Christoph Landolt

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Dr Christoph Matthias Landolt (* 21. Merz 1966 z Züri) isch e Schwyzer Sprochwisseschaftler un Redakter am Schwyzerische Idiotikon.

Lääbe un Forschig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Christoph Landolt chunnt us ere alte Zürcher Wyyhändlerfamilie, dr Forschtwisseschaftler Elias Landolt isch e Ururgroßvater, dr friejer Zürcher Stadtbresidänt Emil Landolt e Großunkel zuen em gsii.

No dr Matura het er an dr Universitet Züri zerscht mit Germanischtik aagfange. Derno het er s Fach gwächselt un Verglychendi germanischi Sprochwisseschaft (bim Stefan Sonderegger), Nordischi Filology un Allgmaini Gschicht studiert. Vu Merz 1991 bis Ändi 1996 het er am Idiotikon as Studäntischi Hilfschraft gschafft, syt 1997 isch er Redakter am Idiotikon – as Nochfolger vu dr Ruth Jörg. Bi Ufenthalt z New York un z Oxford het er si mit em Jiddisch bscheftigt. Syni Forschigsschwärpinkt sin Sprochgschicht un Dialäktology, Lexikology, Morfology, Sintax un Sprochwandel, derzu au jiddischi Sproch. Uf dr Websyte vum Schwyzerischen Idiotikon cha mer vun em näb dr Werderbuechartikel (lueg unde) au e Zyylede vu Ufsätz in dr Rubrik «Wortgschichte» läse.[1] Syt em Februar 2019 isch dr Landolt Redaktionslaiter vum Idiotikon.

Dr Landolt isch assoziiertes Mitglid vum Zürcher Kompetenzzentrum Linguistik (ZüKL) un Mitglid vu dr Nomenklaturkommission vum Kanton Züri[2] un vum Schwyzerische Dudenuusschuss.

Syt lange Johr engaschiert si dr Landolt ehrenamtli in dr Zürcher Schwubliothek, ere Bibliothek fir homosexuälli Literatur un Film, wu 1985 grindet woren isch.[3][4]

Fir di Grienliberal Bartei het dr Landolt bi dr Zürcher Gmairotswahle am 9. Februar 2014 kandidiert.[5]

Dr Christoph Landolt isch ghyrote un läbt mit sym Mann z Züri.

Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Monografie
  • mit em Hans Bickel: Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz. Hg. vom Schweizerischen Verein für die deutsche Sprache. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl. Hrsg. vom Schweizerischen Verein für die deutsche Sprache. Dudenverlag, Berlin 2018 (1. Auflage Mannheim/Zürich 2012).
  • mit Esther Hürlimann, Anina Rether, Erika Suter, Daniel Zinnenlauf un Christian Schoch: Fleischli, Luder, Schlumpf. Schweizer Namen – Gründlich erklärt. Zürich 2017.
  • mit Reto Wilhelm, Anina Rether, Daniel Zinnenlauf un Andy Roth: Ausfahrt Arschwald. Das etwas andere Schweizer Ortsverzeichnis. Zürich 2016.
  • Ein Schweizerdeutsches Handwörterbuch? Machbarkeitsstudie zum Projekt einer Kurzausgabe des Schweizerdeutschen Wörterbuchs. Zürich 2003. (online)
  • mit Heinz Gallmann, Marianne Benz u. a.: Schaffhauser Mundartwörterbuch. Schaffhausen 2003 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allgemein verständlicher Dar­stellung 15).
Ufsetz
  • Fast so vielfältig wie die Flurnamen: Die Schreibweise auf den Landeskarten. Eidgenössische Regeln und kantonale Ausnahmen. In: Sprachspiegel 72 (2016), S. 139–146. (online)
  • mit dr Claudia Bucheli Berger: Dialekt und Konfession in der Deutschschweiz. In: Eli­sabeth Frieben, Ulrich Kanz, Barbara Neuber, Ludwig Zehetner (Hgg.): Dialekt und Religion. Beiträge zum 5. dialektologischen Symposium im Bayerischen Wald. Walderbach, Juni 2012. Regensburg 2014 (Regensburger Dialektforum 20), S. 73–94. (online)
  • «Dis gelt ist ouch den burgern genzlich vergulten.» Die Partizipia Präteriti der Reihe IIIb mit Ablaut u im Alemannischen. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 132 (2013), S. 401–416. (online)
  • Das Schweizerische Idiotikon – ein diachrones Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 57/4 (2010): Historische Lexiko­graphie des Deutschen, hg. von Holger Runow, S. 410–418. (online)
  • Dialektale Morphologie und Morphonologie im Wandel – Beispiel Zürichdeutsch. In: Alemannische Dialektologie: Wege in die Zukunft. Beiträge zur 16. Tagung für alemannische Dialektologie in Freiburg/Fribourg vom 07.–10.09.2008. Hg. von Helen Christen, Sibylle Germann, Walter Haas, Nadia Montefiori, Hans Ruef. Stuttgart 2010 (ZDL-Beiheft 141), S. 97–113. (online)
  • Neuere Entwicklungen in der historischen Dialektlexikographie des Deutschen. In: Lexicographica 23 (2007), S. 151–172. (online)
  • Eine Kurzausgabe des Schweizerdeutschen Wörterbuchs? Zusammenfassung einer Machbarkeitsstudie. In: Schweizerdeutsches Wörterbuch. Bericht über das Jahr 2003, Zürich 2004, S. 23–37. (online)
Idiotikon-Artikel
  • Band XV: Wëlf, Wolf, Wolferli, Wolfteren, walgelen, Wilgel, wulgǟr, wülgren, walsen I, wälsen, Wels, wülsen
  • Band XVI: wan II, wan III, wan IV, wann III, wannen III, Über-Wind (mit Winden, winden, windsch, Windlen), windikieren, Wund, War II, war, Warianten, wir, Wardi, wärdidschen, Werd, wërd / wërt I, Wërdaschen, wërden II, Gegen-wart, Wartolf, -wërt II / -wërts, Wertel, wërtieren, Ant-Wort (mit antworten/antwürten I), ant-würten II (mit gegen-würtig), was, Wīs II (mit wīsen I), wīs (mit Wīsheit), Ver-wīss (mit ver-wīssen), Wīsen III, wīsen IV (mit Wīset, Wīseten), wīsen V, Spī- (Spinn-)Wätteren, wättjen, Wett I (Ge-Wett; mit wetten II), Weter, Wetti III, Wettling, Ge-wëtt (mit wëtten), wieten (mit wettig), Witschel, witscheren, wōtschen, wottschen, wȫtsch, wätschgen, Wätschger, Wätschgi, witschgen II, Witschger, wēwelen, Ge-wīwen, wāx, Wax, wax, Wix, wix, woxen, X, x-x, Xaver, Xilofōn, Xëmpel, Xander I, Xander II, Xandīnen, xinggfīrlen, Xantippen
  • Band XVII: Z, z I, z II, z III (mit za, zä, zei, zi, zie, zo, zu, zui, zü, Zi[zi]), Zeo, zi II, Zīa, ziō, Zō, Zuāv, zue / ze II / z IV (mit zue-ze, zuenig)

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Wortgeschichten uf idiotikon.ch
  2. 863. Baudirektion, Kommissionen (Amtsdauer 2011/2015, Wahlen, Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich. Sitzung vom 6. Juli 2011
  3. Serge Kuhn: Fundgrube Schwubliothek. In: HAZ-Magazin 3/12, S. 18 f.
  4. Georg Gindely: Schwule Bücher. In: Tages-Anzeiger, 26. April 2011, S. 24.
  5. Liste der Gewählten und Nichtgewählten im Kreis 7+8. Gemeinderatswahl 9. Februar 2014, Stadt Zürich