Goumoëns

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Goumoëns
Wappe vo Goumoëns
Wappe vo Goumoëns
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Gros-de-Vaudw
BFS-Nr.: 5541i1f3f4
Poschtleitzahl: 1376
Koordinate: 536193 / 167704Koordinate: 46° 39′ 27″ N, 6° 36′ 18″ O; CH1903: 536193 / 167704
Höchi: 618 m ü. M.
Flächi: 10.70 km²
Iiwohner: 1166 (31. Dezämber 2021)[1]
Website: www.goumoens.ch

Charte
Charte vo GoumoënsKanton FreiburgKanton FreiburgKanton FreiburgBezirk Broye-VullyBezirk Broye-VullyBezirk Jura-Nord vaudoisBezirk LausanneBezirk Lavaux-OronBezirk MorgesBezirk Ouest lausannoisAssens VDBercherBettensBioley-OrjulazBottensBoulensBournensBoussens VDBretigny-sur-MorrensCugy VDDaillensEchallensEssertines-sur-YverdonEtagnièresFey VDFroideville VDGoumoënsJorat-MenthueLussery-VillarsMex VDMontanaireMontilliezMorrensOgensOppensOulens-sous-EchallensPailly VDPenthalazPenthazPenthéréazPoliez-PittetRueyres VDSaint-Barthélemy VDSullensVillars-le-TerroirVuarrensVufflens-la-Ville
Charte vo Goumoëns
w

Goumoëns (frankoprovenzalisch Goumoëns-la-Ville: [a guˈmwɛː, a gumwɛ la ˈvəla], Goumoëns-le-Jux [ɑ kraː], Eclagnens: [eçʎaˈɲɛ]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Gros-de-Vaud im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Goumoëns isch e Dorf im Gros-de-Vaud. D Gmaiflechi umfasst 75,9 % landwirtschaftligi Flechi, 20,3 % Wald, 3,7 % Sidligsflechi un 0,1 % sunschtigi Flechi.[2]

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Goumoëns isch zum 1. Juli 2011 entstande dur d Fusion vu dr Gmaine Eclagnens, Goumoens-la-Ville un Goumoens-le-Jux. Eclagnens isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1265 as de Clanens, Goumoens-la-Ville anne 1228 as Guimuens li vila un Goumoens-le-Jux anne 1447 as Gumoens lo Jux..

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Eclagnens 147 112 120 87 129 147 129 100
Goumoens-la-Ville 443 406 455 463 454 449 410 392
Goumoens-le-Jux 36 42 37 40 39 32 29 26
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Eclagnens 92 88 109 95 70 67 56 83
Goumoens-la-Ville 439 422 384 412 361 398 509 611
Goumoens-le-Jux 30 36 29 27 20 23 27 34

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 9,7 % gläge.[2]

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

70,9 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 18 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).[2]

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[2] BDP 0,1 %, CVP 3,7 %, FDP 20,9 %, GLP 7,8 %, GP 8,2 %, SP 17,2 %, SVP 35,4 %, Sunschtigi 1,2 %.

Dr Burgermaischter vu Goumoëns isch dr Jean-Luc Bezencon (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 2,3 % gläge.[2]

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän 96,4 % vu dr Yywohner Franzesisch as Hauptsproch aagee, 1,4 % Dytsch, 0,5 % Italienisch un 1,7 % anderi Sproche.[2]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[4][5]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Goumoëns – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2021 zusammengefasst. Abruf am 13. März 2023
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  4. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  5. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176