Billigheim
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
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| ||
| Basisdate | ||
| Dialekt: | Oschtfränkisch | |
| Hauptvariante: | Sidfränkisch | |
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Charlsrue | |
| Chreis: | Necker-Odewald-Chrais | |
| Höchi: | 226 m ü. NHN | |
| Flächi: | 49 km² | |
| Iiwohner: |
6063 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 124 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 74842 | |
| Vorwahl: | 06265 | |
| Kfz-Chennzeiche: | MOS | |
| Gmeischlüssel: | 08 2 25 009 | |
| NUTS: | DE127 | |
| Gmeigliderig: | 5 Ortsdail | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Sulzbacher Straße 9 74842 Billigheim | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Martin Diblik | |
| Lag vo vo dr Gmei Billigheim im Necker-Odewald-Chrais | ||
Billigheim (sidfränk. Billische oder Billinge) isch e Gmai im Necker-Odewald-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 6063 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si ghert zur europäische Metropolregion Rhein-Neckar (bis 20. Mai 2003 Region Unterer Neckar un bis 31. Dezämber 2005 Region Rhein-Neckar-Odenwald).
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Billigheim lyt im Bauland am Rand vum Odewald. Dr Baan bstoht us 58,4 % Landwirtschaftsflechi, 29,1 % Wald, 10,6 % Sidligsflechi un 1,9 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine sin Roigheim, Möckmühl, Neudenau un Gundelsheim im Landkreis Heilbronn un Neckarzimmern, Mosbach, Elztal un Schefflenz im Neckar-Odewald-Kreis.
Gmaigliderig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Billigheim ghere d Ortsdail Allfeld, Billigheim, Katzental, Sulzbach un Waldmühlbach. Zue Allfeld ghere näb em glychnamige Dorf d Hef Eichhof, Gänslacherhof, Ober Bichelbacherhof (au Beutelhof), Schopfenhof, Se(e)lbacherhof, Unter Bichelbacherhof, s Gheft Assulzer(Aüßer)hof un s Huus Untere Mühle (Sägmühle). Zue Billigheim gherenäb em glychnamige Dorf dr Wyler Schmelzenhof, dr Ort „Stuhlseite, Mühle“ un d Hyyser Ziegelhütte. Zue Sulzbach ghere di vier Talhöfe. Zue Katzental ghere di beede Uussidlerhef im Grund un dr Röhrleinshof (Gätschenbergerhof). Zue Waldmühlbach ghert nume s glychnamig Dorf.[3]
Wappe vu dr fimf Ortsdail
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Allfeld
- Billigheim
- Katzental
- Sulzbach
- Waldmühlbach
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Anne 1000 het dr Bischof Heinrich vu Würzburg do ne Benediktinernechloschter grindet, s Closter Bullikhemb. Im Johr 1238 isch s Chloschter uf Wunsch vu dr Nunne in s Zischterziensernechlooschter Billigheim umgwandlet wore. 1361 sin s Dorf un s Chloschter zue Kurmainz chuu, 1584 isch s Chloschter dur dr Erzbischof Wolfgang von Dalberg ufghobe wore. Dur dr Rychsdeputationshauptschluss isch Kurmainz säkularisiert wore un d Kellerei Billigheim isch 1803 an s Fürschtedum Leininge chuu. Anne 1806 het Billigheim derno zum Großherzogdum Bade chuu. S het zum Amt Mosbach un ab 1936 zum Landkrais Mosbach ghert.
- Yygmaindige
- 31. Dezämber 1973: Waldmühlbach[4]
- 1. Jänner 1974: Allfeld un Katzental.[4]
- 1. Februar 1974: Sulzbach[5]
Im Rame vu dr Kraisreform isch dr Landkrais Mosbach zum 1. Jänner 1973 ufglest wore, Billigheim isch derno zum neie Odenwaldkrais chuuu, ab 10. Septämber 1974: Neckar-Odenwald-Kreis.
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Ortsdail Billigheim
| Johr | Yywohner |
|---|---|
| 1894 | 880[6] |
| 1933 | 881[7] |
| 1939 | 824[8] |
| 1945 | 969[8] |
| 2007 | 1772[9] |
Gmai Billigheim
Quälle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
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Religion
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Billigheim un syni Ortsdail sin dur di historisch Zuegherigkait zue Kurmainz remisch-kadolisch bregt.
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Billigheim het sich mit dr Gmai Schefflenz zum Gmaiverwaltigsverband „Schefflenztal“ mit Sitz z Billigheim zämmegschlosse.
- Burgermaischter
- 1974–1982: Hermann Rieth
- 1982–2000: Ronald Schwammel
- 2001–2017: Reinhold Berberich
- syt 2017: Martin Diblik
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Billigheim ghert zum Sidfränkisch.
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- katholischi Pfaarchilche St. Michael (12. Jh.)
- Remise (1625)
- s alt Schuel- un Rothuus (1838)
- evangelischi Chilche (1964)
- Pfaarchilche St. Michael
- s alt Rathaus
- s nei Rothuus
- Remise
- Ev. Chilche
- Arcoplatz
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu dr Gmai Billigheim
- Billigheim uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 319–322
- 1 2 Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 484.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 485.
- ↑ Wilhelm Keil: Neumanns Orts-Lexikon des Deutschen Reichs, Ein geographisch-statistisches Nachschlagebuch für deutsche Landeskunde. Dritte, neu bearbeitete und vermehrte Auflage, Leipzig und Wien (Bibliographisches Institut) 1894 Digitalisat
- ↑ Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. mosbach.html. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
- 1 2 Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 2: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordbaden
- ↑ http://www.billigheim.de/
