Friedrich Schiller

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Dr Friedrich Schiller (1794)

Dr Johann Christoph Friedrich Schiller – so sei ganzr Nama –, ab 1802 von Schiller (* 10. November 1759 z Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 z Weimar) isch a deitschr Dichtr, Dramatikr, Philosoph ond Hischdoriker gwäa. Er gilt als dr bedeidenschde deitsche Dramatikr. An Haufa vo seine Theatrstick fend mr en de Schbiilplee vom deitsch-schprochiga Theater. Au als Lyriker isch’r ganz erfolgreich gwäa. Sei Gedanggalyrik isch beischbiilhaft worra, ond seine Ballada gheeret zo de beliabdaschde deitsche Gedicht.

Dr Schiller isch näabem Goethe, em Wieland ond em Herder dr wichdigscht Vrdräddr vo dr Weimarer Klassik.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Abstammong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Friedrich Schiller kommt am 10. Novembr 1759 em wirdabergischa Städtle Marbach am Neggr uf Welt. Sei Vaddr isch dr Offiziir ond Wondarzt Johann Kaspar Schiller ond sei Muadr d Elisabeth Dorothea Schiller geborne Kodweiß. Dera ihr Vaddr isch Beckr ond betreibt neabaher noh a Wirtschaft en Marbach. Neabem Frieder hend s Schillers au noh a Dochtr, wo Christophine hoißt ond zwoi Johr eldr ischt wia ihr Bruadr. Schbätr sollet noh weitre Dechtr drzuakomma; abr dr Fritz bleibt dr oinzig Bua vo-nen. Wia der uf d Welt kommt, send seine Eltra seit zäa Johr vorheiradet ond sei Vaddr isch em Kriag gega d Preißa. Weaga seim milidärischa Beruaf muaß dr alt Schiller zemlich oft sein Wohnsitz wexla.

Kendheit ond Jugend[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Em Johr 1764 – dr Fritz ischt fascht fenf Johr alt – zuit dr Vaddr Schiller mit seira Familie om nôch Lorch. Deet wuud dr Frieder oi Johr schbätr eigschualt. Zuasätzlich kriagt’r noh vom dortiga Pfarrer Philipp Ulrich Moser Ondrricht en Ladein. 1766 erweitret dr Pfarrer Moser sein Ondrricht noh om Griichisch. Gega Schluss vo deam Johr zuit d Familie Schiller nôch Ludwigsburg om, wo dr Frieder ab-em negschda Johr en d Ladeinschual goht. Weil’r emmr feschde lernt ond a guadr Schialer ischt, nemmt-en sei Vaddr manchmol mit ens Ludwigsburger Hoftheatr. Als Offiziir muaß dr alt Schiller deet koin Eitridd zahla. Dees Theatr macht uf da neijähriga Bua an so graußa Eidruck, dass’r drhoim manche Szena mit selbrgmachte Figura aus Babbadeckl nôchschbiilt.

Em Johr 1772 wuud dr Schiller konformiirt. Bald druf heert au sei Schualzeit uf. Er kriagt a guads Zeignis, wo-nen berechtiga dät, am Diibenger Stift Theologii zo studiira, was et bloß er selbr gern dät, sondern au dr Wonsch vo seim Vaddr ond vo seira Muadr ischt. Weil abr dr alt Schiller em Denscht vom Herzog Karl Eigen vo Wirdaberg stoht, muaß’r uf deam seine Befehl heera, ond dr sell will, dass dr Frieder uf dui Milidär-Pflanz-Schual uf dr Solitiid kommt, wo-nr 1770 selbr grindet hot.

Studiom[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Karlsschual z Stuegert

Ganz widrwillig folgt dr Schiller 1773 deam Befehl. Noh em gleicha Johr wuud dui Schual en da Rang vo-ra Akademii erhoba ond zwoi Johr schbätr nôch Stuegert vorlegt. S Leaba en dera Schual isch koi Honigschlegga. Deet goht’s zua wia bei de Soldada en dr Kasern: D Studenda miaßet a Uniform ond Perigga traga, Feria hend se koine ond Urlaub kriaget se bloß en Ausnahmefäll.

Zerscht fangt dr Schiller ôô, Jura zo studiira, saddlet abr bald druf uf Medizin ond Filosofii om. Em gleicha Johr noh wuud sei Vaddr us-em Milidärdenscht entlassa ond zom Vorwaltr vo dr Herzoglicha Hofgärtnerei uf dr Solitiid ernannt. 1776 heert dr Schiller uf da Rôt vo seim Filosofiiprofessr Jakob Friedrich Abel ond beschäfdigt sich ganz grindlich mit de Draama vom William Shakespeare ond de Schrifda vom Jean-Jacques Rousseau ond vom Edward Young.

1779 sott eigentlich em Schiller sei Ausbildong uf dr „Karlsschual“, wia se beim Volk hoißt, fertig sei, abr sei Abschluss-Arbet Philosophie der Physiologie wuud weaga Bessrwissorei aaglehnt. Jetzt muaß’r nomôl a Johr e dera vorhassda Schuel vorbrenga. S Johr druf wuud sei Arbet Versuch über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen ôôgnomma ond zom Druck freigäa. Us dr Akademii wuud’r entlassa ond als Regimentsdoktr beim Grendadiir-Regiment vom Augé ôôgstellt. Deet kriagt’r an arg miggriga Loh vo 18 Gulda em Monat.

