Vorarlberg
| Landesflagge | Landeswappe |
|---|---|
| Basisdate | |
| Landeshauptstadt: | Breagaz |
| Größte Stadt: | Dorabira |
| ISO 3166-2: | AT-8 |
| Websyte: | www.vorarlberg.at |
| Politik | |
| Landeshauptmaa: | Markus Wallner (ÖVP) |
| Regierende Parteie: | ÖVP un FPÖ |
| Sitzverteilig im Landtag (36 Sitze): |
ÖVP 20 FPÖ 9 Grüne 4 SPÖ 3 |
| letzte Wahl: | 20. September 2009 |
| nächste Wahl: | 2014 |
| Bevölkerig | |
| Ywohner: (HWS) | 367.932 (3. Quartal 2009)[1] |
| Ywohner: (HWS+NWS) | 388.225 (Stand: 30. Sept. 2008) |
| - Rang: | 8. von 9 |
| Bevölkerungsdichte: | 141 Ywohner/km² |
| Geografie | |
| Fläche: | 2.601,48 km² |
| Höchschter Punkt: (Piz Buin) | 3312 m ü. NN |
| Tiifschter Punkt: (Bodesee) | 395,23 m ü. NN |
| Vawaltung | |
| Bezirke: | 0 Statutarstädt 4 Bezirke |
| Gmeinde: | 96 |
| - davon Städt: | 5 |
| - davon Marktgmeinde: | 10 |
| Vorarlbearg un Bezirk | |
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|
| Dialäkt: Vorarlbärgisch |
Vorarlbearg (Voralbärg oder Voraadelbearg) isch ä Bundesland vo Öschtariich. D Hauptstadt isch Breagaz am Bodasee, döt isch o d Landesregiarig. S Ländle, so ka ma o zu Vorarlbearg säga, heat zirka 368.000 (Stand: 2009) Iwohnar.
Z Vorarlbearg heat's 4 Bezirk (Breagaz, Dorabira, Fealdkirch und Bludaz) und 96 Gmoandana, darvo sind 5 Städt - Breagaz, Dorabira, Fealdkirch, Bludaz u Ems.
Inhaltsverzeichnis |
Gschicht[ändere]
D Gschicht vo äm Land luagat folgandarmaßa us [2]:
- 5. Jh.v.Chr., Afang vo dr keltischa Bsidlig
- 15 v.Chr., Erobrig vum Land dur d Römar
- 17 n.Chr., Errichtig vo dr Provinz Raetia
- 50 Brigantium (höt: Bregez) kriagt s römische Stadtreacht
- 212 alle Provinzana kriagand s römische Bürgerreacht
- 259 Zerstörig vo Brigantium dur d Alemanna
- 493 Herrschaft vo da Oschtgota
- um 500 d Alemanna fochand a zum s asidla
- um 600 dr St. Columban missioniert s Christatum
Im Mittelaltar isch Vorarlbearg zerschd vo da Franka und schpötr vo verschidana Grafana wia zum Biespiel da Montfortar bherscht worra, bevor as endgüültig zua da Habsburgar ko isch.
Vorarlbearg isch im 10. Johrhundert vom heiliga Columban und em heilige Gallus missionierat worra. S Rätoromanisch isch siit am 13. Johrhundert allmählich vo da Walsar verdrengat worra. No im 17. Johrhundert hot as nochwiislich Romanischsprochige im Walgau gee - gmoant isch des Vorarlberger Oberland vo Götzis ufwärts bzw. südwärts, also Walgau in am wiitera Sinn als hüt. Endgültig usgschtorba isch des Rätoromanische sehr wohrschinli erscht im 19. Johrhundert uf Grund vom ufkommenda düütscha Nationalismus noch dr napoleonischa Aera.
Danoch kond faschd blos no religiösi Umschwüng weagad am Chrischtatum.
Aschluss a d Schwiz[ändere]
Oamol, noch am erschta Wealtkriag, do heand d Vorarlbearger zur Schwiz wella.
Noch em And vun dr Habsburgische Doppelmonarchi hön d' Vorarlberger für dr Aschluss an d'Schwiiz gschtimmet. Am 11. 5. 1919 isch e Volksabstimmig gmacht wore, wu sich knapp 81 Prozänt drfir üsgsproche hän, ass mer mit dr Schwiz in Verhandlige iber d Biitrittsbedingige drittet. Mit ere zweite Abstimmig hätt sotte s Resultat bstätigt wäre.
