregte Bauland vu Umpfer un Jagst. Uf em Baan lige d Quälle vum Erlenbach. Dr Baan bstoht us 63,7 % Landwirtschaftsflechi, 24,1 % Wald, 11,7 % Sidligsflechi un 0,5 % sunschtiger Flechi.[2] Zum Baan ghert s Landschaftsschutzbiet Assamstadt.

Nochbergmaine sin d Stadt Boxberg im Norde, d Stadt Bad Mergentheim im Oschte, Dörzbach im Siden un d Stadt Krautheim im Weschte..

Zue Assamstadt ghere näb dr glychnamige Gmai no dr Wohnblatz Wustsiedlung. UUf em Baan lige d Wieschtige Dachtel, Hartbach, Hof am See un Neidingen (Neidel).

Assamstadt isch zum erschte Mol anne 1228 as Afftmundestat gnännt wore. D Ortsherrschaft hän d Herre vu Krautheim ghaa, Mitti 14. Johrhundert isch d Herrschaft an Kurmainz chuu.

Wu Kurmainz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch s Dorf an d Firschte von Salm-Reifferscheidt chuu, anne 1806 schließli an s Großherzogtum Bade.

Im Badische het Assamstadt aafangs zum Amt Krautheim ghert, ab 1813 zum Oberamt Boxberg, ab 1857 zum Вezirksamt Krautheim, ab 1864 zum Вezirksamt Boxberg, ab 1872 zum Вezirksamt Tauberbischofsheim, 1898 wider zum Вezirksamt Boxberg, 1924 wider zum Вezirksamt Tauberbischofsheim, wu 1939 dr Landkrais Tauberbischofsheim] drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Assamstadt isch zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

Yywohnerentwicklig

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Johr Yywohner
1961 1486
1970 1541
1991 1815
1995 2076
2005 2092
2010 2056
2015 2246
2020 2240

Quällge: Gemeindeverzeichnis[3] un Aagobe vum Statistische Landesamt

Assamstadt het mit dr Stadt Bad Mergentheim un dr Gmai Igersheim e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.

Burgermaischter vu Assamstadt:

  • 1632–1670: Lorenz Heller
  • 1670–1673: Johann Andreas Heller
  • 1673–1677: Michael Hügel
  • 1677–1688: Adam Leuser
  • 1688–1699: Adam Hügel
  • 1699–1700: Johann Michael Gratz
  • 1700–1724: Johannes Geisler
  • 1724–1780: Cornelius Schieß
  • 1780–1806: Johannes Bleimann
  • 1806–1835: Johann Lorenz Nied, Vogt Johann Hügel
  • 1835–1844: Johann Joseph Frank
  • 1844–1854: Dominikus Stumpf
  • 1854–1860: Konstantin Fischer
  • 1860–1870: Karl Ludwig Fohmann
  • 1870–1886: Gregor Frank
  • 1886–1887: Gregor Leuser
  • 1887–1893: Ludwig Leuser
  • 1894–1914: Josef Nied
  • 1914–1919: Pius Strauch
  • 1919–1928: Josef Theobald Leuser
  • 1928–1934: Karl Frank
  • 1934–1943: Friedrich Hart
  • 1943–1944: Josef Theobald Leuser
  • 1945–1945: Alois Rüdenauer
  • 1945–1946: Josef Hügel
  • 1946–1948: Karl Frank
  • 1948–1966: Alfons Stumpf
  • 1966–1988: Arnold Scherer
  • 1986–2010: Hermann Hügel
  • syt 2010: Joachim Döffinger

Kultur un Böuwärch

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  • Alti Kilianschilche (barock, 1711/12, untere Dail vum Durm, syt 1994 Gmaizäntrum)
  • Neii Kilianschilche (1971/72)
  • Fridhofskapäll (neigotisch, 1873)
  • Chryzwäg (syt 1949)
  • Dorfmuseum

Dr Dialäkt vu Assamstadt ghert zum Oschtfränkisch.


  • Burkhart Oertel: Ortssippenbuch Assamstadt, Kreis Tauberbischofsheim, Baden, 1669–1945. Neubiberg: Selbstverlag des Verfassers 1986 (= Badische Ortssippenbücher 54)
  • Hermann Hügel: Chronik der Gemeinde Assamstadt, Assamstadt: Eigenverlag Gemeindeverwaltung Assamstadt 1992
 Commons: Assamstadt – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.