Franz Georg Brustgi

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Dialäkt: Schwäbisch

D Franz Georg Brustgi (* 17. März 1903 z Ötlenga – heitzodag a Stadtdoil vo Kirche ondr Teck, † 2. Mai 1991 z Waldburg em Landkreis Raveschburg[1]) ischt a deitscher Pädagog ond Kommunalpolidiker gwäa, wo en seira Freizeit an Haufa Biacher ibr sei wirdabergischa Hoimet gschriiba ond franzeesischa Litradur ens Deitsche ibrsetzt hot. Vo de Werk ibr sei Hoimet send et grad wenich em schwäbischa Dialekt vorfasst worra, ond vor ällem us deam Grond dirft’r heit noh bekannt sei.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Franz Georg Brustgi kommt am 1903 z Ötlenga uff d Welt. Scho noch wenige Johr ziagt’r mit seine Leit om noch Enenga, wo-nr au en d Grondschuel goht. Obwohl dui Familie Brustgi et grad mit Reichdom gsegnet ischt, därf dr Franz Georg als erschder vo sellra Familie a hehera Bildong erfahra: zerscht dr Bsuech vo-ma Lehrerseminar ond hendrher noh a Universideets-Studiom. Kurz vor-em Zwoida Weltkriag erscheint em Brustgi sei erschder Roman: Eustachius Holderkling. Do drmit erreicht’r an Achdongserfolg, sodass sich der Moo entschliaßt, weiderhin schriftstellerisch tädich zo sei. Do droo ko au dui schmerzlicha Ondrbrechong durch Kriag, Gfangaschaft ond Interniirong nix ändra. Wia dui schlechda Zeit endlich fir-en rom ischt, kriagt’r a Stell als Lehrer bei dr Grond- ond Hauptschuel en Enenga. Deet wird’r 1950 zom Konrekdor ond 1963 zom Rekdor beferdret. Zeitweilich gheert’r au em Enenger Gmoidsrot oo ond wird em Birgermoischder sei Stellvortredor. En seira Freizeit vorfasst’r Gedichtbänd, sammlet Anekdoda, Saga ond Märla vo seira Hoimet, schreibt Artikel fir Zeidonga ond Zeitschrifda ond hot Auftridd em Radio ond em Fernseha, zom Beispiil als Experde fir Leaba ond Werk vom deitscha Archäologa Heinrich Schliemann en dr Quiz-Show Der große Preis.

Em obrschwäbischa Waldburg schliaßt dr Brustgi 1991 seine Auga fir emmer. 88 Johr alt isch der Moo worda.

Ehronga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Em Johr 1989 hot d Gmoind Enenga ondr dr Achl, wo dr Brustgi de lengscht Zeit vo seim Leaba vorbrocht hot, d Birgermedallje vorliha.[2]

A kloina Auswahl vo seine Werk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1939: Eustachius Holderking (a Roman)
  • 1944: Erde, ich bin dein! (Gedichde, mit Zoichnonga vom Paul Jauch)
  • 1952: Die goldene Kette (Saga aus Siddeitschland)
  • 1958: Weltfahrt nach Troja (Biografii ibr da Heinrich Schliemann)
  • 1959: Heiteres Schwabenbrevier von Tübinger Goge und Stuegerter Früchtle, von de Älbler und dene vom Ober- und Unterland
  • 1961: Die Schwäbische Alb
  • 1963: Ich suche einen Vornamen für mein Kind
  • 1970: Das vergnügliche Erdenleben des Franz Napoleon und seiner heiteren Zeitgenossen (Sammlong vo Enenger Anekdoda)
  • 1975: Zu sein ein Schwabe ist auch eine Gabe – Geschichten und Anekdoten von Köpfen und Dickköpfen aus dem Schwabenland
  • 1976: Schwäbisch-Alemannische Volksmärchen
  • 1976: Eningen unter Achalm – Bildnis eines altwürttembergischen Handelsortes
  • 1987: Eine kurze Spanne Zeit – Gelebtes und Erlebtes (Em Brustgi sei Autobiografii)

Leseprob[ändere | Quälltäxt bearbeite]

A Leseprob fendet mr em Ardikl Schwäbische Schreibweisa vo professionelle Autora.

Quell[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ogaba uff-em Buachomschlag vo Eine kurze Spanne Zeit – Gelebtes und Erlebtes ond us-em Buach selber.

Fuaßnoda ond oinzlne Nochweis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. [1] Data zo Geburt ond Tod
  2. https://www.eningen.de/persoenlichkeiten.html