Montanaire

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Montanaire
Wappe vo Montanaire
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Gros-de-Vaudw
BFS-Nr.: 5693i1f3f4
Poschtleitzahl: 1410
Koordinate: 547824 / 17265646.7030636.75639768Koordinaten: 46° 42′ 11″ N, 6° 45′ 23″ O; CH1903: 547824 / 172656
Höchi: 768 m ü. M.
Flächi: 33.47 km²
Iiwohner: 2416 (31. Dezämber 2015)[1]
Website: www.montanaire.ch
ThierrensVD.JPG

Charte
Kanton Freiburg Kanton Freiburg Kanton Freiburg Bezirk Broye-Vully Bezirk Broye-Vully Bezirk Jura-Nord vaudois Bezirk Lausanne Bezirk Lavaux-Oron Bezirk Morges Bezirk Ouest lausannois Assens VD Bercher Bettens Bioley-Orjulaz Bottens Boulens Bournens Boussens VD Bretigny-sur-Morrens Cugy VD Daillens Echallens Essertines-sur-Yverdon Etagnières Fey VD Froideville VD Goumoëns Jorat-Menthue Lussery-Villars Mex VD Montanaire Montilliez Morrens Ogens Oppens Oulens-sous-Echallens Pailly VD Penthalaz Penthaz Penthéréaz Poliez-Pittet Rueyres VD Saint-Barthélemy VD Sullens Villars-le-Terroir Vuarrens Vufflens-la-VilleCharte vo Montanaire
Iber des Bild
w

Montanaire isch e bolitischi Gmai im Bezirk Gros-de-Vaud im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Montanaire lyt im Gros de Vaud im Waadtländer Mittelland.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Montanaire isch zum 1. Jänner 2013 entstande dur d Fusion vu dr Gmaine Chanéaz, Chapelle-sur-Moudon, Correvon, Denezy, Martherenges, Neyruz-sur-Moudon, Peyres-Possens, Saint-Cierges un Thierrens. Chanéaz isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1184 as Chafneya, Chapelle-sur-Moudon anne 1177 as Capellam (1228 Capella Vualdana, unter dr Herrschaft vu Bärn het d Gmai Chapelle Vaudanne ghaiße, derno bis anne 1953 Chapelle (VD). Correvon isch zum erschte Mol gnännt wore anne1166 as Correuont, Denezy anne 929 as villare Donaciaco (1142 Danisei), Martherenges im 15. Jh. as Martherenges, Neyruz-sur-Moudon anne 1147 as Noeruls, Peyres-Possens anne 1200, Peyres anne 1200 as Pairi, Possens anne 1230 as Pussens, Saint-Cierges anne 1145-54 as de sancto Sergio (1166 de sancto Ciriaco), Thierrens anne 1004-07 as Teoderinco..

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Chanéaz 149 142 145 151 159 132 123 122
Chapelle-sur-Moudon 368 326 347 327 378 323 323 289
Correvon 156 162 161 126 156 137 111 112
Denezy 253 232 261 250 257 247 213 198
Martherenges 94 94 85 74 76 83 102 85
Neyruz-sur-Moudon 251 260 231 229 199 215 262 200
Peyres-Possens 164 156 140 134 161 167 147 135
Saint-Cierges 526 487 517 482 514 505 499 437
Thierrens 720 654 685 642 644 607 585 573
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Chanéaz 90 107 103 67 61 73 67 87
Chapelle-sur-Moudon 335 334 302 242 224 228 287 319
Correvon 115 101 86 74 71 101 98 110
Denezy 189 200 198 157 129 135 134 122
Martherenges 67 85 61 63 55 53 56 71
Neyruz-sur-Moudon 178 200 148 122 113 124 114 120
Peyres-Possens 120 110 131 147 115 107 126 143
Saint-Cierges 409 407 372 350 312 318 388 411
Thierrens 517 503 466 424 375 411 506 579

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Burgermaischteri vu Montanaire isch d Véronique Gilliard (Stand Merz 2014).

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[2][3]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Montanaire – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter.
  2. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  3. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176