Schwörstedt

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Schwörstedt
Schwörstadt
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Schwörstedt fürighobe
47.5927777777787.8802777777778298Koordinaten: 47° 36′ N, 7° 53′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Hochalemannisch
Regionalvariante: Dinkelbergisch
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Friburg
Landchreis: Löörech
Höchi: 298 m ü. NHN
Flächi: 20,1 km²
Iiwohner:

2499 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerigsdichti: 124 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 79739
Vorwahl: 07762
Kfz-Chennzeiche:
Gmeischlüssel: 08 3 36 082
Gmeigliderig: 2 Ortsteile
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Hauptstraße 107
79739 Schwörstedt
Webpräsenz: www.schwoerstadt.de
Burgermeischteri: Christine Trautwein-Domschat
Lag vo dr Gmei Schwörstedt im Landchreis Löörech

Fähler: Uugiltigi Koordinate in dr Zyyle 3: s sin nume Zahle erlaubt

Schwörstedt (amtlich Schwörstadt) isch e Gmeind im Landkreis Lörrach in Bade-Württeberg.

Geografie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schwörstedt litt unmittelbar zwüschem Hochrhy im Süde und em Dinkelberg, nem Usläufer vom Südschwarzwald, im Norde. De Ortsdeil Dossebach litt ungfähr 3 km nördlich vo Schwörstadt uffem Dinkelberg. De Ortsdeil Niiderdossebach ungfähr 2 km nördlich vo Schwörstadt oder 1 km südlich vo Dossebach.

Nochbergmeie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Nochbergmeie sinn am Rhy die Städt Wehr un Bad Säckingen flussufwärts un Rhifelde flussabwärts, sowie Möhli (CH) uff de andere Rhysidde äne. Im Norde grenzt Schwörstadt an Schopfe.

Ortsgliederig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die Gmei bestoht us de Ortsdeile Schwörstadt un Dossebach.

Igmeindige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dossebach, 1971

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dialäkt: Markgräflerisch (Lörrach)

De Name Schwörstedt chunnt wahrschints uss de Zit, wo d Römer, Kelte und Alemanne gsydelt hän. Ursprünglig (um s 6. Johrhundert umme) hät s "Svercstat" ghyße; sæll isch e Zämmesetzig uss "Sver" (am Wasser glæge) und "Stet" (Stätte; evtl. au Verwys uff e Kastell). Deno hän sich di beide Ortsdeil Ober- und Nyderschwörstedt under de Kontrolle vo de Grafe vo Rhyfælde, Schönau, Stei und Wyladinge entwickelt. Vo de Zit denoch weiß mer nüt über s Schicksal vo Schwörstedt, allerdings werre si 1509 scho als selbständigi Gmeinde erwähnt, was wahrschints uff di schnælli Entwicklig von ene zruckgoht. Z Nyderschwörstedt hän sich wahrschints zerscht Fischer, spöter au Handwerker agsydelt. Z Oberschwörstedt isch de Ackerbau wichtiger gsi; uff alli Fäll hän beidi Gmeinde e separati Entwicklig gha. Erscht in de 1920er-Johr hät mer drüber diskutiert, di beide Ortsdeil z vereinige. D Bürger hän sich zwar gwehrt, s Inneministerium hät aber 1929 e Vereinigung erzwunge.[2]

Wahle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vo dr Landdagswahle sit 2006:[3]

Johr CDU SPD FDP Grüeni Linki1 AfD Suschtigi
2016 27,5 % 15,5 % 5,8 % 30,9 % 2,3 % 11,6 % 6,3 %
2011 36,7 % 30,2 % 4,5 % 20,5 % 2 % 6,2 %
2006 43,6 % 33,2 % 7,4 % 7,4 % 1,8 % 6,6 %

1 2006: WASG, sit 2011: Die Linke

Freizit[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Lag am Dreiländereck Dütschland-Schwiz-Frankrych, d Nöchi zum Fældberg und zum Wiesedal sin für d Schwörstädter Wirtschaft e Vordeil. Wanderige em Rhy entlang werre durch s Wægnetz und d Wälder begünstigt. Regional bekannt isch au s Schwörstädter Rhyschwimmbad.[4]

Lüt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quälle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei).
  2. www.schwoerstadt.de
  3. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Landtagswahl
  4. [1], [2], [3]