Dr erscht litrarische Erfolg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

A Skizz vom Viktor von Heideloff: Dr Schiller liist a baar Kamrada em Bopsrwald seine „Raibr“ vor

1781 nemmt dr Schiller an Kredit uf, om sei erschts Theatrstick Die Räuber drugga lau z kennet. Dô drmit fangt bei-nem d Vorschuldong ôô, wo-nen fascht s ganz Leaba lang begleida soll. Des Drama fendet bei viile Leit a graußa Resonanz, so au beim Direktr vom Mannheimer Nazionaltheatr, beim Heribert von Dalberg. Der dät’s gern en seim Theatr rausbrenga ond biddet da Schiller, noh a baar Sächla zo ändra, damit mr’s bessr uf d Bihne brenga kô. Dr Schiller duet’s, ond am 13. Januar 1782 isch’s nô soweit: Die Räuber ganget s erscht Môl ibr d Bihne. Dr Dichtr selbr hockt ondr de Zuaschauer, ohne dass’r vo seim Vôrgsetzda Urlaub kriagt hot. Dui Uffihrong isch a Sensazioo. S Publikom schbiirt, dass a nuier Stern am Dichtrhemml ufganga ischt.

Noh em gleicha Johr reist dr Schiller nomôl nôch Mannheim, wiidr ohne Urlaub, weil’r mit-em Dalberg ebbes beschbrecha will. Abr desmôl erfehrt dr Herzog vo dera Reis ond vrdonnret sein ufmipfiga Ondrtan zo-ma Arrescht vo 14 Däg. Obadrei vrbiadet’r-em noh, jô koin Kondakt meh mit-em Ausland ufznemet ond ibrhaupt nix meh zo schreiba, was nix mit Medizin zo doa hot. Abr jetzt platzt em Schiller dr Kraga. Wia dr russisch Großfirscht Paul da Herzog bsuacht ond der fir sein Gascht uf dr Solitiid a grauß Fescht mit ma Riisafuierwerk vorâstaltet, wo dr ganz wirdabergisch Hof drâ teilnemmt, nutzt dr Schiller dui Gleagaheit aus ond haut ondrem Decknama „Dr. Ritter“ ens pfälzische Ausland ab. Abr au deet hot’r Angscht vor-a Ausliifrong ond reist weitr nôch Baurabach bei Meinenga em Thirengischa, wo d Henriette von Wolzogen, d Muadr vo-ma Studiakollega, a Guat hot ond em vorschbrocha hot, se dät-em e dr Not helfa. Uf deam Guat trifft’r au wiidr uf sein frihera Filosofiiprofessr Jakob Friedrich Abel. Zamma mit deam ond seim Regimentskamrad Johann Wilhelm Petersen grindet’r bald a nuia Litradurzeitschrift.

Em Johr 1783 macht dr Schiller dr Charlotte von Wolzogen, dr Dochtr vo seira Gennere, da Hof. Bald druf kommt’s abr zo Schbannonga zwischa deane zwoi. Drom helt’s da Schiller nemme lengr uf-em Wolzogscha Guat. Jetzt zuit’s-en wiidr nôch Mannheim. Deet schliaßt’r mit-em Intendanda Dalberg an Vrtrag, wo-nr sich vrpflichtet, firs Mannheimer Nazionaltheatr a baar Bihnawerk zo schreiba.

Nuie Freindschafda[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Charlotte von Kalb, 1785 gmôlt vom J. H. Schmidt

1784 wuud dr Schiller en da Vorstand vo dr „Kurfirschtlicha Gsellschaft“ vo Mannheim gwehlt. Em gleicha Johr lernt’r au s Ehepaar von Kalb kenna ond freindet sich mit-en ôô. Bsondrs guat vrstôht’r sich mit dr Charlotte. Dui hot nemlich ihrn Môô bloß aus Vrnonft gheiradet ond et, weil s-en arg meega dät. Om oi graußa Entteischong kommt dr Schiller abr 1784 et rom: Dr Dalberg zeigt sich nemme bereit, sein Vrtrag als Theatrdichtr zo vorlengra, weil sei Drama Die Verschwörung des Fiesco zu Genua et gnuag Bsuachr ens Theatr glockt hot. Em Schiller sei dridds Stick, Luise Millerin, wo am 13. April en Frankfurt am Main ond zwoi Dag schbätr en Mannheim Premiere hot – nôch-em Vorschlag vom Schauschbiilr ond Theatrdichtr August Wilhelm Iffland fir Mannheim gendret en Kabale und Liebe – kommt zwar guad bei de Zuaschauer ôô, abr de hefische Kreis goht d Handlong vo deam Stick dermaßa uf da Weggr, dass se ihrn ganza Eifluss schbiila lend ond erreichet, dass des Drama bald wiidr vom Schbiilplôô vorschwendet.

