Rumänische Sprache
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| Rumänisch (limba româna) |
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|---|---|---|
| Gschwätzt z: | Rumänie, Bulgarie, Kroatie, Mazedonie, Albanie, Griecheland Dütschland, Frankrych, Idalie, Sanie, Portugal |
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| Sprecher: | ca. 30 Millione | |
| Linguistischi Klassifikation: |
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| Unterteilige: |
Dakorumänisch, Aromunisch, Meglenorumänisch, Istrorumänisch |
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| Offizieller Status | ||
| Amtssproch i: | Vojvodina, Serbie |
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| Anerkannti Minderheitssproch i: | ||
| Sprochchürzel | ||
| ISO 639-1 |
ro |
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| ISO 639-2 | (B) rum | (T) ron |
| ISO 639-3 |
ron |
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| SIL |
RUM |
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Rumänisch isch e romanischi Sproch, wo vor allem z Rumänie und Moldawie, aber au z Bulgarie, Serbie, Ungarn und in de Ukraine gschwätzt wird.
Inhaltsverzeichnis |
[ändere] Klassifikation
Rumänisch isch ursprünglig e romanischi Sproch. Si isch zwüsche 600 und 900 n.e.Chr. uss em Vulgärlatyn entstande. Di di albanische Elemänt bewyse, dass d Entstehig südlig vo de Donau gßi isch. Denoch hät s Rumänisch Wörter vo diverse andere Sproche übernoh. Sälli ßin am vor allem uss em Bulgarische, Ungarische, Türkische, Griechnische, Russische und Dütsche cho. Spöter hät mer au französischi und idaliänischi Wörter übernoh, ihri Verwändig isch aber zruckgange. Di inneri Sprochform isch noch mit säller vo de albanische und slawische Sproche verwandt.
Was d Herchunft vom Rumänische betrifft, git's zwei Theorye:
- D Rumäne ßin im 10. Johrhundert ins hüttige Rumänie cho.
- D Sproch hät sich uss derre vo de Römische Sydler z Dakie entwickelt.
[ändere] Gschicht
Durch di römische Legionär vo Dakie im Johr 106 hät sich Rumänisch uss em Vulgärlatyn entwickelt. Noch em Abzug vo de Römer (271) ßin d Gete ins hüttige Rumänie cho, wo lokali Dialäkt, Latyn und Griechisch gschwätzt hän. Eso isch di rumänischi Sproch vor allem mit latynische, aber au griechische Elemänt entstande. Im 7. und 8. Johrhundert hän d Slawe agfange, vor allem de Wortschatz vom Rumänische z beyflusse. Etwa ab em 13. Johrhundert hän sich d Rumäne noch Süde, Südweste, Nordweste und vor allem Norde (Sybebürge) verbreitet. Isch Bulgarisch um 1200 no Chirchsproch gßi, hät sich Rumänisch als solchi und für vyli anderi Zwäck bis ins 15. Johrhundert chönne duresetze.
Di erschte schriftlige Zügniss chömme uss em 16. Johrhundert.
Im 19. Johrhundert hän sich di türkische, slawische und griechische Elemänt zruckbildet; ab 1862 hät mer offiziäll s Latynisch Alphabet verwändet (vorher kyrillisch); di letschti Rächtschribreform isch 1954 gßi.
[ändere] Verbreitig
[ändere] Offiziälle Status
Vo de Bevölcherig vo Rumänie hän 89,4 Prozänt (19,4 Millione in absolute Zahle) Rumänisch als Müetersproch. Offiziäll isch's z Moldawie, wo 3,9 Millione Müetersprochler läbe, e Minderheitssproch. Züesätzlig zu de gnännte verdeile sich 4,5 Millione uff d Ukraine, Serbie, Ungarn, Bulgarie, de USA, Kanada, Australie, Israel, d Türkei und anderi.
[ändere] Dialäkt
Mer underscheidet vier Hauptdialäkt:
- Dakorumänisch (23 Millione Sprächer) schwätzt mer vor allem z Rumänie und Moldawie.
- Aromunisch (ca. 500'000 Sprächer) zeigt starchi griechischi Yflüss und wird z Albanie, Mazedonie, Bulgarie und Serbie gschwätzt.
- Meglenorumänisch (ca. 10'000 Sprächer) isch z Griecheland, Makedonie, Albanie und Rumänie verbreitet.
- Istrorumänisch (ca. 1000 Sprächer) schwätze vor allem zweisprochigi Persone. Sälle Dialäkt isch vom Ussterbe bedroht.
