Freyewil

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Freyewil
Wappe vo Freyewil
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Aargau (AG)
Bezirk: Badew
BFS-Nr.: 4028i1f3f4
Poschtleitzahl: 5423
Koordinate: 666989 / 26187047.5041668.327778465Koordinaten: 47° 30′ 15″ N, 8° 19′ 40″ O; CH1903: 666989 / 261870
Höchi: 465 m ü. M.
Flächi: 3,99 km²
Iiwohner: 1039 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.freienwil.ch
Charte
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Freyewil (offiziell: Freienwil) isch e politischi Gmeind im Bezirk Bade im Schwiizer Kanton Aargau. Si ligt drei Kilometer nordöschtlich vom Bezirkshauptort Bade.

Geographi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Blick uf Freyewil

S Dorf ligt in ere flache Talmulde am öschtliche Rand vom Siggenbärg, am Übergang zwüschem Limmattal un em Surbtal. De Gmeindsbann wird vom Rickebach entwässeret, wo bi Lengnau in d Surb duet münde. D Flächi vom Gmeinsbann isch 399 Hektare, dodervo sin 155 Hektare bewaldet u 36 Hektare überbaut. De höchsti Punkt ligt uf 624 Meter, de tüüfschti uf 428 Meter.

Nachbargmeinde sin Lengnau im Norde, Ähredinge im Oschte, Ännetbade im Süden und Obersiggetal im Weschte.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Di katholisch Kapelle, im 1925i bauet

Di erschti urkundlichi Erwähnig vo Friginwillare isch us em Johr 1230. De Dorfnäme isch alamannisch un heisst so vil wi d «Hofsidlig vo eme Freie». Grundbsitzer z Freyewil sin im Hoch- u Schpätmittelalter d Chlöschter vo Eisidle, Sankt Blasie u Wettige gsi. Au Bürger vo de Schtadt Bade hei Grundbsitz z Freyewil gha. Di hohi Grichtsbarkeit hei d Habsburger usgüebt.

Di nideri Grichtsbarkeit hei bis im 1367i d Herre vo Rümlang gha. Danach hei sich berschidnigi Bürger vo de Schtadt Bade als Grichtsherre abglöst, bis d Dorf im Johr 1507 di nideri Grichtsbarkeit het sälber chönne usüebe. Im 1415i hei Eidgenosse de Aargau erobert u e so het Freyewil zum Amt Äredinge vo de Grafschaft Bade ghört, ere gmeine Herrschaft. Im März 1798 sin d Franzose in d Schwiiz iimarschiirt u-n-hei di Helvetisch Republik usgruefe. Äredinge het in dere Ziit zum Kanton Bade ghört, wo 1803 zum noie Kanton Aargau cho isch. Im 1870i hei zwei Dorfbränd e Huufe Hüser z Freyewil zerschtört.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Peter Hoegger: Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 87: Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Band VII: Der Bezirk Baden II. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern, 1995, ISBN 3-909164-44-7, S. 27–34.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Freyewil – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 2018-08-31. Abgrüeft am 2018-09-30.


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