S Schillerheisle en Dresden-Loschwitz uf em Körnerischa Weiberg, wo dr Schiller vom 13. Septembr 1785 bis zom Sommr 1787 gwohnt hot. (Lage51.05769166666713.8131)

Em Mai 1785 hot dr Schiller gnuag vo Mannheim ond zuit om nôch Gohlis e dr Nähe vo Leipzig. Deet hot’r Omgang mit-em Vrlegr Georg Joachim Göschen, mit-em Konschtmôlr Johann Christian Reinhart, mit de Schwestra Dora ond Minna Stock ond mit seim Freind Ludwig Ferdinand Huber. Vo Septembr bis Oktobr isch’r em Staatsrat Christian Gottfried Körner sei Gascht. Zwischa deane zwoi Manna entstôht bald a graußa Freindschaft, wo a Leaba lang hebt. Dr Körner stellt em Schiller au sei Weibergheisle z Loschwitz bei Dresden zor Vorfigong, wo-nr mit ma graußa Eifr a seim nägschda Drama Dom Karlos. Infant von Spanien (schbätr aagendret en Don Carlos) schafft. Jetzt schreibt’r s erscht Môl en Vers ond vorwendet da fenffiaßiga Jambus. Dô drnôch miadet’r mit seim Freind Huber a Wohnong en Dreschden. En deam Johr schreibt’r au sei Gedicht An die Freude, wo-nr als Ein Rundgesang für freie Männer bezoichnet. Bald druf wuud’s au glei vom Christian Gottfried Körner vrtont. (Weltweit bekannt worra isch’s abr erscht e dr Vrtonong vom Ludwig van Beethoven em Schlusssatz vo seira neinda Sinfonii.)

Em Juli 1787 macht sich dr Schiller uf da Weag nôch Weimar. Deet wuud’r vo dr Herzogin Anna Amalia zom Essa eiglada ond bsuacht seine Dichtrkollega Christoph Martin Wieland ond Johann Gottfried Herder. Dui Weimarer Gsellschaft ischt-em abr bald zemlich läschdig, weil-en dia Heflichkeitsbsuach an Haufa Geld koschdet, vo-deam’r eh et gnuag hot. Am 29. Auguscht kommt en Hamburg s erscht Môl sei Don Carlos uf d Bihne, wo da Freiheitskampf vo de Hollendr gega d Schbanier behandlet. Fascht gleichzeidig fangt’r ôô, fir sei litrarischa Zeitschrift „Thalia“ sein erschda – s wuud abr au dr ledschde sei – Roman zo schreiba: Der Geisterseher. Der Roman erscheint en viile Fortsetzonga ond vorschafft dr „Thalia“ grauße Uflaga. Abr genau des bezweckt dr Schiller au. Weil bei ehm emmr s Geld ganz knapp ischt, will’r endlich amôl mit seira Litradur au ebbes vrdäana. Deshalb schreibt’r – entgega vo seira oigena Ibrzeigong – a bissle reißerisch, ond des gfellt de Leit. Der Roman brengt-em zo seira Leabzeit meh Leasr als seine andre Werk zamma.

Em Mai 1788 zuit dr Schiller wiidr amôl om, desmôl nôch Volkstädt bei Rudolstadt. Z Rudolstadt wohnet dia Schwestra Karoline ond Charlotte Lengefeld, wo-nr s Johr vôrher kennaglernt ond an starka Eidruck uf-en gmacht hend. E de nägschde Monat bsuacht’r dia Mädla fascht jeda Dag, ond am 7. Septembr lernt’r en deane ihrem Haus da zäa Johr eltre Johann Wolfgang von Goethe persenlich kenna. Dô zeigt sich abr, dass dia zwoi grauße deitsche Dichtr gar et viil firanandr ibrig hend.

Professr z Jena, Heirat[ändere | Quälltäxt bearbeite]

1788 entstôht au sei Werk Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung. Des hendrlôôt bei de Professora vo dr Universidet Jena an graußa Eidruck. Weil dui Uni grad an nuia Gschichtsprofessr braucht, tregt se des Amt em Schiller ôô, ond der sait zua. A feschda Ôstellong kriagt’r abr et, bloß fir de oinzlne Vorleasonga geit’s a kleis Honorar. Em Frijohr 1789 helt’r sei erschda Vorleasong ibrs Thema Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? , was bei seine Studenda an graußa Eidruck macht.

Bei seine viile Bsuach em Haus Lengefeld kommet sich schliaßlich dr Schiller ond d Charlotte anandr emmr näher. Em Auguscht vorlobet sich dia zwoi mitnandr ond vrbrenget da Hoiliga Ôbad en Weimar, zamma mit dr Charlotte ihrer Schwestr Karoline ond em Wilhelm von Humboldt. Am 22. Februar 1790 isch’s schliaßlich so weit: Dr Schiller ond sei Charlotte geabet sich z Wenigenjena ihr Jô-Wort. Gwisst hend dô drvo bloß wenig Leit, ond drom isch au bloß a kloinr Kreis bei dr Hauzich drbei.

Jetzt nemmt sich der jonge Professr au wiidr Zeit, sich dr Dichtkonscht zo widma. Bei de Studia zo seim Werk Geschichte des Dreißigjährigen Krieges fasziniirt-en ganz bsondrs dui Gschdalt vom Wallenstein. Drom wechst en-em dr Plôô, dean Kerle irgendwann amôl zom Helda vo-ma Trauerschbiil zo macha.

A Leaba mit Krankheida[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Em Januar 1791 wuud dr Schiller vo-ra schlemma Kranket hoimgsuacht, dass bald so aussiht, als wär sei ledschds Stendle komma. A baar Monat lang kô-nr koine Vorleasonga meh halda. Drom vrbreidet sich dui Mär, dr Schiller häb s Zeitliche gsegnet. S dauret arg lang, bis’r sich wiidr halbweags erholt hot. Dâ Juli ond dâ Auguscht vrbrengt’r schliaßlich zo-ra Kur en Karlsbad.

