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Billigheim

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Billigheim
Billigheim
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Billigheim fürighobe
Koordinate: 49° 21′ N,  15′ O
Basisdate
Dialekt:Oschtfränkisch
Hauptvariante:Sidfränkisch
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Charlsrue
Chreis:Necker-Odewald-Chrais
Höchi:226 m ü. NHN
Flächi:49 km²
Iiwohner:

6063 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 124 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 74842
Vorwahl: 06265
Kfz-Chennzeiche: MOS
Gmeischlüssel: 08 2 25 009
Gmeigliderig:5 Ortsdail
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Sulzbacher Straße 9
74842 Billigheim
Webpräsenz: www.billigheim.de
Burgermeischter: Martin Diblik
Lag vo vo dr Gmei Billigheim im Necker-Odewald-Chrais
Karte
Karte

Billigheim (sidfränk. Billische oder Billinge) isch e Gmai im Necker-Odewald-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 6063 Yywohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si ghert zur europäische Metropolregion Rhein-Neckar (bis 20. Mai 2003 Region Unterer Neckar un bis 31. Dezämber 2005 Region Rhein-Neckar-Odenwald).

Billigheim lyt im Bauland am Rand vum Odewald. Dr Baan bstoht us 58,4 % Landwirtschaftsflechi, 29,1 % Wald, 10,6 % Sidligsflechi un 1,9 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Roigheim, Möckmühl, Neudenau un Gundelsheim im Landkreis Heilbronn un Neckarzimmern, Mosbach, Elztal un Schefflenz im Neckar-Odewald-Kreis.

Zue Billigheim ghere d Ortsdail Allfeld, Billigheim, Katzental, Sulzbach un Waldmühlbach. Zue Allfeld ghere näb em glychnamige Dorf d Hef Eichhof, Gänslacherhof, Ober Bichelbacherhof (au Beutelhof), Schopfenhof, Se(e)lbacherhof, Unter Bichelbacherhof, s Gheft Assulzer(Aüßer)hof un s Huus Untere Mühle (Sägmühle). Zue Billigheim gherenäb em glychnamige Dorf dr Wyler Schmelzenhof, dr Ort „Stuhlseite, Mühle“ un d Hyyser Ziegelhütte. Zue Sulzbach ghere di vier Talhöfe. Zue Katzental ghere di beede Uussidlerhef im Grund un dr Röhrleinshof (Gätschenbergerhof). Zue Waldmühlbach ghert nume s glychnamig Dorf.[3]

Wappe vu dr fimf Ortsdail

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Anne 1000 het dr Bischof Heinrich vu Würzburg do ne Benediktinernechloschter grindet, s Closter Bullikhemb. Im Johr 1238 isch s Chloschter uf Wunsch vu dr Nunne in s Zischterziensernechlooschter Billigheim umgwandlet wore. 1361 sin s Dorf un s Chloschter zue Kurmainz chuu, 1584 isch s Chloschter dur dr Erzbischof Wolfgang von Dalberg ufghobe wore. Dur dr Rychsdeputationshauptschluss isch Kurmainz säkularisiert wore un d Kellerei Billigheim isch 1803 an s Fürschtedum Leininge chuu. Anne 1806 het Billigheim derno zum Großherzogdum Bade chuu. S het zum Amt Mosbach un ab 1936 zum Landkrais Mosbach ghert.

Yygmaindige
  • 31. Dezämber 1973: Waldmühlbach[4]
  • 1. Jänner 1974: Allfeld un Katzental.[4]
  • 1. Februar 1974: Sulzbach[5]

Im Rame vu dr Kraisreform isch dr Landkrais Mosbach zum 1. Jänner 1973 ufglest wore, Billigheim isch derno zum neie Odenwaldkrais chuuu, ab 10. Septämber 1974: Neckar-Odenwald-Kreis.

Yywohnerentwicklig

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Ortsdail Billigheim

JohrYywohner
1894880[6]
1933881[7]
1939824[8]
1945969[8]
20071772[9]

Gmai Billigheim

Quälle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Johr Yywohner
18713830
18803937
18903570
19003606
19103724
19253622
19333620
19393380
19504817
19564495
Johr Yywohner
19614617
19705292
19875309
19915659
19955748
20005853
20055862
20105742
20155900
20205972

Billigheim un syni Ortsdail sin dur di historisch Zuegherigkait zue Kurmainz remisch-kadolisch bregt.

Billigheim het sich mit dr Gmai Schefflenz zum Gmaiverwaltigsverband „Schefflenztal“ mit Sitz z Billigheim zämmegschlosse.

Burgermaischter
  • 1974–1982: Hermann Rieth
  • 1982–2000: Ronald Schwammel
  • 2001–2017: Reinhold Berberich
  • syt 2017: Martin Diblik

Dr Dialäkt vu Billigheim ghert zum Sidfränkisch.

Kultur un Böuwärch

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  • katholischi Pfaarchilche St. Michael (12. Jh.)
  • Remise (1625)
  • s alt Schuel- un Rothuus (1838)
  • evangelischi Chilche (1964)
 Commons: Billigheim – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 319–322
  4. 1 2 Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 484.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 485.
  6. Wilhelm Keil: Neumanns Orts-Lexikon des Deutschen Reichs, Ein geographisch-statistisches Nachschlagebuch für deutsche Landeskunde. Dritte, neu bearbeitete und vermehrte Auflage, Leipzig und Wien (Bibliographisches Institut) 1894 Digitalisat
  7. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. mosbach.html. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  8. 1 2 Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 2: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordbaden
  9. http://www.billigheim.de/