Hohenems

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Hohenems
Wappe vo Hohenems
Hohenems (Österreich)
Hohenems
Basisdate
Staat: Östriich
Bundesland: Vorarlberg
Politische Bezirk: Dornbirn
Kfz-Kennzeiche: DO
Fläche: 0029.19 29,19 km²
Koordinate 47° 22′ N, 9° 40′ O47.3666666666679.6666666666667432Koordinaten: 47° 22′ 0″ N, 9° 40′ 0″ O
Höchi: 432 m ü. A.
Iiwohner: 15.350 (31. März 2012)
Bevölkerigsdichti: 525,87 Iiw. pro km²
Poschtleitzahl: 6845
Vorwahl: 05576
Gmoandskennziffer: 8 03 02
Adress vo dr
Gmoandsverwaltig:
Kaiser-Franz-Josef-Straße 4
6845 Hohenems
Website: www.hohenems.at
Politik
Burgermoaschter: Richard Amann (ÖVP)
Gmoandsvertrettig: (2010)
(33 Mitgliider)
15 ÖVP, 7 FPÖ, 5 Bürgerbewegung Hohenems, 3 EMSIGE un GRÜNE, 3 SPÖ
Lage der Stadt Hohenems im Bezirk DornbirnVorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Datei explizit
Karte
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Dialäkt: Vorarlbärgisch

Hohenems ischt a Stadt z'Vorarlberg, dm weschtlichschta Bundesland vo Öschtriich, a dar Schwizar Grenz. Sie lit im Bezirk Dorabira und hot 15.143 Iiwohner. I dar Umgebig und ou z'Hohenems seal set ma im Dialekt meischtens kurz Ems.

Bekannt wora isch se i dar Vergangenheit bsundrigs wegs da Nibelungaliadar, vo deana ma im 18. Jahrhundert zwoa Handschrifta (A und C) im Palascht am Schloßplatz gfunda heat. Beachtig über'd Grenza weag findet hüt ou däs Jüdische Museum Hohenems.

Geographie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schlossplatz mit Palascht

Ems lit uf 432 m Seehöhe ebba 16 km südlich vom Bodasee a dr schmälschta Schtell vom öschtrichischa Rhital. Däs kuht weil dr alte Rhi do an Boga noch Oschta macht und uf da andra Sita vo da Stadt d'Berg mim vorglagerta Schloßberg liegend. S'Gebiet vo dar ganza Gmoand erschtreckt sich über 5,5 km vo Nord noch Süd und über 8,2 km vo Oscht noch Wescht und hot a Fläche vo 29 km², vo dera 42 % bewaldet sind.

Hohenems toalt ma i sechs Ortstöal i: Markt (Zentrum), Oberklien und Unterklien (Nord), Emsrütte (Oscht, am Berg), Schwöafl (Süd) und Herrariad (Wescht). Rund um Ems ligend sechs Nochburgmoanda, däs sind Luschnou und Dorabira im Bezirk Dorabira; Fraxra, Götzis und Alta im Bezirk Fealdkirch und Diepoldsau im Schwizer Kanton St. Galla.


Luschnou Dorabira Dorabira
Diepoldsau Windrose klein.svg Dorabira
Alta Götzis Fraxra


Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ma woass nit gnau, wenn dia erschta Lüt z'Hohenems gsiedlat hond. Sit am Ende vom 12. Johrhundert hot d'Burg Alt-Ems uf am Schloßberg zu da mächtigschta und gröschta Burga im süddütscha Gebiat kört. Obwohl as o a Burg Neu-Ems git, hot da Nama Alt-Ems nüt mim Alter zum tua, sondern kuht vo "Alta-Embs" (lat. "altus"=hoch) und hoaßt soviel wia "Hohe Ems". Vo deam kuht o da hütig Nama vo dar Stadt Hohenems.

Scho im Johr 1333 hot Ems däs Stadtreacht übrkoh, abr weil's dozmol für däs a Stadtmur brucht hett und d'Emser hinta und vorn kua Geald für da Bau ka hond, isch däs Stadtrecht nit verwürklicht wora.

Kaiser Ferdinand I. hot Ems 1560 zu na Reichsgrofschaft gmacht, 1765 hot s'habsburgische Öschtrich dia Grafschaft Hohenems koft. Vo 1805 bis 1814 hot Hohenems zu Bayern kört, abr nochdeam vier Johr gschtritta wora isch, weams jetzt würkli kört, isch s zruck uf Öschtriich ko. Zum öschtrichischa Bundesland Vorarlberg körts sit sinara Gründig 1861, und isch 1945 bis 1955 unter französischa Bsatzig gschtanda. 1983, zum 650-Johr-Jubiläum vom alta Stadtreacht, hot Hohenems denn vom Land Vorarlberg s'moderne Schtadtrecht übrkoh und isch dia jüngschte Schtadt z'Vorarlberg.

Jüdische Gmoand[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jüdisches Viertel mit ehemaliga Synagog

1617 hot da Reichsgrof Kaspar vo Hohenems mit am Schutzbriaf dia reachtlicha Grundlag für a jüdische Gmoand glet. Mit deam hot er würtschaftliche Impuls für sin Markt setza wella. Im 17. Johrhundat hot's Vatreibiga gea, aba nochdeam dia Familia zruckko hond dürfa, hot dia klenne Gmoand floriert: Es ischt a Synagoge baut wora, a Ritualbad (Mikwe), a Armahus und an Friedhof. O dia erschte Bank und däs erschte Kaffehus z'Vorarlberg sind a Ergebnis vo da jüdischa witschaftlicha Tätigkeita z'Ems gsi.

Bis ins 19. Johrhundat isch dia Gmoand all größer wora. 1867 hond dia Staatsgrundgsetz zum erschta Mol Juda erlaubt, frei z wähla, wo se wohna wend, und denn sind doch einige wieder weagzoga. 1935 hot dia jüdische Gmoand z'Hohenems blös no 35 Mitglieder kha. Bim Anschluss 1938 hot dia Gmoand Hohenems alls jüdische Eigentum beschlagnahmt, dia Kultusgmoand ufglöst und dia jüdischa Gmoandsmitglider sind in Konzentrations- und Vernichtigslager deportiert wora. Koana vo eana isch je wieda zruckkoh.

Bürga, wo ma kennt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Michael Köhlmeier Autor
  • Jean Améry Autor
  • Christian Klien Formel 1 Fahrar
  • Salomon Sulzer Reformkantor, Komponischt
  • Paula Köhlmeier Autorin
  • Otto Amann Altbürgermeischta

Bildung[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hohenems heat drü Volksschuala, zwoa Mittelschuala, oa Sonderschual und a Bäuerliches Schul- und Bildungszentrum. Denn gits no a Musigschual und an huufa Kindergärta.

Eksterne Sita[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Hohenems – Sammlig vo witere Multimediadateie