Wia d Nôchricht vom Schiller seim Dod offiziell als lätz bezoichnet worra isch, entschliaßet sich zwoi vo seine grauße Vrehrer, ehm finanziell ondr d Arm zo greifa: dr Graf Ernst von Schimmelmann ond dr Herzog Friedrich Christian von Schleswig-Holstein-Augustenburg. Dia setzet-em fir drei Johr a „Pensioo“ vo zamma 3.000 Taler aus, damit’r nemme so viil schaffa ond mit seira Gsondheit koin Raubbau meh treiba muaß.

Em Johr druf befasst sich dr Schiller ganz intensiv mit dr Filosofii vom Immanuel Kant. Sei Gsondheit bleibt abr emmr noh arg ôôgschlaga. S vrgoht kaum a Virtljohr, ohne dass’r sich mit Fiabrôfäll odr Krempf romplôga muaß. – Am 26. Auguscht vrleiht d Franzesisch Nazionalvrsammlong em Schiller weaga seine Vrdenscht om d Sach vo dr Freiheit da Ehratitl vo-ma franzesischa Birgr („citoyen français“).

Bsuach aus ond en dr alda Hoimet[ändere | Quälltäxt bearbeite]

A bsondra Freid widrfehrt em Schiller em Herbscht 1792. Dô kriagt’r nemlich Bsuach vo seira Muadr, ond dui brengt au noh glei sei jengschda Schwestr mit, wo en seira Karlsschualzeit uf d Welt komma ischt. Et zletscht wuud au der Bsuach a Grond drfir sei, dass-en s Johr druf en sei alda schwäbischa Hoimet zuit. Zamma mit seira schwangra Charlotte macht’r sich am 1. Auguscht 1793 uf da Weag. Scho a dr wirdabergischa Grenz werdet dia Eheleit vom Schiller seim Vaddr, wo au nemme dr Gsendeschd ischt, en Empfang gnomma.

Z Ludwigsburg, wo des jonge Ehepaar sei Quardiir ufschlegt, kommt ihr erschts Kend uf d Welt: dr Soh Karl. Geburtshelfr isch dr Dr. von Hoven, em Schiller sei aldr Schualkamrad. Der kemmret sich abr et bloß om dui jonga Muadr, sondern au rihrend om sein Freind Fritz, wo emmr wiidr vo Krankheitsôfäll befalla wuud. Zo zwoit machet se an mehrdägiga Ausflug noch Diibenga, wo-se ihrn gemeinsama Liablengslehrer Abel bsuachet. Deet treffet se abr au mit-em jonga Friedrich Cotta zamma, ama ufstrebenda deitscha Vorlegr mit-ma feina Neesle fir de guat Litradur. Mit deam knipft dr Schiller gschäftliche Vorbendonga ôô, wo glei em Johr druf zor Grendong vo dr Zeitschrift „Die Horen“ fihra sollet.

En Ludwigsburg lôôt sich dr Dichtr vo dr schwäbischa Konschtmôlore Ludovike Simanoviz porträdiira ond z Stuegert modelliirt sei aldr Karlsschualfreind Dannecker sei Bischde. Em Mai 1794 schliaßlich gôht dr Schiller mit seira Familie noch Jena zruck.

Freindschaft mit-em Goethe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Goethe uf ma Eelgmälde vom Joseph Karl Stieler, 1828

Am 20. Juli 1794 tagt en Jena d „Naturforschende Gesellschaft“. Dera duat au dr erschde Minischtr vo Sachsen-Weimar, dr Johann Wolfgang von Goethe, d Ehr ôô ond lôôt sich mit dr Staatskutsch nôch Jena nomfahra. Doch der Vortrag, wo-nr deet zo heera kriagt, isch zemlich langweilig. Drom entschliaßt’r sich, beldr zo ganga. A dr Gardrob fellt-em uf, dass dr Schiller s Gleiche em Senn hot. Jetzt kommet dia zwoi mitnandr ens Gschbräch, ganget zamma us-em Haus naus ond setzet uf dr Strôß ihr Ondrhaldong fort. Dô drbei merket-se, dass-se eigentlich uf dr gleicha Linie ticket. Schliaßlich standet-se vor-em Schiller seira Wohnong. Der ladet da Ältra zo sich ei. Drenna debaddiiret-se weitr, bis dussa d Sonn ufgôht. Desch dr Ôfang vo-ra graußa Freindschaft zwischa deane zwoi Manna, ond em Septembr isch dr Schiller a baar Wocha lang dr Gascht vom Goethe en seim Haus en Weimar.

A Johr schbätr biadet d Uni Diibenga em Schiller a ordentlicha Professur vo dr Filosofii ôô. Der abr will gerner e dr Näh vo seim nuia Freind sei ond lehnt ab. Noh em gleicha Johr geit’r sei nuia litrarischa Monâtszeidong „Die Horen“ raus, wo beim Cotta z Diibenga vorlegt wuud. S isch de erscht Zeitschrift vo dr deitscha Klassik. An Haufa bedeidende Kepf liifret dô drzua Beiträg, so zom Beischbiil dr Goethe, dr Friedrich Hölderlin, dia zwoi Humboldt-Briadr ond dr Herder.

