Vinzel

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Vinzel
Wappe vo Vinzel
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Nyonw
BFS-Nr.: 5863i1f3f4
Poschtleitzahl: 1184
Koordinate: 510908 / 14464846.4472356.279161455Koordinaten: 46° 26′ 50″ N, 6° 16′ 45″ O; CH1903: 510908 / 144648
Höchi: 455 m ü. M.
Flächi: 1.11 km²
Iiwohner: 370 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.vinzel.ch
Vinzel - village.jpg

Charte
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Iber des Bild
w

Vinzel (frankoprovenzalisch [vɛ̃ˈzɛ, vɛ̃ˈze]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Nyon im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Vinzel isch e Dorf in dr Räbbärg vu Waadtländer Côte. D Gmaiflechi umfasst 70,4 % landwirtschaftligi Flechi, 19,4 % Wald un 10,2 % Sidligsflechi.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Vinzel isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1145 as Vyncgel (oder Vynciel).

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 138 129 154 171 158 155 212 127
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 151 124 114 104 140 141 206 295

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 24,2 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

45,4 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 34,6 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee: BDP 0,5 %, CVP 9,7 %, FDP 14,4 %, GLP 7,5 %, GP 9,8 %, SP 18,8 %, SVP 28,1 %, Sunschtigi 3,9 %.

D Burgermaischteri vu Vinzel isch d Monique Bersier (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 4,0 % gläge.

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 295 Yywohner 81,7 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 6,8 % Dytsch, 0,7 % Italienisch un 10,8 % anderi Sproche.

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[2][3]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Paul Bissegger: Les monuments d’art e d’histoire du Canton de Vaud, Tome VII: Rolle et son district. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2012 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 120) ISBN 3-7643-1208-4. S. 383–394.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Vinzel – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 2018-08-31. Abgrüeft am 2018-09-30.
  2. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  3. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176