Aesch BL

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Aesch
Wappe vo Aesch
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Arlesheimw
BFS-Nr.: 2761i1f3f4
Poschtleitzahl: 4147
UN/LOCODE: CH AES
Koordinate: 611728 / 25764247.4694477.594184315Koordinate: 47° 28′ 10″ N, 7° 35′ 39″ O; CH1903: 611728 / 257642
Höchi: 315 m ü. M.
Flächi: 7,39 km²
Iiwohner: i10'312 (31. Dezämber 2011)[1]
Website: www.aesch.bl.ch
Karte
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Dialäkt: Baseldytsch

Ääsch (hochdytsch Aesch) isch e politischi Gmeind im Bezirk Arlise vom Kanton Basel-Landschaft in dr Schwiiz.

Inhaltsverzeichnis

Lag[ändere]

Ääsch liggt an dr Birs uff 315 m.ü.M. zwyschem Faltejura (Blaue) und em Tafeljura (Gämpe). Dr Ort gränzt an Duggige, Pfäffige, Ettigä, Därwyl, Rynech und s'soledurnische Dornech.

Wappe[ändere]

S'Ääscher Wappe, wo syt 1937 offiziell isch, zaigt uff silbrigem Grund en schwarze Speer us Yse und rächts obe dra en rote Stärn mit säggs Straale. Es handlet sich dodrby ums Wappe vom usgstorbene Basler Adelsgschlächt Macerel, wo im 14. Joorhundert die elter Ääschburg (hytte Ruine Bärefels) als Lehe gheert het.

Gschicht[ändere]

E jungstaizytlichs Dolmegrab, wo stärbligi Überräscht vo 47 Lyt dinne gsi sin, wyst uff e frieni Besiidlig vor Region hii. Im friene Mittelalter isch dr Ort relativ bedytend gsi, wie ryychi Grabfünd am Andlauerwäg (6./7. Jhd.) und am Salwäg (9./10. Jhd.) belegge. Am Saalwäg hett me au Spure vonere Kapälle uss karolinigischer Zyt gfunde. Bis ins 18. Joorhundert isch dr hytte normali Wäg ins Laufetal nid meeglig gsi, will d Birsschlucht bim Chessiloch z'Grellige nid z'überwinde gsi isch. Also isch dr Wäg ins (obere) Laufetal über dr Plattepass gange, wo au scho d Römer brucht hän. A däm Wäg, in dr Ääscher Klus, hetts Gschlächt "Ääsch" - e thiersteinischs Dienschtmannegschlächt, drei Burge, Münchsberg, Schalberg (Vorgänger Burg Engenstein) und Frohburg (au Tschöpperli gnennt) baut und dr Wäg so kontrolliert. S Gschlächt isch im 13. Joorhundert usgstorbe und ihrer Burge sin als Lehe an Bischof vo Basel ko. Bim grosse Ärdbebe vo Basel 1356 sin d Burge zersteert und verloo worde. Wäärend em Drissgjöörige Krieg isch s Dorf 1638 vo schwedische Truppe plünderet worde. 1792 ischs Fürschtbischtum Bsel uffghobe und als Raurakische Republik konstituiert worde. Die isch 1793 als Département du Mont-Terrible Frankrych yverleibt worde, so dass d'Ääscher kurzi Zyt Franzose gsi sin. 1815, noch em Wiener Kongräss, isch s Dorf definitiv zur Schwiizer Eidgenosseschaft ko.

Schloss
Katholischi Chile

Verkeer[ändere]

öffentlige Verkeer[ändere]

Ääsch liggt an dr Jurabahn Basel - Dälsbrg - Biel. Am Bahnhof, wo am linke Birsufer und dodrmit am Ortsrand gläge isch, haltet all halb Stund d Regio-S-Bahn Linie 3 (Dälsbrg-Laufe-Basel-Olte). In Ortskärn fahrt d Tramlinie 11 vo dr BLT, wo vo Basel kunnt und Ääsch als Ändstation hett. D Buslinie 65 fiehrt vom Bahnhof vo Dornach yber Ääsch noch Pfäffige.

Strooss[ändere]

D Schnällstroos J18 fiehrt vo Basel (Autibahn A2) bis noch Ääsch und heert am Dorfrand bim Schloss Angestai uff. D Hauptstroos vo Basel durs Laufetal fiehrt dur Ääsch.

Sehenswürdigkeite[ändere]

  • Schloss Ääsch, 1606 erbaut, hytte vor Gmeindsverwaltig gnutzt
  • Katholischi Chile, 1820 erbaut, mit Glasfänschter vom Jacques Düblin und Freske vom Hans Stocker.
  • Schloss Angestai (uff Duggiger Bode)
  • Ruine Münchsberg, Engenstein, Schalberg und Frohburg (Tschöpperli), alli uff Pfäffiger Bode.

Weblink[ändere]

 Allmänd (Commons): Aesch – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fuessnoote[ändere]

  1. Canton of Basel-Land Statistics, Wohnbevölkerung nach Nationalität und Konfession per 31. Dezember 2011


Dä Artikel basiert uff ere fräie Übbersetzig vum Artikel „Aesch_BL“ vu de dütsche Wikipedia.

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