Christlich Demokratische Union Deutschlands

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Christlich Demokratische Union Deutschlands
Parteivorsitz Angela Merkel
Gene­ral­sekre­tär Ronald Pofalla
Stell­ver­tretendi Vorsit­zendi Annette Schavan
Roland Koch
Christian Wulff
Jürgen Rüttgers
Bundes­gschäfts­füehrer Klaus Schüler
Bundes­schatz­meister Eckart von Klaeden
Ehre­vor­sit­zendi Jakob Kaiser
Ludwig Erhard
Kurt Georg Kiesinger
Helmut Kohl
(Niidergleit am 17. Januar 2000)
Gründig 26. Juni 1945 bzw.
20. bis 22. Oktober 1950
(1. Bundesparteitag)
Gründigs­ort Berlin und Rheinland bzw. Goslar
Haupt­sitz Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Bundestagsmandat CDU/CSU 223 (36,4 %)[2]
Staatligi Zueschüss 44.790.190,59 Euro (2007)[3]
Mitglii­derzahl 531.299
(Stand: Ende Mai 2008)[1]
Mindest­alter 16 Jahre
Durch­schnitts­alter 56 Jahre
Fraue­a­deil 25,4 Prozent
Farbe schwarz, orange
Websiite www.cdu.de

D CDU ussgeschribe uf Standardditsch "Christlich Demokratische Union Deutschlands", isch e Partei, wo uff chrischtliche un demokratische Grundwerte zehlt.

Inhaltsverzeichnis

Gschicht[ändere]

D CDU het ihri Wurzle vor allem in dr früehere, katholische Zentrumspartei. Nachem Zsämmebruch vo de NS-Diktatur hän sich in Ditschland mehreri chrischtlich orientirti Ortsverband zämetue und 1945 d CDU gründet, wo aber im Gegesatz zum Zentrum iberkonfessionell aglegt worre isch. D CDU isch zerscht numme uf Länderebene organisiert gsi, wil die Allierte e ditschlandwitti Zsämmearbet verbotte gha hän.

D CDU in dr Sowjetzone isch aber politisch mit dr SED glichgschaltet worre, so dass dr Kooperation vu dr Wescht-CDU igstellt worre isch. D Oscht-CDU isch aber nooch dr ditsche Wiidervereinigung 1990 dr Wescht-CDU biträtte. Mit Usnahm vu Bayere, wo sich dr Landesverband Chrischtlich Soziali Union (CSU) gnennt het, hän sich die weschtditsche CDU-Landesverbänd 1950 zue dr Bundes-CDU zsämmegschlosse. Mit dr CSU het mer sither im Bundestag e Fraktionsgmeinschaft.

D Gschicht vu dr Chrischtdemokrate (wie au vu dr Sozialdemokrate) im Saarland isch e besundere Fall, wil sich alli Parteie iber s Saarstatut in sich zerstritte hän. Zwische 1953 un 1960 het es dorum dert bis zue vier chrischtlich-konservativi (un zwei sozialdemokratische Parteie) gä, wo sich vor allem in ihrer Haltig zue dr Zuekumft vom Saarland (Europastatut oder ditsches Bundesland) underschiide het. Zitwiis het es in sällere Zit au Versueche gä, im Saarland e CSU-Landesverband z etabliere. 1976 und bi dr Wiidervereinigung 1990 (DSU) het es noch emol Versueche gä, d CSU iber Bayern usz'dähne.

Europa[ändere]

CDU un CSU sin Mitglid vu dr Europäische Volkspartei (EVP) un ihri Abgordnete im Europaparlament Miglider vu dr EVP-Fraktion.

Aktuell[ändere]

Noch de Bundesdagswahle 2009 het CDU under dr Merkel e Koalition mit dr FDP bildet. Die CDU-Parteivorsitzendi, d Angela Merkel, isch d Regierigschefi und demit die erschti Frau, wo dr Boste vom Bundeskanzler het.

Quälle[ändere]

  1. SPD hat nur noch 438 Mitglieder mehr als die CDU, Saarbrücker Zeitung, 5. Juni 2008
  2. bundestag.de: Sitzverteilung im 16. Deutschen Bundestag
  3. bundestag.de: Festsetzung der staatlichen Teilfinanzierung für das Jahr 2007 gemäß §§ 18 ff. PartG

Literatur[ändere]

  • Die Politische Meinung 422 (2005): Sechzig Jahre CDU.
  • Winfried Becker (Hg.): Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland. Schöningh, Paderborn 2002, ISBN 3-506-70779-5.
  • Hans-Otto Kleinmann: Geschichte der CDU. 1945–1982. Herausgegeben von Günter Buchstab, DVA, Stuttgart 1993, ISBN 3-421-06541-1.
  • Ehrhart Neubert: Ein politischer Zweikampf in Deutschland – Die CDU im Visier der Stasi. Herder, Freiburg 2002, ISBN 3-451-28016-7.
  • Frank Bösch: Macht und Machtverlust. Die Geschichte der CDU. DVA, Stuttgart u. a. 2002, ISBN 3-421-05601-3.
  • Christian v. Ditfurth: Blockflöten – Wie die CDU ihre realsozialistische Vergangenheit verdrängt. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1991, ISBN 3-462-02179-6.
  • Matthias Deiß: Die Führungsfrage – CDU und CSU im zwischenparteilichen Machtkampf. Forschungsgruppe Deutschland, München 2003, ISBN 3-933456-27-4.
  • Josef Schmid: Die CDU. Organisationsstrukturen, Politiken und Funktionsweisen einer Partei im Föderalismus. Leske&Budrich, Opladen 1990, ISBN 3-8100-0829-X.
  • Hans-Peter Schwarz (Hrsg.): Die Fraktion als Machtfaktor. CDU/CSU im Deutschen Bundestag 1949 bis heute. Pantheon, München 2009, ISBN 978-3-570-55107-3.
  • Helmut Kohl: Berichte zur Lage 1989 – 1998. Der Kanzler und Parteivorsitzende im Bundesvorstand der CDU Deutschlands. Bearbeitet von Günter Buchstab und Hans-Otto Kleinmann, Droste Verlag, Düsseldorf 2012.

Weblink[ändere]

 Allmänd (Commons): Christlich Demokratische Union Deutschlands – Sammlig vo witere Multimediadateie