Schleswig-Holstein
| Schleswig-Holstei Schleswig-Holstein |
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| Wahlspruch: „Up ewich ungedeelt“ („Uff ewig undeilt“) Wahlspruch vo de Herzogtümer Schleswig und Holstei, wo sit 1462 zämmeghöre |
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| Schbrooch | Dütsch, Nyderdütsch, Frysisch, Dänisch |
| Landeshauptstadt | Kiel |
| Flechi | 15.763,18 km² km² |
| Iiwohnerzahl | 2.837.810 (30. November 2007) |
| Bevölkerigsdichti | 179,6 Iiwohner pro km² |
| Arbetslosequote | 8,1 (April 2009) |
| Gründig | 23. August 1946 |
| Schulde | 23,01 Mrd. € (Januar 2008) |
| ISO 3166-2 | DE-SH |
| Kontakt: | |
| Offizielli Websiite: | www.schleswig-holstein.de |
| Politik: | |
| Ministerpräsident: | Peter Harry Carstensen (CDU) |
| Regierendi Parteie: | CDU uns SPD |
| Sitzverteilig im Landtag: | CDU 30 SPD 29 FDP 4 B90/Grüne 4 SSW 2 |
| Letsti Wahl: | 20. Februar 2005 |
| Neggsti Wahl: | 2010 |
| Parlamentarischi Vertretig: | |
| Stimme im Bundesroot: | 4 |
Schleswig-Holstei isch eins vo de dytsche Bundesländer. S ligt im Norde vo Dytschland; d Hauptstadt isch Kiel.
Inhaltsverzeichnis |
Geografy [ändere]
Schleswig-Holstei isch s nördligst Bundesland vo Dytschland. Im Süde grenze d Bundesländer Nydersachse, Hamburg und Meckleburg-Vorpommre ans Land a, nördlich von em ligt Dänemark. Die westlichi Kante vom Land ligt an de Nordsee und die östlichi an de Ostsee. D Hauptstadt Kiel ligt uff halber Höchi an de Ostsee-Küste.
Z Schleswig-Holstei hät s etwa 1'200 Gmeinde.[1]
Gschicht [ändere]
| Johr | Aktion |
| 2006 | De Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen eröffnet als Präsident vom Bundesroot s zentrale Fest zum Dag vo de dytsche Eiheit am 3. Oktober zum erschte Mol z Schleswig-Holstei in de Hauptstadt Kiel. |
| 1993 | D Heide Simonis wird am 19. Mai als erschti Frau zur Regierigschefin vo me dytsche Bundesland gwählt. |
| 1990 | Die neui Landesverfassig tritt am 1. August in Kraft. |
| 1989 | Fall vo de Berliner Muer und vo de Grenzbefestigunge zwüsche Schleswig-Holstei und Meckleburg |
| 1983 | Die erschti industrielli Windkraftalag ("Growian") goht in Betryb |
| 1792 | Olympischi Segelwettbewerbe z Kiel-Schilksee |
| 1970 | Neuordnig vo de Gmeide- und Kreisgrenze |
| 1955 | Bonn-Kopehagener Erklärige zum Schutz vo de Minderheite z Dytschland und Dänemark, dodemit Grenzfryde. |
| 1949 | "Kieler Erklärig": D Rechte vo de dänische Minderheit werde aerkannt. |
| 1946 | Schleswig-Holstei isch "selbständigs Land" |
| 1945 | Schleswig-Holstei wird britischi Besatzigszone |
| 1937 | "Groß-Hamburg-Gsetz": Altona wird z Hamburg, Lübeck z Schleswig-Holstei yglydert. |
| 1933 | "Machtybernahm" durch d NSDAP; Schleswig-Holstei hät 1932 e absoluti Mehrheit für d Nationalsozialiste gstimmt. |
| 1920 | Noch em Versailler Friedensvertrag Volksabstimmig im Deil Schleswig und Abtrettig vo Nordschleswig an Dänemark. |
| 1894 | Erschti elektrischi Stroßebahn z Lübeck. |
| 1883 | De erschte Telefonaschluss z Kiel installiert. |
| 1867 | Schleswig-Holstei wird preußischi Provinz. |
| 1864 | Dytsch-dänische Krieg um Schleswig-Holstei. |
| 1848-51 | Revolution und "Schleswig-Holsteinischi Erhebig" gege Dänemark. |
| 1844 | Eröffnig vo de erschte Isebahnstrecki vo Altona uff Kiel. |
| 1842 | Erschti Volkshochschüel z Rendsburg. |
| 1841 | De Hoffmann von Fallersleben dichtet uff Helgoland s "Lied vo de Dytsche", de Tekscht vo de spötere Nationalhymne. |
| 1834 | Inkrafttrette vo de Provinzialständ-Verfassig. |
| 1815 | Erschti schleswig-holsteinischi Verfassigsbewegig. |
| 1815 | S Herzogtum Laueburg goht als Folg vom Wiener Kongress an Dänemark, trotzdem ghöre d Herzogtümer Holstei und Laueburg zum Dytsche Bund. |
| 1814 | "Allgmeini Schüelordnig" z Schleswig-Holstei. |
| 1808-14 | Bündnis vom dänische König mit em Napoleon: 1810 reicht Frankrych bis uff Travemünde. |
| 1806 | End vom Römische Reich vo dytscher Nation. |
| 1788 | Gründig vo de Schleswig-Holstei-Bank z Altona |
| 1781 | Stiftig vom Kieler Schüellehrseminar. |
| 1773 | S Herzogtum Holstei kunnt zum dänische König. |
