Sachsen-Anhalt

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Land Sachse-Ahalt
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Wappen Sachsen-Anhalts

Schbrooch Dütsch, im nördlige Deil au Niiderdütsch[1]
Landeshauptstadt Magdeburg
Flechi 20.446,31 km²
Iiwohnerzahl 2.414.917 (30. November 2007)
Bevölkerigsdichti 118 Iiwohner pro km²
Arbetslosequote 14,5% (Mai 2008)
Schulde 22,22 Mrd. € (Anfang 2008)
ISO 3166-2 DE-ST
Kontakt:
Offizielli Websiite: www.sachsen-anhalt.de
Politik:
Ministerpräsident: Reiner Haseloff (CDU) (sit em 19. April 2011)
Regierendi Parteie: CDU und SPD
Sitzverteilig im Landtag: CDU 40
Die Linggi 26
SPD 24
FDP 7
Letsti Wahl: 26. März 2006
Neggsti Wahl: 2011
Parlamentarischi Vertretig:
Stimme im Bundesroot: 4

Sachse-Anhalt (plattdütsch Sassen-Anhalt) isch ä Land in der Bundesrepublik Dütschland. D Landeshauptstadt isch Magdeburg. Agränzendi Länder si Niidersachse, Brandeburg, Sachse und Thüringe.

Lag[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sachse-Ahalt lígt im Nordoste vo Dytschland. S grenzt im Süde an Thüringe und Sachse, im Oste an Brandéburg und im Weste an Nydersachse. S Bundesland hät e Flächí vo 20.446,31 km².

S gröschté Mittelgebirgé vo Sachse-Ahalt isch de Harz, dört lígt au die höchschtí Erhebig vo ganz Norddytschland. Des isch mit 1.141,1 m ü. NN de Brocke.

Regione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Landschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gwässer[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Geografy vom Bundesland Sachse-Ahalt.

Flüss[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bekannti Flüss und Ström, wo dur Sachse-Ahalt fliesse:

Seä[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Goitzsche (2500 ha), Geiseltalsee (1840 ha), Arendsee (511,5 ha), Süess See (238 ha), Barleber See (100 ha), Neustädter See (z Magdeburg) (öbbe 100 ha), Kühnauer See (37,6 ha)

Staudämm[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Muldestausee, Rappbode-Staudamm, Staudamm Kelbra, Wippertalsperri

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Um 780 hät di erschti Besydelig vo Sachse-Ahalt stattgfunde: Sällemols hät de Karl de Groß d Sachse underworfe und z Magdeburg Befestigunge errichtet. Wo de Sachseherzog Heinrich erschte dütsche König worre isch, hät er s politische Zentrum in s Gebiet vom hüttige Sachse-Ahalt verlegt. Sy Nochfolger, de Otto I., hät d Stadt Magdeburg gründet und d Slawe underworfe. 1188 hät e Erzbischof e Gsetzbüech für Magdeburg verfasst.

1502 isch z Witteberg e Universität gründet worre. An säller isch de Martin Luther Theologyprofessor gsi und hät 1517 mit sine 95 These d Reformation usglöst. E zweiti Universität isch im Johr 1694 z Halle gründet worre.

Während em Drißigjöhrige Krieg isch Magdeburg zerstört worde und hät an Bedütig verlore.

Noch 1815 isch us Bied vom preußische Herzogtum Magdeburg Provinz, dr preußisch Altmark, us Bied vom Chönigrich Weschtfale un eme chleine Deil vo Sachse di neu preußisch Provinz Sachsen bildet worre.

Im Juli 1944 isch d Provinz Sachse ufdeilt worre in d Provinze Magdeburg un d Provinz Halle-Merseburg. Dr Regierigsbezirk Erfurt isch zue Thüringe cho. Noch em Zweite Weltchrieg isch vo dr Sowjetische Militärverwaltig di neu Provinz Sachsen, spöter umgnännt in Provinz Sachsen-Anhalt, bildet worre us dr bode Provinze Magdeburg un Halle-Merseburg, us em Freistaat Anhalt, us dr brunschwigische Exklave Calvörde, em öschtliche Deil vom brunschwigische Landchreis Blankenburg, un em thüringische Allstedt. 1947 isch Preuße ufglöst worre un d Provinz isch umgnännt woore in Land Sachsen-Anhalt. Well Magdeburg im Chrieg zerstört worren isch, isch Halle Hauptstadt worre. Im Ramme vo dr Verwaltigsreform in dr DDR anne 1952 isch s Land ufglöst worre in di zwee Bezirk Halle un Magdeburg.

Noch dr Widervereinigung 1990 isch us dr Bezirk Halle un Magdeburg s Bundesland Sachsen-Anhalt bildet worre. D Hauptstadt isch siterher Magdeburg.

Wirtschaft und Arbet[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Situation[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wyl Sachse-Ahalt mitte in Europa gläge isch, hät sich d Industry am Afang vom 20. Johrhundert stark entwickelt hät. Vordeil vo de Wirtschaft z Sachse-Ahalt isch z.B. d Zämmearbet vo Wirtschaft und Wüsseschaft. Drum hät s vyli Firme (au uss em Usland), wo sich dört engagiere. Bispyl dodefür isch d Firma Bayer, wo d Aspirin-Tablette produziert.[2]

Zyl vo de Regierig isch es, Arbetsplätz z schaffe und z erhalte, usserdem soll de Wirtschaftsstandort wíterentwickelt werde. Säll Zyl soll z.B. mit em aktive Fördre (finanziere) vom Arbetsmarkt erreicht werde. Bsunders die Jugendliche werde wäge ihrer Bedütig für d Züechunft understützt.[3]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Friedrich Ludwig Müller, Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld: Romanik in Sachsen-Anhalt; Monumente-Edition. Monumente-Publikation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2001; ISBN 3-935208-05-7 oder ISBN 3-935208-09-X
  • Gisela Stockmann: Schritte aus dem Schatten. Frauen in Sachsen-Anhalt; Querfurt: Dingsda-Verlag, 1993; ISBN 3-928498-12-6 (mit Lebensbildern von Katharina von Bora, Caroline Neuber, Dorothea Erxleben, Anna Louisa Karsch, Caroline Bardua, Louise von Francois, Hedwig Courths-Mahler und Christa Wolf)
  • Mathias Tullner: Geschichte des Landes Sachsen-Anhalt, 3. überarb. u. erw. Aufl., Magdeburg / Oplade 2001.
  • Ders.: Die Revolution von 1848/49 in Sachsen-Anhalt, Magdeburg 1998 (beidi sin als Publikatione vo de Landeszentrale für politischi Bildig Sachse-Ahalt erschyne)
  • Ders. (Hg.): Persönlichkeiten der Geschichte Sachsen-Anhalts, Hallè 1998.
  • Hans-Joachim Bartmuß / Heinz Kathe: Kleine Geschichte Sachsen-Anhalts. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Halle 1992.
  • Sachsen-Anhalt. 1200 Jahre Geschichte - Renaissance eines Kulturraumes, hrsg. v. Gerd Biegel, Braunschwig 1993.
  • Geschichte Mitteldeutschlands. Das Begleitbuch zur Fernsehserie, hrsg. v. Mitteldytsche Rundfunk, Halle 2000. [4]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Referänze[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. noch der Europäische Charta vo de Regional- oder Minderheitensproche
  2. http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=6059
  3. http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=6059
  4. http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=6914