D'Ostschwiz hets Intresse an Vorarlberg zoigt, abr dr Berner Bundesrot het gfircht, dass es Glichgwicht zwischa saini Loandstoil kunt vorlore geh. Drum sins dagega gsi. Äs heand vor ellem d Schwizer wo nit tüütschsprochig sin und o dia andra Öschtriichr ned wealla, drum heat Vorarlberg da Spitznama Kanton Übrig kriagt.
Anne 1999 sin 47 Prozänt vu 3.119 Vorarlberger, wu an ere Telefonumfrog vu Radio Vorarlberg mitgmacht hän, fir e Aschluss an d Schwiz gsii. As Grund hän si d Unzfriideheit mit der EU un Sympathiä zum Nit-EU-Land Schwiz gnännt. Zuedäm hän si gfercht, ass wänn Eschrich dr NATO biidrittet (was blant gsii isch), d Neutralität verlore goht. E andere Grund isch dr Unmuet iber dr groß Beamteapparat z Wien gsii.
Politik[ändere]
Sitm Afang vo dr Republik regiert in Vorarlberg dia konservative Öschtrichische Volkspartei bzw. deana Vorgängerpartei. D SPÖ isch 1974 us dr Landesregierung usgschiida und num ineko. Vorarlberg isch lang s oanzige Bundesland gsi, wo Regierungssitz ned noch Proporz vargea hot sondern noch'm Majorzprinzip. D ÖVP hot – ußa zwüscha 1999 und 2004 – imma d absolute Mandatsmehrheit ghet und regiert sit da Wahla 2000 zäm mit dr FPÖ. Sit 1983 sind o Die Grüene als vierte Partei im Vorarlberger Landtag verträta. S BZÖ isch vo dr Vorarlberger FPÖ abglehnt wora – se wend abr o ned zur Bundes-FPÖ ghöra, viilmeh hond se sich als "Vorarlberger Freiheitliche" abgschpalta. Abr denn hott dr Landeshäuptling Uuszahlung vo dr Parteiaförderung vaweigarat und scho honn se sich wiidr mit der Bundes-FPÖ vatrejt.
Dr Sitz vo dr Vorarlberger Landesregierung isch z Breagaz, s Landesgericht isch z Fealdkirch und s Oberlandesgericht z Innschbruck.
Landeshauptmä vo dr Zwoata Republik[ändere]
- 24.5.1945 - 18.10.1964: Ulrich Ilg
- 18.10.1964 - 9.7.1987: Herbert Keßler
- 9.7.1987 - 2.4.1997: Martin Purtscher
- 2.4.1997 - 7.12.2011: Herbert Sausgruber
- sit 7.12.2011: Markus Wallner
Vrwaltig[ändere]
Vorarlberg isch itoalt in vier politische Bezirke. Vo Nord noch Süd sind des:
Im Ländle gits o d gröschte Marktgmoand vo Öschtariich, näämle z Luschnou.
Land[ändere]
Tälr[ändere]
Wiil Vorarlberg vor allem us Bearg bschtoht, isch's geographisch vo Tälr und Flüss strukturiert. S Rhital mit'm Rhii, dr Walgau mit dr Ill sind dia zwoa Tälr, wo dia meischta Lüt läben. Dia andra Tälr mit eana Flüss sin: s Muntafu (Ill) ; s Kloschtertal (Alfenz); s Große Walsertal (Lutz), s Brandnertal (Alvier), s Laternsertal (Frutz), s Leiblachtal (Leiblach), dr Breagazr Wold (Breagazr Ach), s Klenne Walsrtal (Breitach) und dr Tannberg (odr Montasapon bzw. dr Vorarlberger Toal vom Lechtal) mit'm Lech.
Natur[ändere]
Oans vo da schpektakulärschta Naturschauschpiil im Rhital isch s Ebnit mit dr Rappenlochschlucht, dr Alplochschlucht und dr Schaufelschlucht, m Staufasee, deam Kirchle und dr Kobelach. Döt ine kunnt ma nur übr Dorabira, vo April bis Oktoba, sunsch isch as wegs Schtöaschläg zgföhrlich.
