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Boxberg

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Boxberg
Boxberg (Baden)
Dütschlandcharte, Position vo dr Stadt Boxberg fürighobe
Koordinate: 49° 29′ N, 9° 39′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Chreis: Main-Tauber-Chrais
Höchi: 269 m ü. NHN
Flächi: 101,8 km²
Iiwohner:

6709 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 66 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 97944
Vorwahl: 07930
Kfz-Chennzeiche: TBB
Gmeischlüssel: 08 1 28 014
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Kurpfalzstraße 29
97944 Boxberg
Webpräsenz: www.boxberg.de
Burgermeischter: Heidrun Beck
Lag vo vo dr Stadt Boxberg im Main-Tauber-Chrais
KarteAhornAssamstadtBad MergentheimBoxbergCreglingenFreudenbergGroßrinderfeldGrünsfeldIgersheimIgersheimKönigheimKülsheimLauda-KönigshofenNiederstettenTauberbischofsheimWeikersheimWerbachWertheimWittighausen
Karte

Boxberg (oschtfränkisch Boxberich) isch e Stadt im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 6709 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Boxberg lyt im Bauland im Dal vu dr Umpfer un em Schüpfer Grund. Dr Baan bstoht us 60,3 % Landwirtschaftsflechi, 28,9 % Wald, 9,9 % Sidligsflechi un 0,9 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Lauda-Königshofen im Norde Bad Mergentheim im Oschte, Assamstadt, Ravenstein un Krautheim im Side und [[Ahorn (Baden)|Ahorn] im Weschte.

Z Boxberg het s drei Naturschutbiet:[3]

Uf em Baan vu Boxberg lyt au s FFH-Biet Westlicher Taubergrund.

Zue Boxberg ghere d Stadtdail Angeltürn, Bobstadt (mit em glychnamige Dorf un em Wohnblatz Talmühle), Boxberg, Epplingen, Kupprichshausen (mit em glychnamige Dorf un em Gheft Ahorn), Lengenrieden, Oberschüpf, Schwabhausen, Schweigern (mit em glychnamige Dorf un em Wohnblatz Ziegeleiapparatebau), Uiffingen (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Gräffingen un dr Wohnblätz Hagenmühle un Mittelmühle), Unterschüpf, Windischbuch (mit em glychnamige Dorf un em Gheft Seehof) un Wölchingen.[4]

Im 11. Johrhundert wird zum erschte Mol d Burg Boxberg gnännt. Dr Euboko, en Gefolgsmann vum Chenig Konrad I., het d Burg Boxberg iber em Ort böue loo. D Edelherre vu Boxberg sin um 1144 uf d Burg chuu. Um 1250 het Boxberg d Stadt- un d Märträcht iberchuu.

Anne 1287 sin d Stadt, d Burg un d Herrschaft Boxberg an d Johanniter vu Wölchingen gange, wu dert e Kommende ghaa hän. Dr Orde hetvd LAitig vu dr Kommende uf Boxberg verlait. Anne 1381 hän d Johanniter ire Boxberger Bsitz an d Ritter vu Rosenberg verchauft.

1470 hän d Kurbfalz, Kurmainz un s Hochstift Würzburg d Burg Boxberg gschlisse, d Rosenberger hän Boxberg speter as bfälzisch Läche kriegt. Wu dr Schwebisch Bund d Burg anne 1523 gschklisse hetm, isch Boxberg wider an d Kurbfalz chuu un vu 1548 bis 1561 nomol an d Rosenberger, wu s derno ändgiltig an Bfalz verchauft hän. Bis 1802 het Boxberg derrno zue dr Kurbflaz ghert, vu 1691 bis 1732 isch s an s Hochstift Würzburg verbfändet gsii un vu 1732 bis 1740 an dr Dytsch Orde z Mergentheim.

Anne 1803 isch d Kurbfalz im Rame vum Rychsdeputazionshauptschluss säkularisiert wore un Boxberg isch an s Firschtedum Leiningen chuu un 1806 schließli an s Großherzogdum Bade. Im Badische isch Boxberg Sitz vum glychnamige Bezirksamt gsii un isch anne 1924 zum Bezirksamt Tauberbischofsheim chuu, wu 1939 dr Landchrais Tauberbischofsheim] drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Boxberg isch zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.

  • 1. Juli 1971: Kupprichhausen un Unterschüpf[5]
  • 1. Dezämber 1972: Schweigern un Wölchingen[5]
  • 1. Jänner 1973: Angeltürn, Bobstadt, Epplingen, Lengenrieden, Schwabhausen, Uiffingen un Windischbuch[6]
  • 1. Augschte 1974: Oberschüpf.[7]

Yywohnerentwicklig

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Johr 1961 1970 1991 1995 2005 2010 2015 2020
Yywohner 1021 1146 6827 7303 7249 7027 6630 6718

Quälle: Gemeindeverzeichnis[8] un Aagobe vum Statistische Landesamt

Boxberg het mit dr Gmai Ahorn e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.

Burgermaischter vu Boxberg
  • 1933–1946: Robert Welz
  • 1973–1989: Franz Zipperle
  • 1989–2005: Horst Hollenbach
  • 2005–2021: Christian Kremer
  • syt 2021: Heidrun Beck

Kultur un Böuwärch

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  • Burg Boxberg (Ruine)
  • Stadtbfaarchilche St. Aquilinus (barock, 1709–1712)
  • Kurbfälzischs Amtshuus (hite Rothuus)
  • s Alt Rothuus (1610, hite Haimetmuseum)
  • Evangelischi Chilche Wölchlingen („Frankendom“, böue ab 1220 vu dr Johanniterorde, Durm 1878/79)
  • Ficksches Schloss, Angeltürn (hite Chilche St. Josef un Bfarrei)
  • Wehrchilche Schüpfbach (12. Jh., friegotischi Wandmolereie um 1290)
  • Schloss Unterschüpf (ehmoligi Wasserburg, hite Sprochhailschuel)
  • Schloss Oberschüpf

Dr Dialäkt vu Boxberg ghert zum Oschtfränkisch.

  • Karl Diefenbacher: Ortssippenbuch Schweigern, Landkreis Tauberbischofsheim in Baden. Albert Köbele, Grafenhausen 1968 (= Badische Ortssippenbücher 40)
 Commons: Boxberg (Baden) – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 294–302
  5. 5,0 5,1 Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 453.
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 481.
  7. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 469.
  8. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1.