1796 kommt a Werk raus, wo dr Goethe ond dr Schiller mitnandr vorfasst hend, d Xenien, uf deitsch Gastgeschenke. Zerscht erscheinet se en de „Horen“ ond nôchher nomôl ond erweitret en dr Abhandlong Über naive und sentimentalische Dichtung. Weil abr dia zwoi Dichtr mit-ra graußa Freid bei dr Arbet send, kommet emmr neie Xenia drzua. Zom Doil send se streibar ond zom Doil au freindlich. S Ergebnis ischt schliaßlich a Sammlong vo-nen em „Musen-Almanach für das Jahr 1797“, kurz „Xenien-Almanach“ ghoißa. Dô drmit rechnet dia zwoi Dichtr ab mit ihre Gegner ond mit dr vorherrschenda Middlmäßigkeit en dr dômôliga Zeit.

Am 12. Oktobr 1798 kommt s erscht Môl em Schiller sei Drama Wallensteins Lager uf d Bihne, dr erscht Doil vo dr Trilogii Wallenstein. Dr Ôlass dô drfir isch d Wiidrereffnong vom ombauda Weimarer Theatr. Mit dera Trilogii leidet dr Schiller sei klassischa Phase als Dramatikr ei.

S Johr 1799 beschert em Schiller sowohl Freid wia au Loid: Oinrseits kommt sei Dochtr Karoline Henriette Luise uf d Welt ond andrerseits wuud sei Frau Charlotte vo-ma schwera Nervafiabr hoimgsuacht. Zom Glick kô-se sich abr wiidr erhola.

Damit dia stendige Fahrda vo Jena nôch Weimar ond wiidr zruck endlich dr Vorgangaheit ôôgheera sollet, zuit d Familie Schiller, wo enzwischa uf fenf Persona ôôgwachsa ischt, am 3. Dezembr 1799 nôch Weimar om. Weagam Schiller seira dramadischa Beschäfdigong hot’r nemlich emmr efters s Theatr en sellra Stadt ufsuacha miaßa.

De letschde fenf Johr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Em Schiller sei Haus e dr heidiga Schillerstrôß z Weimar

Enzwischa hot dr Schiller seine grauße finanzielle Sorga zom greeschda Doil ibrwonda. 1802 kô-nr z Weimar sogar a stattlichs Haus kaufa. Noh em gleicha Johr kriagt’r am 16. Novembr a Dokument dô dribr, dass’r en da erblicha Adlsstand erhoba wuud. Vo jetzt ôô derfet sich älle Familiamitgliidr „von Schiller“ nenna.

Litrarisch schafft’r wia narret. En kurzr Zeit entstandet Ibrsetzonga ond Bearbeidonga vo Theatrstick us-em Italienischa (1802: Turandot, Prinzessin von China, a tragikomischs Märle nôch-em Carlo Gozzi) ond us-em Franzesischa (1803: Der Neffe als Onkel ond Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen, zwoi Luschtschbiil nôch-em Louis-Benoît Picard). E deam Johr schreibt’r au sei Trauerschbiil mit Cheer Die Braut von Messina oder Die feindlichen Brüder, wo am 19. März 1803 z Weimar urufgfihrt wuud. Fascht uf da Dag gnau a Johr schbätr, am 17. März 1804, hot sei volkstimlichtschs Schauschbiil Wilhelm Tell Premiere. Des behandlet d Grendong vo dr schweizorischa Eidgnossaschaft. Em Middlponkt stoht dui legendära Sage vom Tell seim Apflschuss. Da Stoff zo deam Drama hot-em dr Goethe aus dr Schweiz mitbrôcht. Der hot zerscht selbr vorghet, dui Tell-Gschicht zo dramadisiira, hot nô abr zogonschda vo seim Freind druf vorzichdet.

D Firschdagruft en Weimar

Obwohl gsondheitlich scho arg ôôgschlaga, folgt dr Schiller an Monat schbätr era Eiladong vo dr Kenigin Luise nôch Berlin, om deet a baar feschtliche Uffihronga vo seine Theatrstick beizwohnet. Dô drbei wuud’r vom Publikom ganz arg gfeiret. Abr wia-nr nôch Weimar zruckkommt, gôht’s mit seira Gsondheit emmr meh bergab. Trotzdem rafft’r sich nomôl uf zo-ma nuia Theatrstick, wo älle seine bisherige ibrtreffa sott, nemlich dr Demetrius. Sei Kraft langet abr nemme. Ibr da Ôfang vom zwoida Akt kommt’r et naus. Am 9. Mai 1805 schliaßt’r d Auga fir emmr. Dr Grond fir sein Dod isch laut em Doktr a schwera Longaentzendong mit-ra weit fortgschriddna Zrsteerong vom lengga Longafliigl.

Nôch-em Brauch vo Weimar wuud dr Schiller uf-em Jakobsfriidhof bei Naacht en ällr Stille beerdigt. Am Dag druf fendet e dr Jakobskirch a Trauerfeier statt. Am 16. Dezembr 1827 wend de sterbliche Ibrrescht vom Dichtr en d Firschdagruft, wo kirzlich uf-em nuia Weimarer Friidhof baut worra ischt, ibrfihrt. Deet fendet 1832 au dr Goethe neaba seim Freind sei ewiga Ruah.

Schwäbische Wurzla em Schiller seim Werk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sogar em Golden Gate Park en San Francisco hot mr de zwoi greeschde deitsche Dichtr a Denkmal gsetzt.

