Andelfinge ZH

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S ZH im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Züri und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Andelfingen vermyde, wo öppis anders meined.
Andelfingen
Wappe vo Andelfingen
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Züri (ZH)
Bezirk: Andelfingenw
BFS-Nr.: 0030i1f3f4
Poschtleitzahl: 8450
Koordinate: 693301 / 27232747.5949958.67916370Koordinaten: 47° 35′ 42″ N, 8° 40′ 45″ O; CH1903: 693301 / 272327
Höchi: 370 m ü. M.
Flächi: 6,65 km²
Iiwohner: 2168 (31. Dezämber 2015)[1]
Website: www.andelfingen.ch
Chile Andelfinge

Chile Andelfinge

Charte
HusemerseeDütschlandDütschlandDütschlandDütschlandKanton SchaffuseKanton SchaffuseKanton ThurgauKanton SchaffuseBezirk BülachBezirk WinterthurAdlike bi AndelfingeAndelfingeBänkeBärg am IrchelBuech am IrchelDachseDorf ZHFüürtaaleFlaachFlurlingeHenggartHumlikeChliiandelfingeLaufe-UuwiseMartaaleOberstammheimOssingeRhynauThalhaim a de ThurTrüllikeTruttikeUnterstammheimVolkeWaltalingeCharte vo Andelfingen
Iber des Bild
w

Andelfinge (amtlich Andelfingen, bis 1970 Grossandelfingen) isch e politischi Gmäind im Bezirk Andelfinge im Kanton Züri, Schwiiz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Andelfinge lyt im Zürcher Wyland und isch Bezirkshauptort mit ere alte reformierte Chile und em Bezirksgricht, emene Chnootebahnhof (sit em Dezämber 2006 haltet au di neu S16 z Andelfinge) und au es alts Schloss und es grüümigs Schwümmbad ghöred dezue. Andelfinge hätt e Nachbersgmeind Chlii-Andelfinge, wo mal hätt wele fusioniere mit Andelfinge, aber das isch bim Traum vo de Chlii-Andelfinger plibe. Andelfinge und Chlii-Andelfinge wärded dur di historisch Thurbrugg trännt, wo dur Liechtsignal gschtüüret wird und nur eischpuurig befahrbar isch (Welo und Fuessgänger chönd separat d Brugg überkwäre). Zu Andelfinge ghört au no s Puuredörfli Alte. De Märtplatz vo Andelfinge zeichnet d Ortschaft rächt guet uus, vill lang iigsässni Gschäfter händ det ihren Sitz wie zum Biischpiil de Beck Gnädiger, de Schueh-Peyer, de Volg, d Metzg vom Schäuble, d Babetterie Fischli oder s Reisebüro am Märtplatz.

Wiiteri Gmeinde um Andelfinge ume sind Adlike, Ossinge, Flaach, Dorf, Huemlike und Hänggert.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Andelfinge isch zum eschte Mal gnennt worde im Jaar 1248 als Andelfingon.

Bevölkerigsentwicklig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jaar 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwooner 730 738 801 908 822 855 892 845
Jaar 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwooner 915 881 931 1102 1453 1658 1576 1644

De Uusländeraatäil liit bi 13,4 % (Stand 2011).

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

56,8 % vo de Iiwooner sind evangelisch-reformiert, 19,7 % sind römisch-katholisch (Stand 2011).

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi de Kantonsraatswaale 2011 hät s das Ergebnis ggee: BDP 7,3 %, CVP 0,8 %, EDU 2,0 %, EVP 5,3 %, FDP 14,9 %. GLP 8,2 %, GP 14,0 %, SP 12,8 %, SVP 34,4 %, Suschtigi 0,2 %.

Gmäindspresidänt isch de Ueli Frauenfelder (Stand 2012).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkäit isch im Jaar 2010 bi 2,2 % gläge.

Schuel[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Sekundarschüeler vo Oberwil, wo eigentli i de Gmeind Dägerle liit, gönd au no z Andelfinge i d Schuel. Die übrige Dägerler (also Ruetschwil, Dägerle sälber, Bärg und Bänk) müend uf Seuzach i d Oberschtuufe.

Tieläkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De züritüütsch Tieläkt vo Andelfinge ghört zue de Winterthurer Mundarte.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1938. DNB 365803030.
  • I. Bauer: Andelfingen Auf Bollen, in Bronzezeitlichen Landsiedlungen und Gräber 1992
  • E. Stauber: Geschichte der Kirchgemeinde Andelfingen. 1940–1943
  • K. Wanner: Siedlungen, Kontinuität und Wüstungen im nördlichen. Kt. Zürich. 1984

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Andelfingen ZH – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)