D Standardsproch basiert uff em Dakorumänische, wo in de Region um Bukarest gschwätzt werre. Drum meint mer mit "Rumänisch" oft numme s Dakorumänisich; ob Aromunisch, Meglenorumänisch und Istrorumänisch dodevo oder eigeni Sproche ßin, isch umstritte.
[ändere] Alphabet
Ab em 16. Johrhundert hät mer s kyrillisch Alphabet zum Schrybe verwändet, sit 1862 nimmt mer s latynisch. D Sunderzeiche <ê, û> hät mer spöter abgschafft, wyl si zwar etymologischi Informatione über s Latynisch gliefert, aber zu Probleme mit de Rächtschrybig gfiehrt hän. Näbe de 26 latynische Büechstabe git's jetz d Sunderzeiche <ă, â, î, ş, ţ>.
[ändere] Phonology und Ussproch
[ändere] Phonology
Rumänisch kennt 7 Monophthong und 20 Konsonante:
| vorne | zentral | hinde | ||
|---|---|---|---|---|
| stimmhaft | stimmlos | |||
| züe | i | i̥ | ɨ | u |
| mittel | e e˘1 | ə | o o˘1 | |
| offe | a | |||
- D Halbvokal /e˘ o˘/ ßin Bstanddeil vo Diphthong und Triphthong
| bilabial | labio- dental |
alveolar | bost- alveolar |
palatal | velar | glottal | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Plosiv | p b | t d | k g | ||||
| Affrikate | ts | tʃ dʒ | |||||
| Nasale | m | n | |||||
| Vibrante | r | ||||||
| Frikativ | f v | s z | ʃ ʒ | h | |||
| Approximante | w | j | |||||
| Laterali | l |
[ändere] Ussproch
| Schriftzeiche | IPA | Erlüterig |
|---|---|---|
| ă | ə | Schwa wie am Änd vo vyle alemannische Wörter |
| â | ɨ | zäntralisierts i, wo's im Alemannische nit git |
| c | k, ʧ | Vor <e, i> wie "dütsch", sunscht wie s <k> uff Alemannisch |
| e | ɛ | churzes, offes e (<è> in de Dieth-Schrybig) |
| g | g, ʤ | stimmhafts "tsch" vor <e, i>, sunscht wie uff alemannisch |
| h | x | ähnlig wie "ch" uff Alemannisch |
| i | i | am Wortänd au palatalisiert |
| î | ɨ | wie <â> |
| j | ʒ | stimmhafts "sch" |
| s | s | immer stimmlos |
| ș | ʃ | wie "sch" uff Alemannisch |
| ț | ts | wie <z> uff Alemannisch |
| v | v | wie <w> uff Alemannisch |
| y | i | churzes, gschlosses <i> |
| z | z | stimmhafts <s> |
Was in derre Tabälle nit erwähnt wird, spricht mer glych us wie uff Dütsch.
[ändere] Grammatik
Im Rumänische isch d Nominalflexion relativ zu de andere romanische Sproche am meiste us- bzw. am wenigste zruckbildet (und wo uff säller Site no äng ans Latynisch aglähnt isch. Allerdings isch innerhlb vo de Romanistik umstritte, ob d Kasusflexion uss em Latynische chunnt oder unabhängig vom Latynisch neu bildet worre isch. 'S cha bis hütt nit nochgwyse werre, wyl's erscht sit em 16. Johrhundert schriftligi Überlieferige git. Zwar ßin Forme wie casă (Nominativ/Akkusativ) und case (Genitiv/Dativ) zwar im spotlatynische Typ casa (Nominativ), casae (Genitiv/Dativ), casa(m) (Akkusativ), allerdings wyse numme d Feminina sälli Deklination uff, di restlige Nome zeige kei Kasusflexion; si wird numme durch de Artikel widderge.
Di einzigi Konjugation vom Rumänische isch derre vom Idaliänische und Latynische ähnlig und hät e Deklination mit de Kasus (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Vokativ). Zudem isch Rumänisch di einzigi romanischi Sproch, wo e Neutrum hät. Au do isch allerdings umstritte, wo's herchunnt (Latyn vs. Neubildig).
[ändere] Netzgleicher
D Wikipedia uff Rumänisch — e freii Enzyklopädy
S Wiktionary uff Rumänisch — e freis Wörterbüech
Wikibooks uff Rumänisch — Lern- und Lehrmaterialie
| Wiktionary: Rumänisch — Wortherkunft, Synonym und Übersetzige |
| Wiktionary: Kategorie:Rumänisch — Wortherkunft, Synonym und Übersetzige |
[ändere] Quälle
- www.zeno.org
- www.sprachenlernen24.de
- artikel.4.am
- www.lebensgeschichten.org
- Dütschi Wikipedia
- www.context-friends.de