Au wenn dr Schiller scho als jongr Kerle sei schwäbischa Hoimet fir emmr vorlassa hot – siht mr emôl vo-ra Bsuachreis nôch Wirdeberg vom Auguscht 1793 bis Mai 1794 ab –, hot’r sei Leaba lang et vorberga kenna, wo-nr herkommt. S erscht Môl „negadiv“ ufgfalla isch’r weaga seim Dialekt em Altr vo 23 Johr en Mannheim. Deet hot’r am 27. Septembr 1782 em Haus vom Schauschbiildirektr Meyer de Schauschbiiler vom Mannheimer Nazionaltheatr sein Fiesco vôrgleasa. Des ôôheera z-miaßet ischt abr fir de meischde a Plôôg gwäa. Drom hot’s au et lang dauret, bis an Haufa vo-nen d Flucht ergriffa hend. Wia nô dr Schiller mit seim Vortrag fertich gwäa ischt, isch sei Freind Andreas Streicher vom Gaschtgeabr gfrôgt worra, ob’r ehm mit Gwissheit saga kennt, dass dr Schiller tatsächlich au dr Autor vo de Raibr wär. Wia dô druf dr Streicher ganz baff gwäa ischt, hot dr Meyer als Grond bloß ôôgeaba, er häb noh nia en seim Leaba so ebbes Misrabls gheert wia da Fiesco, ond drom dät’r’s fir oomeglich halda, dass boide Theatrstick vom gleicha Autor send.

Noh e dr Naacht hot dr Meyer s Manuskript gleasa ond kommt am Dag druf zo-ra ganz andra Eischätzong: „Der Fiesco ist ein Meisterstück und weit besser bearbeitet als die Räuber.“ [1]

Ganz bsondrs em Schiller seira friha Lyrik wemmlet’s vo oreine Reim. So hoißt’s zom Beischbiil en dr fenfda Stroph vo seim Jugendgedicht Eine Leichenphantasie:

Mutig sprang er im Gewühle der Menschen,
Wie auf Gebirgen ein jugendlich’ Reh;
Himmelum flog er in schweifenden Wünschen,
Hoch wie die Adler in wolkichter Höh’.

Liist mr jetzt abr s Gleiche mit ra schwäbischa Dialektfärbong, nô klenget dia Vers uf oimôl ganz „rein“:

Mutig sprang er im Gewihle der Menschen,
Wie auf Gebirgen ein jugendlich’ Reh;
Himmelum flog er in schweifenden Wenschen,
Hoch wie die Adler in wolkichter Heh’.

A weitrs Beischbiil stammt us-em Schluss vo seim Gedicht Melancholie an Laura. Deet hoißt’s:

Brich die Blume in der schönsten Schöne,
Lösch, o Jüngling mit der Trauermiene,
Meine Fackel weinend aus;
Wie der Vorhang an der Trauerbühne
Niederrauschet bei der schönsten Szene,
Fliehn die Schatten – und noch schweigend horcht das Haus.

Mit dr schwäbischa Dialektfärbong heert’s sich so ôô:

Brich die Blume in der schensten Scheene,
Lesch, o Jingling mit der Trauermeene,
Meine Fackel weinend aus;
Wie der Vorhang an der Trauerbehne
Niederrauschet bei der schensten Szene,
Fliehn die Schatten – und noch schweigend horcht das Haus.

Zletscht noh a Beischbiil us-em Gedicht Die Kindsmörderin. De viir letschde Zeila vo dr zwoida Stroph ganget so:

Fahret wohl, ihr goldgewebten Träume,
Paradieseskinder-Phantasien!
Weh! sie starben schon im Morgenkeime,
Ewig nimmer an das Licht zu blühn.

Fahret wohl, ihr goldgewebten Dreime,
Paradieseskinder-Phantasiin!
Weh! sie starben schon im Morgenkeime,
Ewig nimmer an das Licht zu blihn.

Em Schiller sei norddeitschr Dichtrkolleg August Wilhelm Schlegel (1767 bis 1845) hot sich ibr-en luschdig gmacht mit-de folgende Vers:

Wenn jemand Schoße reimt auf Rose,
auf Menschen wünschen, und in Prose
und Versen schillert: Freunde, wisst,
dass seine Heimat Schwaben ist.

[2]

Abr au em Schiller seira friha Prosa fendet sich an Haufa Stella, wo-nr sei Herkonft et vorleigna kô. En de Raibr „hebt“ oinr, stadd dass’r „hält“, a andrer kriagt „die Gichter“, s Werdle „wirklich“ braucht’r em Senn vo „gegenwärtig“ ond „bald“ steigret’r reglmäßig: „der bäldeste Brief“. [3]

Wia dr Schiller lang gnuag vom Schwobaländle weg gwäa ischt, hot’r sich vôrgnomma, sein schwäbischa Dialekt aazgwehnet, abr nôbrôôcht hot’r’s et. Wo-nr sich nô au noh mit seim Vorbild Goethe ôôgfreindet ond gmerkt hot, dass der a ganz broits Hessisch babbelt, hot’r glei gar nemme probiirt, sei Schwäbisch ufzogäa. [4]

