Thüringen

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Thüringe
Landesflagge Landeswappe
Flagge vo Thüringe Wappe vo Thüringe
Basisdate
Hauptstadt: Erfurt
Flächi: 16.172,10 km²
Ywohner: 2.289.219 (31. Dezember 2007)
Bevölkerigsdichti: 141,6 Ywohner/km²
Schulde: 6858,23 € pro Ywohner
Schulde gsamt: 15,7 Mrd. € (Januar 2008)
ISO 3166-2: DE-RP
Internetuftritt: www.thueringen.de
Politik
Stimme im Bundesroot: 4
Ministerpräsident: Bodo Ramelow (Die Linke)
Parteie, wo regiere: Linki, SPD un Grüeni
Sitzverdeilig im Landdag
(88 Sitz):
CDU 34
Linki 28
SPD 12
AfD 11
Grüeni 6
(sechsti Wahlperiod)
Letschti Landdagswahl: 14. September 2014
Nächsti Landdagswahl: 2019
Lag in Dytschland
Bundesland Thüringe in Dytschland

Dr Freischtaat Thüringe isch a Bundesland in dr Bundesrepublik Dütschland. D'Landeshauptschtadt isch Erfurt. An Thüringe grenze d'Länder Sachse im Oschta und Südoschta, Sachsen-Anhalt im Norda und Nordoschta, Niedersachse im Nordweschta, Hesse im Weschta, sowia Bayern im Süde. Dr Freistaat isch s'zentralscht Bundesland vo Dütschland. Es isch 1990 us da drü Bezirk Erfurt, Gera und Suhl, sowia a paar agrenzanda Gebiet widergründet wora.

Des Land trait nebad Bayern und Sachsen da Namenszusatz Freistaat und isch in 17 Landkreis sowia sechs kreisfreie Städt gliedarat. S zellt neba Sachse zu dr wirtschaftlich schtärkara Länder i Oschtdütschland. Sit sinara Gründig 1990 bis 2014 isch Thüringe vu dr CDU regiert wore, siterher vu dr Linke. Berüehmti Kulturstätta im Land sind vor allem Weimar und d'Wartburg, aber ou s'hischtorische Erfurt mitam Erfurter Dom und dar Krämerbruck. Jena gilt als Bildungs- und Forschungszentrum vo Thüringe.

Geografy[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Mer zällt Thüringe zu Mitteldütschland. S Land mit re Flächi vo 16.172,10 km² mit re maximale Usdehnig vo 160 und 198 Kilometer in Nord-Süd- bzw. West-Ost-Richtig gränzt an Hesse, Bayern, Sachse, Sachse-Ahalt, Nydersachse. De höchst nadürlig Punkt isch de Groß Beerberg (982,9 Meter ü. NN), de diefst isch de Unstrutflüetgrabe (hochdütsch Unstrutflutgraben) mit 114 Meter über NN.[1]

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die erschti Erwähnig isch im Johr 380 als "Thoringi" gsi, allerdings hät mer e über 350'000 Johr alts menschligs Skelett gfunde, wo e friehneri Sydlig bewyst.

721 hät e spötere Mainzer Bischof e Dom an de Stell errichte lo, wo hütt de Erfurter Dom stoht.

Ab 1067 sin d Ludowinger z Thüringe gsi. Sie ghöre zu de wichtigste Herrscher vom Römische Rych.

De Martin Luther isch 1521/22 uff de Wartburg versteckt gsi und hät d Bible übersetzt. Drei Johr spöter hät z Thüringe wäge de Reformationsbewegig de Burechrieg agfange.

1597 isch d Glasveredelig züe-n-re Thüringer Tradition worre. E ähnligi Tradition isch d Herstellig vo Porzellan. Säll isch 1760 widderentdeckt worre.

Ab 1806 hät de Napoleon di dütschi Politik bstimmt.

1919 isch d Weimarer Republik mit Weimar als Hauptstadt gründet worre. E Johr spöter isch Weimar d Hauptstadt vom neu gründete Land Thüringe gsi.

Im Zweite Wältchrieg isch Thüringe Opfer vo Luftagriff worre. S Land isch zerscht vo Amerikaner, spöter aber vo Russe bsetzt gsi.

Vier Johr noch em Zweite Wältchrieg isch Thüringe züe de DDR cho, vier witeri Johr druff in drei Bezirk uffdeilt worre. Sit de Widdervereinigung 1990 ghört s züe de Bundesrepublik Dütschland und hät Erfurt als Hauptstadt. Weimar und d Wartburg sin 1998 bzw. '99 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernännt worre.[2]

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

No bis vor wenige Johr hät s z Thüringe vor allem chleineri Betrieb gha, wo traditionelle Branche aghört hän. In letschter Zit nemme Undernehme, wo uff neueri Technologye setzt, gstyge. Zu sälle Undernehme ghöre z.B.

  • d Automobilzüelyferindustry; s werre nit wie friehner numme no Autos baut, s Land kriegt au für d Züelieferindustry meh Bedütig.
  • d Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik
  • d Informationstechnik
  • d Optik- und Optoelektronik
  • d Pharmazy, Medizintechnik und Biotechnology
  • d Fertigungstechnik

Au als Logistik-Standort isch Thüringe beliebt.

D Wirtschaftspolitik trait dezüe by, dass solchi Undernehme gfördert und d Gründig devo understützt wird. Au dodurch, dass Thüringe mitte in Europa/Dütschland litt und über d Autobahn güet erreichbar isch, hät s Land Züekunftschance.[3] [4]

Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dialäkt z Thüringe

Di sprochwüsseschaftligi Kommission vo de Sächsische Akademy vo de Wüsseschafte z Leipzig underscheidet z Thüringe nün regionali Mundarte; vo denne ghöre sybe züe de Thüringisch-Obersächsische und zwei zu de Mainfränkische Dialektgruppe ghöre. D Übergäng zwüsche selle einzelne Dialäkt sin fließend.

Zentralthüringisch wird in de Mitti vom Land um Erfurt, Arnstadt, Ilmenau, Gotha, Bad Langensalza und Sömmerda gschwätzt. Nördlig folge Ostthüringisch um Mülhuse, Nordhuse, Sundershuse und s Eichsfeld sowie Nordostthüringisch um Artere. Östlig ans Verbreitigsgebiet vom Zentralthüringisch gränzt s Ilmthüringisch um Weimar, Jena, Rudolstadt und s Schwarzdal, wo widderum östlig ins Südostthüringisch übergoht. Im Oste vom Land wird di Ostthüringischi Mundart gschwätzt, vor allem im Holzland und um Alteburg umme. Im Ruum Ysenach-Bad Salzunge hät mer Westthüringisch, wo scho Ähnligkeite zum Hessische Dialekt hät. Südlig vom Rennsteig lyge di mainfränkische Sprochgebiet mit Hennebergisch und Itzgründisch.

Di gnännte Dialäkt werre durch ähnligi Merkmol vereint, wo vo West noch Ost immer meh füretrette. Di beide fränkische Dialekt sin dütlig anderscht.

Im nördlige Eichsfeld schwätzt mer e nyderdütsche Dialäkt vom Ostfälische.[5]

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. www.de-all-biz.info
  2. www.thüringen.info
  3. www.thueringen.de
  4. www.wip-thueringen.de
  5. :de:Thüringen#Dialekte

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Thüringen – Sammlig vo witere Multimediadateie