| 1738 | Gründig vom Königlich-Akademische Gymnasium z Altona. |
| 1733 | Erschti Schüelordnig im Herzogtum Schleswig. |
| 1544 | Rendsburger Landdag - Yfüehrig vo de evangelisch-lutherische Lehr in de Herzogtümer. |
| 1362 | Sturmflüet "grote mandranck" - dausendi Doti, witi Deile vo Nordfriesland werde yberschwemmt. |
| 1261 | Deilig vo de Grafschaft Holstei under de Schaueburger in Deilgrafschafte. |
| 1158 | Neugründig vo Lübeck. |
| 1138/39 | Eroberig vo Wagrie durch d Schaueburger. |
| 811 | Festlegig vo de Eider als Grenze zwüsche de Ryche vom Karl em Große und em dänische König Gottrik. |
| 800-1050 | Die dänischi Stadt Haithabu isch s Handelszentrum vo Nordeuropa. |
| 737-800 | Errichtig vom Danewerk als Verdeidigungszentrum. |
| 500-800 | Ywanderig vo de Däne, Jüte und Friese noch Schleswig, vo de Sachse uff Westholstei und vo de Abrodite uff Ostholstei (hüttigi Ortsbezeichnige. |
Bevölkerig und Dialekt [ändere]
Z Schleswig-Holstei werde vier Sproche/Dialekte gschwätzt: Dytsch, Plattdytsch, Nordfrysisch und Dänisch. D Fryse leabe hauptsächlich uff de nordfriesische Insle und d Däne hauptsächlich z Schleswig. Noch em Staatsvertrag zwüsche Dytschland isch jede z Südschleswig e Däne, wo sich zu de dänische Nationalität und Kultur bekennt. D Partei vo de dänische Minderheit, de Südschleswigsche Wählerverbund, isch vo de 5%-Hürde für s Parlament vom Land befreit.
Wirtschaftspolitik [ändere]
Uffbruch im Norde [ändere]
D Wirtschaft vo Schleswig-Holstei zeige e beydruckendi Dynamik. D Beschäftigung stigt und d Arbetslosigkeit sinkt. D Landesregierig Schleswig-Holstei baut d Potenziale vom Land zylgrichtet us. Dodemit understützt sie d Undernehme im Land uff ihrem Weag in e erfolgrychi Züekunft.
Wachstum und Beschäftigung sin s Zyl [ändere]
D Wirtschaftspolitik z Schleswig-Holstei hät klari Vorstellige, wohy d Reis goht: Meh Wachstum und meh Beschäftigung sin s Zyl. Innovatione und Investitione sin Kräft, wo uff dem Weag trybe. Sie hän ihri Quelle im Wüsse und de Fähigkeite vo de Mensche und Undernehme im Land. D Landesregierig isch ne dodeby e starke Partner. Sie understützt mit ihre Förderprogramme Projekte vo de Undernehme, Kommune und Hochschüele, wo s Land wirtschaftlich füre bringe. Mit em usbau vo de Verkehrsinfrastruktur sorgt sie defür, dass Undernehmerinne und Undernehmer z Schleswig-Holstei am morge zu-n-re Gschäftsreis in die mitteleuropäische Wirtschaftszentre uffbreche und z Obe widder zruck sy könne.
Vordeile für de Undernehmer [ändere]
Z Schleswig-Holstei lohnt s sich, Undernehmer z sy: Qualifizierti und motivierti Arbetskräft, günstigi Gewerbefläche und rychlich Fremdkapital au für innovativi und riskanti Plän trage zu me attraktive Standort by. D Bürokraty wird witer zruckgfahre. De Tourismus an de Nord- und Ostseeküste erlebt e verstärkte Züestrom.
Stärke werde usbaut [ändere]
Wichtigi Züekunftsbranche sin z Schleswig-Holstei bsunders stark vertrette: Dodezüe ghöre d Medizintechnik, die maritimi Wirtschaft, d Ernährigswirtschaft, d Informations- und Kommunikationstechnology, de Maschinebau, erneuerbari Energye und d Gsundheitswirtschaft mit ihre enorme Potenziale für s 21. Johrhundert. D Landesregierig fördert de Usbau vo denne Stärke, vor allem yber leistigsfähigi Netzwerke zwüsche Undernehme, Hochschüele und - bi Bedarf - au de Förderinstitute vom Land. S Zyl: Die neui Wirtschaftsdynamik fiehrt zu meh Jobs und Investitione und Schleswig-Holstei soll zu einem vo de wachstumsstärkste Bundesländer vo Dytschland werde.[3]
Weblink [ändere]
- Schleswig-Holstein.de
- De Lôndtag vun Schleswig-Holstein
- D Lôndesregierung vun Schleswig-Holstein
- Gschicht vum Lônd
- Statistischs Amt fyr Schleswig-Holstein un Hamburg
Quelle [ändere]
- ↑ http://www.schleswig-holstein.de/Portal/DE/KreiseStaedteGemeinden/KreiseStaedteGemeinden__node.html__nnn=true
- ↑ http://www.schleswig-holstein.de/Portal/DE/LandLeute/Geschichte/Chronik/Chronik__node.html__nnn=true
- ↑ http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/Wirtschaft/Wirtschaftspolitik/Wirtschaftspolitik__node.html__nnn=true (für s ganze Kapitel "Wirtschaft")