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dramatischi Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Die Räuber (mit em Hektorlied) (1781)
  • Kabale und Liebe (1783)
  • Die Verschwörung des Fiesco zu Genua (1784)
  • Körners Vormittag (1787, e szenische Scherz, isch wohrschiinlig am Christian Gottfried Körner siim 31. Geburtstag ufgfüehrt worde)
  • Don Karlos (1787/88, hüte meistens Don Carlos)
  • Wallenstein-Trilogii (1799)
  • Maria Stuart (1800)
  • Die Jungfrau von Orléans (1801)
  • Die Braut von Messina (1803)
  • Wilhelm Tell (1803/04)
  • Die Huldigung der Künste (1804)
  • Demetrius (unvolländet, 1805)

Erzählprosa[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Der Verbrecher aus verlorener Ehre (1786)
  • Der Geisterseher (Fragmänt)
  • Eine großmütige Handlung

Lyrik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ode an die Freude (1786)
  • Resignation (1786)
  • Die Götter Griechenlands (ersti Fassig 1788, zweiti Fassig 1800)
  • Hektors Abschied (1790)
  • Das verschleierte Bild zu Sais (1795)
  • Die Teilung der Erde (1795)
  • Der Taucher (1797)
  • Die Kraniche des Ibykus (1797)
  • Ritter Toggenburg (1797)
  • Der Handschuh (1797)
  • Der Ring des Polykrates (1798)
  • Der Kampf mit dem Drachen (1798)
  • Die Bürgschaft (1798)
  • Das Lied von der Glocke (1799)
  • Nänie (1800)
  • Der Antritt des neuen Jahrhunderts (1800)
  • Das Siegesfest (1803)

Philosophischi Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die erst Siite us de Brief über die esthetischi Erziehig: Faksimile us de Horen.
  • Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet (1784)
  • Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen (1792)
  • Augustenburger Briefe (1793)
  • Über Anmut und Würde (1793)
  • Kallias-Briefe (1793)
  • Über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795)
  • Über naive und sentimentalische Dichtung (1795)
  • Über den Dilettantismus (1799; zus. mit Johann Wolfgang von Goethe)
  • Über das Erhabene (1801)

Historischi Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Geschichte des Abfalls der Vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung (1788)
  • Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? (Atrittsvorläsig am 26. Mai 1789, 1790)
  • Geschichte des dreißigjährigen Krieges (1790)

Übersetzige und Nochdichtige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Euripides: Iphigenie in Aulis
  • Euripides: Scenen aus den Die Phoinikerinnen|Phönizierinnen
  • William Shakespeare: Macbeth (1800)
  • Turandot (noch em Carlo Gozzi, 1801)
  • Der Neffe als Onkel (Lustspiil noch em Louis-Benoît Picard, 1803)
  • Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen (Lustspiel noch em Picard, 1803)
  • Racine: Phèdre (1805)
  • Denis Diderot: Jacques le fataliste et son maître, Deilübersetzig unter em Titel: Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache (1785)

Ziitschrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Wirtembergisches Repertorium
  • Thalia
  • Die Horen (1795)

Vortononga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Em Schiller seine Theadrstick ond seine Gedicht hend an Haufa vo Kombonischda ôôgregt, Kombosiziona drvo zmachet, zom Doil us-em Original ond zom Doil en-ra bearbeidada Fassong. A kloina Auswahl:

  • Die Bürgschaft (A Liad vom Franz Schubert)
  • Don Carlos (A Opr vom Giuseppe Verdi)
  • Die Jungfrau von Orléans (Als Giovanna d'Arco a Opr vom Giuseppe Verdi)
  • Kabale und Liebe (Als Luisa Miller a Opr vom Giuseppe Verdi)
  • Die Räuber (Als I Masnadieri a Opr vom Giuseppe Verdi ond ondrem Originaltitl a Opr vom Giselher Klebe)
  • Wilhelm Tell (Als Guillaume Tell a Opr vom Gioachino Rossini)
  • Maria Stuart (Als Maria Stuarda a Opr vom Gaetano Donizetti)
  • Wallenstein (A Musikalischa Trageede vom Jaromir Weinberger)
  • Das Lied von der Glocke (Da Originaltekscht zo Oratoria vorarbeidet vom Andreas Romberg ond vom Max Bruch)
  • An die Freude (Da Ôfang vo deam Gedicht lôôt dr Ludwig van Beethoven em Schlusssatz vo seira Neinda Sinfonii vo viir Solischda [Sopran, Alt, Tenor ond Bass] ond vo-ma Chor senga)
  • Nänie (Glei vo drei Kombonischda zo-ma Chorwerk vorarbeidet, vom Johannes Brahms, vom Hermann Goetz ond vom Carl Orff)
  • Szene ond Monolog vo dr Marfa us-em Fragment Demetrius vom Hermann Reutter
  • Turandot, Prinzessin von China (D Schauschbiilmusik vom Carl Maria von Weber zom Schiller seira deitscha Ibrsetzong ond Bearbeidong vom Carlo Gozzi seim gleichnamiga Theadrstick)
  • Schiller-Hymne (A Gsang fir an gmischda Chor mit-ma Bariton-Solo ond ma Orkeschtr vom Joseph Haas. Dô drbei handlet sich's om d Vortonong vom Gedicht Die Worte des Glaubens)