Witere Beischpiel sin da Quelltuff-Naturlehrpfad z'Lingenau im Breagazawald, d'Breitachklamm im klenna Walsatal oda d'Schneckalochhöhle bai Schönebach.
Dr högschte Berg isch dr Piz Buin i dr Silvretta mit 3.312m Meereshöchi. D Zimba gört zu da bekanneschta Kletterberg z Vorarlberg. Se isch 2.645 m hoch und hoasst o "Vorarlberger Matterhorn", wiil se usschot wia a Horn. Dia Zuschtiig sind ned so bös, abr d Toura sött ma ned untrschätza. S Naturschutzgebiet im untere Rhiital bu Fuessach isch s gröschte Füechtgebiet am Bodasee und ghört zu da wichtigschta Bruet- und Raschtgebiete für Vögel.
Lüt[ändere]
| Bevölkerigsentwicklig | |
|---|---|
| Datum | Iiwohna |
|
|
|
| 07. 03. 1923 | 139.968 |
| 01. 06. 1951 | 193.657 |
| 21. 03. 1961 | 226.323 |
| 12. 05. 1971 | 271.473 |
| 12. 05. 1981 | 305.164 |
| 15. 05. 1991 | 333.128 |
| 01. 01. 2001 | 350.129 |
| 01. 01. 2006 | 363.526 |
| 01. 01. 2011 | 369.938 |
Vorarlberg isch hüt des am zwoatdichteschta bsiidelte Bundesland vo Öschtrich und hot mit m Ballungsruum zwüschat Fealdkirch und Hörbranz oans vo da dichtescht bsidelta Gebiete vo ganz Europa.
S klenne Ländle hot näbs Wien mit 13% da högschte Usländratoal. Dia meischta Zuagroasta kummen us dr Türkei oda us Ex-Jugoslawia, gfolgt vo da Dütscha.
Noch'm Zwoata Wältkriag hots zwoa größare Wäalla vo Iwandrunga gea, was erklärt, warum's zwüscha 1923 und 1951 und zwüscha 1961 und 1971 an Bevölkerungsschprung gea hot. Dia erschte Wäalla nochm Zwoata Wältkriag isch usglöst wora vo dr guata Wirtschaftssituation z Vorarlberg und i dr Schwyz. Se hot vor allem Oschtöschtrriicha us dr Steiermark, vrtriibene Südtirolr und Sudetadütsche brocht. Mit dr zwoate Wäalla i da 1960er und 1970er Johr sind Gaschtarbeitr us dr Türkei und vo Jugoslawia für d Vorarlberger Tegschtilinduschtrie ko, wo se dringend nötig gsi sin.
Dialekt[ändere]
Lueg ou de Artikel Vorarlbergisch
Im Gegasatz zum Rescht vo Öschtriich, wo ma an bairischa Dialekt redet, hört ma z Vorarlberg, so wia o teilweise z Tirol, do vorallem im Außerfern, an alemannischa Dialekt. Im Norda domma, also z Breagaz und im Breagaza Wold klingts a bizle wia dr Allgäur Dialekt, d Schproch im Rhiital isch nöhr bim Oschtschwyzrdütsch.
Gsiberg / Xiberg[ändere]
Gsiberg (Xiberg) isch oagatle an Spottnama. Er kut doherad, dass dr Rescht vo da Östarricher im gredata Vorarlbeargischa des boda oft uftreatande „gsi“ odar „gsin“ (hochdütsch: „gewesen“; boirisch: „gwen“) ussahörand.
I letschtar Zit heat si d Vorarlbearger Landesregiarig än Usdruck z oaga gmachat und tuat a kläle Werbig mit äm macha.
Vil Vôrarlbêrgr sêgande hüütstag gêrnumma "isch gsi" und nunô "war". Wêagat dêam passat dr namma "Gsiberg" schô baal numma.
Quella[ändere]
- ↑ Angaben laut Austria Statistik
- ↑ Karl Heinz Burmeister: Geschichte Vorarlbergs. Oldenburg (1998). ISBN SBN: 3486563548
Weblink[ändere]
- Homepage vo dr Landesregiarig Vorarlbearg
- Sagana und Märle us Vorarlbearg
- Alle Webcams us Vorarlbearg
- Nochrichta us am Ländle und da ganza Wealt
