Freudenberg
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Stuegert | |
| Chreis: | Main-Tauber-Chrais | |
| Höchi: | 133 m ü. NHN | |
| Flächi: | 34,8 km² | |
| Iiwohner: |
3615 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 104 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 97896 | |
| Vorwahle: | 09375, 09377 | |
| Kfz-Chennzeiche: | TBB | |
| Gmeischlüssel: | 08 1 28 039 | |
| LOCODE: | DE FRH | |
| Adress vo dr Stadtverwaltig: |
Hauptstraße 152 97896 Freudenberg | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Roger Henning | |
| Lag vo vo dr Stadt Freudenberg im Main-Tauber-Chrais | ||
Freudenberg (oschtfränkisch Fradeberch) isch e Stadt im Main-Tauber-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 3615 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024). Syter anne 1968 isch Freudenberg e staatlig anerkännte Erholigsort.
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Freudenberg lyt am Main. Dr Baan bstoht us 30 % Landwirtschaftsflechi, 57,7 % Wald, 9,4 % Sidligsflechi un 2,9 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine sin Dorfprozelten im Norde, Wertheim un Külsheim im Oschte, Neunkirchen, Eichenbühl un Bürgstadt im Side un Collenberg im Weschte.
Z Freudenberg het s zwai Landschafts- un zwai Naturschutzbiet:[3]
- Landschaftsschutzbiet Wertheim: 3932,0 ha; Freudenberg, Külsheim, Werbach un Wertheim; sy<t 1979.
- Landschaftsschutzbiet Freudenberg: 1704,5 ha; Freudenberg un Wertheim; seit 1984.
- Naturschutzbiet Erlenwald Röte-Strüt: 7,6 ha; Freudenberg
- Naturschutzbiet Vogelschutzgebiet beim Tremhof: 46,5 ha; Freudenberg
Derzue git s s FFH-Biet Sandstein Spessart, wu zum Dail uf em Baan vu Freudenberg lyt.
Gmaigliederig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Freudenberg ghere d Stadtdail Boxtal (mit em glychnamige Dorf, em Gheft Tremhof un em Wohnblatz Sägmühlen), Ebenheid, Freudenberg, Rauenberg (mit em glychnamige Dorf un em Gheft un Wohnplatz Dürrhof mit Forst- un Waldhaus) un Wessental (mit em glychnamige Dorf un dr Wohnblätz Antoniusmühle un Blankenmühle).[4]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Anne 1159 wird zum erschte Mol dr Ort Lüllenseit gnännt. Zwische 1160 un 1200 wird dur s Hochstift Würzburg d Burg Frouwedenberch böue, dr Name vun ere wird derno uf d Sidlig iberdrait. Zum erschte Mol as Burg un Stadt (castrum et civitas) wird Freudenberg anne 1287 gnännt.
Am 9. Septämber 1295 iberdrait dr Würzburger Firschtbischof de Grofe vu Wertheim s Läche iber Burg un Stadt. S Ort chunnt anne 1333 dur dr Chaiser Ludwig dr Bayer s Stadträcht un 1362 vum Chaiser Karl IV. s Zollrächt iber, 1376 au d Hochgrichtsbarkait. Anne 1423 wird d Stadt Sitz vum Würzburger Amt Freudenberg. Wu 1556 dr letscht Grof vu Wertheim gstorben isch, isch s Läche an s Hochstift Würzburg returgange, wu s derno an d Grofe vu Stolberg gee hän un 1581 an d Herrschaft Löwenstein-Wertheim. Wu die uusgstorbe sin, sin d Stadt un d Burg 1612 wider an s Hochstift Würzburg returchuu.
Im Rame vu dr Mediatisierig isch Freudenberg 1803 an d Grofschaft Löwenstein-Wertheim-Freudenberg un 1806 mit dr Rhybundakte schließlig an Großherzogdum Bade. Ab 1813 isch d Stadt zum Amt Wertheim chuu un 1938 zum Landchrais Tauberbischofsheim.
Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Freudenberg isch zum neie Tauberkreis chuu, wu zum 1. Jänner in Main-Tauber-Kreis umgnännt woren isch.
Yygmaindige
[ändere | Quälltäxt bearbeite]-
Boxtal
-
Ebenheid
-
Rauenberg
-
Wessental
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Johr | Yywohner |
|---|---|
| 1961 | 3560 |
| 1970 | 4011 |
| 1991 | 3943 |
| 1995 | 4124 |
| 2005 | 4030 |
| 2010 | 3904 |
| 2015 | 3800 |
| 2020 | 3738 |
Quälle: Gemeindeverzeichnis[5] un Aagobe vum Statistische Landesamt
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Freudenberg ghert zue kaim Verwaltigsverband.
- Burgermaischter vu Freudenberg
- 1946–1976: Valentin Kern
- 1976–1992: Wolfgang Heinzelmann
- 1992–2014: Heinz Hofmann
- syt 2014: Roger Henning
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Burg Freudenberg (12. Jh.)
- s Alt Rothuus (1499)
- Fridhofskapäll St. Laurentius (1149)
- Remisch-kadolischi Alti Chilche St. Laurentius (1691/92)
- Neii Chilche St. Laurentius (1957)
- Chilche St. Nikolaus, Boxtal
- Chilche St. Wendelin, Rauenberg
- Chilche Sieben Schmerzen Mariens, Wessental
- Chilche St. Leonhard, Ebenheid
-
Burg Freudenberg
-
s Alt Rothuus
-
Fridhofskapäll St. Laurentius
-
Alti Chilche St. Laurentius
-
Neii Chilche St. Laurentius
-
St. Nikolaus
-
St. Wendelin
-
Sieben Schmerzen Mariens
-
St. Leonhard
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Freudenberg ghert zum Oschtfränkisch.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu Freudenberg
- Freudenberg uf leo-bw
- Boxtal uf leo-bw
- Ebenheid uf leo-bw
- Freudenberg, Altgemeinde uf leo-bw
- Rauenberg uf leo-bw
- Wessental uf leo-bw
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 315–318
- ↑ 5,0 5,1 5,2 Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 480.