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ludwig Börne: Dramaturgische Blätter. Über den Charakter des Wilhelm Tell in Schillers Drama, 1828, in: Sämtliche Schriften. Band I. Düsseldorf 1964
  • Gert Sautermeister: Idyllik und Dramatik im Werk Friedrich Schillers. Kohlhammer, Stuttgart 1971
  • Friedrich Schiller. Eine Dokumentation in Bildern. Schiller-Nationalmuseum, Marbach 1979; Lizenzausgabe Insel, Frankfurt am Main
  • Arnd Meusburger: Die bürgerlichen Ideale des 18. Jahrhunderts in Schillers Dramen 1780–1804. Dissertation, Universität Innsbruck 1985
  • Peter-André Alt: Schiller. Leben – Werk – Zeit. 2 Bände. Verlag C. H. Beck, München 2000, ISBN 3-406-45905-6 und ISBN 3-406-46225-1
  • Claudia Pilling: Friedrich Schiller. Biographie. Rowohlt, Reinbek 2002, ISBN 3-499-50600-9
  • Rüdiger Safranski: Friedrich Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus. Biographie. Hanser, München 2004, ISBN 3-446-20548-9
  • Rüdiger Safranski: Schiller als Philosoph – Eine Anthologie. wjs-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-937989-08-0
  • Sigrid Damm: Das Leben des Friedrich Schiller. Insel, Frankfurt 2004, ISBN 3-458-17220-3
  • Frank Druffner, Martin Schalhorn: Götterpläne und Mäusegeschäfte – Schiller 1759–1805. Marbacher Katalog 58, Marbach 2005, ISBN 3-937384-11-1
  • Günther Emig und Peter Staengle: Schiller in Heilbronn. 2005.
  • Jörg Aufenanger: Schiller und die zwei Schwestern . Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2004, ISBN 3-423-24446-1
  • Der Regimentsmedicus Schiller – Arzt, Autor, Fahnenflüchtiger. Hörbuch. Berlin 2005, ISBN 3-9810256-3-6
  • Stephan Füssel: Schiller und seine Verleger, Insel Verlag, Frankfurt a.M. – Leipzig 2005, ISBN 3-458-17243-2
  • Johannes Lehmann: Unser armer Schiller – eine respektlose Annäherung. Biographie. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-499-23270-7
  • Friedrich Dieckmann: Freiheit ist nur in dem Reich der Träume. Schillers Jahrhundertwende. Frankfurt am Main, Insel Verlag 2009. ISBN 978-3-458-17455-4
  • Thilo Dinkel, Günther Schweizer: Vorfahren und Familie des Dichters Friedrich Schiller. Eine genealogische Bestandsaufnahme. Südwestdeutsche Ahnenlisten und Ahnentafeln Bd. 4, Verein für Familien- und Wappenkunde in Württemberg und Baden e. V., Stuttgart 2005, ISBN 3-934464-08-4
  • Wilfried Noetzel: Friedrich Schillers Philosophie der Lebenskunst. Zur Ästhetischen Erziehung als einem Projekt der Moderne. Turnshare, London 2006, ISBN 1-903343-91-7
  • Theobald Ziegler: Friedrich Schiller, Nachdruck, Schutterwald/Baden 1998, ISBN 978-3-928640-37-4
  • Anna Nalbandyan: Schillers Geschichtsauffassung und ihre Entwicklung in seinem klassischen Werk. Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2008, ISBN 978-3-8300-3517-6
  • Rostislav Danilevskij: Schiller in der russischen Literatur. Dresden University Press, 1998.
  • Olga Gronskaja: Friedrich Schillers Gedichte in russischen Übersetzungen. In: Friedrich Schiller: Die Größe der Welt. Berlin: Regine Dehnel, 2007.
  • Norbert Oellers und Robert Steegers: Weimar. Literatur und Leben zur Zeit Goethes. Stuttgart: Reclam 2009, ISBN 978-3-15-020182-4.
  • Walter Müller-Seidel: Friedrich Schiller und die Politik: Nicht das Große, nur das Menschliche geschehe. C. H. Beck, München 2009. ISBN 978-3-406-57284-5
  • Rüdiger Safranski: Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft. München u. a., Hanser 2009. ISBN 978-3-446-23326-3
  • Ferdinand Tönnies: Schiller als Zeitbürger und Politiker, [Erstausgabe 1905], in Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe, Bd. 7, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, S. 3–60, ISBN 978-3-11-015840-3 (s. a. Tönnies’ Aufsätze über Schiller S. 294–321)

Lueg au[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Friedrich Schiller – Album mit witere Multimediadateie

Literatur vum un iber de Friedrich Schiller im Katalog vu dr Dütsche Nazionalbibliothek

Werk im Volltext[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Oinzlne Nôchweis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Rüdiger Safranski: Schiller, der Schwabe, en dr Stuegertr Zeidong vom 31. Oktobr 2009, Wochaendbeilag S. V 1
  2. Sebastian Blau: ob denn die Schwaben nicht auch Leut’ wären ..? Rainer Wunderlich Verlag Hermann Leins, Diibenga, 4. Uflag vo 1967
  3. Thaddäus Troll: Preisend mit viel schönen Reden, Deutschland deine Schwaben für Fortgeschrittene, Hoffmann und Campe Verlag Hamburg 1972, S. 80, ISBN 3-455-07739-0
  4. Rüdiger Safranski: a. a. O.
Symbol support vote.svg Dr Artikel „Friedrich Schiller“ isch einer vo de läsige Artikel.

Churz zämmegfasst, isch de Artikel sproochlig un stilistisch guet gschrybe, bhandlet die wichtigscht Aspekt vum Thema, isch sachlig korrekt un neutral un wenn mögli bebilderet.

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