Freistaat Sachsen

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Freistaat Sachsen
Swobodny stat Sakska
Landeswappen Sachsen
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Landeswappen Sachsen

Schbrooch Dütsch, Obersorbisch[1]
Landeshauptstadt Dresde
Flechi 18.415,51 km²
Iiwohnerzahl 4.221.200 (31. Dezember 2007)
Bevölkerigsdichti 229,2 Iiwohner pro km²
Arbetslosequote 13,1 % (Mai 2008)
Gründig 3. Oktober 1990
Staatsform Parlamentarischi Republik
Schulde 13,8 Mrd. € (Ende 2007)
ISO 3166-2 DE-SN
Kontakt:
Offizielli Websiite: www.sachsen.de
Politik:
Ministerpräsident: Stanislaw Tillich (CDU)
Regierendi Parteie: CDU und SPD
Sitzverteilig im Landtag: CDU 55
Die Linke 31
SPD 13
NPD 8
FDP 7
Bündnis 90/Die Grüene 6
fraktionslos 4
Letsti Wahl: 19. September 2004
Neggsti Wahl: Herbst 2009
Parlamentarischi Vertretig:
Stimme im Bundesroot: 4

De Freistaat Sachse (obersorbisch: Swobodny stat Sakska) isch e dütschs Bundesland im mittel-östlige Deil vo Dütschland. Genau wie Bayern und Thüringe fiehrt Sachse d Bezeichnig "Freistaat" als historischs Analogon zum Begriff "Republik", so wie si Sachse als Glydstaat vom Dütsche Rych noch 1918 gführt hät.

Inhaltsverzeichnis

Geografy [ändere]

Sachse litt im Oste vo Dütschland. S gränzt an d Bundesländer Brandeburg, Thüringe, Sachse-Ahalt, usserdem an d Länder Tschechie und Pole.

Gränzpunkte
Nord Wörblitz (bi Torgau) 51°41'07
Süd Schönberg (Vogtland) 50° 10'19"
West Langebach (Vogtland) 11° 52' 22"
Ost Deschka (bi Görlitz) 15° 02' 37"

Statistisch und noch de Bevölcherigsdichti gseh hät jede Ywohner e halb Füeßballfeld für sich. Uffdeilt isch de Freistaat aber in d Regierigsbezirk Chemnitz, Dreschde und Leipzig, usserdem in 22 Landchreis und 7 Chreisfreii Städt.

De höchscht Punkt vo Sachse isch uff em Fichtelberg (1214m über NN)[2]

Gschicht [ändere]

De erscht "Freistaat Sachse" hät s 1918 noch de Abdankig vom König und de Ufflösig vom Königrych Sachse ge. 1945 isch s "Land Sachse" als Deil vo de sowjetisch bsetzte Zone im Dütsche Rych uss em Gebiet vom vormolige Freistaat (ohni e Gebiet östlich vo de Neiße bi Zittau und uss Deile vo de preußische Provinz Schlesie westlig vo de Neiße. Im Johr 1952 isch u.a. s Land Sachse uffglöst und in drei Bezirch vo de DDR uffdeilt worre: Leipzig, Dreschde und Chemnitz (spöter umbenennt in Karl-Marx-Stadt).

S "Land Sachse" isch per Verfassigsgsetz zur Bildig vo Länder in de Dütsche Demokratische Republik (Länder-Yfiehrigsgsetz) vom 22. Juli 1990 neu gründet worre. Ursprünglig hätt des Gsetz am 14. Oktober 1990 in Kraft trette solle. E Neufassig vom 13. September 1990 hät s Inkrafttrette uff de 3. Oktober 1990 (Dag vo de Widdervereinigung) vorverlegt. Mit em Bytritt vo de DDR zum Geltigsberych vom Grundgsetz vo de Bundesrepublik Dütschland isch s Land Sachse zum Freistaat Sachse worre. Di hüttigi, deilwis über Volksabstimmige festglegti Grenze isch e Kompromiss zwüsche de Bezirksgrenze, wo s vo 1815 bis 1952 gha hät. S isch Alteburg widder zu Thüringe cho, während vom Leipziger Umland hütt meh zu Sachse ghört wie friehner.[3]

Wirtschaft [ändere]

Wirtschaftspolitik [ändere]

D Staatsregierig will in nächster Zit d Bedingige bezüglig Läbe, Arbet und Standort verbessre. Wyl des güeti Arbetschräft brucht, wird au Usbildig gfördert. Usserdem soll d Infrastruktur verbessert und d Forschig usbaut werre.[4]

Industry git s im Freistaat Sachse scho lang. Mittelerwyli isch d Arbetsplatzdichti z Sachse zimlig hoch. D Wirtschaft isch sit 2000 um 13,4% gwachse. Mit siner Investitionsquote (23,2%) isch s Bundesland an de Spitze.[5]

Tourismus [ändere]

Während de Tourismus vo sälber immer meh wachst, stigt au s Asehe und d Attraktivität vo Stelle in säller Branche. Lut Prognose stigt er in de nächste Johr witer und schafft au Arbetsplatz. D Attraktivität als Reiseland und als Wirtschaftsstandort solle züe-n-re witere Verbesserig vo de Wirtschaft fiehre.[6]

Literatur [ändere]

  • Reiner Groß: Geschichte Sachsens. Edition Leipzig, 4. Ufflag, Leipzig 2007
  • Joachim Menzhausen: Kulturgeschichte Sachsens. Edition Leipzig, Leipzig 2008
  • Friedrich Ludwig Müller, Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld, Florian Monheim: Barock in Sachsen. Monumente-Edition. Monumente-Publikation vo de Dytsche Stiftig Denkmalschutz, Bonn 2000, ISBN 3-935208-01-4
  • Rainer Karlsch, Michael Schäfer: Wirtschaftsgeschichte Sachsens im Industriezeitalter. Edition Leipzig, Dreschde/Leipzig 2006
  • Hartmut Kowalke: Sachsen. Reihe Perthes Länderprofile, Klett-Perthes-Verlag, Gotha/Stuttgart 2000, ISBN 3-623-00672-6
  • Sächsischi Landeszentrale für politischi Bildig/Landesverein Sächsische Heimatschutz e.V. (Hrsg.): Sachsen. Heimatgeschichte, Volkskunde, Denkmalpflege, Dorfgestaltung, Natur und Landschaft. Dreschde 2007

Medie [ändere]

  • Staatsarchiv Leipzig (Hg.): Land, Leute und Maschinen, Sachse im Film 1912 - 1940, DVD, Bearbeitet vom Stefan Gööck, Musik vom Hubertus Schmidt, Veröffentlichige vom Sächsische Staatsarchiv, Reihe D: Digitali Veröffentlichige, Bd. 2, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale), 2008, ISBN 978-3-89812-528-4

Weblink [ändere]

 Allmänd (Commons): Freistaat Sachsen – Sammlig vo witere Multimediadateie

Quelle [ändere]

  1. noch der Europäische Charta vo de Regional- oder Minderheitensproche
  2. www.die-sachsen-kommen.de
  3. de
  4. www.smwa.sachsen.de/Wirtschaftspolitik
  5. www.smwa.sachsen.de/Wirtschaftsstandort
  6. www.smwa.sachsen.de/Tourismus